Freitag, 18. September 2015

Kein Betriebsausflug für Mama

 
Hallo Zusammen,
 
demnächst geht es hier weiter mit meinen Berichten aus unserem 2. Dänemark-Urlaub. Zunächst aber möchte ich noch etwas loswerden...
 
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Neulich sagte mein Mann am Abendbrottisch: „Übrigens, Schatz, am 29. ist mein Betriebsausflug. Wir fahren zur Schwentine, Kaffeetrinken, Paddeln, danach Grillen und so. Kannst Du mich abends abholen?“
‚Aha‘, dachte ich. Nach „übrigens“, soviel hatte ich schon gelernt, kam immer etwas Wichtiges. ‚Was meint er denn mit „und so“?‘ Na gut, wahrscheinlich würden sie zum Grillen auch etwas trinken. Also, Alkohol. Sonst müsste ich ihn ja auch nicht abholen.

Laut sagte ich „Ja klar, Schatz“. Natürlich würde ich ihn abholen. Ein Betriebsausflug ist ja etwas Nettes. Ein toller Nachmittag, alle zusammen auf dem Wasser. Spaß, Gelächter, Wasserschlachten. Danach lecker Grillen, deftig, mit viel Fleisch, Kartoffelsalat und scharfen Soßen. Gemeinschaftsgefühl. Belohnung für die vielen geschufteten Überstunden in letzter Zeit. Hatte er sich verdient. Dass man da auch mal einen trinkt, ist ziemlich normal. War ja in meinem früheren Berufsleben nicht anders.
 
Moment mal! In meinem früheren Berufsleben? Und jetzt?!

Fällt Euch etwas auf? Vermutlich. Bei mir jedenfalls fiel erst der Groschen, dann eine ganze Silberkiste. Es ist doch so: Jetzt bin ich eine Mami. Und Mamis machen keinen Betriebsausflug.

Mamis sitzen am Sandkasten. Oder auf dem Spielplatz. Ihr werdet wissen, wovon ich spreche – das ist keineswegs immer erholsam. Klar spielen die lieben Kleinen auch mal friedlich, oft genug aber muss Mami eingreifen, auffangen, retten, Streit schlichten, trösten, Pflaster kleben, Sachen suchen, tragen, heben, machen, tun und so weiter. Ganz zu schweigen von der unvermeidlichen Anzieh- und Zusammenpackaktion davor und der Säuberungs- und Badeaktion danach.

Nun kann man(n) sagen: Mütter – jedenfalls die, die zu Hause bleiben – haben ja auch keinen „Betrieb“. Ergo, kein „Betriebsausflug“. Oha! Das soll doch nicht etwa heißen, dass Mütter keine „Arbeit“ hätten? Oder keinen „ausgeübten Beruf“ (darüber habe ich ja hier schon mal geschrieben). Dass sie nicht „verborgene Kraftreserven mobilisieren und sich neu motivieren“ müssten, wie es auf der Homepage eines professionellen Betriebsausflug-Anbieters heißt? Keine „Abwechslung und Abenteuer“, keine „Verbesserung des Betriebsklimas“ und keine „Belohnung und Auszeichnung“ sowie „festliche und kulturelle Ausgestaltung“ bräuchten?

Na ja, sagen manche, dafür haben Mamis ja Familie. Bliebe der „Familienausflug“. Der ist schön, ohne Frage, das könnt Ihr ja bei unseren Ausflügen und Unternehmungen nachlesen. Aber ist das Erholung? Kann Mami dabei „abschalten und völlig relaxen“ und kommt „mal wieder auf ganz andere Gedanken“? Hat sie „Auszeit vom Alltag“, also kein Windelwechseln, Essen zubereiten, verteilen, füttern, Kinder-durch-die-Gegend-Tragen und manchmal auch Kindergeschrei? Und wer macht nicht nur dafür, sondern auch davor, währenddessen und danach die Arbeit?
 
