Montag, 9. März 2015

Strand-Feeling in Surendorf


Hallo Zusammen,
 
dieses Frühlings-Wochenende war der Hammer! Ok, das ist nicht meine gewohnte Ausdrucksweise; ich wollte eigentlich sagen, dass es wunderbar sonnig und warm war ;) Und das Anfang März! Die Temperaturen am Sonntag erreichten glatt 16 Grad; und alle, wirklich alle waren draußen.
 
Uns war nach Strand-Feeling, nach am-Wasser-sein, im-Sand-spielen, Cappuccino-in-der-Sonne-schlürfen... nach jenem entspannten Sommergefühl, das wir den langen kalten Winter so vermisst hatten. Also fuhren wir an der Strand nach Surendorf.
 
Die Konditionen des strandnahen Parkplatzes sind in der Saison nicht so ohne, wie Ihr auf dem Bild unten sehen könnt - aber das betraf uns ja noch nicht ;) Ebenso mussten wir zu diesem Zeitpunkt im Jahr noch keine Kurtaxe entrichten.
 
 
Unten am Strand schoben wir zunächst nach rechts die asphaltierte Promenade entlang, vorbei am Nordwind Wassersport Center Surendorf, bei dem man im Sommer auch Kurse belegen sowie Boote ausleihen kann.
 
 
 
Bald wollten wir jedoch direkt ans Wasser, auch wenn wir auf dem Sandstrand mit dem Buggy natürlich nicht so schnell voran kamen. Doch es war wunderschön, am Meer zu sein!
 
 
Die Sonne strahlte, auch wenn der Wind noch etwas kühler war. Der Strand ist hier breit und sandig und bietet einen tollen Ausblick auf die Eckernförder Bucht, einfach ein Genuss!
 
 
Nach einer Weile meldete sich unser unternehmungslustiger Rabauke - er wollte raus aus seinem Sportgefährt. Also schoben wir zurück zum Strandaufgang Surendorf, denn dort gibt es ein paar Spielmöglichkeiten. Eine Rutsche, eine Schaukel - nicht viel, aber für Kinder ist ja meist der Strand selbst die eigentliche Attraktion :)
 
 
So auch bei unserem Kleinen: Wir hatten jede Menge Spielzeug dabei, aber der Sand war der wirkliche Hit! Das hat mich total gefreut, denn unser ansonsten abenteuerlustige Racker war zumindest letzten Sommer Sand gegenüber noch ein bisschen skeptisch - er mochte ihn nicht immer anfassen und musste sich erst mit dem Krabbeln auf diesem ungewöhnlichen Untergrund anfreunden. Jetzt jedoch hatte er richtig Spaß :)
 
 
 Nachdem wir ausführlich gespielt hatten, schoben wir nochmal die kleine Strandpromenade in die andere Richtung. Dabei kommt man an den öffentlichen Toiletten, die leider geschlossen waren, und an der Touristinformation vorbei. Dort kann man übrigens auch Strandkörbe mieten.

 
Unser Ziel war die Strandoase, die ich schon einmal in meinem Post zum Herbstmarkt auf Gut Hohenhain erwähnt hatte. Bei dem tollen Wetter war dort natürlich Hochbetrieb, nicht nur drinnen, sondern auch draußen.



Wie Ihr sehen könnt, hat die Strandoase ihren Namen verdient, denn man sitzt überwiegend auf Sand. Das ist für die Kinder natürlich herrlich zum Spielen, seht selbst!
 

Auch die Erwachsenen sind hier immer sehr entspannt. Und das alles mit einem wunderbaren Meerblick!



Da war es wieder, unser Sommer-Strand-Feeling :) Die belgischen Waffeln sind lecker; man zahlt einen Preis und kann sie belegen, wie man will.


Die Toiletten und die Wickelgelegenheit haben ihren eigenen sehr kreativen "Oasen"-Stil, nur viel Platz ist nicht.





Vor dem Spiegel musste ich noch schnell ein spontanes Bauch-Selfie schießen - wer weiß, wie viel Gelegenheit ich dazu bis zur Geburt noch habe?
 
