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Freitag, 26. Februar 2016

Die ersten 1.000 Tage: Was tun bei Milchstau und Brustentzündung?

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Moin, Ihr Lieben!
 
Heute möchte ich über ein nicht ganz so einfaches Thema sprechen, das jedoch relativ viele Frauen, die stillen, zu dem einen oder anderen Zeitpunkt betreffen kann.
 
Die Rede ist vom Milchstau bzw. der Brustentzündung, die auch Mastitis genannt wird.
Eine Studie von 2014 hat ergeben, dass jede 5. stillende Mutter an Milchstau leidet und jede 10. eine Brustentzündung entwickelt. Das sind schon ziemlich heftige Zahlen, oder?
 
Die gute Nachricht ist, dass man schon mit einfachen Mitteln etwas dagegen tun kann. Deshalb möchte ich Euch in diesem Artikel, der im Rahmen der Serie Die ersten 1.000 Tage und in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden ist, ein bisschen Mut machen und Euch von meinen Erfahrungen berichten.
 
 
 
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Wie ich ja schon in meinem 1. und 2. Artikel zur Stillzeit geschrieben habe, ist Muttermilch in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes ein wichtiger Schutzfaktor, der sich extrem positiv auf die Gesundheit des Babys auswirken kann. Deshalb wollte ich auf jeden Fall sechs Monate lang und möglichst darüber hinaus stillen.
 
Dazu muss ich sagen, dass ich total gern stille. Das ist bzw. war bei beiden Kindern so. Unseren Küstenjungen habe ich etwa zehn Monate lang gestillt, und das kleine Küstenmädchen trinkt immer noch gerne bei mir, obwohl sie inzwischen auch andere Kost zu schätzen weiß :) Ja, tatsächlich, sie isst inzwischen mehrere Breie am Tag und auch etwas vom Familientisch! Darüber möchte ich Euch demnächst noch einmal ausführlicher berichten.
 
Aber zusätzlich wird sie noch gestillt, und das genießen wir beide sehr. Stillen bedeutet für mich auch mehr als meinen Kindern Nahrung zu geben. Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit, Kuscheln, Hautkontakt - das alles entsteht außerdem beim Stillen und tut meinen Küstenkindern und mir unglaublich gut. Ich möchte das auf keinen Fall missen!
 
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Doch Stillen heißt leider nicht nur schöne heile Welt. Auch bei uns war es durchaus nicht immer einfach. Es gab schon die eine oder andere Schwierigkeit - und wie die Zahlen der oben genannten Studie zeigen, das ist völlig normal.
 
Zum Beispiel hatten wir letzten Oktober alle einen richtig heftigen Infekt. Besonders unser kleines Töchterchen litt unter einer verstopften Nase. Deshalb atmete sie hauptsächlich durch den Mund. Und atmen und trinken ging nicht gleichzeitig. Also mochte sie kaum stillen, zumal sie auch noch hohes Fieber hatte. Das hat mich ziemlich beunruhigt, gerade weil es dann natürlich gut für sie gewesen wäre, viel zu trinken.
 
Außerdem führte es dazu, dass sich die Milch in meiner Brust staute. Es heißt, den Milchstau spüre man an den mehr und mehr spannenden Brüsten - das kann ich nur bestätigen. Da die Milch nicht wie vorgesehen abfließt, nimmt der Druck zu; das kann ganz schön schmerzhaft sein. Zudem kann die betroffene Brust kann richtig heiß werden und sich röten.
 
Wichtig ist, die Milch so bald wie möglich zum Abfließen zu bringen, was mir zunächst aber nur mäßig gelang. Zwar versuchte ich das kleine Küstenmädchen so oft wie möglich anzulegen, gerade auch in einer Position, in der ihr Kinn auf die am meisten gestaute Stelle gerichtet war. Aber sie hatte wirklich kaum Appetit!
 
Man kann die Brust übrigens auch mit einem warmen Waschlappen oder einer Wärmflasche vorsichtig erwärmen, um sie etwas weicher zu machen und dann auszustreichen.
 
Doch bei mir verhärtete sich die Brust sehr schnell, die Schmerzen nahmen zu und ich bekam Fieber - alles Anzeichen für eine richtige Brustentzündung. Bei einer Mastitis, wie dieses Phänomen auch genannt wird, handelt es sich meistens um eine bakterielle Infektion der Brustdrüsen, die infolge der Entzündung blockierter Milchkanäle entsteht. Jedoch muss das nicht die einzige Ursache sein: Die Bakterien können womöglich auch über wunde Brustwarzen von außen eingedrungen sein.
 
