Freitag, 15. Mai 2015

DIY: Heute spielen wir mit Sand!


Hallo Zusammen,
 
manchmal regnet es draußen Hunde und Katzen - und man möchte trotzdem nicht auf's Spielen im bzw. mit Sand verzichten. Oder man kann aus anderen Gründen nicht rausgehen, hat aber Lust zu matschen, zu formen und zu kneten... Dafür gibt es eine Lösung: Mondsand!

Das Rezept für diesen tollen und preiswerten Sand-Ersatz kommt von
Wencke Hinz, zweifache Mami und Leiterin der Spiel- und Bewegungsgruppe für Kinder von sechs Monaten bis drei Jahren beim SC Fortuna Wellsee. Und es ist zugleich der erste Gastbeitrag auf Küstenkidsunterwegs! Vielen Dank, Wencke, Du hast das Wort!

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Heute spielen wir mit Sand…. auch wenn es regnet!
Die Küstenmami hat mich schon vor längerer Zeit gefragt, ob ich mal Lust hätte, einen Blogbeitrag zu dem Mond-Sand-Rezept bzw. dem Mondsand zu basteln, den ich immer mal wieder in die Spielgruppe des Sportvereins mitbringe. Die meisten der Kinder hier lieben es, und nun habe ich es endlich geschafft, alles mal zusammenzuschreiben.
Vielleicht kennen einige von Euch Mondsand noch nicht, oder nur den teuren Sand, den man kaufen kann. Hier ist eine absolut kostengünstige Alternative, bei der es auch nicht so schlimm ist, wenn etwas im Staubsauger landet oder hinterher weggeschmissen wird.


Grund-Rezept
1 Teil Öl (Babyöl bietet sich hier an, es geht aber auch normales Speiseöl)
8 Teile Mehl
Zunächst werden die benötigten Mengen einfach nur in eine Schüssel oder kleine Kiste (die vom blauen Schweden sind perfekt hierfür) geschüttet und dann miteinander vermengt.
Zu Beginn denkt man immer, es funktioniert nicht, aber nicht aufgeben, denn nach ein paar Mal richtig verkneten merkt man schon die tolle Konsistenz.
Der Mondsand ist weich und formbar und riecht so toll.
Und dann kann das Spielen beginnen. Man kann formen, matschen, malen oder einfach nur drin rumkneten. Sollte etwas davon auf den Boden kommen, kann man den Mondsand mit dem Staubsauger einfach wieder wegsaugen. Ich persönlich lege Malerfolie (extrastark) aus, damit es schnell wieder recycelt werden kann, wenn mal was daneben geht. Selbst wenn mal etwas mit der Kleidung in Berührung kommt, ist es nicht schlimm, da das Babyöl so gut wie nie Flecken hinterlässt.


Alternativ-Rezepte
Es gibt noch ganz viele Möglichkeiten, mit dem Sand zu variieren. So kann man z.B. einen Teil des Mehls durch normalen Spielsand ersetzen. Das gibt natürlich ein anderes Gefühl an den Fingern.
Oder man ersetzt das Babyöl durch Rasierschaum. Dann wird die Mischung so richtig „fluffig“.
Farbig kann man den Mondsand natürlich auch machen, indem man Lebensmittelfarbe dazu gibt.
Oder oder oder…. Probiert es doch einfach mal aus und traut euch!

Anmerkung
Der Sand kann mehrfach benutzt werden. Bei mir lagert er in einer Kiste mehr oder weniger luftdicht verschlossen im Keller. Sollte der Sand nicht mehr gut sein, kann man dies am Geruch erkennen (er riecht dann sauer).
Natürlich ist der Mondsand nicht zum Verzehr geeignet, aber wenn mal ein wenig in den Mund kommt, ist das nicht schlimm. Es klebt nur fürchterlich!!! Deswegen ganz viel Trinken und aufpassen, dass keine großen Brocken gegessen werden.