 
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Das war's aus Surendorf! Wie habt Ihr das Wochenende verbracht?
 
Ich wünsche Euch eine wunderschöne sonnige Woche!
 
Eure Küstenmami
 
 

 

Freitag, 6. März 2015

Gestern ging noch Banane. Die Sache mit dem Essen: Teil 1

 
 
Hallo Zusammen,
 
heute möchte ich über ein Thema schreiben, das wahrscheinlich alle Eltern beschäftigt. Um das sich gerade im Alltag viel dreht und das gelegentlich sogar richtig Stress macht - obwohl es doch eigentlich etwas Einfaches, Schönes, ja vielleicht sogar Lustiges und Lustvolles sein sollte. Und zwar vom ersten Löffel an :)
 
Vielleicht ahnt Ihr, wovon ich rede: Vom Essen bzw. Essverhalten der wichtigsten, geliebtesten, wunderbarsten Krümelmonster der Welt - unserer Kinder.
 
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Das ist bei uns nämlich gerade alles andere als problemfrei. Und das ist auch der Grund, warum ich gerade jetzt in die Tasten greife. Ich muss meine Gedanken dazu einfach mal sortieren, teilen, loswerden. Vielleicht geht es Euch ja ähnlich? Gerade in diesem Fall bin ich für Eure Anregungen, Tipps und Ratschläge dankbar!

Außerdem dachte ich, dass ich zu diesem Thema eine kleine Serie starte - denn ich habe so eine Ahnung, dass sich das nicht so schnell erledigen wird ;) Deshalb heißt dieser Post "Teil 1". Vollständig werde ich "Die Sache mit dem Essen" nicht behandeln können, doch Ihr erhaltet immer mal wieder Einblicke  - besonders in die Höhen und Tiefen - unseres Ess-Alltags. Lasst gerne Eure Meinungen, Links und Kommentare hier! Zusammen ist man auch am Tisch weniger allein ;)

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In Wo, bitte, ist der Brei? hatte ich Euch bereits von den Schwierigkeiten der "Beikostbeschaffung" berichtet (ein schönes Wort übrigens, das mir außerhalb meines MamiLebens so nicht begegnet wäre). Doch auch wenn die Besorgung der Lebensmittel und Breizutaten eine gewisse Herausforderung darstellte, war die Beikosteinführung selbst weitgehend problemfrei. Das lief ziemlich glatt.
 
Vielleicht zu glatt... Mein Sohnemann war anfangs ein so unproblematischer Esser, dass ich hätte ahnen sollen, dass es nicht unbedingt dabei bleiben muss... Aber man*frau*mami will ja nicht unken, und es war eine der wenigen Sachen, wo ich mal ganz die stolze Mami sein konnte ;)

Jetzt hingegen ist nichts mehr einfach. Vor allem, was die Auswahl der Nahrungsmittel angeht. Dabei hatten wir schulbuchmäßig ein Lebensmittel nach dem anderen eingeführt und unser kleiner Racker hatte sie gegessen. Einfach so. So einfach. 

 
Das ist jetzt anders. Jetzt werden sowohl bestimmte Lebensmittel als auch ganze Gerichte einfach abgelehnt. Obwohl noch sie vor kurzem zu den Lieblingsspeisen gehörten... Gestern zum Beispiel hat unser süßer Sohnemann zum Frühstück nicht nur einen vollen Milch-Getreide-Brei verspeist, sondern auch noch eine ganze Banane hinterher gegessen. Heute jedoch werden sowohl der Brei als auch die Banane fortgestoßen. Brot, dünn bestrichen, und Apfel hingegen gehen. Warum? Keine Ahnung.

Dabei war Banane immer eine sichere Bank. Nun nicht mehr. Ob es daran liegt, dass er selber essen und nicht mehr gefüttert werden will? Schwer zu sagen, denn auch das wechselt. Manchmal nimmt er vom Löffel das, was er mit der Hand nicht gegessen hat - oder umgekehrt.

