Freitag, 14. November 2014

Ein Besuch im Wildpark Schwentinental

 
Hallo Zusammen,
 
dieser Ausflug ist schon ein bisschen her, doch ich möchte Euch trotzdem gerne davon berichten.

An einem frühen Herbst-Samstag-Nachmittag waren wir eigentlich auf dem Weg zum Einkaufen. Aber dann hatten wir doch noch Lust „etwas Schönes“ zu unternehmen...
Na ja, ich gebe zu, der Vorschlag, „etwas Schönes“ zu machen, kam von mir. Ich brauche auch im Alltag einfach ab und zu mal etwas Besonderes. Kennt Ihr das?
 
Und da wir ohnehin grad in der Nähe waren, sind wir in den Wildpark Schwentinental gefahren. Davon hat man auch etwas, wenn man nur eine Stunde Zeit hat; genauso gut kann man dort aber auch den ganzen Tag verbringen. Und Tiergehege sind immer toll - für Kinder jeden Alters.

Im Wildpark Schwentinental sind fast alle Wege mit dem Kinderwagen bzw. Buggy befahrbar – für uns zurzeit ein wichtiges Kriterium.

Im Wildpark gibt es keine großen Sensationen, dafür aber viele heimische Tierarten in schöner Umgebung zu sehen. Einen Teil der Tiere darf man auch anfassen, streicheln und füttern! Freie Parkplätze gibt es auch. Und es kostet keinen Eintritt!!

Wir sind diesmal einfach spazieren gegangen und haben die verschiedenen Tiere besucht:  Die Schafe, die Ziegen...



 
...überhaupt gab es viele Tiere mit unterschiedlich geformtem Kopfschmuck...
 

 
...die Kaninchen, mehr Ziegen, die Rehe, die Ponys, die schottischen Hochlandrinder, die Esel...

 

 

 Das Angler Sattelschwein guckte just im richtigen Augenblick aus seiner Tür!


Ach ja, der Pfau sowie mehrere Enten und Gänse liefen uns ebenfalls über den Weg:
 

Eine Sensation entdeckten wir aber doch: Die Kängurus! Die hatten sich mit ihrem grau-brauenen Fellkleid zwar gut getarnt und hüpften total schnell wieder aus dem Bild. Eins habe ich dennoch „erwischt“:

Besonders schön für unseren Kleinen war, dass es ganz viel zu gucken gab, und er einige Tiere – von Papas sicherem Arm aus – anfassen durfte. Und dann all die fremden Gerüche und unbekannten Laute!
Wenn man im Wildpark länger Zeit verbringt, kann man auch einen großen Rundgang an der Schwentine entlang machen. Für etwas ältere Kinder gibt es einen Spielplatz, auf dem ordentlich getobt werden darf, mitsamt Kiosk für ein Eis. Das Schild für die Toiletten haben wir gesehen (siehe oben), diese allerdings nicht getestet.
Im Park selbst sind viele Info-Tafeln zu den jeweiligen Tieren. Tierfutter kann man an den Automaten oder am Kiosk erwerben, aber Vorsicht, nicht alle Tiere dürfen alles essen:

 

Es gibt jedoch jede Menge Gelegenheit zum Streicheln...

Wer noch etwas mehr in unmittelbarer Nähe unternehmen möchte: Nebenan hat in der Sommersaison das Freibad geöffnet. Für Wasserfreunde: Auf dem Rosensee an der Schwentine kann man Tretboot fahren. Viele weitere Informationen findet Ihr zudem unter www.wildpark-schwentinental.de/index.html.

Geht Ihr gern in Tierparks? Welche kennt Ihr bereits? Und über welche würdet Ihr Euch einen Post wünschen?
Einen wunderschönen Abend wünscht Euch
Eure Küstenmami

 
 

Mittwoch, 12. November 2014

Wo, bitte, ist der Brei?

 
Hallo Zusammen,
 
ab und zu werde ich nicht nur von unseren Ausflügen, sondern auch von unserem ganz normalen Familienalltag berichten. Es ist schon erstaunlich, was da alles passiert, seit unser Kleiner auf der Welt ist bzw. sich angekündigt hat. Wie geht Euch das? Unser, und besonders mein Leben hat sich total gewandelt! Es stoßen einem Dinge zu, über die man vorher nie nachgedacht hätte oder die einem so nicht passiert wären...
Und darüber möchte ich berichten - gelegentlich mit einem kleinen Augenzwinkern ;)

Vor einigen Tagen stand ich also in der Drogerie, Ihr wisst schon: Rossm…, D… & Co – der wöchentliche „Großeinkauf“ war mal wieder fällig. Unglaublich, wie viel Zeit und Geld ich seit der Geburt unseres Lütten dort gelassen habe… Zu längst vergangenen Single-Zeiten genügte ein Besuch einmal im Monat für nicht mehr als 30 Euro (lach!). Und jetzt: Allein das Studieren der Zusatzstoffe auf den Packungen hat mich insgesamt sicherlich mehrere Vormittage gekostet.
 
