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Freitag, 23. September 2016

Unser Rezept für ein gelungenes Familienessen

Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
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Moin, Ihr Lieben!
 
Mal ehrlich: Geht bei Euch am Familientisch alles so perfekt zu? So wie in der Werbung? Die Kinder essen kleckerfrei ihre Teller leer, die Papis spenden Beifall und die Mamis haben stets weiße Blusen an und ein fröhliches Lächeln auf den Lippen?
 
Also bei uns ist das nicht so. Wenn wir am Familientisch sitzen, haben wir zwar meistens (!) Spaß am Essen, aber glatt läuft das keineswegs ab. Bei unseren Mahlzeiten wird auch schon mal etwas verschüttet oder gar nicht gegessen. Oder es gibt Streit: Der Küstenjunge will die Gurke nicht, aber die kleine Schwester darf sie auch nicht haben. Die Händchen greifen in den Brei statt zum Löffel, ich schimpfe, und schon, zack, befindet sich die Soße auf meinem Shirt. Im schlimmsten Fall fliegt der Teller vom Tisch. Ja, tatsächlich: Drei Stück sind in den letzten Monaten auf diese Weise zu Bruch gegangen!
 
Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
"Aaaaaaargh!" möchte ich dann ausrufen. Denn manchmal - aber nur manchmal - wäre ich auch gern die makelose, strahlende Mami aus dem Fernsehen. Wer möchte das nicht? Doch das bin ich nicht, das sind wir nicht. Wir sind keine perfekte Familie.
 
Wir sind einfach wir.
 
Und, zugegeben, wir essen auch nicht nur gesunde Sachen. Meistens schon, und seit unsere Küstenkinder auf der Welt sind, immer mehr. Aber eben nicht immer. Es gibt auch mal einen Keks, und mein schwedischer Schokokuss-Nachtisch ist Hüftgold pur :) Auch in der Schwangerschaft habe ich den gegessen!
 
Manchmal muss es auch einfach schnell gehen. Das kennt Ihr, oder? Dann gibt es ein Brot statt einer Suppe und eine Banane statt eines Obstsalats. Und, ganz ehrlich, manchmal machen wir es uns auch einfach. Das geht auch gar nicht anders mit zwei klitzekleinen Küstenkindern, zwei bis über beide Ohren beschäftigten Erwachsenen, drei Katzen, einem Haus und ganz relativ viel Chaos.

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Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
Deshalb brauchen wir Mahlzeiten und Rezepte, die für uns fuktionieren. Die praktisch sind und einfach zu kochen. Mit leicht erhältlichen Zutaten, die aber auch lecker und gesund sind. Und die Hauptsache: Es muss uns und den Kindern schmecken. Das ist übrigens das Wichtigste! Denn wenn es nicht schmeckt, isst keiner etwas, und dann habe ich umsonst gekocht. Und das ist so ziemlich das frustrierendste, was es gibt!

Außerdem versuche ich immer, etwas Frisches mit auf den Tisch zu bringen. Ihr wisst ja, dass wir auch gerne im Garten unterwegs sind und das große Glück haben, einen eigenen nutzen zu können. Aus den Tomaten und Zucchini lassen sich viele leckere Gerichte zubereiten. Überdies lieben die Kids Beeren aller Art, deshalb habe ich gerade noch ein weiteres Erdbeerbeet angelegt. 

Die Kinder essen die Sachen aus dem Garten echt gern, vor allem, wenn sie selber beim Ernten helfen dürfen. Und wir Erwachsenen auch! Damit lassen sich auch etwas unpretenziöse Mahlzeiten super ergänzen. So kann ich z.B. eine Nudel-Sauce mit frischen Tomaten aufpeppen. Und in den Quark rühre ich das selbstgepflückte Obst. Ihr seht schon, das ist alles machbar!

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Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
Wenn mir aber doch mal die Ideen ausgehen sollten, gucke ich auf das 1.000 Tage Portal.

Von der 1.000 Tage Aktion hatte Euch ja hier und hier schon berichtet. Dabei geht es um die Ernährung in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes, die von entscheidender Bedeutung für seine Gesundheit sowie geistige und motorische Entwicklung sind. Denn wie wir uns in den ersten 1.000 Tagen ernähren, kann einen positiven Effekt auf unser gesamtes späteres Leben haben!

Egal, ob es um leicht nachkochbare, gesunde und leckere Rezepte geht oder um Tipps, wie ich das Essen besser auf den Tisch und in die Kids hinein bekomme, um WOW-Fakten, die mir etwas über die Gesundheit meiner Kinder verraten oder um Tipps von Mamis, Hebammen und anderen Expertinen: Auf dem 1.000 Tage Portal kann ich leicht und unkompliziert Infos einholen.

Dort habe ich auf einen Klick die 4 Phasen Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost- und Kleinkindalter im Blick; das ist besonders nützlich, wenn man Kinder unterschiedlicher Altersstufen hat, so wie wir. Ich habe auch die Möglichkeit, mit einer netten Community aus anderen Müttern und Bloggerinnen in Kontakt zu treten, und kann dort alle meine Fragen loswerden. Denn die habe ich auch als zwar erfahrene, aber gar nicht perfekte Mami noch ;) 


Deshalb: Schaut doch auch mal rein in das 1.000 Tage Portal, lasst Euch inspirieren und informieren und tretet mit anderen Mamis und Papis in Kontakt!

