Donnerstag, 12. März 2015

Der "große" Bruder: 12 von 12 im März 2015



Hallo Zusammen,
 
heute bekommt Ihr wieder einen Extra-Post von mir, auch wenn es nicht Montag, Mittwoch oder Freitag ist, denn es ist der 12. des Monats!
 
 
Dieses Logo sagt es Euch schon: Ich bin wieder dabei bei der Aktion von Caro von Draußen nur Kännchen. Das bedeutet: Am 12. eines Monats mache ich ganz viele Fotos von unserem Tag, wähle am Ende die besten 12 aus und stelle sie auf meinem Blog online. Ihr könnt also sehen, wie unser Familienalltag zur Zeit so aussieht :)
 
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Manchmal stelle ich diese 12er Sammlung auch unter ein besonderes Motto, weil ich das witzig finde und es einen neuen Blick auf unser Familienleben eröffnet. Letzten Monat hieß die Devise Geburtsvorbereitungen. Das ließe sich immer noch sagen, denn die kleine Bauchmaus ist noch nicht da. Das hättet Ihr auch gemerkt, denn dann würde es hier auf dem Blog ein bisschen ruhiger werden und, wer weiß, vielleicht auch weniger Rosa ;)
Doch sie kann sich ja ruhig noch etwas Zeit lassen - es bin mehr ich, die sie ungeduldig erwartet :)
 
Damit der Fokus diesmal woanders liegt und vor allem unser wunderbarer Erstling bei all der Vorfreude auf sein Schwesterchen nicht zu kurz kommt, habe ich mich entschieden, den heutigen "12 von 12" das Motto "großer" Bruder voranzustellen. Dabei ist unser geliebter Rabauke ja eigentlich noch gar nicht so groß...aber vielleicht möchte er es manchmal sein?
 
 Mal schauen, wie das so wird... Seht selbst, und viel Spaß mit unseren "12 von12"!
 
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Guten Morgen! Der "große" Bruder schläft natürlich nicht mehr im Beistellbettchen, sondern im "großen" Gitterbett - ist aber trotzdem noch gaaanz müde...


Auch wer groß ist, kann noch Brei essen! Mit dem Löffel klappt es noch nicht so gut - wozu auch, man kann ja auch einfach die Finger nehmen ;) Übrigens ging danach, anders als neulich, noch Banane...




Nach dem Frühstück geht es ins Bad. Dort gilt: Je größer, desto öfter, d.h. wir putzen die Zähne jetzt zweimal am Tag. Die Prozedur ist trotzdem nicht beliebter geworden...
 


Und auf den Wickeltisch: Im stolzen Alter von fast 15 Monaten lebt man auf großem Fuß; dazu braucht man auch nicht unbedingt zwei gleiche Socken ;)
 

Überhaupt steht der kleine Mann auf große Schuhe: Unser Schuhregal bleibt keinen Tag unausgeräumt ;)

 


Wer groß ist, kann den Großen bei wichtigen Dingen helfen, zum Beispiel beim Wäschekorb-Umkippen :)


Als Großer liest man natürlich auch keine kleinen Fühl- und Streichelbücher (rechts im Bild) mehr. Nein, unter "Nordisk kvindelitteraturhistorie" Band 5 (d.h. so viel wie Nordische Frauenliteraturgeschichte) macht er es nicht.



"Der Teller ist leer" scheint der kleine, äh, große Mann nach dem Mittagessen zu sagen. Das ging natürlich direkt von der Hand in den Mund - denn als großer Bruder will man ja selber essen :) Mami darf höchstens hinterher (ab)wischen.


Als großer Bruder kann man trotzdem nochmal zwischendurch einschlafen - schließlich wird man ja der kleinen Schwester beibringen müssen, wie das mit dem Mittagsschlaf so geht ;)

 
 
 
Wer groß ist, krabbelt eigene Wege! Da lässt man sich auch von der Schwelle der Terrassentür nicht aufhalten: Ab in die Sonne!



Wozu allerdings der Kochlöffel mit musste, hat er nicht verraten.


Auch wenn man eigentlich groß ist, ist es schön, sich mal ganz klein an Mamis Schulter anzukuscheln und einfach nur auszuruhen :)

Ach, mein "großer" Kleiner! Wie bin ich stolz auf Dich und wie liebe ich Dich!
 
