Freitag, 19. Juni 2015

"Start steht unmittelbar bevor". Mami-Kommunikation vor dem Aufbruch

 

Hallo Zusammen,
 
mit Kindern kommt ja leicht mal was dazwischen. Besonders, wenn man es eilig hat. Ach, unsere armen Freunde können ein Lied davon singen! Bei wie vielen Verabredungen sind wir schon zu spät aufgetaucht... Mit schuldbewusstem Gesicht und ausgestrecktem Zeigefinger Richtung Kinderwagen, in dem das scheinbar so unschuldige Bündel schlummerte.  "Er war's" bzw. "Sie war's" - das glaubt einem natürlich kein Mensch, besonders nicht, wenn dieser Mensch selbst keine Kinder hat. Zweifelnde oder verständnislose Blicke sagten uns: "Tststs, immer diese unorganisierten Eltern." Oder: "Was, dieses kleine Baby? Das ist doch ganz pflegeleicht - das schläft doch immer". Ja, genau, haha.

Freunde, die hingegen selbst in den letzten Jahren Nachwuchs bekommen haben, reagieren in der Regel verständnisvoller. Außer natürlich, es handelt sich um Supermamis bzw. -papis, denen so etwas natürlich nie passieren würde... 

Ansonsten kommt meist ein verständnisvoller Seufzer: "Ja, kennen wir." Denn diese Eltern wissen aus Erfahrung, was vor dem Start mit Kind(ern) noch so alles passieren kann: Das reicht von relativ harmlosen Vorkommnissen wie plötzlichen Durst- bzw. Heißhungerattacken über die Weigerung, etwas Bestimmtes oder auch nur Irgendetwas anzuziehen, bis hin zu hochdramatischen Zwischenfällen wie dem Verlust des heißgeliebten Schnullis oder Lieblingsspielzeugs, dem kompletten Durchschietern oder dem spontanen  Bad im Katzenwassernapf.

Mit solchen Eltern haben wir meist eine Verabredung à la "Dann bis um 9:00 Uhr, aber wir schreiben vorher nochmal." Eigentlich könnte man ja auch telefonieren, aber aufgrund der oben genannten Vorkommnisse, die in ca. 200 % der Fälle von heftigem Geschrei begleitet werden, geht das leider manchmal nicht. Schreiben hingegen schon eher.



Denn das ist die Rettung: Mithilfe von WhatsApp, SMS und anderen Kurznachrichtendiensten hält man sich gegenseitig auf dem aktuellen Stand der Aufbruchsvorbereitungen und kann bei Verzögerungen flexibel reagieren. Im besten Fall gleichen sich die Zeitrückstände der beteiligten Familien sogar aus und man trifft sich fast ohne nennenswerte Zeitunterschiede am vereinbarten Treffpunkt ;)

***
Wie so etwas aussieht? Ich zeige es Euch :)

Übrigens: Die folgende Kommunikation entstand während des Vorlaufs zu unserem Ausflug zur Rathmannsdorfer Schleuse. Sie begab sich an einem schönen sonntäglichen Maimorgen. Die Geschichte endete glücklich. Alle beteiligten Personen leben noch und äußerten/schrieben fast genau die folgenden Worte:
 
"Guten Morgen, wir sind wach."

"Guten Morgen! Wir auch. Die Nacht war nicht so toll."

"Ohje. Zähne? Wollt Ihr trotzdem los?"

"AUF JEDEN FALL. Müssen mal raus..."

"Wir müssen heute duschen. Dauert noch ein bisschen..."

"Was meinst Du, wann Ihr loskommt?"

"9.15? Melde mich nochmal"

"OK. Wir sind jetzt auf. Wirklich ;)"

"Ach ja ;)"

"Wir sitzen am Frühstückstisch - und Ihr?"

"Guten Appetit. Wir NICHT."

"Oh. Was ist passiert?"

"Sch....... :((("

"OH. Meldest Du Dich nochmal?"

":((((("

"Alles ok?"

"Wir frühstücken gleich. Wenn es nach mir geht zumindest."



"Fertig gefrühstückt. Dusche jetzt und mache den Großen dann hübsch ;)"

"Start gegen 9:30 Uhr nach meiner Prognose..."

"Start in ca. 15 Minuten"

"Oh. Jetzt erst gesehen. Start in etwa 10 Min."

"OK. Wir schaffen das HEUTE noch ;)"

"Seid Ihr gestartet?"