  

Ganz abgesehen von den Summen, die ich für Windeln und Zubehör dort lasse – davon könnten wir auch jeweils den Supermarkteinkauf der gesamten Familie bezahlen.
Aber mittlerweile habe ich es raus; das mit der Ernährung und auch mit dem dazugehörigen Einkauf: Vier Breie am Tag sind etabliert (Guten-Morgen-Brei bzw. Müsli, Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, Obst-Getreide-Brei, Milch-Getreidebrei). Das Mausezahnkind isst gern und sogar des Öfteren auf. Und der Einkauf dafür ist in ca. 20 Minuten abgehakt.
Umso größer diesmal der Schock vor dem Breiregal: Zwei unserer vier Breie sind aus dem Sortiment gegangen! Der Guten-Morgen-Brei und der Hirse-Brei, Basis für die Nachmittagsmahlzeit. Zwei von vieren!! Das waren 50%, die Hälfte!!!!
Wer weiß, was Ernährungsumstellung bei Erwachsenen bedeutet, kann sich vorstellen, was dies für ein kleines Baby heißt, das gerade erst dabei ist zu lernen, was Essen ist. Zumal wenn man wochenweise und gaaaanz vorsichtig und langsam ein Lebensmittel nach dem anderen eingeführt hat - das nun gnädiger Weise gegessen wird. Und nun eine plötzliche Umstellung? Mit der Hälfte der Mahlzeiten? Von jetzt auf gleich? Soll man nicht – geht gar nicht!
Von der hilfreichen Mitarbeiterin und dem eiligst herbeigerufenen Filialleiter wurde ich informiert, dass es ganz üblich sei, das Sortiment dann und wann umzustellen. Und dass die Hersteller häufig neue Nahrungsmittel bzw. Zusammensetzungen herausbrächten. Der Markt, wissen Sie!? Eine Sache von Angebot und Nachfrage! Der Kunde verlangt öfter mal was Neues!

 
 
Der Kunde?!? Ich blickte mein Baby an. Nee, DER Kunde bestimmt nicht. Und ich auch nicht. Ehrlich gesagt verwende ich auch seit Jahren die gleiche Gesichtscreme und bin froh, wenn ich dabei bleiben kann.
Und nun? Zum Glück gab es in einer anderen Filiale dann noch Restbestände der „alten“ Breie. Ich habe sie ALLE aufgekauft.
Bitte nicht missverstehen: Ich habe generell nichts gegen Wandel und Abwechslung. Natürlich soll mein Kleiner auch mal was Neues ausprobieren. Aber doch nicht abrupt und gezwungenermaßen!
Na ja, fürs Erste sind wir ja versorgt. Und am nächsten Tag wurde auch wieder glücklich geschmatzt…

 
Wie seht Ihr das? Was essen Eure Kinder? Wie geht Ihr mit dem Angebot an Kindernahrung um? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!
Allzeit guten Hunger
Eure Küstenmami
 
 


 
 

Montag, 10. November 2014

Herbstmarkt auf Gut Hohenhain


Hallo Zusammen,
neulich schien die Sonne, der Himmel war blau, die Blätter bunt, die Kastanien prasselten auf die Erde – da packte es mich: Ich musste endlich mal wieder auf einen Herbstmarkt fahren!
Also machten wir gleich einen Familienausflug daraus. Es gibt so viele schöne Herbstmärkte in Schleswig-Holstein! Besonders stimmungsvoll finde ich sie auf den alten Gütern und Bauernhöfen; viel Charme haben sie auch in Kirchen, auf urigen Hinterhöfen in der Stadt und in Freilichtmuseen und -Freizeitparks.
 
 
An diesem Wochenende wählten wir den Herbstmarkt auf Gut Hohenhain, das wunderschön im so genannten Schwedeneck an der Ostsee liegt.
 