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Mehr "12 von 12" findet Ihr wie immer bei Caro. Wie sah Euer Tag aus?
 
Lasst es Euch gut gehen!
 
Eure Küstenmami
 



 

Mittwoch, 11. März 2015

Winzige erste Sachen


Hallo Zusammen,
 
ich habe ja schon vor einiger Zeit geschrieben, dass ich mitten in den Geburtsvorbereitungen stecke. Je näher der errechnete Termin (ET) rückt, desto mehr merke ich, dass das nicht nur praktisch und körperlich (hier erfahrt Ihr mehr zum Thema Wehen), sondern vor allem auch emotional der Fall ist.
 
Meine Gedanken kreisen immer mehr um die bevorstehende Geburt und die Ankunft der kleinen Bauchmaus. Ich horche in mich hinein, ob sich schon etwas tut, spreche noch mehr als sonst mit ihr und erzähle ihr, wie neugierig ich auf sie bin und dass ich es kaum erwarten kann, sie im Arm zu halten und an ihrem Köpfchen zu schnuppern.
 
Die wichtigsten praktischen Dinge sind natürlich inzwischen vorbereitet, doch es gibt immer noch einiges zu erledigen. Und während ich Schränke und Kinderzimmer einräume, kommen die Gedanken und Gefühle...Ja, meine Emotionen brodeln einfach hoch: Die Sehnsucht, die Vorfreude, die Ungewissheit, die Angst und die riesengroße Liebe, die ich jetzt schon für unsere Kleine empfinde. Einige dieser Gedanken möchte ich heute mit Euch teilen.

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Seht mal, ihr Bettchen steht schon an meiner Seite des großen Bettes. Wie wird es wohl sein, wenn sie mir morgens zublinzelt?
 
 
In den Fächern und Boxen der Wickelkommode habe ich nicht nur die Sachen des großen Bruders, sondern inzwischen auch ihre untergebracht. Ich musste aus- und umsortieren, aber platztechnisch ging es. Ob sie sich wohl gern wickeln und waschen lassen wird - oder gibt es ein großes Geschrei?
 
 
Diesen Stapel mit weichen Decken und Handtüchern habe ich parat gelegt, um sie rundherum warm einkuscheln zu können, wenn wir miteinander schmusen. Welche werde ich wohl als Erstes verwenden, und wie wird unsere kleine Tochter mich von unten herauf anluken?
 
 
Apropos, erste Dinge: Eigentlich stand das Erstlings-Outfit der kleinen Maus schon fest...
Doch jetzt habe ich von meiner lieben Nachbarin noch ein paar so süße und wunderbar weiche, warme Sachen bekommen, dass ich kurz davor bin, mich umzuentscheiden. Was meint Ihr?




  
Was mir aber vor allem ans Herz greift: Ihre Sachen sind so winzig! Sie sind so klein und leicht und schmal... Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Unser kleiner Rabauke ist ja im Vergleich dazu schon ein großer Junge!
 
 
Ich sitze vor ihren Kleidungsstücken und könnte weinen vor (Vor-)Freude. Zwar fühlt unser Töchterchen sich in meinem Bauch manchmal riesig an, wenn sie nach allen Seiten schubst, beult, tritt und drängelt. Doch wenn ich sie mir in meinem Arm vorstelle, auf meiner Schulter oder eben in den neuen Sachen - dann ist sie winzig; klein und zart.
 
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Ach, unsere kleine ... (den Namen darf ich noch nicht verraten)! Komm bald zu uns!!!
 
Euch allen einen wunderschönen Mittwoch
 
Eure Küstenmami
 
 
 
 

Montag, 9. März 2015

Strand-Feeling in Surendorf


Hallo Zusammen,
 
dieses Frühlings-Wochenende war der Hammer! Ok, das ist nicht meine gewohnte Ausdrucksweise; ich wollte eigentlich sagen, dass es wunderbar sonnig und warm war ;) Und das Anfang März! Die Temperaturen am Sonntag erreichten glatt 16 Grad; und alle, wirklich alle waren draußen.
 
Uns war nach Strand-Feeling, nach am-Wasser-sein, im-Sand-spielen, Cappuccino-in-der-Sonne-schlürfen... nach jenem entspannten Sommergefühl, das wir den langen kalten Winter so vermisst hatten. Also fuhren wir an der Strand nach Surendorf.
 