"Mistmistmist. Die Lütte..."

"Was?"

"Musste nochmal stillen. Dann ist sie übergelaufen :O"

"Sollen wir einen Zwischenstopp beim Flohmarkt einlegen und auf Euch warten?"

"NEIN! Wir fahren durch. Wird sonst alles zu spät."

"Ja, hast recht."

"Wir BEEILEN uns. LOL."

"Start steht unmittelbar bevor."

"Sind gestartet"



"Na ja, fast. Das Feuerwehrauto musste mit. Weißt ja."

"Wir sind TATSÄCHLICH unterwegs."

"YEAHHHH!"

"YEAHHHH!!!"

"Starten JETZT"

"Auto wird gerade angelassen"

"Wir versuchen, direkt zur Schleuse zu gelangen. Weißt du genaueres? Parkplatz am Alten Schleusenhif?"

"Packt den Gelände-Kinderwagen ein ;)



"Zu spät."

"Oh nein"

"Nein, Scherz! Natürlich ist er dabei ;)"

"Sind unterwegs"

"Navi sagt 13 Minuten"

"Äh, haben uns verfahren. Sind aber gleich wieder richtig."

"Navi sagt 8 Minuten"

"Wir schaffen's in 5!"

"Sind kurz vor dem Ziel...Oh nein, das Feuerwehrauto ist runtergefallen! Melde mi..."

"Halt durch! Wir kommen!!!"

"Gut, dass wir schreiben. Hören könnte ich Dich nicht :((("

"Wir sind gleich da!"

"Wo seid Ihr?"

"Wir sind DA!"

"Wir auch. Geschafft :)"

"Ja!!! DAAAAAAAAA!!!!"

***
Tsja, ist nicht immer so einfach. Bekommen wir aber (meistens) hin. Danke, dass Ihr durchgehalten und bis hierher gelesen habt :)

Wem kommt das irgendwie bekannt vor?

Allzeit gute Nerven und einen schönen Wochenend-Ausflug wünscht Euch

Eure Küstenmami

PS: Heute Abend um 23:59 Uhr endet die Verlosung hier auf dem Blog! Ihr könnt ein wunderbares Set Samen-Tüten gewinnen, um Garten, Balkon oder Fensterbank zu verschönern!
 


Mittwoch, 17. Juni 2015

Gastbeitrag: Spielen, Mittagsschlaf und Lernverhalten

 
(Cover der 1x1 Zwergenlied CD von Memorize)

Hallo Zusammen,
 
heute habe ich wieder einen Gastbeitrag für Euch! Ich freue mich sehr, dass Aron Marton von Memorize uns etwas über den Zusammenhang von Spielen, Mittagsschlaf und Lernverhalten erzählen wird, denn diese Erkenntnisse sind teilweise auch für mich neu. Außerdem kann ich Euch damit einen Beitrag bieten, der über die Alterstufe unserer beiden Küstenkinder hinausgeht und somit auch für diejenigen unter Euch interessant ist, die Eltern von etwas größeren Kindern sind.
 
Aron Marton ist Trainer für Lern - und Merktechniken und Mitbegründer der Memorize OG. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Andreas Kowacsik hat er das "1x1 Zwergenlied" entwickelt, welches Kindern dabei hilft, das kleine Einmaleins spielerisch zu lernen.
 
 
Am Ende des Beitrags habe ich zudem ein schönes "Goodie" für Euch: Dort könnt Ihr Euch zwei der Übungslieder zum kleinen Einmaleins kostenlos herunterladen!
 
So, und jetzt hat Aron das Wort!
 
***
Spielen und Mittagsschlaf - so wirken sie sich auf das Lernverhalten aus
 
Viele Studien belegen, dass Spielen außerordentlich wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist. Beim Spielen gehen die Kinder auf eine Entdeckungsreise und trainieren immer wieder unterschiedliche motorische, soziale und kognitive Fähigkeiten. Im Berliner Bildungsprogramm heißt es dazu, dass „Spielen in besonders ausgeprägter Weise ein selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen, mit starker emotionaler Beteiligung, mit geistigem und körperlichem Krafteinsatz ist. Es ist ein ganzheitliches Lernen, weil es die ganze Persönlichkeit fordert und fördert.“
 
Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten steckt in spielerischen Interaktionen viel Lernpotenzial, aber nicht jedes Spiel erzielt die gewünschte Wirkung auf den Nachwuchs. „Nur im freien Spiel entwickelt sich die Intelligenz eines Kindes, weil es dabei die Möglichkeit hat das Problem zu lösen, welches es gerade beschäftigt“ sagt Sandra Kunze von Rund ums Baby. Als Erwachsener sollte man sich möglichst wenig einmischen, um die Kinder zum selbstbestimmten Lernen zu animieren, aber trotzdem als Ansprechpartner und Mitspieler tatkräftig zur Seite stehen. Weniger Regeln verhelfen dem Nachwuchs dabei sich freier zu entfalten und geben Raum für Experimentierfreudigkeit. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist die Entwicklungsförderung durch freies Spielen sogar wesentlich wertvoller als jedes Lernspiel, welches in der Regel nur spezielle Fähigkeiten trainiert.
 
Wenn Ihr es schafft, dass Euer Kind selbstbestimmt lernt und dabei auch Spaß hat, indem es spielerisch mit dem Lernstoff umgeht, dann seid Ihr – und v.a. das Kind – auf dem besten Weg. Sollte das Stoffgebiet eher trocken und abstrakt sein, wie zum Beispiel das Einmaleins, dann hilft es, den abstrakten Inhalt in etwas Konkretes, etwas Greifbares zu verwandeln – indem man ihn etwa in Bilder, Geschichten oder Lieder umwandelt. Das haben wir auch mit dem "1x1 Zwergenlied" so gemacht.
 
Was den Mittagsschlaf angeht, gibt es auch eine interessante Studie der University of Arizona. Diese Studie hat gezeigt, dass Kinder, die nach einer Lektion geschlafen hatten, ihr Wissen besser abrufen konnten, weil ihr Gehirn eine Ruhepause hatte und das Gehörte optimal verarbeitet wurde. Viele deutsche Experten schließen sich dieser Meinung an und meinen, dass Babys und Kleinkinder diese Ruhezeit benötigen, um die vielen täglichen Eindrücke verwerten zu können. Die Dauer des Mittagsschlafs ist jedoch bei jedem Kind unterschiedlich. Wichtig ist laut Silke R. Plagge von der liliput-lounge nur, dass der Mittagsschlaf eines Kindes nicht länger als eineinhalb Stunden dauert, denn sonst kann es abends nicht zur gewohnten Zeit einschlafen und ist am nächsten Tag übermüdet.
 
Falls Euer Kind auf den Mittagsschlaf verzichtet, könnt Ihr Ruhezeiten einführen. Während einer Ruhezeit kann der Nachwuchs schlafen oder ein Buch betrachten, der Schlaf wird nicht erzwungen und trotzdem wird eine Auszeit eingelegt, um das Erlebte zu verarbeiten. Baut Schlafenszeit in den geregelten Tagesablauf ein, um Euer Kind auch hier beim Lernen zu unterstützen.
 
Ihr wollt wissen, wie Euer Kind das kleine Einmaleins spielerisch lernen kann? Schaut gerne mal vorbei auf unserer Seite zum 1x1 Zwergenlied.
 
***
Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag, Aron!
 
Und hier kommt das versprochene "Goodie": Unter http://bit.ly/1Ky8fJg findet Ihr zwei von Arons Übungsliedern, die Ihr Euch kostenlos herunterladen dürft. Viel Spaß damit!
 
Herzliche Grüße
 
Eure Küstenmami


PS: Noch bis Freitag läuft die Verlosung hier auf dem Blog! Ihr könnt ein wunderbares Set Samen-Tüten gewinnen, um Garten, Balkon oder Fensterbank zu verschönern :)
 


Dienstag, 16. Juni 2015

Runder bunter Sonnenschutz


Hallo Zusammen,
 
wieder geht's Dienstags rund, bei Vera und auch bei uns! Deshalb hier ein kleiner Extra-Post mit einem "runden" Bild von unserem Wochenend-Ausflug...
Denn Sonnenschutz muss schon sein, geliebter kleiner Küstenjunge. Auch wenn Du Dir zur Zeit am liebsten alles vom Kopf ziehst...
 
 
Guck mal, die Mädels tragen ihre Hüte auch, und die sind so schön bunt :)
 
 
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Wie schützt Ihr die Köpfe (und den Rest) Eurer Kinder vor der Sonne?
 