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Vielen Dank für dieses tolle Rezept, Wencke! Unser kleiner Rabauke liebt Mondsand...

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Kennt Ihr Mondsand oder einen anderen Sand-Ersatz? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Viele liebe Grüße

Eure Küstenmami



Donnerstag, 14. Mai 2015

Alles Gute zum Vatertag!


Hallo Ihr Väter da draußen!

Heute ist Christi Himmelfahrt. Oder Vati-ist-der-Beste-Papi-der-Superheld-Love-you-Dad-Männer-sind-auch-Menschen-Mein-Papa-ist-König-Tag.

Oder einfach: Vatertag.

Denn Ihr macht/mögt ja nicht so viele Worte. Also: Alles Gute! Schön, dass es Euch gibt.

Eure Küstenmami



Mittwoch, 13. Mai 2015

Die ersten 1.000 Tage: Die Stillzeit, Teil 1

 
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Hallo Zusammen,

Gene oder Umweltfaktoren, Erbanlagen oder frühkindliche Prägung
 - was entscheidet über die Entwicklung unserer Kinder? Was steht bereits ab dem Zeitpunkt der Zeugung fest, und wo können wir als Eltern Einfluss nehmen und mitgestalten?
 
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Ich glaube, Letzteres fragen sich alle Eltern. Wir alle möchten unseren Kindern das Beste mitgeben, ihnen den Start ins Leben erleichtern und für sie da sein, wo wir nur können. Doch was ist das, "das Beste"? In punkto Ernährung ist dazu viel geforscht worden, und ich möchte Euch in diesem und weiteren Posts dazu Erkenntnisse vorstellen, die die so genannten "ersten 1.000 Tage" im Leben eines Kindes betreffen. Entsprechend soll auch die neue Serie hier auf dem Blog heißen, die in Kooperation mit Milupa entstanden ist: "Die ersten 1.000 Tage".


Milupa stellt nämlich nicht nur Babynahrung und eine Reihe weiterer Babyartikel her, sondern forscht auch umfassend zum Thema Ernährung. Entsprechend geht es hier auf dem Blog nicht so sehr um die entsprechenden Produkte, sondern vor allem um die Grundpfeiler für eine lebenslange Gesundheit, für die man*frau*Mami in den besagten ersten 1.000 Tagen eine Menge tun kann.

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Mit den ersten 1.000 Tagen ist der Zeitraum vom Beginn der Schwangerschaft bis zum 2. Lebensjahr des Kindes gemeint. Experten haben herausgefunden, dass sich die Ernährung in dieser Zeit nachhaltig positiv auf die Gesundheit des Kindes auswirken kann. Was Mutter und Kind zu sich nehmen, hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der kindlichen Organe, deren Stoffwechsel und Funktionsweisen. Kinder, die jetzt ein starkes Immunsystem entwickeln, sind auch später weniger anfällig für Krankheiten.

Man unterteilt diese Zeit in vier Phasen:

1. Schwangerschaft
2. Stillzeit
3. Beikostalter
4. Kleinkindalter

Im heutigen Post soll es um die Stillzeit gehen; einfach, weil das bei uns zu Hause mit unserer knapp acht Wochen alten Tochter gerade dran ist. Dabei helfen mir außerdem die Erfahrungen aus der Stillzeit mit unserem Sohn, der jetzt gut 16 Monate alt ist und den ich bis zum 10. Lebensmonat gestillt habe. Denn ich möchte Euch nicht nur mit den relevanten wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgen, sondern auch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. Und weil die Stillzeit eine so lange und wichtige Phase ist, habe ich die Inhalte auf mehrere Posts aufgeteilt. Hier in Teil 1 soll es vor allem um die Aspekte "Muttermilch als ideale Nahrung", "Stillbeginn nach der Geburt", "Einspielen der Stillbeziehung" und "Rat & Hilfe bei Sorgen und Problemen" gehen.