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Zum Abschluss verrate ich Euch noch unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen. Das klappt mit Babys, Kleinkindern, Teenagern, alten Omis, den lieben Nachbarstöchtern undundund - fast immer ;)

Ich nehme:
 
Etwas, das die Kinder gerne essen
Etwas, das wir Erwachsenen gerne essen
Etwas Gesundes
Etwas Frisches
1 gute Portion Pragmatismus
und 1 Prise Humor.
 
Letzteres empfiehlt übrigens auch Magdalena Neuner, Mami und Olympiasiegerin, die auch beim 1.000 Tage Portal mitmacht.
 
Viel Spaß dabei! Was sind Eure Tipps für eine gesunde, aber auch alltagstaugliche Ernährung?

Lasst es Euch schmecken ;)
 
Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit Unterstützung des 1.000 Tage Portals entstanden.

Freitag, 26. Februar 2016

Die ersten 1.000 Tage: Was tun bei Milchstau und Brustentzündung?

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Moin, Ihr Lieben!
 
Heute möchte ich über ein nicht ganz so einfaches Thema sprechen, das jedoch relativ viele Frauen, die stillen, zu dem einen oder anderen Zeitpunkt betreffen kann.
 
Die Rede ist vom Milchstau bzw. der Brustentzündung, die auch Mastitis genannt wird.
Eine Studie von 2014 hat ergeben, dass jede 5. stillende Mutter an Milchstau leidet und jede 10. eine Brustentzündung entwickelt. Das sind schon ziemlich heftige Zahlen, oder?
 
Die gute Nachricht ist, dass man schon mit einfachen Mitteln etwas dagegen tun kann. Deshalb möchte ich Euch in diesem Artikel, der im Rahmen der Serie Die ersten 1.000 Tage und in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden ist, ein bisschen Mut machen und Euch von meinen Erfahrungen berichten.
 
 
 
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Wie ich ja schon in meinem 1. und 2. Artikel zur Stillzeit geschrieben habe, ist Muttermilch in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes ein wichtiger Schutzfaktor, der sich extrem positiv auf die Gesundheit des Babys auswirken kann. Deshalb wollte ich auf jeden Fall sechs Monate lang und möglichst darüber hinaus stillen.
 
Dazu muss ich sagen, dass ich total gern stille. Das ist bzw. war bei beiden Kindern so. Unseren Küstenjungen habe ich etwa zehn Monate lang gestillt, und das kleine Küstenmädchen trinkt immer noch gerne bei mir, obwohl sie inzwischen auch andere Kost zu schätzen weiß :) Ja, tatsächlich, sie isst inzwischen mehrere Breie am Tag und auch etwas vom Familientisch! Darüber möchte ich Euch demnächst noch einmal ausführlicher berichten.
 
Aber zusätzlich wird sie noch gestillt, und das genießen wir beide sehr. Stillen bedeutet für mich auch mehr als meinen Kindern Nahrung zu geben. Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit, Kuscheln, Hautkontakt - das alles entsteht außerdem beim Stillen und tut meinen Küstenkindern und mir unglaublich gut. Ich möchte das auf keinen Fall missen!
 
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Doch Stillen heißt leider nicht nur schöne heile Welt. Auch bei uns war es durchaus nicht immer einfach. Es gab schon die eine oder andere Schwierigkeit - und wie die Zahlen der oben genannten Studie zeigen, das ist völlig normal.
 
Zum Beispiel hatten wir letzten Oktober alle einen richtig heftigen Infekt. Besonders unser kleines Töchterchen litt unter einer verstopften Nase. Deshalb atmete sie hauptsächlich durch den Mund. Und atmen und trinken ging nicht gleichzeitig. Also mochte sie kaum stillen, zumal sie auch noch hohes Fieber hatte. Das hat mich ziemlich beunruhigt, gerade weil es dann natürlich gut für sie gewesen wäre, viel zu trinken.
 
Außerdem führte es dazu, dass sich die Milch in meiner Brust staute. Es heißt, den Milchstau spüre man an den mehr und mehr spannenden Brüsten - das kann ich nur bestätigen. Da die Milch nicht wie vorgesehen abfließt, nimmt der Druck zu; das kann ganz schön schmerzhaft sein. Zudem kann die betroffene Brust kann richtig heiß werden und sich röten.
 
Wichtig ist, die Milch so bald wie möglich zum Abfließen zu bringen, was mir zunächst aber nur mäßig gelang. Zwar versuchte ich das kleine Küstenmädchen so oft wie möglich anzulegen, gerade auch in einer Position, in der ihr Kinn auf die am meisten gestaute Stelle gerichtet war. Aber sie hatte wirklich kaum Appetit!
 
Man kann die Brust übrigens auch mit einem warmen Waschlappen oder einer Wärmflasche vorsichtig erwärmen, um sie etwas weicher zu machen und dann auszustreichen.
 
Doch bei mir verhärtete sich die Brust sehr schnell, die Schmerzen nahmen zu und ich bekam Fieber - alles Anzeichen für eine richtige Brustentzündung. Bei einer Mastitis, wie dieses Phänomen auch genannt wird, handelt es sich meistens um eine bakterielle Infektion der Brustdrüsen, die infolge der Entzündung blockierter Milchkanäle entsteht. Jedoch muss das nicht die einzige Ursache sein: Die Bakterien können womöglich auch über wunde Brustwarzen von außen eingedrungen sein.
 