Eine Mastitis muss möglichst schnell behandelt werden - wenn es Euch trifft, nehmt bitte so bald wie möglich Kontakt zu Eurer Hebamme oder Ärztin auf. Wir hatten eine sehr nette Hausärztin, die gleich kam und sich auch unsere kranke Maus noch einmal anschaute. Das kleine Küstenmädchen bekam Nasentropfen verschrieben, damit sie besser atmen konnte. Ich sollte zwischen den Stillmahlzeiten kühlen, kühlen, kühlen - mit Quarkwickeln oder gekühlten Kohlblättern. Außerdem habe ich Eiswürfel verwendet, die aber nicht direkt auf die Haut sollen.
 
 
Und dann war Abpumpen angesagt. Darauf hätte ich gern verzichtet! Aber es musste sein, damit die gestaute Milch abfließen konnte. Mein Göttergatte hat glücklicherweise blitzschnell eine Milchpumpe besorgt, und meine erfahrene Nachbarin hat beim ersten Einsatz geholfen. Das brachte dann auch Erleichterung, und mein Fieber sank. Ein Glück, denn ansonsten hätte die Ärztin mir ein Antibiotikum verschreiben müssen. Doch ich war froh, dass es auch ohne ging. Und nach und nach fing unser Töchterchen wieder an zu trinken, und ich konnte weiter stillen!
 
*** 
Das war echt keine schöne Erfahrung. Aber sie hat mir gezeigt, dass die Schwierigkeiten überwindbar sind und wir das Stillen deshalb nicht aufzugeben brauchen! Neben den kleinen Tricks und einfachen Hausmitteln, die ich oben erwähnt habe, hat mir vor allem eines geholfen: Durchhalten! Und das möchte ich Euch auch ans Herz legen, falls es bei Euch mal Schwierigkeiten geben sollte: Gebt nicht auf, sondern versucht es weiter.
 
Versteht mich nicht falsch: Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man aus dem einen oder anderen Grund nicht oder nicht mehr stillen will. Doch es ist schade, wenn man frühzeitig abstillt, obwohl man eigentlich noch stillen möchte und es vielleicht auch noch ginge. Helfen können Euch in einem solchen Fall auch Eure Hebamme oder eine kompetente Stillberaterin, die Ihr z.B. über die Homepage der La Leche Liga findet.
 
Übrigens hat das Unternehmen Milupa, das auch stark in der Muttermilchforschung tätig ist, ein Profutura mama Probiotikum entwickelt, das das in der Muttermilch vorkommende Milchsäurebakterium Lactobacillus saliviarius enthält. Studien haben gezeigt, dass bakteriell verursachte Brustbeschwerden durch die orale Aufnahme dieses Bakteriums deutlich reduziert werden können. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier.
 
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Wie ist es Euch mit dem Stillen ergangen? Falls es Schwierigkeiten gab - was hat Euch geholfen? 
 
Eine wunderschöne Stillzeit wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Montag, 11. Januar 2016

Schlemmen durch die ersten 1.000 Tage: Ein Bloggerevent der Extra-Klasse

 
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Moin, Ihr Lieben!

Hinter uns liegt ein nass-kaltes, ziemlich verregnetes Wochenende. Dabei gab es hier bei uns im Norden nur eine Windrichtung, und zwar die berühmte mit acht Buchstaben: Von vorne!

Etwas anders war das an einem schönen Tag im November, an dem ich mit meiner Küstenfamilie an einem Bloggerevent teilnehmen durfte, von dem ich Euch heute gerne berichten möchte. Ich glaube, das war mit das leckerste Event aller Zeiten! Wir haben jedenfalls ganz schön geschlemmt :) Organisiert wurde die Veranstaltung von Milupa im Rahmen der 1.000 Tage-Aktion, von der ich Euch ja schon berichtet habe.


 
Eingeladen waren wir nach Gut Wulksfelde bei Hamburg. Im ehemaligen Hofladengebäude hat die wunderschöne Gutsküche ihren Sitz, in der Rebecca und Matthias Gfrörer saisonale und natürliche Landhauskost anbieten. Dort trafen wir uns mit vielen Bloggerinnen und ihren Familien, einer Ökotrophologin, einem Journalisten und den Muttermilchforschern von Milupa, um uns durch ein sagenhaftes Buffet zu futtern, das an den Bedürfnissen und Ernährungsempfehlungen der ersten 1.000 Tage ausgerichtet war.