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Muttermilch als ideale Nahrung

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allen Müttern, die ersten sechs Lebensmonate eines Kindes voll zu stillen. Und das nicht ohne Grund: Muttermilch liefert dem Baby genau die richtige Menge an Fett, Eiweißen und Kohlenhydraten. Von selbst passt sie sich den Bedürfnissen des Säuglings an und ist somit die einzige Nahrung, die Babys in den ersten Monaten benötigen. Außerdem schützt sie vor Allergien und Übergewicht und stärkt das Immunsystem. Auch die Gehirnentwicklung wird durch Stillen positiv beeinflusst. Aufgrund ihrer optimalen Zusammensetzung und ihrer ständigen Angleichung an die Bedürfnisse des Kindes stellt Muttermilch die beste Möglichkeit dar, um die langfristige Gesundheit des Kindes zu begünstigen.

Natürlich gibt es auch Mütter, die nicht stillen können oder möchten; dies ist auch völlig in Ordnung. In diesem Fall kann eine Säuglingsnahrung, die reich an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (so genannten LCPs) ist und prebiotische Ballaststoffe enthält, gefüttert werden. Die Forscher von Milupa nutzen ihr Wissen über Muttermilch für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Säuglingsnahrung. "Letztlich", sagt jedoch Dr. Bernd Stahl, Leiter der Muttermilch-Forschung bei Milupa und wissenschaftlicher Leiter des Nutricia Forums, "bleibt die Muttermilch aber unübertroffen!"

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Stillen vor allem eine sehr praktische Art der Ernährung für meine kleine Maus ist. Meine Muttermilch hat immer die richtige Temperatur und Zusammensetzung; ich brauche nichts extra anmischen oder vorrätig halten. Und sie ist günstig! Wir sparen deutlich, weil wir kein Milchpulver und keine Flaschen bzw. Sauger kaufen müssen. Allerdings muss man die Unmengen an Essen gegenrechnen, die ich momentan brauche ;) Zur Ernährung der Mutter in der Stillzeit werde ich übrigens im nächsten Post dieser Serie etwas schreiben.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich mit der Muttermilch die Nahrung für unsere kleine Tochter stets bei mir. Und mein Kind mag sie immer! Bei unserem "Großen" hingegen müssen wir, bevor wir aufbrechen, schon überlegen, was und wie er auf unseren Ausflügen essen kann.
 

Indem ich stille, tue ich zudem auch etwas für meine Gesundheit, wie Jana auf ihrem Hebammenblog deutlich macht: Das Risiko, später an Gebärmutter-, Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken, verringert sich. Außerdem werden in der Stillzeit die in der Schwangerschaft aufgebauten Fettreserven wieder abgebaut!

Ein weiterer Vorteil des Stillens ist die Nähe, also der körperliche und emotionale Kontakt zwischen Mutter und Kind. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung; das so genannte Bonding, das gleich nach der Geburt beginnt. Das spüre ich übrigens auch jedesmal, wenn ich mein Töchterchen anlege. Wenn ich stille, habe ich meine kleine Muckeline immer ganz nahe bei mir, wir sehen uns an und genießen die Zweisamkeit. Das tut gerade in der Hektik des Alltags gut! Ich habe das Gefühl, wir tanken dabei beide emotional auf - und das ist sicher auch richtig gesund :)

Besonders schön fand ich dazu den folgenden Satz aus dem Info-Heft von Milupa: "Was gesunde Ernährung für den Körper ist, ist Kuscheln für die Seele." Und ich möchte hinzufügen: Stillen verbindet beides.