 

Die Anfahrt bewältigten wir gut, denn für ausreichend Parkplätze war gesorgt. Vor Ort war für alle etwas dabei. Für mich gab es viele tolle Stände mit allerhand Pflanzen, Deko, Kinderkleidung, Schmiedearbeiten und Gelegenheiten zu guten Gesprächen.
 
 
 
 
Für meinen Mann standen viele Stände mit Ess- und Trinkbarem von Herzhaft bis Süß und Süffig bis Trocken bereit.
 
Am meisten aber fanden wir für unseren Kleinen und seine älteren Spielkameraden: Wir streichelten die Kutschpferde (und hätten auch Kutsche fahren können)…
 
 
…und die Ziegen, die aus dem Tierpark Gettorf stammten.

 

Wir hüpften (ganz vorsichtig) auf der Hüpfburg, schauten den anderen Kindern beim Seifenkistenrutschen und Geschminkt-Werden zu, fanden aus dem Tannenlabyrinth heraus und freuten uns über die Kaninchen.
 
 
Im Hof vor dem Café gab’s für uns eine deftige Wurst und für unseren Zwerg mitgebrachten Brei.
 
 
Ein kleiner Kritikpunkt: Die Toiletten im Café waren nicht optimal, denn für den Kinderwagen waren sie nicht gut zugänglich, und einen Wickeltisch habe ich auch nicht gefunden. Na ja, und die Musik von der Ein-Mann-Kapelle war nicht so unsere – doch die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Weil der Herbstmarkt um 18:00 Uhr schloss und wir noch einen Freund treffen wollten, fuhren wir danach weiter zur Strandoase in Surendorf. Schön für Kinder ist dort der Sand drinnen (!) und für die Erwachsenen der Meerblick und die entspannte Atmosphäre. Dort konnten wir in Ruhe wickeln und noch etwas trinken.
 
Schließlich machten wir uns alle müde auf den Heimweg.
 
Welche Herbstmärkte habt Ihr besucht? Was könnt Ihr empfehlen?
Einen schönen Abend wünscht Euch
Eure Küstenmami
 
 
 
 

Samstag, 8. November 2014

Ein Strandnachmittag mit Kubb und Kaffee

 
Hallo Zusammen,

seit ich in Schleswig-Holstein lebe, finde ich es wunderbar, dass man einfach mal so an den Strand fahren kann. Wir sind sehr gerne am Meer, für größere Ausflüge genauso wie für kürzere Spaziergänge. Und für Kinder ist der Strand einfach super, so viel Sand, so viele Möglichkeiten zum Spielen!

Diesmal sind wir an einem sonnigen Spätnachmittag an den Falckensteiner Strand gefahren.


Da die Sommersaison vorüber war, mussten wir für den Parkplatz nichts mehr zahlen :)

 
 
Freie und ausreichend große Parkplätze finde ich ohnehin gerade für Familien mit kleinen Kindern wichtig, da man ja immer Unmengen an Sachen mithat, die aus- und eingeladen werden müssen. Wir jedenfalls (lach)! Bis wir startklar sind, gehen schon mal etliche Minuten drauf, und demnächst, mit zwei Kindern, sind wir bestimmt nicht schneller…
 
Zunächst schoben wir etwas spazieren. Am Falckensteiner Strand gibt es eine schöne und gut befestigte Promenade, die jedoch eher natürlichen Charakter hat und bei der man auf ganzer Länge etwas vom Strand, Wald und Deich hat. Mit dem Kinderwagen lässt sie sich gut befahren. Übrigens, für die ganz Aktiven unter Euch und die mit größeren Kindern: Im Wald neben dem Falckensteiner Strand liegt ein Hochseilgarten mit vielfältigen Klettermöglichkeiten.
 
 
Danach schoben wir ein Stück weit auf den Strand hinaus. Das ist mit Kinderwagen immer eine Herausforderung… Ihr seht schon:
 
 
Dort holten wir unser Kubb hervor. Wir lieben es, Kubb zu spielen!!!
 
 
Falls Ihr es noch nicht kennt, hier ein paar kurze Infos zu dem beliebten Spiel: Das „Wikingerspiel“, wie es manchmal auch genannt wird, kommt aus Schweden. Ziel ist es, auf einem abgesteckten Feld die dort aufgestellten eckigen Kloben des Gegners mit langen runden Hölzern umzuwerfen. Wer das als erster schafft, darf auf den in der Mitte stehenden „König“ zielen. Fällt dieser, ist das Spiel gewonnen!
 