Unterwegs ist es wieder anders. Da wird plötzlich gegessen und getrunken, was zu Hause noch total abgemeldet war. Ich werde nie vergessen, wie unser liebreizender Rabauke beim PEKiP eine andere Mami förmlich angebettelt hat - und zwar genau um die Banane, die er eine Stunde zuvor zu Hause auf keinen Fall essen wollte. Die Blicke aller Anwesenden bohrten sich in mich und die Gedanken schallten förmlich durch den Raum: "Bekommt er daheim nichts zu essen?! Armes Kind!"


 
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Doch vielleicht gibt es Hoffnung - es kann nämlich auch umgekehrt laufen. Sprich, das Kind isst plötzlich etwas, was lange verweigert wurde. Heute Mittag zum Beispiel: Einen ganzen Teller voll Gemüse, also Möhren, Brokkoli, Blumenkohl! Die wochenlang gar nicht gingen!! Mit Lust!!!
 
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Oh, ich hoffe, es ist nur eine Phase - ich muss gestehen, ich mache mir schon Sorgen, wenn er nicht isst. Oder was meint Ihr? Wie überstehen wir das am besten - was macht Ihr in solchen Fällen?
 
Auf Eure Ratschläge hofft
 
Die angeschlagene Küstenmami
 
 
 
 


Mittwoch, 4. März 2015

DIY: Kindergarderobe selber bauen

 

Hallo Zusammen,
 
bevor ich mit dem Thema des heutigen Posts loslege, möchte ich gerne noch die Gewinnerin der Wimpelketten-Verlosung bekannt geben: Herzlichen Glückwunsch, Wencke! Bitte melde Dich bei bei mir (kuestenkidsunterwegs@gmx.de), damit Du Deinen Gewinn erhältst!

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Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wie bringt Ihr die Kinderklamotten im Flur unter? Mit der Zeit, haben wir gemerkt, kommt ja doch einiges zusammen: Jacken, Mützen, Schals, Regen- und Matschhosen, Schneeanzüge und Handschühchen...
 
Wir haben jetzt festgestellt, dass es ohne Kindergarderobe einfach nicht mehr geht, zumal der Zwerg und sein kleines Geschwisterchen, wenn sie denn so weit sind, ihre Sachen ja auch selbst aufhängen können sollen. Und da wir keine passende Kindergarderobe gefunden haben, haben wir gedacht, wir bauen selber eine!

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Dazu muss man wissen: Wir sind Dummies. Das klingt hart, ist aber eher nett gemeint...
Es soll einfach heißen, dass wir kaum Vorwissen haben, also gewissermaßen unerfahren sind und insofern mit "leerem Kopf" an die Dinge herangehen.
 
Jedenfalls, was den handwerklichen Bereich angeht! Wir sind halt auf anderen Gebieten gut; das ist ja auch nicht schlimm ;) Mein Mann ist eher noch beschlagener als ich, er hat auch schon mehr praktische Erfahrung. Ich hingegen kann handwerkliche Arbeiten zwar gut planen, was Materialbedarf, Mengen, Konzeption, Einkauf etc. angeht, aber in der Ausführung bin ich nicht so geschickt. Da ist mein Mann deutlich besser; aber klar, auch er hat keine richtige Ausbildung in diesem Bereich.

 
Doch manchmal wollen oder müssen wir trotzdem basteln, werkeln, bauen. Das bleibt nicht aus - und überraschender Weise habe ich festgestellt, dass das nicht nur Nachteile hat. Weil komplizierte Anleitungen oder elaborierte handwerkliche Meisterstücke ohnehin nicht unser Ding sind, machen wir alles pragmatisch und einfach. Dabei machen wir auch Fehler; wir sind alles andere als perfekt. Doch wir lernen draus. Und sind um so stolzer, wenn wir's dann doch hinbekommen.
 
Und genau das wird zum Vorteil für Euch: Von uns bekommt Ihr einfache und unkomplizierte Anleitungen, die auch für Leute umsetzbar sind, die keine Heimwerker-Genies sind!
 