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Stillbeginn nach der Geburt


Das Stillen beginnt optimaler Weise bereits kurz nach der Geburt. Möglichst noch im Kreissaal oder einfach dort, wo Ihr Euer Kind zur Welt bringt, sollte Zeit für das erste Anlegen und ein bisschen Trinken sein. Das ist ja auch wunderschön - man kann sein Kind endlich in den Armen halten, ihm Nähe, Geborgenheit und etwas Nahrung geben. Nach beiden Geburten war ich so froh, dass unsere Kinder endlich da waren, dass es ihnen gut ging und sie gesund waren! Ich hatte sie auch gleich auf der Brust liegen; von dort war es zum Stillen nur ein kleiner Schritt. Unser Sohn hat ziemlich bald mit kleinen Bewegungen die Brust gesucht und richtig getrunken, während unser Töchterchen ganz still auf mir lag und zuerst nur ein bisschen genuckelt hat. Später im Bett, als wir Seite an Seite lagen, habe ich sie dann gleich nochmal gestillt, und sie hat kräftig getrunken.

Mit den Stillpositionen habe ich übrigens einfach experimentiert und ausprobiert, was mir und den Kindern am besten gefällt. Im Liegen auf der Seite zu stillen ist weiterhin ein Klassiker, der besonders abends, nachts und am frühen Morgen im Bett gut funktioniert. Tagsüber stille ich meist sitzend, das Kind quer über Bauch und Brust gelegt. Auch unterwegs ist das die beste Position.

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Das Einspielen der Stillbeziehung

Natürlich muss sich die Stillbeziehung erst einspielen. Stillen lernt man ja nicht in der Schule; wenn man Glück hat, kommt es im Geburtsvorbereitungskurs zur Sprache. Da macht man vielleicht Bekanntschaft mit so schönen Wörtern wie "Milcheinschuss", "Spucktuch" und "Stilleinlagen". Nach der Geburt kommt dann die Realität ;) Aber keine Sorge, manchmal braucht man einfach etwas Übung und Geduld, das Stillen klappt dann schon.

Wichtig ist, nicht aufzugeben. Ich glaube, bei unserem "großen" Küstenjungen war ich in den ersten Tagen auch noch etwas unbeholfen, das gab sich aber schnell. Auch mein geliebter Rabauke hat damals bald Übung bekommen, denn man darf ja nicht vergessen: Das Kind will trinken und hilft mit. Deshalb heißt es ja Stillbeziehung; es ist eine richtige Beziehung im Zusammenspiel zweier Partner. Dafür lohnt es sich auch zu kämpfen, wenn es mal Probleme geben sollte. Die meisten Schwierigkeiten lassen sich jedoch mit Hilfe der Hebamme und ein paar einfachen Mitteln beheben, wie ich gleich noch schildern möchte.

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Rat & Hilfe bei Sorgen und Problemen

Wir hatten Glück, das Stillen hat bei uns von Anfang an gut geklappt, besonders nachdem am dritten Tag ganz klassisch der Milcheinschuss kam. Dennoch habe ich mir gerade als überbesorgte Erstlingsmami natürlich schon manchmal Gedanken gemacht und war dankbar für den Rat und die Hilfe meiner Hebamme. Hebammen und speziell auch Stillberaterinnen sind für solche Fragen kompetente Ansprechpartnerinnen, mit denen man ohne Hemmungen über alles reden kann und die meist eine Menge guter Tipps und Tricks parat haben. 


Zum Beispiel war ich ziemlich besorgt, als unser "Großer" nach der Geburt (wie übrigens die meisten Babys) erst einmal abgenommen hat. Das ist jedoch normal, wie mich meine Hebamme beruhigte. Sowohl die Kinder als auch die mütterliche Brust müssen sich erst auf das Stillen einstellen, und am 10. Tag nach der Geburt haben die meisten Babys ihr Ausgangsgewicht wieder erreicht. Auch in punkto wunde Brustwarzen hat mir meine Hebamme mit einer guten Lanolin-Salbe geholfen.