Die Konditionen des strandnahen Parkplatzes sind in der Saison nicht so ohne, wie Ihr auf dem Bild unten sehen könnt - aber das betraf uns ja noch nicht ;) Ebenso mussten wir zu diesem Zeitpunkt im Jahr noch keine Kurtaxe entrichten.
 
 
Unten am Strand schoben wir zunächst nach rechts die asphaltierte Promenade entlang, vorbei am Nordwind Wassersport Center Surendorf, bei dem man im Sommer auch Kurse belegen sowie Boote ausleihen kann.
 
 
 
Bald wollten wir jedoch direkt ans Wasser, auch wenn wir auf dem Sandstrand mit dem Buggy natürlich nicht so schnell voran kamen. Doch es war wunderschön, am Meer zu sein!
 
 
Die Sonne strahlte, auch wenn der Wind noch etwas kühler war. Der Strand ist hier breit und sandig und bietet einen tollen Ausblick auf die Eckernförder Bucht, einfach ein Genuss!
 
 
Nach einer Weile meldete sich unser unternehmungslustiger Rabauke - er wollte raus aus seinem Sportgefährt. Also schoben wir zurück zum Strandaufgang Surendorf, denn dort gibt es ein paar Spielmöglichkeiten. Eine Rutsche, eine Schaukel - nicht viel, aber für Kinder ist ja meist der Strand selbst die eigentliche Attraktion :)
 
 
So auch bei unserem Kleinen: Wir hatten jede Menge Spielzeug dabei, aber der Sand war der wirkliche Hit! Das hat mich total gefreut, denn unser ansonsten abenteuerlustige Racker war zumindest letzten Sommer Sand gegenüber noch ein bisschen skeptisch - er mochte ihn nicht immer anfassen und musste sich erst mit dem Krabbeln auf diesem ungewöhnlichen Untergrund anfreunden. Jetzt jedoch hatte er richtig Spaß :)
 
 
 Nachdem wir ausführlich gespielt hatten, schoben wir nochmal die kleine Strandpromenade in die andere Richtung. Dabei kommt man an den öffentlichen Toiletten, die leider geschlossen waren, und an der Touristinformation vorbei. Dort kann man übrigens auch Strandkörbe mieten.

 
Unser Ziel war die Strandoase, die ich schon einmal in meinem Post zum Herbstmarkt auf Gut Hohenhain erwähnt hatte. Bei dem tollen Wetter war dort natürlich Hochbetrieb, nicht nur drinnen, sondern auch draußen.



Wie Ihr sehen könnt, hat die Strandoase ihren Namen verdient, denn man sitzt überwiegend auf Sand. Das ist für die Kinder natürlich herrlich zum Spielen, seht selbst!
 

Auch die Erwachsenen sind hier immer sehr entspannt. Und das alles mit einem wunderbaren Meerblick!



Da war es wieder, unser Sommer-Strand-Feeling :) Die belgischen Waffeln sind lecker; man zahlt einen Preis und kann sie belegen, wie man will.


Die Toiletten und die Wickelgelegenheit haben ihren eigenen sehr kreativen "Oasen"-Stil, nur viel Platz ist nicht.





Vor dem Spiegel musste ich noch schnell ein spontanes Bauch-Selfie schießen - wer weiß, wie viel Gelegenheit ich dazu bis zur Geburt noch habe?
 
 
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Das war's aus Surendorf! Wie habt Ihr das Wochenende verbracht?
 
Ich wünsche Euch eine wunderschöne sonnige Woche!
 
Eure Küstenmami
 
 

 

Freitag, 6. März 2015

Gestern ging noch Banane. Die Sache mit dem Essen: Teil 1

 
 
Hallo Zusammen,
 
heute möchte ich über ein Thema schreiben, das wahrscheinlich alle Eltern beschäftigt. Um das sich gerade im Alltag viel dreht und das gelegentlich sogar richtig Stress macht - obwohl es doch eigentlich etwas Einfaches, Schönes, ja vielleicht sogar Lustiges und Lustvolles sein sollte. Und zwar vom ersten Löffel an :)
 
Vielleicht ahnt Ihr, wovon ich rede: Vom Essen bzw. Essverhalten der wichtigsten, geliebtesten, wunderbarsten Krümelmonster der Welt - unserer Kinder.
 