Einen wunderschönen Dienstag wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 


Montag, 15. Juni 2015

Von Tier- und Menschenkindern im Wildpark Schwentinental

 

Hallo Zusammen,

Ihr wisst ja, dass wir gern auf Spielplätze gehen! Und auch gerne Tiergehege besuchen - vor allem, seit unser kleiner Küstenjunge auf alles zeigt, was sich bewegt, und Tierlaute nachmachen kann :) Das ist so süß! Deshalb waren wir an diesem Samstag an einem Ort, wo es beides gibt: Im Wildpark Schwentinental. 

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Von dem wunderbaren Wildpark Schwentinental hatte ich Euch ja schon einmal in einem der ersten Posts auf diesem Blog berichtet. Damals war unser geliebter Rabauke kein Jahr alt und seine kleine Schwester noch sicher in meinem Bauch. Diesmal sind wir als Vierer-Familie wiedergekommen, und haben den Wildpark zusammen mit Freunden und Freundeskindern besucht; das hat unser Programm dort natürlich verändert. Zudem ist es mittlerweile Frühsommer - und der Nachwuchs der Tierparkbewohner ist da!

Ja, jetzt ist die Zeit, in der die meisten Tierkinder geboren werden oder schon geboren sind; und das ist wiederum für die menschlichen Knirpse enorm spannend. Was für eine Entdeckung: Die Ponys, Ziegen, Schafe und sogar die riesigen Wildschweine - die gibt's ja auch im Baby-Format!

Und sie sind wirklich bezaubernd. Deshalb habe ich heute einen Post mit richtig vielen Bildern für Euch, vor allem mit vielen Tier-Bildern :)

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Der Wildpark Schwentinental ist kostenfrei, ebenso der dazugehörige große Parkplatz. Das finde ich genial, denn als Familie hat man ja ohnehin mehr als genug Ausgaben. Wenn man nach dem Tierpark-Besuch Lust auf eine Abkühlung hat, kann man übrigens auch das Auto hier stehen lassen und im Freibad Schwentinental baden.
 
Da die Sonne schon morgens ziemlich stark war, wurde unser Küstenjunge eingecremt und musste seinen Sonnehut aufsetzen.
 
 
Das kleine Küstenmädchen schlief unterdessen gut geschützt im Kinderwagen; sie darf wirklich überhaupt keine Sonne abbekommen. Auch wir Erwachsenen cremten uns ein, denn gerade im Sommer muss man ja richtig aufpassen, nicht zu viel Sonneneinstrahlung abzubekommen.
 
 
Gleich zu Beginn des Wildparks warteten die Ponys auf uns. Dort trafen wir auf kleine Shetland-Fohlen mit super-weichem Zottel-Fell. Guckt mal, sind die nicht süß?
 
 
 
 Die kleinen Fohlen trauten sich schon nahe an die Umzäunung heran und ließen sich streicheln.


Nicht alle Tiere im Tierpark darf man füttern, doch bei den Ponys ist das erlaubt, wenn man einige Hinweise beachtet.
 
 
Als ich selber noch ein kleines Reitermädchen war (seufz, damals), habe ich gelernt, dass man Pferden das Futter auf der flachen Hand anbieten soll, dann können sie es gut aufnehmen und erwischen nicht aus Versehen einen Finger :) Am besten füttern Groß und Klein gemeinsam, damit es gleich von Anfang an richtig läuft.
 
 
Die Ziegen von schräg gegenüber sahen natürlich, dass wir mit Essbarem unterwegs waren, und wollten auch ihren Teil abbekommen ;)
 

 
Es gab wirklich viel zu sehen, und unser kleiner Rabauke zeigte ununterbrochen.
 
 
Die Schottischen Hochlandrinder hatten auch Nachwuchs bekommen - seht ihr das kleine Kalb im Gras liegen?
 
 
Ebenso die Heidschnucken, deren Lämmer eine witzige schwarz-weiße Zeichnung haben.
 
 
Über alle Tiere informieren übrigens die Info-Tafeln in den einzelnen Gehegen. Wusstet Ihr, dass die Haltung von Heidschnucken eine große Hilfe für Bienen bedeuten kann? Die von Schnucken beweidete Heide blüht nämlich üppiger und liefert so den Bienen mehr Nahrung.
 
 
Vor den Eseln hatte unser Küstenjunge gehörig Respekt - obwohl zu Hause ein Esel zu seinen Lieblingsstofftieren zählt! Also hat er sie sich lieber von Papis sicherem Arm aus angeguckt. Die Mädels unserer Freunde hingegen waren da ganz unbefangen.
 