Denn der Satz "Du bist, was Du isst" hat tatsächlich in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes eine hohe Relevanz. Wie ich Euch ja hier schon berichtet habe, trägt die Ernährung während der Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit tatsächlich entscheidend zur gesunden Entwicklung des Kindes bei und kann diese ungemein positiv beeinflussen. Ja, der ganze Fisch, den ich in den letzten drei Jahren gegessen habe, soll nicht umsonst gewesen sein ;) Doch dazu gleich mehr.



Nach dem Eintreffen konnten wir uns erstmal in Ruhe umsehen und entspannt ein bisschen miteinander schnacken. Gerade den Austausch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern finde ich immer toll! Besonders habe ich mich gefreut, Dani von Siebenkilopaket und Susanne von Nullpunktzwo kennenzulernen, deren Blogs ich vorher schon intensiv gelesen hatte.



Auch die Kinder haben sich wohlgefühlt: Unser Küstenjunge düste gleich in die liebevoll eingerichtete Spielecke des Restaurants. Besonders die Autos fanden Anklang; das liebste musste mit an den Tisch! Unser Küstenmädchen 'netzwerkte' unterdessen mit den anderen Lütten in der Krabbelgruppe ;) Überhaupt war das Restaurant kindertechnisch gut ausgestattet, davon zeugten auch die vielen verschiedenen Hochstühle, bei denen für wirklich jede Größe etwas dabei war.



Und dann ging es los. Aber Vorsicht: Weiterlesen könnte Euren Appetit steigern oder zu akuten Hungeranfällen führen!

So ging es mir jedenfalls beim Anblick des ungeheuer nahrhaften und reichhaltigen 1.000-Tage-Buffets, das Matthias Gfrörer und sein Team für uns aufgebaut hatten. Schaut Euch mal dieses Schlemmer-Board an! Läuft einem da nicht das Wasser im Mund zusammen? Ich war jedenfalls wie gewohnt hungrig und froh, das nicht verbergen zu müssen :)





Begleitet von nützlichen Informationen zur Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Beikostalter aßen wir uns gemeinsam durch eine Speisenauswahl, die ihresgleichen sucht. Immer wieder wurde diskutiert: Wie kann man dieses oder jenes lecker zubereiten oder am besten zu sich nehmen, was ist gesund und wie macht man es sich und seinen Kindern besonders schmackhaft?



Folsäure ist zum Beispiel in mehreren Obst- und Gemüsesorten wie Avocado, Spargel und Spinat enthalten. Oh ja, Avocados könnte ich ständig essen! Da jedoch in der Schwangerschaft täglich mindestens 400 Mikrogramm Folsäure verzehrt werden sollen und nicht jede immer Unmengen der entsprechenden Lebensmittel verschlingen kann, kann dies auch über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.



Weiter erfuhren wir, dass in der Stillzeit der Flüssigkeitsbedarf stark erhöht ist. Das kann ich nur bestätigen, denn seit ich das kleine Küstenmädchen stille, habe ich ständig Durst. Zum Glück konnte ich mich an der leckeren Saft- und Smoothie-Bar bedienen, die extra für uns aufgebaut war. Mmh, da sind die Vitamine gleich mit drin! Einfach mal etwas Gesundes zu trinken ist für mich zudem eine echte Alternative, wenn ich gerade keine Lust auf festes Obst habe.


 
Ebenso ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr der Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) zu achten, weil dies die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen des Babys unterstützt. Also viel fettreichen Seefisch essen - bis zu vier Portionen die Woche! Ihr wisst ja, mir fällt das nicht schwer, weil ich da eh immer wild drauf bin. Den frischen Lachs und Matjes vom Buffet habe ich dementsprechend genossen :) Wer das nicht mag, kann natürlich auch DHA-reiche Produkte zu sich nehmen, wie etwa das leckere Müsli für Stillende von Milupa, das ich schon mal für Euch getestet habe.
 
 
Bei der Ernährung von Kleinkindern sollte bedacht werden, dass unsere Lütten eben keine "kleinen Erwachsenen" sind - auch wenn dieser Trugschluss natürlich naheliegt. Sie haben z.B. einen besonderen Nährstoffbedarf an Vitamin D, Jod und Eisen und brauchen auch nach der Stillzeit noch jede Menge Calzium. Eisen etwa ist in grünem Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmem rotem Fleisch enthalten. Letzteres isst unser Küstenjunge zum Glück gerne, ebenso wie seinen Milchbrei, den wir ihm weiterhin täglich anbieten.
 