Eine Mastitis muss möglichst schnell behandelt werden - wenn es Euch trifft, nehmt bitte so bald wie möglich Kontakt zu Eurer Hebamme oder Ärztin auf. Wir hatten eine sehr nette Hausärztin, die gleich kam und sich auch unsere kranke Maus noch einmal anschaute. Das kleine Küstenmädchen bekam Nasentropfen verschrieben, damit sie besser atmen konnte. Ich sollte zwischen den Stillmahlzeiten kühlen, kühlen, kühlen - mit Quarkwickeln oder gekühlten Kohlblättern. Außerdem habe ich Eiswürfel verwendet, die aber nicht direkt auf die Haut sollen.
 
 
Und dann war Abpumpen angesagt. Darauf hätte ich gern verzichtet! Aber es musste sein, damit die gestaute Milch abfließen konnte. Mein Göttergatte hat glücklicherweise blitzschnell eine Milchpumpe besorgt, und meine erfahrene Nachbarin hat beim ersten Einsatz geholfen. Das brachte dann auch Erleichterung, und mein Fieber sank. Ein Glück, denn ansonsten hätte die Ärztin mir ein Antibiotikum verschreiben müssen. Doch ich war froh, dass es auch ohne ging. Und nach und nach fing unser Töchterchen wieder an zu trinken, und ich konnte weiter stillen!
 
*** 
Das war echt keine schöne Erfahrung. Aber sie hat mir gezeigt, dass die Schwierigkeiten überwindbar sind und wir das Stillen deshalb nicht aufzugeben brauchen! Neben den kleinen Tricks und einfachen Hausmitteln, die ich oben erwähnt habe, hat mir vor allem eines geholfen: Durchhalten! Und das möchte ich Euch auch ans Herz legen, falls es bei Euch mal Schwierigkeiten geben sollte: Gebt nicht auf, sondern versucht es weiter.
 
Versteht mich nicht falsch: Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man aus dem einen oder anderen Grund nicht oder nicht mehr stillen will. Doch es ist schade, wenn man frühzeitig abstillt, obwohl man eigentlich noch stillen möchte und es vielleicht auch noch ginge. Helfen können Euch in einem solchen Fall auch Eure Hebamme oder eine kompetente Stillberaterin, die Ihr z.B. über die Homepage der La Leche Liga findet.
 
Übrigens hat das Unternehmen Milupa, das auch stark in der Muttermilchforschung tätig ist, ein Profutura mama Probiotikum entwickelt, das das in der Muttermilch vorkommende Milchsäurebakterium Lactobacillus saliviarius enthält. Studien haben gezeigt, dass bakteriell verursachte Brustbeschwerden durch die orale Aufnahme dieses Bakteriums deutlich reduziert werden können. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier.
 
***
Wie ist es Euch mit dem Stillen ergangen? Falls es Schwierigkeiten gab - was hat Euch geholfen? 
 
Eine wunderschöne Stillzeit wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Montag, 11. Januar 2016

Schlemmen durch die ersten 1.000 Tage: Ein Bloggerevent der Extra-Klasse

 
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Moin, Ihr Lieben!

Hinter uns liegt ein nass-kaltes, ziemlich verregnetes Wochenende. Dabei gab es hier bei uns im Norden nur eine Windrichtung, und zwar die berühmte mit acht Buchstaben: Von vorne!

Etwas anders war das an einem schönen Tag im November, an dem ich mit meiner Küstenfamilie an einem Bloggerevent teilnehmen durfte, von dem ich Euch heute gerne berichten möchte. Ich glaube, das war mit das leckerste Event aller Zeiten! Wir haben jedenfalls ganz schön geschlemmt :) Organisiert wurde die Veranstaltung von Milupa im Rahmen der 1.000 Tage-Aktion, von der ich Euch ja schon berichtet habe.


 
Eingeladen waren wir nach Gut Wulksfelde bei Hamburg. Im ehemaligen Hofladengebäude hat die wunderschöne Gutsküche ihren Sitz, in der Rebecca und Matthias Gfrörer saisonale und natürliche Landhauskost anbieten. Dort trafen wir uns mit vielen Bloggerinnen und ihren Familien, einer Ökotrophologin, einem Journalisten und den Muttermilchforschern von Milupa, um uns durch ein sagenhaftes Buffet zu futtern, das an den Bedürfnissen und Ernährungsempfehlungen der ersten 1.000 Tage ausgerichtet war.

Denn der Satz "Du bist, was Du isst" hat tatsächlich in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes eine hohe Relevanz. Wie ich Euch ja hier schon berichtet habe, trägt die Ernährung während der Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit tatsächlich entscheidend zur gesunden Entwicklung des Kindes bei und kann diese ungemein positiv beeinflussen. Ja, der ganze Fisch, den ich in den letzten drei Jahren gegessen habe, soll nicht umsonst gewesen sein ;) Doch dazu gleich mehr.



Nach dem Eintreffen konnten wir uns erstmal in Ruhe umsehen und entspannt ein bisschen miteinander schnacken. Gerade den Austausch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern finde ich immer toll! Besonders habe ich mich gefreut, Dani von Siebenkilopaket und Susanne von Nullpunktzwo kennenzulernen, deren Blogs ich vorher schon intensiv gelesen hatte.



Auch die Kinder haben sich wohlgefühlt: Unser Küstenjunge düste gleich in die liebevoll eingerichtete Spielecke des Restaurants. Besonders die Autos fanden Anklang; das liebste musste mit an den Tisch! Unser Küstenmädchen 'netzwerkte' unterdessen mit den anderen Lütten in der Krabbelgruppe ;) Überhaupt war das Restaurant kindertechnisch gut ausgestattet, davon zeugten auch die vielen verschiedenen Hochstühle, bei denen für wirklich jede Größe etwas dabei war.