Eben. Aber wäre es nicht auch mal ganz nett, das alles an den Papi zu delegieren? Samt Kindern? Und mit anderen Mamis unterwegs zu sein? Einen ganzen Nachmittag oder Abend? Und vielleicht nicht, oder nicht nur, als Mamis, sondern als Mädels? Ein Mädels-Treff oder Mädels-Abend? Dann freut sich auch der Papi, wenn er die Mami entspannt, gut gelaunt, voll neuer Ideen und alter Geschichten und vielleicht sogar ein bisschen angeschäkert abholen kann ;)
 
Also Ihr Mamis! Macht Euch auf die Socken und organisiert Euren Betriebsausflug (sonst wird es nämlich keiner tun)! Und habt richtig Spaß!! Und wenn Ihr mögt, denkt an mich und trinkt einen für mich mit…
 
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Ein wunderschönes Wochenende wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 

 

Donnerstag, 17. September 2015

Warum ich mich so wohl hier fühle: Erste Urlaubsimpressionen

 
Hallo Zusammen,
 
jetzt sind wir schon drei Tage in Dänemark, den Anreisetag nicht mitgerechnet. Und ich merke mal wieder, wie wohl ich mich hier fühle - es geht mir richtig gut. Klar, gerade in dieser Gegend, an der Nordspitze Dänemarks, bin ich noch fremd, alles ist neu für mich, jede Fahrt, jeder Ausflug führt ins Unbekannte - und doch sagt mir mein Herz, dass ich hier irgendwie zu Hause bin, angekommen, angenommen und willkommen.
 
Ja, ich weiß, das klingt ganz schön begeistert - aber das bin ich auch! Ich habe einfach das Gefühl, hier am richtigen Fleck zu sein und gar nicht mehr weg zu wollen. Natürlich gibt es immer den einen oder anderen Punkt, der besser sein könnte (das Wetter) oder den man gerne anders hätte (die Betten sind mir persönlich zu weich), aber das Gesamtpaket stimmt.
 
Vielleicht kann ich Euch mit ein paar ersten Impressionen zeigen, was ich meine - und ein bisschen Lust auf die sicher noch folgenden Berichte aus unserem Dänemark-Urlaub machen :)
 
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Also, was ich hier wirklich wundervoll hier finde:
 
 
Den Himmel. Auch wenn man den Herbst jetzt im September schon merkt und es gelegentlich regnet oder stürmt: Der unendlich weite Himmel mit seinen wilden Wolkenbildern ist einfach eine Augenweide!
 
 
Oder auf Dänisch: Velkommen! Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
 
 
Das gilt auch und vor allem für Kinder. Ein Hochstuhl und ein Platz zum Spielen sind überall vorhanden. Und die Erwachsenen lächeln uns an, sobald wir mit unseren Küstenkids zur Tür rein kommen.
 


Das Essen - mal wieder. In meinem Post Im Paradies dänischen Essens vom Sommer hatte ich Euch ja schon vorgeschwärmt, welche genialen Lebensmittel wir hier entdeckt und geschlemmt haben. Diesmal haben wir uns gleich am zweiten Tag durch ein Backwaren-Paradies probiert :)
 
 
Die gelben Häuser: Ich weiß nicht, wie sie es machen oder warum ich diese Farbe als besonders anziehend, einladend und herzerwärmend empfinde! Eines steht jedenfalls fest: Gelbe Häuser fotografiere ich im Dänemark-Urlaub noch öfter als Gebäude in allen anderen Farben...
 
 
Die Stockrosen. Man findet sie an jeder Ecke. Unglaublich, wo und bei welchen Windverhältnissen sie wachsen - und trotzdem jedem zulächeln.
 
 
Die Kunst bzw. das Kunsthandwerk. Darin ist diese Gegend ganz groß. Wunderbare, kunterbunte oder schlicht-schöne Werke warten an jeder Ecke. Ich liebe es!
 
 


Erfrischende Ideen. Das Kaffé Fair in Aalborg hat nicht nur seinen Außenbereich mit Zaunelementen in angesagten knalligen Farben ausgestattet, sondern auch ein Freilauf-Gehege für Hühner nebendran gesetzt - und das mitten in der (Groß-)Stadt. Dieser Kombination von städtisch-modernem Flair und ländlich-gemütlicher Idylle konnten sich weder unser neugieriger Küstenjunge, noch wir, noch viele andere Besucher entziehen.
 
 
Und selbst aus alten Paletten wird noch etwas Farbenfrohes gezaubert!
 
 
Kleine Gassen mit Kopfsteinpflaster. Und diese bezaubernden alten Häuschen... unwiderstehlich!
 