So, und jetzt geht es los :)

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Ihr braucht:
 
- Einfache Regalbretter in der Farbe Eurer Wahl
- Garderobenhaken mit kunterbunten Motiven
- Holzschrauben zum Befestigen der Garderobenhaken auf den Regalbrettern
- Schrauben und Dübel zum Befestigen der Garderobe an der Wand
- Schraubenzieher und Bohrmaschine
- Zollstock, Wasserwaage und Bleistift


 
Die Regalbretter haben wir in schlichtem Weiß aus dem Baumarkt geholt. Sie waren 80 cm breit und 15 cm hoch; Ihr könnt die Maße jedoch ganz nach Eurem Bedarf auswählen bzw. Euch zuschneiden lassen. Im Baumarkt waren die Regalbretter günstig zu haben, und die bunten Garderobenhaken stechen vor dem hellen Untergrund toll hervor. Die Regalbretter hatten ursprünglich nur eine weiße Kante. Ein netter Mitarbeiter des Baumarkts verriet uns jedoch, dass man die drei anderen auch für ganz kleines Geld dort laminieren lassen könne. Das fand ich hübscher, und so geschah es :)

 
Die Garderobenhaken stammen teils aus einem sehr günstigen Ebay Kleinanzeigen Kauf, teils habe ich sie zusätzlich über Ebay bestellt (mehr zu unseren Erfahrungen mit Ebay und Ebay Kleinanzeigen hier).



Wichtig für unser Projekt war, dass die Kleiderhaken auf der Rückseite eine Öse haben, so dass man sie am Ende nur noch einhaken muss.


Als die Haken eintrafen, hat unser Kleiner natürlich beim Auspacken geholfen :) Er wird sicher auch mal ein großer Handwerker!


Anleitung:
 
Die Kindergarderobe baut Ihr in nur 5 Schritten:
 
1.) Ihr überlegt Euch, wie viele Kleiderhaken auf ein Regalbrett sollen und welche Abstände Ihr wollt. Diese messt Ihr mit Hilfe des Zollstocks aus und markiert sie mit Bleistift. Die Wasserwage hilft Euch, damit sich später alle Haken auf einer Höhe befinden.
 
 
 
 
 
Wenn Ihr unterschiedliche Kleiderhaken kauft, macht es nicht wie wir, sondern prüft erst die Abstände von der Unterkante des Hakens zur Öse, damit sie später auch wirklich alle auf der gleichen Höhe sind ;) Ihr könnt sie jedoch auch gewollt kreativ/chaotisch ungleichmäßig setzen, dann umgeht Ihr das ganze Mess-Prozedere :)

 
2.) Jetzt schraubt Ihr die Holzschrauben an den markierten Punkten auf die Regalbretter. Lasst sie aber ein kleines Stück vorstehen, damit Ihr später die Ösen von den Kleiderhaken einhängen könnt.


 
3.) Dicht (bei uns waren das 2 cm) neben die zwei äußeren Holzschrauben bohrt Ihr mit dem Bohrer je ein Loch für die spätere Befestigung des Regalbrettes an der Wand. Diese Art von Bohrung hat den Vorteil, dass die Löcher später von den schönen bunten Kleiderhaken verdeckt werden. Legt beim Bohren einen Holzklotz oder ähnliches unter, damit Ihr nicht in den Boden/Tisch/Werkbank bohrt.

 
4.) Dann muss die Kindergarderobe nur noch an die Wand! Wir haben dafür 8er Dübel und entsprechende Schrauben genommen, aber das hängt natürlich immer von der Wand ab. Wieder kommen Zollstock, Wasserwaage und Bleistift beim Anzeichnen der Bohrlöcher zum Einsatz, damit das Ganze gerade wird. Gewollt schief geht natürlich auch immer ;)


 
 5.) Fertig! Ihr klickt noch die Kleiderhaken in die Ösen ein - und seid jetzt stolze Besitzer einer wunderschönen, kunterbunten, selbst gemachten und auf Eure Bedürfnisse zugeschnittenen Kindergarderobe! Herzlichen Glückwunsch!!!