 
Unsere Lütten haben übrigens vom 1.000-Tage-Buffet den Pastinake-Apfel-Joghurt-Brei nur so weggeschlabbert. Die Kombination war auch für mich völlig neu - aber er hat auch mir geschmeckt ;) Überhaupt wünschte ich, sie würden zu Hause so gut essen wie unterwegs - unser Küstenjunge hat hier sogar Couscous mit Herbstrübchen probiert :)
 
 
Nach der ganzen Esserei waren wir nicht unglücklich über eine längere Mittagspause. Kleine Kinder sind halt kleine Kinder! Das Küstenmädchen hat ihren Mittagsschlaf im Geschwisterwagen gehalten, während wir mit unserem großen Rabauken den Streichelzoo von Gut Wulksfelde erkundet haben. Das war etwas für ihn - und die Bewegung hat uns allen gut getan!
 
 
Fast hatte ich daraufhin schon wieder Hunger ;) Das war auch gut so, denn nachmittags waren wir Bloggerinnen dran! "Learning by cooking" lautete das Motto für die nächsten Stunden. Gemeinsam mit Matthias Gfrörer legten wir selbst Hand an, um in der Showküche Gerichte zuzubereiten, die zu den Ernährungsbedürfnissen in den ersten 1.000 Tagen passen. Dabei habe ich eine ganze Menge gelernt und konnte zudem ein nützliches Gerichte-Heftchen für "Kleinschmecker" mit nach Hause nehmen.
 
 
Es war wirklich ein toller Tag mit vielen schönen und geschmacksintensiven Eindrücken! Und mal ehrlich, wann wird man schon als Bloggerin so richtig verwöhnt? Oder als Mami? Ich habe es sehr genossen, vielen Dank nochmal an Milupa dafür!
 
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Was habt Ihr in Schwangerschaft und Stillzeit am liebsten geschlemmt? Und was kocht Ihr, für Euch und Eure Kinder? Ich würde mich sehr über Eure Erfahrungen und Kommentare freuen!
 
Ganz liebe Grüße von der winterlichen Ostsee
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Freitag, 2. Oktober 2015

Die ersten 1.000 Tage: Update zur Internationalen Stillwoche

 
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Hallo Zusammen,
 
heute Morgen im Bett krähte mich das kleine Küstenmädchen fröhlich an - und was wollte sie als Erstes? Ganz klar: Stillen! Und darum wird es in diesem Post gehen.

Anlässlich der internationalen Stillwoche vom 28.09. bis 04.10.2015 möchte ich Euch heute nämlich ein kleines Update zur Stillsituation mit unserem kleinen Töchterchen geben, Euch von meinen neuesten Erfahrungen berichten und das Thema "Beruf und Stillen" ansprechen.

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In meinem ersten Beitrag zur Stillzeit in der Serie "Die ersten 1.000 Tage" habe ich Euch ja vom Stillbeginn direkt nach der Geburt erzählt und Euch viele grundsätzliche Informationen zum Thema Stillen bereit gestellt. In meinem zweiten Beitrag zum Stillen ging es hingegen um das Stillenverhalten des kleinen Küstenmädchens mit drei Monaten und die Ernährung sowie die Bedürfnisse der stillenden Mutter.


 
Stillen ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren, die man seinem Kind in den ersten 1.000 Tagen seines Lebens mitgeben kann. Muttermilch stärkt das Immunsystem und schützt in vielen Fällen vor Allergien und Übergewicht. Studien zeigen, dass Stillen das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 25 bis 40 Prozent senken kann. Das gilt im Besonderen für eine Stilldauer von 9 Monaten und mehr.

Ich bin sehr froh, dass ich unser kleines Mädchen stillen kann; ebenso wie den Küstenjungen, als er noch kleiner war. Und ich hoffe, dass es auch weiterhin klappt, denn mir ist bewusst, dass das keineswegs selbstverständlich ist. Natürlich muss sich das Stillen auch mit dem ganz normalen Alltag und dem Berufsleben in Einklang bringen lassen - doch dazu schreibe ich unten noch mehr.

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Stillen im Abendlicht am Strand - Sand inklusive :)

Die Stillsituation mit dem Küstenmädchen
 
Unser kleines Küstenmädchen ist jetzt gute 6 Monate alt, und ich würde sie gerne länger stillen, wenn es uns beiden weiterhin gefällt. Und das tut es momentan! Meine Brust und meine Br*stwarzen, die zu Anfang etwas empfindlich reagiert haben, haben sich gut auf das Stillen eingestellt. Zu Beginn hat mir eine gute Lanolin-Salbe geholfen, doch die brauche ich akut nicht mehr. Und unser kleines Mädchen trinkt für ihr Leben gern!