Und dann ging es los. Aber Vorsicht: Weiterlesen könnte Euren Appetit steigern oder zu akuten Hungeranfällen führen!

So ging es mir jedenfalls beim Anblick des ungeheuer nahrhaften und reichhaltigen 1.000-Tage-Buffets, das Matthias Gfrörer und sein Team für uns aufgebaut hatten. Schaut Euch mal dieses Schlemmer-Board an! Läuft einem da nicht das Wasser im Mund zusammen? Ich war jedenfalls wie gewohnt hungrig und froh, das nicht verbergen zu müssen :)





Begleitet von nützlichen Informationen zur Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Beikostalter aßen wir uns gemeinsam durch eine Speisenauswahl, die ihresgleichen sucht. Immer wieder wurde diskutiert: Wie kann man dieses oder jenes lecker zubereiten oder am besten zu sich nehmen, was ist gesund und wie macht man es sich und seinen Kindern besonders schmackhaft?



Folsäure ist zum Beispiel in mehreren Obst- und Gemüsesorten wie Avocado, Spargel und Spinat enthalten. Oh ja, Avocados könnte ich ständig essen! Da jedoch in der Schwangerschaft täglich mindestens 400 Mikrogramm Folsäure verzehrt werden sollen und nicht jede immer Unmengen der entsprechenden Lebensmittel verschlingen kann, kann dies auch über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.



Weiter erfuhren wir, dass in der Stillzeit der Flüssigkeitsbedarf stark erhöht ist. Das kann ich nur bestätigen, denn seit ich das kleine Küstenmädchen stille, habe ich ständig Durst. Zum Glück konnte ich mich an der leckeren Saft- und Smoothie-Bar bedienen, die extra für uns aufgebaut war. Mmh, da sind die Vitamine gleich mit drin! Einfach mal etwas Gesundes zu trinken ist für mich zudem eine echte Alternative, wenn ich gerade keine Lust auf festes Obst habe.


 
Ebenso ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr der Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) zu achten, weil dies die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen des Babys unterstützt. Also viel fettreichen Seefisch essen - bis zu vier Portionen die Woche! Ihr wisst ja, mir fällt das nicht schwer, weil ich da eh immer wild drauf bin. Den frischen Lachs und Matjes vom Buffet habe ich dementsprechend genossen :) Wer das nicht mag, kann natürlich auch DHA-reiche Produkte zu sich nehmen, wie etwa das leckere Müsli für Stillende von Milupa, das ich schon mal für Euch getestet habe.
 
 
Bei der Ernährung von Kleinkindern sollte bedacht werden, dass unsere Lütten eben keine "kleinen Erwachsenen" sind - auch wenn dieser Trugschluss natürlich naheliegt. Sie haben z.B. einen besonderen Nährstoffbedarf an Vitamin D, Jod und Eisen und brauchen auch nach der Stillzeit noch jede Menge Calzium. Eisen etwa ist in grünem Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmem rotem Fleisch enthalten. Letzteres isst unser Küstenjunge zum Glück gerne, ebenso wie seinen Milchbrei, den wir ihm weiterhin täglich anbieten.
 
 
Unsere Lütten haben übrigens vom 1.000-Tage-Buffet den Pastinake-Apfel-Joghurt-Brei nur so weggeschlabbert. Die Kombination war auch für mich völlig neu - aber er hat auch mir geschmeckt ;) Überhaupt wünschte ich, sie würden zu Hause so gut essen wie unterwegs - unser Küstenjunge hat hier sogar Couscous mit Herbstrübchen probiert :)
 
 
Nach der ganzen Esserei waren wir nicht unglücklich über eine längere Mittagspause. Kleine Kinder sind halt kleine Kinder! Das Küstenmädchen hat ihren Mittagsschlaf im Geschwisterwagen gehalten, während wir mit unserem großen Rabauken den Streichelzoo von Gut Wulksfelde erkundet haben. Das war etwas für ihn - und die Bewegung hat uns allen gut getan!
 
 
Fast hatte ich daraufhin schon wieder Hunger ;) Das war auch gut so, denn nachmittags waren wir Bloggerinnen dran! "Learning by cooking" lautete das Motto für die nächsten Stunden. Gemeinsam mit Matthias Gfrörer legten wir selbst Hand an, um in der Showküche Gerichte zuzubereiten, die zu den Ernährungsbedürfnissen in den ersten 1.000 Tagen passen. Dabei habe ich eine ganze Menge gelernt und konnte zudem ein nützliches Gerichte-Heftchen für "Kleinschmecker" mit nach Hause nehmen.
 
 
Es war wirklich ein toller Tag mit vielen schönen und geschmacksintensiven Eindrücken! Und mal ehrlich, wann wird man schon als Bloggerin so richtig verwöhnt? Oder als Mami? Ich habe es sehr genossen, vielen Dank nochmal an Milupa dafür!
 
***
Was habt Ihr in Schwangerschaft und Stillzeit am liebsten geschlemmt? Und was kocht Ihr, für Euch und Eure Kinder? Ich würde mich sehr über Eure Erfahrungen und Kommentare freuen!
 
Ganz liebe Grüße von der winterlichen Ostsee
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Freitag, 20. November 2015

Blog-Geburtstag: Verlosung Nr. 7

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Hallo Zusammen,
 
die Woche geht zu Ende und hier kommt die allerletzte der Verlosungen rund um meinen Blog-Geburtstag. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei allen Sponsoren bedanken, die dies ermöglicht haben! So auch bei Milupa, die gleich ein ganzes Paket mit tollen Produkten zum Thema Babynahrung und Stillen zur Verfügung gestellt haben.
 