 
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Also: War gar nicht so schwer, und wir waren hinterher ungeheuer stolz und haben uns über die schöne Kindergarderobe gefreut!

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Zusätzlich für Euch noch ein paar Tipps aus unserem frisch gesammelten Erfahrungsschatz:

- Unten auf dem Bild seht Ihr, warum wir die Haken erst auf die Regalbretter und diese dann an die Wand geschraubt haben: Wir wollten nicht zig Löcher in der Wand, sondern nur zwei pro Garderobeneinheit. Natürlich kann man auch einfach jeden Kleiderhaken einzeln an die Wand schrauben, doch dann hat man schnell eine Schweizer-Käse-Mauer, an der man kaum noch etwas versetzen kann...
 
 
- Für's Bohren noch ein Tipp: Bei uns bohrt immer einer und der andere hält den Staubsauger mit der Öffnung vom Rohr direkt darunter; so bleibt die Umgebung sauber. Das habe ich von meinen Eltern gelernt :)


 
 - Wir haben uns Gedanken gemacht, in welcher Höhe die Kindergarderobe angebracht werden soll. Einerseits wollten wir, dass die Kinder möglichst früh drankommen. Die Garderobe durfte also nicht zu hoch hängen. Andererseits braucht man ja gerade für lange Kleidungsstücke (Schneeanzüge & Co) eine gewisse Höhe, damit sie nicht auf den Boden hängen. Unsere Lösung: Wir haben die Kindergarderobe zugunsten der Zugänglichkeit ziemlich niedrig montiert und werden die längeren Kleidungsstücke einfach an die obere Garderobenleiste hängen.


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Viel Spaß beim Werkeln! Wenn Ihr Lust habt und das hier nachbaut, schickt mir gerne Eure Fotos. Wie sehen sonst Eure Kindergarderoben und Flure aus? 
 
 Immer einen heilen Daumen wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 

 

Montag, 2. März 2015

Im Hafen von Schilksee

 
Hallo Zusammen,
 
wenn es jetzt draußen schön ist, ist es selbst bei uns im Norden manchmal richtig frühlingshaft! Zwar weht der Wind noch kalt, doch die Sonne hat schon etwas Kraft und wärmt ein bisschen. Schneeglöckchen und Krokusse gucken aus der Erde und scheinen zu sagen: "Der Frühling kommt bald"! Das tut richtig gut.

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An einem solchen Tag fuhren wir nach Schilksee, um im Hafen zu bummeln. Weit kann ich ja mit meinem großen Schwangerschaftsbauch nicht mehr laufen, doch dort liegt alles relativ dicht beieinander. Wir parkten gegenüber vom Olympiazentrum auf dem großen, kostenlosen Parkplatz an der Drachenbahn. Dort befindet sich übrigens auch eine Bushaltestelle für alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen.
 
Zum Olympiazentrum Schilksee gehören der Yachthafen und ein großer Gebäudekomplex mit Geschäften, Restaurants und Wohneinheiten. Immerhin war das Olympiazentrum der Austragungsort für die Segel-Wettkämpfe während der Olympischen Sommerspiele 1972! Auch heutzutage werden dort die Segelwettkämpfe zur Kieler Woche veranstaltet. Und wer weiß, vielleicht kommen die Olympischen Segelwettbewerbe ja 2024 wieder hierher?! Kiel ist jedenfalls mitten im Bewerbungsprozess. Dafür wurde auch eine eigene Bildmarke entworfen:
 
 
  
Wir schlenderten über die kinderwagenfreundlichen Rampen hinunter in den Hafen, wo wir eine Freundin trafen. Von der Hafenmole aus hat man auch Zugang zum schönen breiten Sandstrand von Schilksee, der das ganze Jahr über Kurtaxe-frei ist. Dort geht es familienfreundlich flach ins Wasser - aber das ist natürlich eher etwas für den Sommer ;)


 
Direkt am Strandzugang gibt es auch einen kleinen Spielplatz mit Schaukel und Klettergerüst, der komplett auf Strandsand steht.