Sie ist ja eine ganz liebe Person, aber wehe, sie wird hungrig... Dann meldet sie ihren Bedarf deutlich an und wird sehr energisch, wenn ich - ihrer Ansicht nach - nicht schnell genug reagiere. Sie trinkt inzwischen zügig und ziemlich selbstständig, d.h. ich muss sie nicht mehr so viel stützen, da sie auch ihren Kopf besser selbst hält. Das ist ganz angenehm für uns beide ;)

Nach wie vor trinkt sie nicht nur gerne, sondern auch viel. Daran hat auch der Beginn der Beikosteinführung, über den ich Euch demnächst mehr berichten werde, nichts geändert. Auf Facebook hatte ich ja schon erzählt, dass wir mit dem ersten Brei angefangen haben. Den findet das kleine Mädchen sehr lecker! Fröhlich schmatzend sitzt sie jetzt neben dem großen Bruder am Tisch und ist stolz wie Bolle, dass sie auch etwas isst :)

Allerdings hält sie das nicht davon ab, im Anschluss an die Brei-Mahlzeit nochmal kräftig an der Brust zu trinken. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie trinkt mehr als je zuvor! Ihren Brei mag das Küstenmädchen, das ist klar. Doch sie gibt mir auch deutlich zu verstehen, dass sie weiterhin gestillt werden möchte. Mit dem Anlegen darf ich nicht zu lange warten. "Gib her, Mami", scheint sie dann zu sagen, "schnell, ich habe noch Durst!" Und dann kann sie auch mal lauter werden ;) Ich glaube, sie will mir verständlich machen, dass sie das Stillen weiter braucht und damit noch nicht Schluss sein soll. Na klar, mein kleines Mädchen, Du sollst es gerne bekommen... Ich denke mal, ich werde einfach neben der Beikost weiter stillen, solange es uns beiden gut tut.

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Stillen und Beruf - gemeinsam geht's!
 
Wie ich oben bereits schrieb, muss auch ich das Stillen mit allem anderen unter einen Hut bringen. Denn das ist das Thema der diesjährigen internationalen Stillwoche: "Stillen und Beruf - gemeinsam geht's!" Das betrifft mich nur teilweise, denn ich stehe zum Glück nicht vor der Herausforderung, die Betreuung meines kleinen Stillkindes mit einer Arbeit außer Haus, einer Ausbildung oder einem Studium verbinden zu müssen. Mein "ausgeübter Beruf" ist ja zur Zeit der einer Mami - und Bloggerin natürlich ;) Doch ich muss die Stillzeiten mit der Betreuung unseres "großen" Rackers, des mittlerweile eineinhalbjährigen Küstenjungen, und dem Verfassen meiner Blog-Beiträge, die ja auch auch Zeit kosten, sowie der Bewältigung des Haushalts und dem "Rest vom Leben" in Einklang bringen. Und auch wenn ich all das liebe (na gut, bis auf die unendlichen Wäscheberge vielleicht), ist das manchmal nicht so ohne.
 
Denn es kann gut sein, dass ich unser Töchterchen gerade angelegt habe und just in diesem Moment der Küstenjunge meine Aufmerksamkeit braucht. Manchmal möchte der große Bruder natürlich auch wild spielen und toben, und nicht nur brav mit seinem Bilderbuch neben uns sitzen! Oder schlimmer, er stolpert vielleicht oder stößt sich, wenn das Küstenmädchen gerade dringend nach dem Stillen verlangt. Er läuft ja inzwischen so gern und flitzt so schnell durch die Gegend, da passiert das schon mal. Dann ist das Geschrei groß, die Milch läuft daneben, gleichzeitig klingelt der Postbote - und die Wäsche bleibt liegen. Dann hilft nur Ruhe bewahren, einmal tief durchatmen und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Gar nicht so leicht!
 