 
Das Tolle an Kubb ist, dass man es sowohl zu zweit als auch mit mehreren Personen spielen kann. Man braucht auch keine besonderen Vorbereitungen oder Vorkenntnisse. Also ist es geeignet für Paare, Familien, Freunde, Kinder, Erwachsene, Großeltern – einfach Alle! Und es geht fast überall. Besonders gern spielen wir am Strand, wo der Sand und die tolle Aussicht als besonderer Reiz hinzukommen.
 
Unser Kleiner kann ja noch nicht werfen, ist aber immer mit dabei. Witzig ist, dass er meist anfängt zu lachen, wenn wir werfen. Er kichert dann richtig, besonders bei meinem Mann, obwohl der oft besser wirft als ich. Unser Sohnemann scheint das total komisch zu finden J Auf einer Decke neben Mama und Papa kann er zudem spielen und erste Sand-Erfahrungen machen.
 
 
Diesmal hatte ich mehr Glück beim Werfen (oh ja, Glück gehört auch dazu), und nach zwei Siegen für die Küstenmami hatten wir Lust auf einen Nachmittagsimbiss. Dazu sind wir im Landgasthof Falckenhorst (http://www.falkenhorst20.de/) eingekehrt, der etwas oberhalb vom Strand liegt. Auf der Terrasse mit Blick aufs Meer haben wir Kaffee und Kuchen genossen. Unser eifriger Strandkrabbler bekam seinen vorgekochten und mitgebrachten Brei.

 
Überhaupt sind wir gern dort und fühlen uns als Familie willkommen. Es gibt genug Platz für den Kinderwagen, und unser Kleiner wird immer besonders freundlich begrüßt. Auch etwas Spielzeug und ein Wickeltisch sind vorhanden.
Als die Sonne tiefer sank und es allmählich kühler wurde, schoben wir schließlich zum Auto zurück und machten uns auf den Heimweg. Ach, das war ein wunderschöner Strandnachmittag!
 
 
 

Was unternehmt Ihr so am Meer? Welche Strände besucht Ihr? Kennt Ihr das Spiel Kubb?

 

Einen schönen Nachmittag wünscht Euch
 
Eure Küstenmami

 
 
 

Mittwoch, 5. November 2014

Blogstart: Leinen los!


Hallo Zusammen!

Heute ist der große Tag. Heute startet mein Blog.

Ab sofort befinde ich mich auf hoher See. Ich kenne das Fernziel: Ich möchte mit Küstenkidsunterwegs einen Familien- und Mama-Blog schreiben, der von unseren Erlebnissen und Abenteuern in Schleswig-Holstein und im Norden berichtet. Der Unternehmungen im schönsten Bundesland der Welt vorstellt und viele gute Tipps bereithält. Der uns und Euch Freude macht. Den ich gerne schreibe und den Ihr gerne lest.

Darauf freue ich mich sehr. Ich habe Lust, meine Begeisterung für das "Land zwischen den Meeren", Familien-Ausflüge und Familienalltag zu teilen. Und Lust aufs Schreiben sowieso. Aber wie wird die Reise verlaufen? Welche Zwischenziele werden auf dem Weg liegen, welche Häfen werde ich anlaufen? Wie viele Seemeilen werde ich pro Tag und Woche schaffen – und wann brauche ich Rast?

Wie wird das Wetter? Stürmisch oder ruhige See? Gibt es Gefahren, gar Seeräuber da draußen? Sicher. Aber auch Weggefährten, Leuchttürme, hilfreiche Hände. Meine Familie ist sowieso mit an Bord, und viele liebe Freundinnen und Freunde. Und Ihr, wenn Ihr mögt!


Ich bin kein ausgebildeter Seemann – sowieso nicht ;) Aber auch keine ausgebildete Bloggerin. Dies ist mein erster Blog. Also werde ich ausprobieren und üben müssen. Ich will Experimente machen und mich weiterentwickeln. Wo werde ich ankommen?

Mein Schiff – mein Blogg – ist auch noch nicht perfekt ausgerüstet. Einiges ist schon vorhanden, damit ich überhaupt die Anker lichten kann. Anderes wird im Laufe der Reise an Bord kommen. Schaut immer mal wieder rein – und gebt mir einen Tipp, wenn Euch etwas fehlt.

Wo auch immer, wie auch immer, hoffentlich mit Euch zusammen! Willkommen an Bord; ich freue mich, dass Ihr dabei seid!!!


Und jetzt: Leinen los, die Reise beginnt!

Ahoi,

Eure Küstenmami