 
Ich weiß ja nicht, warum Esel aus Kleinkind-Perspektive so viel anders als Ziegen sind, aber letztere mochte unser Racker deutlich lieber, so dass wir sie uns im Streichelgehege (Montag bis Sonntag, 8:00 - 15.30 Uhr) näher angesehen haben.
 
 
Die Ziege hier hatte zwei Junge bekommen - Respekt vor der Zwillingsmami ;)
 
 
 Gleich fünf (!) Frischlinge hatte die Bache bei den Wildschweinen vorzuweisen - kein Wunder, dass sie sich ausruhen musste :)
 
 
 
 
Bei den Hasen und Wellensittichen schauten wir auch noch vorbei.
 
 
 
Es gibt übrigens noch viele andere Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten rund um den Wildpark Schwentinental, gerade, wenn man mit größeren Kindern unterwegs ist.
 
 
Inzwischen war es noch wärmer, ja, richtig schwül geworden, so dass wir gut eine Pause vertragen konnten. Also auf zum Spielplatz des Wildparks! Dort gibt es große Picknicktische und einen Kiosk (Hauptsaison: Montag bis Sonntag,10:30 - 18:00 Uhr, Nebensaison: je nach Wetterlage), so dass wir uns ausruhen und ein Eis gönnen konnten.
 
Hier gibt es auch eine kleine Minigolfanlage, doch die hoben wir uns für das nächste Mal auf.
 
 
Die Kinder hielt es nicht allzu lange auf den Sitzen, dann tobten sie los. Der Spielplatz des Wildparks Schwentinental ist wunderschön kunterbunt gestaltet und hat mehrere Ebenen mit relativ vielen Spielgeräten.
 
 
 
 
Für alle Altersgruppen ist etwas dabei. Man muss allerdings mit einem Krabbelkind etwas aufpassen, damit es beim Wechsel der Ebenen nicht mal eben über die Kante fällt - besonders, wenn es so schnell drauflos flitzt, wie unser tobewütiger Küstenjunge!
 
 
Die Favoriten der Kinder waren wieder alle Formen von Wippen, Rutschen und Schaukeln.
 
 
 
 
Bei den Rutschen sind wir allerdings oft zusammen gerutscht, weil diese für eine eineinhalbjähriges Kind doch ziemlich steil und schnell waren. Nicht Rutschen ist jedoch seit unserem tollen Spielplatzerlebnis von neulich keine Option mehr :)
 
Inzwischen ging es auf Mittag zu, und auch das kleine Küstenmädchen meldete sich. Also schnell nach Hause - wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal hier!
 
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Wie war Euer Wochenende? Was habt Ihr unternommen?
 
Einen guten Start in die Woche wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 

Freitag, 12. Juni 2015

"Nicht ohne meine...!" Unsere 12 von 12 im Juni 2015

 
 
Hallo Zusammen,
 
gibt es etwas, ohne das Ihr nicht könnt? Das Ihr unbedingt braucht, sei es, um morgens aus dem Bett, danach aus dem Haus oder unbeschadet durch den Tag zu kommen? Etwas, das Euch den Alltag zu Hause oder den Stress im Job erleichtert, den Kindern täglich Freude macht, Euch ein kleines Glitzern schenkt und den Sinn des Lebens spüren lässt?
 
Ohne das Ihr nicht in den Tag startet, ohne das Ihr Euch nicht schlafen legt?
 
Als ich heute für "12 von 12" fotografierte, fiel mir auf, wie wichtig diese Dinge sind, die uns durch den Tag begleiten, ihn vollständig, vielleicht sogar rund werden lassen. Die Alltagshelfer, Sicherheitsanker, Lebensretter, Freudenbringer... oft schätzen wir sie nicht genug und nehmen sie erst wahr, wenn sie fehlen.

Deshalb lautet mein Motto für "12 von 12" im Juni:
 
"Nicht ohne meine...!"

und handelt von eben diesen unverzichtbaren guten Dingen.
 
 
Ach ja, und falls Ihr zum ersten Mal dabei seid: "12 von 12" ist eine witzige und inspirierende Aktion von Caro. Auf ihrem wunderschönen Blog Draußen nur Kännchen sammelt und verlinkt sie alle, die am jeweils 12. des Monats 12 Bilder von ihrem Tag machen und ins Netz stellen. Ich bin immer gerne dabei, denn das gibt mir Gelegenheit, unseren Alltag zu reflektieren und Euch ein paar schöne Einblicke in unser Familienleben zu geben.
 