 
Die Freundlichkeit. Die Hilfsbereitschaft. Ihr seht einen Strand mit steinigem, steilen Aufgang. Was Ihr nicht seht: Den netten Dänen, der mir half, den Geschwisterwagen mit unseren zwei geliebten Brocken drinnen sicher den Abhang hochzutragen. Danke!
 
 
Die Allgegenwart des Meeres. Kein Wunder, schließlich besteht Dänemark zum größten Teil aus Inseln, und auch auf dem Festland ist das Meer nie weit. Und, wie ich ja schon schrieb: Ich bin so gerne am Meer - ich bin so gerne hier!!!
 
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Mehr demnächst... Habt Ihr auch so einen Herzensort irgendwo auf der Welt?
 
Alles Liebe
 
Eure Küstenmami
 


Montag, 14. September 2015

Die Auflösung: Wieder in Dänemark!


 Hallo Zusammen,
 
Ihr habt es erraten: Unsere "12 von 12" am Samstag haben tatsächlich unsere Anreise nach Dänemark gezeigt! Deshalb die gepackten Koffer und die Kiste mit Proviant - wir sind wieder in den Ferienhausurlaub gefahren!
 
Wie Ihr auf den Bildern sehen konntet, haben wir die A 7 Richtung Norden genommen, den Nord-Ostsee-Kanal überquert und ein Stück nach der Grenze an einem dänischen Rasthof eine Pause eingelegt. In dem tollen Kinderzimmer dort haben wir so lange gespielt, dass wir etwas später angekommen sind und den Schlüssel zu unserem Haus mithilfe eines Codes aus dem Außentresor holen mussten. Das schöne Mosaik zeigt das Logo der Touristinformation unseres Ferienortes - und das ist Lønstrup :)
 
Lønstrup liegt an der oberen Nordseeküste zwischen Hirtshals und Løkken. Und damit lag Mandy mit ihrem Tipp am nächsten dran! Liebe Mandy, schick mir doch gerne Deine Adresse an kuestenkidsunterwegs(at)gmx.de, dann bekommst Du eine Postkarte, das habe ich schließlich versprochen ;)


 
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Warum fahren wir eigentlich schon wieder in den Urlaub?
Wir waren doch - zumindest gefühlt - gerade erst in Dänemark. War nicht eben erst Sommer, waren nicht eben erst Ferien? Warum müssen wir da nochmal hin?
 
Dafür gibt es 5 gute Gründe:
 
1. Ganz banal: Mein Mann, der Göttergatte, hatte noch Resturlaub. Und der musste weg, sonst wäre er verfallen. Man kann ja von diesen Regelungen "...bis zum Soundsovielten muss der Urlaub verbraucht sein" halten, was man will, aber einen Vorteil haben sie: Der Urlaub wird genommen. Und das wollten wir nutzen.
 
2. Zeit zu Viert: Wir haben viel mehr voneinander, wenn wir wegfahren. Klar, zu Hause ist es auch schön. Doch dort gibt es so unendlich viel zu tun: Wir müssen etwas am Haus in Ordnung bringen oder im Garten arbeiten, mal wieder eine Aufräum- oder Umsortieraktion starten, liegengebliebenen Verwaltungskrams erledigen undundund. Irgendwas ist ja immer. Wenn wir hingegen wegfahren, genießen wir die Zeit zusammen intensiver. Und die Kinder haben mal beide Elternteile um sich - das finden sie toll.
 
3. Der Küstenjunge liebt den Strand: Schon bei unserem Sommerurlaub war unser "großer" Rabauke ganz hin und weg von dem herrlichen, schier unendlichen Strand an der dänischen Nordseeküste. Ihr hättet mal sehen sollten, wie er mit leuchtenden Augen drauflos gekrabbelt bzw. gelaufen ist, je nachdem, mit welcher Bewegungsart er sich sicherer gefühlt hat. Und diese Freude wollten wir ihm wieder machen. Jetzt läuft er fast nur noch, dafür aber schneller :) Und den Strand immer rauf und runter...
 