Die Ernährung von Mutter und Kind in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren ist ein wichtiges Thema, über das ich in der Serie Die ersten 1.000 Tage ja auch schon geschrieben habe.

Das betrifft auch mich und meine Familie persönlich: Meine zwei Schwangerschaften sind noch nicht lange her, und meine beiden Küstenkinder, die vom Alter her relativ dicht beieinander sind, sind beide noch in den ersten 1.000 Tagen ihres Lebens und damit voll in dem entsprechenden Zeitraum drin.

Unser "Großer" ist jetzt 22 Monate alt und mampft mit dem Appetit eines gesunden Kleinkindes. Er probiert auch gern mal etwas Neues aus und experimentiert mit Händen und Füßen mit dem Essen. Die Umgebung sieht danach entsprechend aus - aber Hauptsache, ihm schmeckt's! Das kleine Küstenmädchen hat mit ihren 8 Monaten bereits mit der Beikost angefangen, wird aber auch noch gestillt. Und sie trinkt weiterhin sehr gerne! Das heißt für mich, dass ich nicht nur auf die Ernährung der Kids achten muss, sondern auch verstärkt auf meine eigene - denn ich gebe ja quasi alles weiter. 
 
 ***

 
Verlosung
 
Milupa hat nun netterweise gleich ein ganzes Care-Paket mit Produkten für Mama und Kind geschnürt, das ich an Euch verlosen darf! Mit dabei sind ein Milchbrei "Milde Früchte" und ein Milch-Getreidebrei "Vollkorn-Frucht" ab dem 6. Monat, das Müsli für Stillende, das ich schon einmal für Euch getestet habe, und Müsli-Riegel für Stillende in der Variante "Cranberry-Schoko".


TEILNAHMEBEDINGUNGEN
 
1.) Ihr müsst Mitglied dieses Blogs sein.
(Den Anmelde-Button "Mitglied dieser Site werden" findet Ihr oben rechts in der Seitenleiste)

2.) Folgt mir auf Facebook (klickt auf "Gefällt mir"). Wenn Ihr nicht auf Facebook seid, schenkt mir Euer Herz auf Brigitte Mom Blogs oder erzählt anderen Eltern von meinem Blog :)

3.) Ich freue mich und Ihr bekommt ein Extralos, wenn Ihr diesen Beitrag auf Facebook teilt.
 
4.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post (anonyme Teilnehmer bitte Namen + Email-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat), und beantwortet folgende Frage: Warum möchtet Ihr das Care-Paket von Milupa gewinnen?

5.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 28.11.2015, 23.59 Uhr.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und einen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Der/die glückliche Gewinner/in wird ausgelost und hier auf dem Blog bekannt gegeben.

***
Fühlt Euch auch herzlich eingeladen, noch an den anderen Verlosungen aus meiner Blog-Geburtstagsaktion teilzunehmen:

* Verlosung Nr. 1: Gutschein für ein Fotobuch
* Verlosung Nr. 2: Ein süßes Geschwistershirt
* Verlosung Nr. 3: Kalender für 2016 & mehr
* Verlosung Nr. 4: Ein Dino Figuren Spieleset
* Verlosung Nr. 5: Ein Ohrthermometer
* Verlosung Nr. 6: Kinderbastel- und Backsachen + Lern CD ROM

***
Noch einmal "Toi, toi, toi" Euch allen!!! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Wir lesen uns in gewohnter Weise wieder nächste Woche.

Lasst es Euch gutgehen

Eure Küstenmami
  

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.
 


Freitag, 2. Oktober 2015

Die ersten 1.000 Tage: Update zur Internationalen Stillwoche

 
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Hallo Zusammen,
 
heute Morgen im Bett krähte mich das kleine Küstenmädchen fröhlich an - und was wollte sie als Erstes? Ganz klar: Stillen! Und darum wird es in diesem Post gehen.

Anlässlich der internationalen Stillwoche vom 28.09. bis 04.10.2015 möchte ich Euch heute nämlich ein kleines Update zur Stillsituation mit unserem kleinen Töchterchen geben, Euch von meinen neuesten Erfahrungen berichten und das Thema "Beruf und Stillen" ansprechen.

*** 
In meinem ersten Beitrag zur Stillzeit in der Serie "Die ersten 1.000 Tage" habe ich Euch ja vom Stillbeginn direkt nach der Geburt erzählt und Euch viele grundsätzliche Informationen zum Thema Stillen bereit gestellt. In meinem zweiten Beitrag zum Stillen ging es hingegen um das Stillenverhalten des kleinen Küstenmädchens mit drei Monaten und die Ernährung sowie die Bedürfnisse der stillenden Mutter.


 
Stillen ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren, die man seinem Kind in den ersten 1.000 Tagen seines Lebens mitgeben kann. Muttermilch stärkt das Immunsystem und schützt in vielen Fällen vor Allergien und Übergewicht. Studien zeigen, dass Stillen das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 25 bis 40 Prozent senken kann. Das gilt im Besonderen für eine Stilldauer von 9 Monaten und mehr.

Ich bin sehr froh, dass ich unser kleines Mädchen stillen kann; ebenso wie den Küstenjungen, als er noch kleiner war. Und ich hoffe, dass es auch weiterhin klappt, denn mir ist bewusst, dass das keineswegs selbstverständlich ist. Natürlich muss sich das Stillen auch mit dem ganz normalen Alltag und dem Berufsleben in Einklang bringen lassen - doch dazu schreibe ich unten noch mehr.