 ***
Also: Nicht ohne...



... meine Stillsachen: Stillkissen, Spucktuch & Co sind seit der Geburt unserer kleinen Tochter wieder Essentials für uns. Deshalb sollte es auch "unsere Stillsachen" heißen, denn wir nutzen sie gemeinsam, das kleine Küstenmädchen und ich. Hier gleich morgens und insgesamt sechs bis acht Mal am Tag. Und natürlich nicht nur zum Stillen, sondern auch zum Kuscheln, Spielen, Einmummeln undundund...


... das hier kennt Ihr. Muss ich keine großen Worte machen. Lebensnotwendig.



... den Stokke Hochstuhl samt Baby-Schale beim Frühstück. So kann unser kleines Küstenmädchen dabei sein und am Familienessen teilnehmen, auch wenn ihre Mahlzeiten noch anders aussehen. Sie liebt es! Und guckt immer nach dem Brüderchen...



... der nicht ohne sein Spielzeug kann. Unser Küstenjunge ist so neugierig, so entdeckerfreudig, so verspielt momentan; es ist eine Freude, ihm zuzusehen!

 
... sein Handy. Für meinen Mann ist dieses Gerät das sine qua non. Kennt Ihr vielleicht, oder? Kann unterwegs ja auch ganz praktisch sein...
 

... ich hingegen gehe nicht ohne meine Wickeltasche aus dem Haus. Auch wenn ich den Inhalt nicht immer brauche, brauche ich es, dass sie dabei ist. Nur für den Fall der Fälle. Deshalb ist sie auch so prall gefüllt. Und ich liebe sie - ist sie nicht zauberhaft?! Ihr seht schon: Die rosa Zeit ist nicht vorbei!
 


... das zeigt sich auch hier ;) Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Diesen Schnuller braucht nicht das kleine Küstenmädchen. Ok, manchmal schon, aber nicht immer. Ich, die müde Mami, brauche ihn, weil er so supersüß ist - aus den gleichen Gründen, aus denen ich den Body mit "I love Mum" drauf brauche, wenn das süßeste aller Babys mir mal wieder über das frisch gewaschene Shirt gespuckt hat ;)



... denn die Wäsche braucht kein Mensch. Da könnte ich prima ohne. Geht aber nicht. *Seufz*.



... Erdbeeren. Ja, es ist Erdbeerzeit, und die genießen wir in vollen Zügen. Besonders lecker sind die aus dem eigenen Garten! Man kann sie übrigens auch in Balkonkästen ziehen...

 

... apropos, Garten. Wir wollen alle nicht mehr ohne: Ich brauche ihn zum Gärtnern und für meine kleinen Auszeiten, mein Mann zum Rasenmähen und Grillen, der Küstenjunge zum Spielen und Toben, das Küstenmädchen zum Träumen im Kinderwagen, die Katzen für... das seht Ihr gleich.



... einen Platz in der Sonne. Unsere Katze Mia liebt diese Bank. Ich auch. Der perfekte Platz zum Chillen am späten Nachmittag. Und für einen Cappuccino. Womit wir wieder bei Bild 1 wären ;)
Aber eines haben wir noch:

 
... nicht ohne ein Lachen. Ein Kinderlachen. Ohne ist es ein verlorener Tag.

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Damit sind wir beim letzten Bild. Denn zum einen heißt es ja "12 von 12", und zumindest dieses eine Mal muss ich mich auch dran halten ;) Und zum anderen gibt es für mein allerletztes "Nicht ohne..." kein Bild, denn manches "sieht man nur mit dem Herzen gut" (Antoine de Saint-Exupéry).

Mein allerletztes "Nicht ohne..." lautet:

Nicht ohne MEINE KINDER. Vielleicht klingt es in den Ohren mancher etwas seltsam, aber ja: Ohne meine Kinder würde mein Leben keinen Sinn machen. Wenn Ihr das eines Tages lest, Ihr wunderbaren Zwerge: Ich liebe Euch!!!

***  
Und jetzt muss ich Schluss machen... sonst denkt Ihr noch, ich könnte nicht ohne meinen Blog ;)

Ich wünsche Euch einen wunderbaren 12.!

Eure Küstenmami