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Das ist bei uns nämlich gerade alles andere als problemfrei. Und das ist auch der Grund, warum ich gerade jetzt in die Tasten greife. Ich muss meine Gedanken dazu einfach mal sortieren, teilen, loswerden. Vielleicht geht es Euch ja ähnlich? Gerade in diesem Fall bin ich für Eure Anregungen, Tipps und Ratschläge dankbar!

Außerdem dachte ich, dass ich zu diesem Thema eine kleine Serie starte - denn ich habe so eine Ahnung, dass sich das nicht so schnell erledigen wird ;) Deshalb heißt dieser Post "Teil 1". Vollständig werde ich "Die Sache mit dem Essen" nicht behandeln können, doch Ihr erhaltet immer mal wieder Einblicke  - besonders in die Höhen und Tiefen - unseres Ess-Alltags. Lasst gerne Eure Meinungen, Links und Kommentare hier! Zusammen ist man auch am Tisch weniger allein ;)

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In Wo, bitte, ist der Brei? hatte ich Euch bereits von den Schwierigkeiten der "Beikostbeschaffung" berichtet (ein schönes Wort übrigens, das mir außerhalb meines MamiLebens so nicht begegnet wäre). Doch auch wenn die Besorgung der Lebensmittel und Breizutaten eine gewisse Herausforderung darstellte, war die Beikosteinführung selbst weitgehend problemfrei. Das lief ziemlich glatt.
 
Vielleicht zu glatt... Mein Sohnemann war anfangs ein so unproblematischer Esser, dass ich hätte ahnen sollen, dass es nicht unbedingt dabei bleiben muss... Aber man*frau*mami will ja nicht unken, und es war eine der wenigen Sachen, wo ich mal ganz die stolze Mami sein konnte ;)

Jetzt hingegen ist nichts mehr einfach. Vor allem, was die Auswahl der Nahrungsmittel angeht. Dabei hatten wir schulbuchmäßig ein Lebensmittel nach dem anderen eingeführt und unser kleiner Racker hatte sie gegessen. Einfach so. So einfach. 

 
Das ist jetzt anders. Jetzt werden sowohl bestimmte Lebensmittel als auch ganze Gerichte einfach abgelehnt. Obwohl noch sie vor kurzem zu den Lieblingsspeisen gehörten... Gestern zum Beispiel hat unser süßer Sohnemann zum Frühstück nicht nur einen vollen Milch-Getreide-Brei verspeist, sondern auch noch eine ganze Banane hinterher gegessen. Heute jedoch werden sowohl der Brei als auch die Banane fortgestoßen. Brot, dünn bestrichen, und Apfel hingegen gehen. Warum? Keine Ahnung.

Dabei war Banane immer eine sichere Bank. Nun nicht mehr. Ob es daran liegt, dass er selber essen und nicht mehr gefüttert werden will? Schwer zu sagen, denn auch das wechselt. Manchmal nimmt er vom Löffel das, was er mit der Hand nicht gegessen hat - oder umgekehrt.

Unterwegs ist es wieder anders. Da wird plötzlich gegessen und getrunken, was zu Hause noch total abgemeldet war. Ich werde nie vergessen, wie unser liebreizender Rabauke beim PEKiP eine andere Mami förmlich angebettelt hat - und zwar genau um die Banane, die er eine Stunde zuvor zu Hause auf keinen Fall essen wollte. Die Blicke aller Anwesenden bohrten sich in mich und die Gedanken schallten förmlich durch den Raum: "Bekommt er daheim nichts zu essen?! Armes Kind!"


 
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Doch vielleicht gibt es Hoffnung - es kann nämlich auch umgekehrt laufen. Sprich, das Kind isst plötzlich etwas, was lange verweigert wurde. Heute Mittag zum Beispiel: Einen ganzen Teller voll Gemüse, also Möhren, Brokkoli, Blumenkohl! Die wochenlang gar nicht gingen!! Mit Lust!!!
 
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Oh, ich hoffe, es ist nur eine Phase - ich muss gestehen, ich mache mir schon Sorgen, wenn er nicht isst. Oder was meint Ihr? Wie überstehen wir das am besten - was macht Ihr in solchen Fällen?
 