4. Eine andere Gegend: Im Sommer waren wir ja in Bjerregård. Den südlichen Teil der dänischen Nordseeküste kennen wir inzwischen relativ gut. Er eignet sich auch prima für den Sommerurlaub, wenn man viel am Strand liegen, spielen und die Sonne genießen möchte. Jetzt, wo es draußen langsam herbstlicher wird, wollen wir eine neue Gegend erkunden, in der wir andere Ausflüge machen können.
 
5. Das Meer tut auch der Mami gut: Am Meer kann ich die Seele baumeln lassen und einfach mal nichts denken. Mein kleines Küstenmädchen im Arm halten, meinem Küstenjungen beim Spielen zusehen und einfach nur da sein. Das tut unglaublich gut. Und in Dänemark habe ich Zeit dafür. Ich bin sooo gerne hier!

 
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Ich muss mal sehen, ob und wieviel ich diesen Urlaub blogge. Ich will mich nicht unter Druck setzen. Über den Urlaub wird es aber auf jeden Fall einen oder mehrere Posts geben, darauf könnt Ihr Euch jetzt schon freuen! Ich bin nämlich viel zu begeistert von dem, was wir hier sehen und erleben, um nicht darüber zu schreiben ;)
 
Außerdem bekommt Ihr in den nächsten Tagen einen ganz tollen Gastbeitrag zu lesen: Eine liebe Blogger-Kollegin macht ein bisschen "Urlaubsvertretung" und hat etwas Spannendes geschrieben. Schaut also gerne mal rein oder folgt mir auf Facebook, dort werde ich öfter mal zwischendurch posten!
 
Ich wünsche Euch eine gute Woche!
 
Eure Küstenmami

 



Sonntag, 13. September 2015

On the Road: Unsere 12 von 12 im September 2015



Hallo Zusammen,
 
heute ist mal alles anders: Sonst erzähle ich mit unseren "12 von 12" am 12. jeden Monats ja immer eine richtige Geschichte rund um die 12 Bilder des Tages.


Meist steht der Post unter einem bestimmten Motto oder hat einen besonderen Fokus oder ein Thema, das gerade für uns als Familie "dran" ist. So zum Beispiel in der Spielzeit, in der unser "großer" Rabauke (und auch ich) nicht alles so ernst genommen hat, oder bei den Geburtsvorbereitungen, kurz bevor unser kleines Küstenmädchen bei uns eintraf.

Und heute? Heute waren wir wieder unterwegs - aber noch mehr als sonst. So richtig "on the Road". Wohin? Wie lange? Mit wem? Vielleicht könnt Ihr das ja beim Durchsehen erraten. Im Text findet Ihr einige zusätzliche Hinweise ;)

Übrigens: Die Bilder sind der Situation entsprechend heute alles andere als perfekt - aber das wollte ich diesen Monat ja auch gar nicht sein ;)

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Bevor es richtig losgeht, turnt unser Küstenmädchen sich warm. Sie kann jetzt mit beiden Händen ihre Füße greifen! Man muss sich ja vorbereiten...



Die Küstenmami (also ich) hat gepackt. Bloß den Lieblingsteddy nicht vergessen! Bei dem, was wir vorhaben, ist er unersetzlich.



Wir haben Proviant dabei - und was für welches! Warum wohl?



Endlich sind wir losgekommen, und schon teilen sich die Wege - wohin fahren wir?



Oops - Wasser! Da müssen wir rüber!

 

Wir sind schon ein ganzes Stück gefahren und machen Rast. Hier gibt es die wichtigen Dinge: Kostenloses WLAN für den Göttergatten und einen Hochstuhl und etwas zu essen für unseren hungrigen Küstenjungen.



Wir waren wirklich lange unterwegs und nähern uns unserem Ziel. Was ist denn das für ein komischer Zwiebelturm?




Wir sind fast da - aber relativ spät.



Deshalb brauchen wir auch einen Code, um Zugang zu bekommen.



Jetzt wisst Ihr's - oder?



Ich sag jedenfalls gute Nacht - schön war's bzw. ist es immer noch, aber ich bin soooo müde...

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Jetzt habe ich es aber spannend gemacht, oder? Tsja, was haben wir gemacht und wo sind wir hingefahren? Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge in den Kommentaren - wer am nächsten dranliegt, bekommt eine Ansichtskarte! Versprochen :)

All unsere "12 von 12" könnt Ihr übrigens hier nachlesen! Und schaut gerne mal bei Caro, der Initiatorin dieser tollen Aktion rein, da gibt's noch mehr "12 von12" zu lesen.