***


Stillen im Abendlicht am Strand - Sand inklusive :)

Die Stillsituation mit dem Küstenmädchen
 
Unser kleines Küstenmädchen ist jetzt gute 6 Monate alt, und ich würde sie gerne länger stillen, wenn es uns beiden weiterhin gefällt. Und das tut es momentan! Meine Brust und meine Br*stwarzen, die zu Anfang etwas empfindlich reagiert haben, haben sich gut auf das Stillen eingestellt. Zu Beginn hat mir eine gute Lanolin-Salbe geholfen, doch die brauche ich akut nicht mehr. Und unser kleines Mädchen trinkt für ihr Leben gern!

Sie ist ja eine ganz liebe Person, aber wehe, sie wird hungrig... Dann meldet sie ihren Bedarf deutlich an und wird sehr energisch, wenn ich - ihrer Ansicht nach - nicht schnell genug reagiere. Sie trinkt inzwischen zügig und ziemlich selbstständig, d.h. ich muss sie nicht mehr so viel stützen, da sie auch ihren Kopf besser selbst hält. Das ist ganz angenehm für uns beide ;)

Nach wie vor trinkt sie nicht nur gerne, sondern auch viel. Daran hat auch der Beginn der Beikosteinführung, über den ich Euch demnächst mehr berichten werde, nichts geändert. Auf Facebook hatte ich ja schon erzählt, dass wir mit dem ersten Brei angefangen haben. Den findet das kleine Mädchen sehr lecker! Fröhlich schmatzend sitzt sie jetzt neben dem großen Bruder am Tisch und ist stolz wie Bolle, dass sie auch etwas isst :)

Allerdings hält sie das nicht davon ab, im Anschluss an die Brei-Mahlzeit nochmal kräftig an der Brust zu trinken. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie trinkt mehr als je zuvor! Ihren Brei mag das Küstenmädchen, das ist klar. Doch sie gibt mir auch deutlich zu verstehen, dass sie weiterhin gestillt werden möchte. Mit dem Anlegen darf ich nicht zu lange warten. "Gib her, Mami", scheint sie dann zu sagen, "schnell, ich habe noch Durst!" Und dann kann sie auch mal lauter werden ;) Ich glaube, sie will mir verständlich machen, dass sie das Stillen weiter braucht und damit noch nicht Schluss sein soll. Na klar, mein kleines Mädchen, Du sollst es gerne bekommen... Ich denke mal, ich werde einfach neben der Beikost weiter stillen, solange es uns beiden gut tut.

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Stillen und Beruf - gemeinsam geht's!
 
Wie ich oben bereits schrieb, muss auch ich das Stillen mit allem anderen unter einen Hut bringen. Denn das ist das Thema der diesjährigen internationalen Stillwoche: "Stillen und Beruf - gemeinsam geht's!" Das betrifft mich nur teilweise, denn ich stehe zum Glück nicht vor der Herausforderung, die Betreuung meines kleinen Stillkindes mit einer Arbeit außer Haus, einer Ausbildung oder einem Studium verbinden zu müssen. Mein "ausgeübter Beruf" ist ja zur Zeit der einer Mami - und Bloggerin natürlich ;) Doch ich muss die Stillzeiten mit der Betreuung unseres "großen" Rackers, des mittlerweile eineinhalbjährigen Küstenjungen, und dem Verfassen meiner Blog-Beiträge, die ja auch auch Zeit kosten, sowie der Bewältigung des Haushalts und dem "Rest vom Leben" in Einklang bringen. Und auch wenn ich all das liebe (na gut, bis auf die unendlichen Wäscheberge vielleicht), ist das manchmal nicht so ohne.
 
Denn es kann gut sein, dass ich unser Töchterchen gerade angelegt habe und just in diesem Moment der Küstenjunge meine Aufmerksamkeit braucht. Manchmal möchte der große Bruder natürlich auch wild spielen und toben, und nicht nur brav mit seinem Bilderbuch neben uns sitzen! Oder schlimmer, er stolpert vielleicht oder stößt sich, wenn das Küstenmädchen gerade dringend nach dem Stillen verlangt. Er läuft ja inzwischen so gern und flitzt so schnell durch die Gegend, da passiert das schon mal. Dann ist das Geschrei groß, die Milch läuft daneben, gleichzeitig klingelt der Postbote - und die Wäsche bleibt liegen. Dann hilft nur Ruhe bewahren, einmal tief durchatmen und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Gar nicht so leicht!
 
 Hut ab vor allen Müttern, die zudem noch Beruf, Ausbildung oder Studium wuppen! Um Stillen und Arbeiten gut vereinbaren zu können, gibt es Gesetze, die die stillenden Mütter und ihre Kinder schützen und einige wertvolle Hilfs- und Informationsangebote, besonders zur Weltstillwoche, die ich Euch hier verlinke:

* Mutterschutzgesetz: § 7 Stillzeit

* AFS: Rechtliches zum Thema "Stillen und Arbeiten"

* Janas Hebammenblog zum Thema "Stillen und Beruf"

* La Leche Liga Deutschland

* Broschüre der La Leche Liga: Ein Stillkind betreuen

* Aktionsgruppe Babynahrung e.V.

* Deutscher Hebammenverband

Ich hoffe, das hilft Euch weiter!

***
Wie ist bzw. war das bei Euch mit dem Stillen? Wie habt Ihr Stillen, Familie und Beruf in Einklang gebracht? Habt Ihr Verbesserungsvorschläge und Anregungen zur Vereinbarkeit für Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinnen? Ich wünsche Euch eine wunderschöne Stillzeit!

Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit Unterstützung von Milupa entstanden.
 
 

Freitag, 10. Juli 2015

Die ersten 1.000 Tage: Die Stillzeit, Teil 2

 
 
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Hallo Zusammen,
 
heute möchte ich die Serie von Artikeln zu den "ersten 1.000 Tagen" fortsetzen, in der bereits der Post zur Stillzeit, Teil 1 erschienen ist. Ihr erinnert Euch vielleicht: Die ersten 1.000 Tage umfassen den Zeitraum vom Beginn der Schwangerschaft bis zum 2. Lebensjahr des Kindes. In diesem Zeitraum ist die Ernährung der Mutter und des Kindes von entscheidender Bedeutung, da hier die Basis für eine gesunde Entwicklung, ein vermindertes Allergie-Risiko und ein starkes Immunsystem gelegt werden kann.

Im ersten Post hatte ich Euch viele grundsätzliche Informationen zum Stillen bereitgestellt und von meinen eigenen Stillerfahrungen mit meinen zwei Küstenkindern berichtet. Der Fokus lag insbesondere auf den Aspekten "Stillbeginn nach der Geburt" und "Einspielen der Stillbeziehung", weil unser 2. Wunder, unser kleines Küstenmädchen, gerade geboren war, und wir diese wunderschöne erste (Still-)Zeit zusammen erleben durften.
 
***
Nun ist unsere kleine Tochter bereits unglaubliche 3 Monate alt, und wir sind ein paar Schritte weiter. Sie wächst und gedeiht, trinkt gut an der Brust und hat einen ordentlichen Appetit. Doch nicht nur sie selbst - auch ich habe riesigen Hunger! Kein Wunder, schließlich muss mein Körper noch eine weitere Person versorgen. Und damit das gut klappt, achte ich zur Zeit sehr darauf, was ich esse. Im heutigen Post, dem Teil 2 zur Stillzeit, soll es deshalb um die Aspekte "Die Ernährung der Mutter in der Stillzeit" und "Die Bedürfnisse des Babys und der Mutter beim Stillen" gehen. Hierbei möchte ich Euch nicht nur mit relevanten Daten und Fakten versorgen, sondern auch wieder meine eigenen Erfahrungen einfließen lassen.
 
Dieser Post ist, wie die gesamte Serie, in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden. Milupa stellt nämlich nicht nur Babynahrung und Babyartikel her, sondern forscht auch intensiv zum Thema Ernährung. Insofern geht es in diesem Post nicht vorrangig um die Produkte von Milupa, sondern um die Grundsteine für eine lebenslange Gesundheit, die mit der Ernährung in den ersten 1.000 Tagen des Lebens eines Kindes gelegt werden können.
 


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Die Ernährung der Mutter in der Stillzeit

 
Die Stillzeit liegt mitten in den ersten 1.000 Tagen und kann sogar, wenn man lange stillt, über diesen Zeitraum hinaus gehen. Die Muttermilch ist ein wichtiger Schutzfaktor für die Gesundheit des Kindes: Das Immunsystem wird gestärkt und das Risiko für Übergewicht und Allergien gesenkt. Das alles funktioniert, weil die Muttermilch immer genau die richtige Zusammensetzung für den Säugling hat. Dafür jedoch muss die Mutter produzieren, und zwar bis zu einen Liter Milch am Tag. Das ist eine tolle Leistung des weiblichen Körpers!

Laut einer aktuellen Studie geht eine längere Stilldauer sogar mit einem verbesserten Sprachverständnis im Alter von drei Jahren sowie mit verbesserter verbaler und nonverbaler Intelligenz im Alter von sieben Jahren einher. Was mich nachhaltig beeindruckt hat: Gestillte Säuglinge von Müttern, die mindestens zwei Portionen Fisch pro Woche aßen, konnten zudem mit drei Jahren besser sehen und sich geschickter bewegen. Seefisch enthält nämlich langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCP), insbesondere die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), die wichtig für die Entwicklung des Nervensystems und des Sehvermögens des Babys sind.  

Aha, dachte ich, als ich das las: Habe ich deshalb so einen Appetit auf Fisch - weiß mein Körper, was mein kleines Küstenmädchen braucht? Kann schon sein... aber Fisch habe ich eigentlich immer schon geliebt ;)
 
Auf jeden Fall besteht für die Mutter in der Stillzeit ein erhöhter Nährstoffbedarf, wie die folgende Grafik veranschaulicht:



 Der Jodbedarf ist um 30 Prozent erhöht, der Eisenbedarf um 33 Prozent, der Folsäurebedarf um 50 Prozent und der Zinkbedarf um 57 Prozent. Außerdem wird eine tägliche, zusätzliche DHA-Zufuhr von 200 mg empfohlen; das beeinflusst das zentrale Nervensystem, die Augennetzhaut, das Gehirn sowie das Immunsystem des Säuglings positiv. Beeindruckende Zahlen, oder?