Auf Eure Ratschläge hofft
 
Die angeschlagene Küstenmami
 
 
 
 


Mittwoch, 4. März 2015

DIY: Kindergarderobe selber bauen

 

Hallo Zusammen,
 
bevor ich mit dem Thema des heutigen Posts loslege, möchte ich gerne noch die Gewinnerin der Wimpelketten-Verlosung bekannt geben: Herzlichen Glückwunsch, Wencke! Bitte melde Dich bei bei mir (kuestenkidsunterwegs@gmx.de), damit Du Deinen Gewinn erhältst!

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Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wie bringt Ihr die Kinderklamotten im Flur unter? Mit der Zeit, haben wir gemerkt, kommt ja doch einiges zusammen: Jacken, Mützen, Schals, Regen- und Matschhosen, Schneeanzüge und Handschühchen...
 
Wir haben jetzt festgestellt, dass es ohne Kindergarderobe einfach nicht mehr geht, zumal der Zwerg und sein kleines Geschwisterchen, wenn sie denn so weit sind, ihre Sachen ja auch selbst aufhängen können sollen. Und da wir keine passende Kindergarderobe gefunden haben, haben wir gedacht, wir bauen selber eine!

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Dazu muss man wissen: Wir sind Dummies. Das klingt hart, ist aber eher nett gemeint...
Es soll einfach heißen, dass wir kaum Vorwissen haben, also gewissermaßen unerfahren sind und insofern mit "leerem Kopf" an die Dinge herangehen.
 
Jedenfalls, was den handwerklichen Bereich angeht! Wir sind halt auf anderen Gebieten gut; das ist ja auch nicht schlimm ;) Mein Mann ist eher noch beschlagener als ich, er hat auch schon mehr praktische Erfahrung. Ich hingegen kann handwerkliche Arbeiten zwar gut planen, was Materialbedarf, Mengen, Konzeption, Einkauf etc. angeht, aber in der Ausführung bin ich nicht so geschickt. Da ist mein Mann deutlich besser; aber klar, auch er hat keine richtige Ausbildung in diesem Bereich.

 
Doch manchmal wollen oder müssen wir trotzdem basteln, werkeln, bauen. Das bleibt nicht aus - und überraschender Weise habe ich festgestellt, dass das nicht nur Nachteile hat. Weil komplizierte Anleitungen oder elaborierte handwerkliche Meisterstücke ohnehin nicht unser Ding sind, machen wir alles pragmatisch und einfach. Dabei machen wir auch Fehler; wir sind alles andere als perfekt. Doch wir lernen draus. Und sind um so stolzer, wenn wir's dann doch hinbekommen.
 
Und genau das wird zum Vorteil für Euch: Von uns bekommt Ihr einfache und unkomplizierte Anleitungen, die auch für Leute umsetzbar sind, die keine Heimwerker-Genies sind!
 
So, und jetzt geht es los :)

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Ihr braucht:
 
- Einfache Regalbretter in der Farbe Eurer Wahl
- Garderobenhaken mit kunterbunten Motiven
- Holzschrauben zum Befestigen der Garderobenhaken auf den Regalbrettern
- Schrauben und Dübel zum Befestigen der Garderobe an der Wand
- Schraubenzieher und Bohrmaschine
- Zollstock, Wasserwaage und Bleistift


 
Die Regalbretter haben wir in schlichtem Weiß aus dem Baumarkt geholt. Sie waren 80 cm breit und 15 cm hoch; Ihr könnt die Maße jedoch ganz nach Eurem Bedarf auswählen bzw. Euch zuschneiden lassen. Im Baumarkt waren die Regalbretter günstig zu haben, und die bunten Garderobenhaken stechen vor dem hellen Untergrund toll hervor. Die Regalbretter hatten ursprünglich nur eine weiße Kante. Ein netter Mitarbeiter des Baumarkts verriet uns jedoch, dass man die drei anderen auch für ganz kleines Geld dort laminieren lassen könne. Das fand ich hübscher, und so geschah es :)

 
Die Garderobenhaken stammen teils aus einem sehr günstigen Ebay Kleinanzeigen Kauf, teils habe ich sie zusätzlich über Ebay bestellt (mehr zu unseren Erfahrungen mit Ebay und Ebay Kleinanzeigen hier).



Wichtig für unser Projekt war, dass die Kleiderhaken auf der Rückseite eine Öse haben, so dass man sie am Ende nur noch einhaken muss.