Viele liebe Grüße
 
Eure Küstenmami

PS: Wenn Ihr regelmäßig bei und von uns lesen wollt, werdet doch Mitglied (oben rechts in der Sidebar auf den Button klicken). Ich würde mich sehr freuen!




Freitag, 11. September 2015

Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen

Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen. Ich zeige Euch, wie Ihr schnell ein Erdbeerbeet anlegt und Eure Erdbeer-Pflanzen gut ins Beet setzt.

Hallo Zusammen,

man sagt ja, mit Garten hat man ein Zimmer mehr. Mindestens! Für uns stimmt das definitiv: Wir spielen und toben auf der Rasenfläche, essen und grillen auf der Terrasse, werkeln an den Gemüse- und Pflanzenbeeten, nutzen die Auffahrt für Arbeiten rund ums Haus und am Auto und genießen es, dass wir draußen sein können.

Wir sind sehr glücklich und dankbar, einen Garten zu haben, auch wenn der natürlich Arbeit macht. Besonders jetzt zum Herbst hin! Ich finde immer, im Sommer fällt nicht so viel an, außer Gießen und Ernten. Doch im Frühjahr und Herbst ist Pflanzzeit, da gibt es richtig viel zu tun. Ich muss auch gestehen, dass ich momentan nicht mehr so viel schaffe wie früher, in der Zeit vor unseren Küstenkindern. Denn die halten mich ganz schön in Atem! Aber gerade für sie sind mir der Garten und die Naturerfahrungen rund ums Haus sehr wichtig.

Wenn ich also in der knappen Zeit etwas im Garten anbaue, soll es etwas sein, was uns allen Freude macht. Da sind Erdbeeren der Idealfall! Denn die essen wir unglaublich gern, wie ich Euch ja schon in meinem Bericht über unseren Ausflug zum Erdbeerhof erzählt habe :)


Erdbeeren sind so lecker und gesund!

Erdbeeren sind so unglaublich lecker! Die großen knallroten Erdbeeren zum Pflücken und Auf-den-Kuchen-Packen, die kleinen süßen Walderdbeeren zum Naschen am Wegesrand, die aromatischen dunklen Erdbeeren alter Liebhabersorten, Erdbeeren im Pudding, Erdbeeren mit Quark, Erdbeermarmelade, Erdbeeren und Schokolade - Erdbeeren gehen immer!

Ihr merkt schon, ich gerate richtig ins Schwärmen ;) Jetzt höre ich damit aber ganz schnell wieder auf, denn eigentlich wollte ich Euch erzählen, wie wir unser neues Erdbeerbeet angelegt haben und wie das ganz schnell und einfach geht.

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Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen. Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, wie Ihr schnell ein Erdbeerbeet anlegt und Eure Erdbeer-Pflanzen gut ins Beet setzt.

Als Erstes ist es wichtig, sich einen sonnigen Standort zu suchen, denn dann wachsen und reifen die Erdbeeren am besten. Lockerer humoser Gartenboden eignet sich hervorragend für die Anlage eines Erdbeerbeetes. Wir haben dafür ein Stück von unserem Rasen umgegraben, jedoch an einer Stelle, wo wir ohnehin nicht so viel herumlaufen und spielen.

Erdbeer-Beet anlegen: Erst das unkraut entfernen!

Wichtig bei der Anlage eines Beetes ist es generell, nicht nur das "Unkraut" sondern auch alle Wurzeln von dem, was dort vorher gewachsen ist, aus der Erde zu holen, weil diese Pflanzen sonst wahrscheinlich wiederkommen und man ein ganz anderes Beet bekommt als das, was einem vorschwebte ;)

Erdbeerbeet anlegen: Pflanzt die Erdbeeren in Reihen

Außerdem bietet es sich an, eine Umrandung für das Beet anzulegen, um es z.B. von der umgebenden Rasenfläche abzugrenzen. Das ist übrigens auch eine gute Methode, um klar zu machen, dass hier nicht gemäht oder gespielt werden soll ;)

Ich habe dafür einfache Ziegelsteine genommen, die wir noch über hatten. Sie befinden sich auf Bodenhöhe, damit man mit dem Rasenmäher bis ganz an das Beet herankommt.