 Hut ab vor allen Müttern, die zudem noch Beruf, Ausbildung oder Studium wuppen! Um Stillen und Arbeiten gut vereinbaren zu können, gibt es Gesetze, die die stillenden Mütter und ihre Kinder schützen und einige wertvolle Hilfs- und Informationsangebote, besonders zur Weltstillwoche, die ich Euch hier verlinke:

* Mutterschutzgesetz: § 7 Stillzeit

* AFS: Rechtliches zum Thema "Stillen und Arbeiten"

* Janas Hebammenblog zum Thema "Stillen und Beruf"

* La Leche Liga Deutschland

* Broschüre der La Leche Liga: Ein Stillkind betreuen

* Aktionsgruppe Babynahrung e.V.

* Deutscher Hebammenverband

Ich hoffe, das hilft Euch weiter!

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Wie ist bzw. war das bei Euch mit dem Stillen? Wie habt Ihr Stillen, Familie und Beruf in Einklang gebracht? Habt Ihr Verbesserungsvorschläge und Anregungen zur Vereinbarkeit für Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinnen? Ich wünsche Euch eine wunderschöne Stillzeit!

Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit Unterstützung von Milupa entstanden.
 
 

Freitag, 28. August 2015

Produkttest: Leckeres Müsli für Stillende


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Hallo Zusammen,
 
was esst Ihr in der Stillzeit? Nehmt Ihr etwas Besonderes zu Euch oder esst Ihr ganz normal? Habt Ihr Hunger auf etwas Bestimmtes?
 
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Als ich meinen 2. Post zum Stillen in der Serie Die ersten 1.000 Tage verfasste, kam die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, ein Müsli für Stillende zu testen. Das passte, denn in besagtem Post ging es hauptsächlich um die Ernährung in der Stillzeit. Und ich liebe Müsli zum Frühstück! Vielleicht habe ich aber auch etwas deutlich kundgetan, dass ich immer so einen unglaublichen Hunger habe, seit ich stille?!
 
Doch als Stillende habe ich tatsächlich einen erhöhten Nährstoffbedarf:
 
 
Ich benötige deutlich mehr von bestimmten Vitaminen und Spurenelementen als zu "normalen" Zeiten. Insbesondere gehören dazu Vitamin C, Vitamin E, Folsäure, Zink, Eisen und Jod. Zusätzlich wird eine DHA Zufuhr von 200 mg pro Tag empfohlen. DHA steht für Docosahexaensäure; das ist eine langkettige mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure, die wichtig für die Entwicklung des Gehirns, des Nervensystems und des Sehvermögens des Babys ist.
 
 
Das alles ist laut Herstellerangaben im Profutura Mama Müsli für Stillende enthalten. Das Müsli kommt aus dem Hause Milupa und ist unter anderem bei DM oder windeln.de erhältlich. In der Packung sind insgesamt 250 Gramm, verpackt in fünf einzelne 50 Gramm-Beutel.
 
 
Das macht das Portionieren einfacher; denn empfohlen wird, nicht mehr als eine Portion, d.h. 50 Gramm des Müslis am Tag zu essen. Wichtig finde ich auch den Hinweis, dass so ein Produkt keinen Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung darstellt. Das sollte zwar ohnehin klar sein, aber sicher ist sicher ;)
 
Das Profutura Mama Müsli für Stillende enthält rote Früchte, insbesondere getrocknete Cranberries und Himbeeren, die esse ich ja gerne. Mit den roten Farbtupfern drin macht das Müsli auch optisch einen ansprechenden Eindruck - schließlich isst das Auge ja mit :)
 
 
Wichtig ist aber vor allem, dass es schmeckt! Ich lasse das Müsli wie immer in Milch "schwimmen", das finde ich so richtig lecker. Man kann es aber auch mit Joghurt, frischen Früchten oder so ziemlich allem anderen zubereiten. Ich finde ohnehin, dass man "gesund" immer mit "lecker" kombinieren sollte, denn Essen soll Spaß machen - das möchte ich auch meinen Kindern vorleben :)
 
 
Nach dem Genuß des Müslis fühle ich mich gestärkt und rundum versorgt - und lege guten Gewissens unser kleines Küstenmädchen zum Trinken an. Nur - doch das ist wirklich der einzige Kritikpunkt - ein bisschen mehr hätte es sein dürfen. Ich bin aber auch einfach zu hungrig! Kein Problem, ich esse noch eine Banane extra :)
 
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Fazit: Das Profutura Mama Müsli für Stillende ist gesund, lecker und empfehlenswert, um den besonderen Nährstoffbedarf in der Stillzeit zu decken. Die roten Früchte machen es zusätzlich attraktiv, besonders für Müsli-Liebhaber wie mich.
 
Und worauf habt Ihr jetzt Hunger?
 
Allzeit einen guten Appetit wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
 
Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.