Später in der Stillzeit hatte ich das Glück, eine tolle Stillberaterin zu finden. Stillberaterinnen kann man z.B. gut über die Homepage der La Leche Liga suchen. In dieser Zeit war unser Sohnemann ziemlich unruhig beim Trinken, und meine Brustwarzen schmerzten. Es stellte sich heraus, dass wir Soor, eine durchaus nicht unübliche Pilzerkrankung, hatten, die sich gut mit einer Salbe behandeln ließ. Auch zum Abstillen konnte ich hier alle meine Fragen stellen, ohne mir blöd vorzukommen. 

Als vorbereitende Lektüre und immer mal wieder zum Schmökern kann ich Euch außerdem Hannah Lotrops Stillbuch empfehlen, bei dem nicht nur die praktischen Aspekte des Stillens ausführlich behandelt werden, sondern auch die emotionale Seite der Stillbeziehung nicht zu kurz kommt.

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So, das war es erst einmal für heute - im nächsten Post dieser Serie soll es dann um weitere Aspekte wie die Ernährung der Mutter in der Stillzeit und die Bedürfnisse des Babys und der Mutter beim Stillen gehen. Ich hoffe, Ihr seid wieder dabei!

Wenn Ihr Fragen und Anregungen zu diesem Thema habt, schreibt mir gerne oder hinterlasst einen Kommentar.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Stillzeit!

Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.
 


Dienstag, 12. Mai 2015

Spielzeit: Unsere 12 von 12 im Mai 2015



Hallo Zusammen,
 
habt Ihr heute schon gespielt? Gelacht, gestaunt, gebalgt, getobt, gepuzzelt, gemalt?
 
Mit Wasser, Farbe, Sand, Bällen, Zeitungen, Kartons, Händen, Füßen, Leib und Seele?
 
Das ist mir nämlich in letzter Zeit aufgefallen: In der ganzen Hektik des Alltags, bei allem, was erledigt, gemacht und geschafft werden muss, kommt das Spielen oft zu kurz. Zumindest das gemeinsame Spielen. Denn unser einfallsreicher Küstenjunge spielt eigentlich immer. Von ihm kann ich mir echt was abgucken! Er ist so erfinderisch und verwandelt alles, was er in die Finger bekommt, in ein Spielzeug, selbst den banalsten Alltags-Gegenstand. Und er freut sich immer so, wenn man sich ihm zuwendet, den Haushalt und alles, was drängt, stehen und liegen lässt, und einfach mitmacht bei dem, was ihn gerade von ganzem Herzen beschäftigt. Mit ihm auf dem Fußboden kugelt und in die Welt der Spiele abtaucht. Dann ist er glücklich und strahlt über das ganze Gesicht. Und ich, ich könnte ihn knuddeln und ewig so weitermachen.
 
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Deshalb möchte ich die heutigen "12 von 12" unter das Motto Spielzeit stellen. Ihr wisst ja:
 
 
Das bedeutet, dass ich am 12. jeden Monats eine Menge Bilder von unserem Tag schieße und Euch die besten 12 hier auf dem Blog zeige. Die Initiatorin dieser monatlichen Aktion ist Caro von Draußen nur Kännchen, die alle sammelt, die mitmachen. Vielen Dank, Caro!
Ihr erhaltet dabei intensive Einblicke in unseren Familienalltag - oder diesmal in unsere Spielzeit :) Seid Ihr dabei?
 
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 Gleich früh morgens wird gespielt: Im Bett mit den geliebten Schnullern. Was man alles damit machen kann! Vielleicht aus dem Bett schmeißen, dann muss Mami sie aufheben? Oder gegen die Gitterstäbe klopfen, damit Mami endlich aufsteht - und mitspielt?




Brot und Spiele? Nein, Frühstücksschmaus für unseren selbstständigen Esser!



Spielerisch Zähneputzen üben? Na klar, aber bleib mir weg mit der echten Zahnbürste...

 


Das Auto fährt durch die Spielküche, der Ball wird gekocht - beim Spielen ist alles möglich!



Ein Papierkorb ist ein Aufbewahrungsbehälter. Aber warum nur für Papier? Die Spielregeln der Erwachsenen sind doch laaaangweilig...