 
Zusammen bummelten wir durch den Hafen und genossen den Ausblick aufs blitzeblaue Wasser.




Wir Großen konnten gemütlich miteinander schnacken, und unser Kleiner freute sich sehr über die Enten, die dort ihre Runden zogen.

 
 
Natürlich waren die meisten Sportboote im Winterquartier, konnten aber trotzdem bewundert werden. Wir bekamen das zu sehen, was sonst verborgen ist: Die Unterseiten und Kiele, die normalerweise unter der Wasseroberfläche liegen. Außerdem entdeckten wir einige witzige Bootsnamen ;)


 
Ein Schild wies uns den Weg zu gewissen notwendigen Örtlichkeiten und zur Hafenmeisterei, die von ihrem eigenen Turm aus den Hafen überblickt.



Tipp: Von der Aussichtsplattform oben hat man einen großartigen Rundumblick! Dort befindet sich übrigens auch die gasbetriebene Fackel des Olympischen Feuers. Einziges Manko: Mit dem Buggy kommt man leider nicht hinauf.
 



 
Auf gleicher Höhe wie die Hafenmeisterei, nur zur Landseite hin, befindet sich übrigens die Schwimmhalle Schilksee, die auch Babyschwimmen, Schwimmkurse für Kinder aller Altersstufen sowie Kindergeburtstags-Veranstaltungen anbietet. Ein Hinweisschild klärte uns zudem darüber auf, dass größere Kinder und auch ganze Schulklassen auf Initiative der Stadt Kiel hin im Camp 24/7 Segeln lernen können - das ist später sicher etwas für unseren Zwerg!
 
 
Am Ende des Hafens stößt man auf die Strandpromenade, auf der man bequem weiter bis nach Strande und zum dortigen Hafen schieben kann. Von Strande und seinen Spielplatzmöglichkeiten hatte ich Euch ja schon in meinem Post zum Bülker Leuchtturm berichtet. Wir gingen mit Rücksicht auf meine eingeschränkte Kondition jedoch nur ein kleines Stück in diese Richtung - und stießen auf eine tolle Überraschung!
 
Direkt am Beginn der Strandpromenade fanden wir einen nagelneuen Spielplatz mit ganz vielen schönen neuen Spielgeräten, die allesamt auf Sand stehen!!! Dort spielten und tobten wir erst einmal ausführlich :) Es gibt hier z.B. ein großes Klettergerüst und einen Turm mit Rutsche und weiteren Klettermöglichkeiten, die über eine leicht schwingende, aber gut gesicherte Holzbrücke miteinander verbunden sind.
 
 
Neben einigen Turnstangen steht ein Schaukelgerüst mit zwei normalen und einer Nestschaukel. Letztere hat unser Kleiner ausgiebig genossen - wehe, wir hörten auf!
 
 
Zudem gibt es moderne Wippgeräte, ein Drehelement und Balancierstangen - auf eine habe sogar ich mich getraut ;) Und von hinten merkt man mir die Schwangerschaft fast nicht an, oder?!
 
 
Auch mein Mann und unser Zwerg waren mutig.
 
 
Rutschen müssen wir hingegen noch etwas üben ;)
 
 
Auf der Wiese neben den Spielgeräten ist zudem ein Picknickplatz mit Grillmöglichkeiten angelegt, ebenfalls alles nigelnagelneu und in einem super Zustand :)
  
 
Für Groß und Klein ist also etwas dabei, und wir Erwachsenen hatten fast so viel Spaß wie die Kinder :)

 
 
Nachdem wir uns ausgetobt hatten, schoben wir wieder zum Anfang des Hafens zurück. Dort gab es für uns noch ein echt norddeutsches kulinarisches Highlight: Den Hafenkiosk Goldfisch, der herrlich frische Fischbrötchen im Angebot hat.
 