Als die Haken eintrafen, hat unser Kleiner natürlich beim Auspacken geholfen :) Er wird sicher auch mal ein großer Handwerker!


Anleitung:
 
Die Kindergarderobe baut Ihr in nur 5 Schritten:
 
1.) Ihr überlegt Euch, wie viele Kleiderhaken auf ein Regalbrett sollen und welche Abstände Ihr wollt. Diese messt Ihr mit Hilfe des Zollstocks aus und markiert sie mit Bleistift. Die Wasserwage hilft Euch, damit sich später alle Haken auf einer Höhe befinden.
 
 
 
 
 
Wenn Ihr unterschiedliche Kleiderhaken kauft, macht es nicht wie wir, sondern prüft erst die Abstände von der Unterkante des Hakens zur Öse, damit sie später auch wirklich alle auf der gleichen Höhe sind ;) Ihr könnt sie jedoch auch gewollt kreativ/chaotisch ungleichmäßig setzen, dann umgeht Ihr das ganze Mess-Prozedere :)

 
2.) Jetzt schraubt Ihr die Holzschrauben an den markierten Punkten auf die Regalbretter. Lasst sie aber ein kleines Stück vorstehen, damit Ihr später die Ösen von den Kleiderhaken einhängen könnt.


 
3.) Dicht (bei uns waren das 2 cm) neben die zwei äußeren Holzschrauben bohrt Ihr mit dem Bohrer je ein Loch für die spätere Befestigung des Regalbrettes an der Wand. Diese Art von Bohrung hat den Vorteil, dass die Löcher später von den schönen bunten Kleiderhaken verdeckt werden. Legt beim Bohren einen Holzklotz oder ähnliches unter, damit Ihr nicht in den Boden/Tisch/Werkbank bohrt.

 
4.) Dann muss die Kindergarderobe nur noch an die Wand! Wir haben dafür 8er Dübel und entsprechende Schrauben genommen, aber das hängt natürlich immer von der Wand ab. Wieder kommen Zollstock, Wasserwaage und Bleistift beim Anzeichnen der Bohrlöcher zum Einsatz, damit das Ganze gerade wird. Gewollt schief geht natürlich auch immer ;)


 
 5.) Fertig! Ihr klickt noch die Kleiderhaken in die Ösen ein - und seid jetzt stolze Besitzer einer wunderschönen, kunterbunten, selbst gemachten und auf Eure Bedürfnisse zugeschnittenen Kindergarderobe! Herzlichen Glückwunsch!!!


 
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Also: War gar nicht so schwer, und wir waren hinterher ungeheuer stolz und haben uns über die schöne Kindergarderobe gefreut!

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Zusätzlich für Euch noch ein paar Tipps aus unserem frisch gesammelten Erfahrungsschatz:

- Unten auf dem Bild seht Ihr, warum wir die Haken erst auf die Regalbretter und diese dann an die Wand geschraubt haben: Wir wollten nicht zig Löcher in der Wand, sondern nur zwei pro Garderobeneinheit. Natürlich kann man auch einfach jeden Kleiderhaken einzeln an die Wand schrauben, doch dann hat man schnell eine Schweizer-Käse-Mauer, an der man kaum noch etwas versetzen kann...
 
 
- Für's Bohren noch ein Tipp: Bei uns bohrt immer einer und der andere hält den Staubsauger mit der Öffnung vom Rohr direkt darunter; so bleibt die Umgebung sauber. Das habe ich von meinen Eltern gelernt :)


 
 - Wir haben uns Gedanken gemacht, in welcher Höhe die Kindergarderobe angebracht werden soll. Einerseits wollten wir, dass die Kinder möglichst früh drankommen. Die Garderobe durfte also nicht zu hoch hängen. Andererseits braucht man ja gerade für lange Kleidungsstücke (Schneeanzüge & Co) eine gewisse Höhe, damit sie nicht auf den Boden hängen. Unsere Lösung: Wir haben die Kindergarderobe zugunsten der Zugänglichkeit ziemlich niedrig montiert und werden die längeren Kleidungsstücke einfach an die obere Garderobenleiste hängen.


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Viel Spaß beim Werkeln! Wenn Ihr Lust habt und das hier nachbaut, schickt mir gerne Eure Fotos. Wie sehen sonst Eure Kindergarderoben und Flure aus? 
 
 Immer einen heilen Daumen wünscht Euch
 
Eure Küstenmami