Fingerspiele? Na klar, was bleibt einem denn übrig, wenn man erst sieben Wochen alt ist und noch nicht selbst die Schnallen vom Sicherheitsgurt lösen kann?!



Spielzeug von oben für unsere Kleinste - denn Spielen fängt mit Staunen an <3
Und der "große" Bruder hilft natürlich dabei! Das Zusammenspiel der Geschwister ist echt süß...

 
Motorik-Spielzeug schön und gut - aber geht das nicht auch kopfüber?


Draußen spielen geht immer!


Nach dem Spielen Hände waschen...


 
Komm, Mama, spiel mit mir! Leg den doofen Fotoapparat weg!! Jetzt!!!



Na klar - also tschüss, Ihr Lieben! Das waren unsere "12 von 12", ach nee, heute mal "13 von 12". Denn Ihr wisst ja: "2 x 3 macht 4, widdewiddewitt, und 3 macht Neune", wie Pippi Langstrumpf, die Königin aller Spiele sang ; ) 

Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht.

Mami muss jetzt spielen ;)

Eure Küstenmami
 


Montag, 11. Mai 2015

Unser Muttertag in Bildern



Hallo Zusammen,
 
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Unsere Pläne für den gestrigen Muttertag zerstoben, kaum dass wir aufgestanden waren - eine Absage vom Lieblings-Restaurant, dafür eine Einladung von Freunden, dazu ein überraschendes Geschenk...
 
So ist das manchmal.
Doch Improvisieren gehört ja zum Mama-Dasein dazu, auch an diesem Tag ;)
 
Deshalb bekommt Ihr heute keinen "klassischen" Ausflugspost zu sehen, sondern stattdessen einen "Muttertag in Bildern" - und ein klitzekleiner Ausflug ist (vielleicht) doch mit dabei ;)

***
Der Tag (der eigentliche Tag, nicht die durchwachte und durchstillte Nacht) begann mit einem Herz...
 

Oh, das war schön. Danke, mein Schatz!
 
Das Frühstück zu Hause fiel aus, denn spontan hatten uns liebe Freunde zum Brunch eingeladen. Mmh, wie lecker, und gemütlich schnacken konnten wir auch!
 
 
Unser Küstenjunge interessierte sich allerdings mehr für die Spielecke und sortierte das fremde Spielzeug fröhlich neu.
 
 
Sehr praktisch war, dass der Kinderbereich eine eigene Tür hatte - die unseren geliebten Rabauken jedoch nicht lange drinnen hielt :)
 

Dort gab es auch Buntstifte! Ob die wohl schmecken? Und ob man mit denen genauso gut auf die Wände malen kann?
 
 
Wir stolzen Mamis machten unterdessen mit unseren jüngeren Kindern ein kleines Still-Café auf. Passend zum Tag fielen wir in Klischees und diskutierten ernsthaft die Farbwahl der Kleidung unserer Kleinsten. Blau und rosa passt doch prima zusammen, oder?
 
 
Außerdem mussten wir uns ja noch auf das Entenrennen in der Kieler Förde vorbereiten. Wir hatten nämlich überraschend ein Schnabeltier geschenkt bekommen! Und da dieses beim ersten Baden der Kleinen noch nicht mit in die Wanne durfte, setzten wir es als kleine Motivationshilfe beim Frühstück mit in die Baby-Schale des Hochstuhls :)
 

 
Das Entenrennen wird jedes Jahr von den Kieler Lions-Clubs und den Leos veranstaltet.
Beim Entenrennen legen durchnummerierte gelbe Badeenten eine abgesteckte Strecke in der Kieler Förde zurück - und die schnellste Ente gewinnt! Die Besitzer bekommen tolle Preise, die von Sponsoren aus der Region gestiftet werden. Die eingenommenen Gelder gehen an das Projekt "Wissen baut Brücken", das die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterstützt. Die Veranstaltung dient also einem guten Zweck und macht gerade Kindern jede Menge Spaß!