 
Auch ich als Schwangere konnte meinen Fischhunger stillen und war mit einem Fischfrikadellen-Brötchen dabei, während die anderen Lachs- und Seelachs-Brötchen und der Kleine eine Banane aßen. Dazu gab's einen Pott heißen Kakao, der in der Sonne draußen besonders gut schmeckte. Mmmh!
 
 
 
Ja, und dann war auch schon Mittagszeit - und wir machten uns auf den Heimweg.
 
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Schön war's  - und bei Euch? Wie habt Ihr das Wochenende verbracht?

Einen wunderschönen Montag wünscht Euch

Eure Küstenmami
 
 
  


Sonntag, 1. März 2015

Es geht los: Mein Monatsmotto im März 2015

 
Hallo Zusammen,
 
manchmal sind die spontanen Eingebungen die besten: Als ich gerade vor meinem Laptop saß und überlegte, was unser Monatsmotto für März werden sollte, rief mein Mann plötzlich aus dem Nebenzimmer: "Da, da!! Sieh doch - er tut es wieder! Jetzt geht es los!!!"
 
Ich stürzte nach nebenan - und unser kleiner Rabauke stand. Tatsächlich. Auf seinen eigenen Beinen. Zwar klammerte er sich noch an den Papi, aber immerhin: ER STAND. Und grinste. Und wir grinsten auch.
 
Dazu muss man sagen, dass der Kinderarzt bei sämtlichen U-Untersuchungen immer zufrieden mit der Entwicklung unseres Sohnes gewesen ist. Nur letzthin bemerkte er, dass es wohl an der Zeit sei, dass der große Kleine sich hochziehen bzw. hinstellen solle. Das hat mich schon verunsichert... Immerhin krabbelte unser Racker kräftig und schnell, kniete sich sicher hin und hatte sichtlich Spaß an der Bewegung. Er stand halt noch nicht, na und? OK, andere Kinder laufen bereits mit acht Monaten, aber wir machten uns auch in Monat 14 keine Sorgen. Das würde schon noch kommen, dachten wir, und mutmaßten, dass unser Sohnemann bis dahin einen so sicheren Gleichgewichtssinn entwickeln würde, dass alles andere danach schnell ginge.
 
Doch jetzt hat er angefangen, sich hochzuziehen! Nicht nur an uns, auch an der Spielzeugkiste, wie Ihr oben sehen könnt, am Hocker und am Sofa. Bald wird er gehen! Ach was, laufen, rennen, tanzen! Na ja, ich weiß, auch als stolze Erstlingsmami sollte ich ihn nicht voreilig zum Stadtmarathon anmelden, aber ich bin optimistisch :)
 
DENN ES GEHT LOS!
 
Das ist ja mit vielen Dingen so: Man wartet lange darauf, bereitet sich vor, übt und probt, erst will es nicht klappen, man bemüht sich weiter - und dann kommt der Durchbruch. Plötzlich gehen Sachen, die vorher nicht gingen. Einfach so! Das ist ein tolles Gefühl. Es muntert auf, gibt unglaublich Auftrieb und lässt einen nach vorne blicken.
 
Dazu fällt mir auch ein altes Sprichwort ein: "Was lange währt, wird endlich gut."
 
Und dieses Gefühl soll uns in und durch den März begleiten!
 
 
 
 
"Es geht los" ist mein Monatsmotto, denn ich denke:
 
* Unser großer Kleiner geht los - im wahrsten Sinne des Wortes :)
* Die Geburt geht los - und unsere kleine Bauchmaus kommt auf die Welt :))
* Unser Leben zu viert geht los - ich freue mich so darauf :)))
 
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Falls Ihr mögt, könnt Ihr mehr Mottos bei Sonja nachlesen, die diese dankenswerter Weise sammelt.
 
Doch genug der Worte - ich bin gespannt auf die Taten der nächsten 31 Tage...
 
Wie geht es Euch? Was geht bei Euch los? Habt Ihr ein Monatsmotto?
 
Einen tollen März wünscht Euch
 
Eure Küstenmami