Erdbeerbeet anlegen: Erde umgraben und mit Kompost aufbereiten

Den Boden habe ich vor der Bepflanzung noch mit dem "schwarzen Gold" des Gärtners, sprich mit Kompost angereichert ;)

Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen. Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, wie Ihr schnell ein Erdbeerbeet anlegt und Eure Erdbeer-Pflanzen gut ins Beet setzt.

Für die Bepflanzung kann man entweder Ausläufer von eigenen, bereits vorhandenen Pflanzen nehmen oder aber gekaufte Pflanzen. Wir haben uns für einen Mix entschieden, weil wir neben den uns bisher bekannten Sorten auch ein paar neue ausprobieren wollten.
Pflanzen sollte man möglichst bis Ende August/Anfang September, damit die Erdbeeren eine Chance haben gut anzuwachsen, bevor der Frost kommt. Wenn Ihr noch loslegen wollt, wird es also höchste Eisenbahn!

Erdbeerbeet anlegen: Die Erdbeerpflanzen in Reihen ins Beet setzen

Ich habe die Erdbeeren in Reihen gepflanzt, mit ca. 40 cm Reihenabstand und ca. 30 cm Abstand zwischen den Pflanzen.

Erdbeerbeet anlegen: Die Erdbeerpflanzen in Reihen ins Beet setzen

Die Erde rund um die Pflanzen drücke ich leicht an.

Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen. Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, wie Ihr schnell ein Erdbeerbeet anlegt und Eure Erdbeer-Pflanzen gut ins Beet setzt.

Ihr solltet darauf achten, das "Herz" der Pflanze, die innersten Blätter, nicht in den Boden einzugraben, sonst tragen die Erdbeeren keine Früchte. Deshalb müssen diese Knospen knapp über der Erdoberfläche bleiben. 
 Erdbeerbeet anlegen: Die Erdbeerpflanzen sollen gut angegossen werden, nachdem Ihr sie ins Beet gesetzt habt.

Nach dem Pflanzen habe ich die Erdbeeren kräftig angegossen, die nächsten Tage werde ich sie von Zeit zu Zeit wässern, wenn der Himmel das nicht tut.

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Erdbeerbeet anlegen: Erdbeer-Sorten und Schilder fürs Beet

Und hier noch die Erdbeer-Sorten, für die ich mich entschieden habe: Königin Luise, Korona und Mieze Schindler. Schon allein die Namen klingen toll, oder? Ich habe darauf geachtet, dass eine frühe, eine mittlere und eine späte Erdbeersorte vertreten sind, damit wir eine möglichst lange Ernte- und Naschzeit haben :)

1.) Früh: Königin Luise. Historische Sorte aus Großmutters Garten. Kleine, feine und süße Erdbeere.

2.) Mittelfrüh: Korona. Eine ganz "klassische" Erdbeere, ertragreich und mit gutem Aroma. Sie hat eine lange Erntezeit und ist wenig krankheitsanfällig.

3.) Spät: Mieze Schindler. Eine alte Liebhaber-Sorte mit schwarzroten mittelgroßen Früchten, vorzüglicher Geschmack. Sie ist rein weiblich (!) und braucht eine weitere Sorte in der Nachbarschaft als Befruchter.

Unterwegs im Garten: Erdbeerbeet anlegen. Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, wie Ihr schnell ein Erdbeerbeet anlegt und Eure Erdbeer-Pflanzen gut ins Beet setzt.

Übrigens: Auch auf kleinstem Raum, z.B. auf dem Balkon, können Erdbeeren hervorragend gedeihen! Ihr pflanzt sie einfach in große Kästen oder Kübel. Hänge- oder Klettererdbeeren wachsen sogar in Hängeampeln oder Klettertöpfen.


(Bildquelle: www.naturkinder.com)

Und weil Freitag bei den NATURKINDERN ist, verlinke ich meinen Beitrag dort. Schaut gerne mal vorbei, dort gibt es viele tolle Ideen zum Nachlesen!

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Was baut Ihr im Garten bzw. auf Balkon oder Fensterbrett an? Habt Ihr auch schon für nächstes Jahr gepflanzt? Wenn ja, was?

Ein schönes Wochenende und bis bald!

Eure Küstenmami


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