Wir trafen knapp vor 13 Uhr auf der Kiellinie ein - gerade noch rechtzeitig vor Abgabeschluss der Enten. Mit anfeuernden Worten legten wir unser Schnabeltier in die dafür vorgesehene Sammel(Müll)tonne.



 
Die Feuerwehr war noch mit dem Verlegen der roten Barrieren auf dem Wasser beschäftigt, damit die Enten auch ihren Weg finden. Auf dem Bild unten bereiten sie gerade das Ziel vor, bei dem die Enten am Ende des Rennens eintreffen sollen.



Das war natürlich etwas für unseren Küstenjungen, der aus seinem Sitz vorne in der Geschwisterkarre ganz viel guckte und zeigte - das kann er nämlich seit Neustem!



Die Feuerwehr war natürlich das Größte für ihn.



Dabei bestaunte er nicht nur das Spezialboot auf dem Wasser, sondern auch das große Feuerwehrauto, das die Aufgabe hatte, mit dem Kran den prall gefüllten Sack mit Enten hochzuheben und beim Start des Rennens kopfüber in die Förde stürzen zu lassen.

 

Neben den aktuellen, mit "2015" beschrifteten Enten waren auch Enten aus den Vorjahren vor Ort. Die "alten" Kollegen waren nämlich zum Anfeuern der nächsten Enten-Generation mitgekommen - und natürlich, damit die Kinder sich kostenlos (!) welche zum Spielen mitnehmen durften. Eine echt schöne Idee, finde ich!
 
Von den neuen Enten sind einige von ihren Besitzern mächtig herausgeputzt worden! Ob ihnen das beim Rennen nützt? Die schönsten haben wir am Stand des Kieler Lions-Clubs bewundert.
 
 



Doch an der Kiellinie gab es noch mehr zu entdecken. Zahlreiche Schiffe waren auf dem Wasser...



...oder lagen am Kai, so auch der Traditionssegler De Albertha.



Auch an Land war für Unterhaltung gesorgt. Unserem geliebten kleinen Krachmacher gefielen die Trommler der Sambaschule Kiel Kiel, die mit afro-brasilianischer Percussion einen heißen Auftritt hinlegten. Tsja, gleich und gleich gesellt sich gern :)



Ich hingegen befürchtete, dass unsere kleine Maus, die hinten in der Geschwisterkarre schlief, von dem Getrommel aufwachen könnte; aber das war nicht der Fall. Merkwürdig, zu Hause weckt sie jede Kleinigkeit auf - kennt Ihr das?

Als das Rennen startete, wurde das Gedränge groß, und wir hielten uns etwas abseits. Ob die eigene Ente einen Preis gewonnen hat, verrät ohnehin am nächsten Tag das Internet. Hauptsache ist ja auch, dass es Spaß gemacht hat!

 
Wieder zu Hause holte unser eifrige Esser die verpasste Mahlzeit nach. Obwohl der Brei im Gegenlicht fast golden aussah,
 
 
wurden nur die Trauben mit echter Begeisterung verschlungen!

 
 
Währenddessen genoss unsere Mamakatze den Muttertag auf ihre Weise: Dösend in der Sonne :)
 
 
Der alte Kater ebenso, auch wenn er - so weit wir wissen - nie Papa geworden ist.
 
 
 
Wo ich schon mal draußen war, musste ich nach unseren Zucchini sehen, für die ich Euch ja schon mal eine Pflanz-Anleitung auf den Blog gestellt hatte. Die machten sich ganz gut!
 

 
Abends ging es dann noch in die Badewanne - wieder mit unseren Enten zu Hause :) 
 

 
***
So, das war unser Muttertag in ganz vielen Bildern!

Wie habt Ihr den Tag verbracht - was habt Ihr unternommen?

Einen guten Start in die kurze Woche

Eure Küstenmami