 


Als stillende Mami achte ich deshalb, wie schon in der Schwangerschaft, auf eine ausgewogene Ernährung. Das heißt, dass regelmäßig frisches Obst und Gemüse, Milch- und vollwertige Getreideprodukte sowie fettarmes Fleisch und fetter Seefisch bei uns auf dem Speiseplan stehen. Das klappt übrigens ganz gut, weil das auch die Dinge sind, die unser eineinhalbjähriger Küstenjunge am Familientisch mitessen kann. Sehr gern isst er z.B Lachs aus dem Ofen mit Zucchini aus dem eigenen Garten und Reis - und ich auch :)
 
Fisch ist übrigens auch ein guter Jodlieferant. Für die DHA-Zufuhr wird fettreicher Fisch wie Hering, Makrele, Lachs oder Sardine empfohlen. Die Eisenzufuhr kann über den Verzehr von Fleisch, aber auch mithilfe von Kürbiskernen, Leinsamen und Hirse verbessert werden; letzteres ist besonders für Vegetarier und Veganer relevant. Folsäure ist in mehreren Obst- und Gemüsesorten (z.B. Avocado, Spargel und Spinat) enthalten, kann aber auch über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.
 
Fett und Süßigkeiten hingegen sollten eher reduziert werden. Eine Tasse Kaffee oder schwarzer Tee am Tag ist völlig in Ordnung; wenn es geht, trinke ich sie nach dem Stillen. Dann kann sich das Koffein bis zur nächsten Stillmahlzeit abbauen. Auf keinen Fall sollte man Nikotin oder Alkohol zu sich nehmen, denn diese gehen in hohen Dosen in die Muttermilch über und gefährden das Baby immens. Und nichts zu stark Blähendes bitte - gerade am Anfang muss sich die Verdauung des Säuglings erst einmal einspielen ;)
 
Wichtig ist auch, viel zu trinken, gerade wenn es so heiß ist wie jetzt! Beim Stillen bekomme ich momentan immer ungeheuren Durst; das ist in dieser Stillzeit noch viel stärker als beim Küstenjungen. Ich trinke sicher über drei Liter am Tag! Ein kleiner Trick: Wenn ich weiß, dass ich gleich stillen werde, stelle ich mir vorher etwas zu trinken an meinen Platz. Empfehlenswert sind hier Wasser, säurearme, verdünnte Säfte und milder Tee. Allerdings kein Pfefferminz- oder Salbei-Tee - die verringern die Milchmenge!
 
Spezielle Stilltees hingegen sollen die Milchbildung anregen. Mir schmeckt momentan wieder Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, den man ganz einfach und günstig in jedem Drogeriemarkt kaufen kann. Außerdem hilft er bei Blähungen - nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim Kind :)
 
Die Bedürfnisse der Mutter und des Kindes in der Stillzeit

Mit dem Stillen werden viele Bedürfnisse befriedigt, nicht nur das nach Nahrung. Das Baby erfährt über den Körperkontakt an der Brust Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Verbundenheit. Stillen kann ein inniges tiefes Glück bedeuten und die Beziehung zwischen Mutter und Kind unglaublich stärken.

Doch eine unproblematische Stillzeit ist keine Selbstverständlichkeit. Auf das Thema "Rat & Hilfe bei Sorgen und Problemen" bin ich ja bereits im 1. Post zur Stillzeit eingegangen. Wichtig ist, sich bei Bedarf früh Unterstützung zu holen, etwa durch eine erfahrene Hebamme oder eine Stillberaterin. Und auch wenn das Stillen gut läuft, darf man nicht vergessen, dass dabei zwei Partner mit unterschiedlichen Bedürfnissen beteiligt sind - deshalb ja auch der Ausdruck "Stillbeziehung".

Denn einerseits bilden Mutter und Kind beim Stillen nahezu eine Einheit, sind eng miteinander verbunden. Hannah Lothrop schreibt dazu in ihrem Stillbuch:
"Mutter und Kind brauchen einander körperlich und seelisch. So wie das Baby auf die Nahrung der Mutter angewiesen ist, braucht die Mutter das Baby, um ihre Brust zu leeren, damit diese nicht voll und schmerzend wird. Die Frau ist über ihren Körper, ihren Hormonhaushalt, mit dem Kind verbunden. Stillen ist ein stiller Dialog zwischen beiden, eine relativ gleichwertige Partnerschaft zwischen sonst so ungleichen Partnern." (S. 35)
Andererseits jedoch brauchen auch Mütter, die ihr Kind gerne stillen, einmal Raum und Zeit für sich. Denn ebenso wie die Bedürfnisse des Babys sind die Bedürfnisse der Mutter von Belang. Wichtig ist, die Zeit für sich selbst rechtzeitig zu organisieren, vielleicht mit Hilfe des Partners, der dann einmal exklusive Zeit mit dem Kind verbringen kann. Etwas mehr Freiheit kann das Abpumpen von Muttermilch verschaffen; aber auch das ist etwas, was jede Frau individuell entscheiden und ausprobieren sollte. Wie bei jeder Beziehung soll es auch beim Stillen langfristig beiden Partnern gut gehen!

Ich merke jetzt beim 2. Kind, dass ich viel besser abgeben kann und das auch gelegentlich tue. So kann ich mich auch mal abends mit einer Freundin ohne Baby treffen. Allerding ist Abpumpen nichts für mich, insofern bin ich rechtzeitig zum Stillen wieder zurück und behalte unterwegs mein Handy im Blick, damit mir mein Mann signalisieren kann, wenn das kleine Küstenmädchen früher als gewöhnlich Hunger bekommt. Ich genieße diese kleinen  Auszeiten auch sehr - genauso, wie ich mich freue, wenn ich wieder zu Hause bin und mein kleines Töchterchen in die Arme schließen kann...



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So viel für heute! Ich glaube, jetzt muss ich erst einmal etwas essen ;) Übrigens: Gerade ist bei uns das Profutura Mama Müsli für Stillende zum Testen eingetroffen - ich werde Euch davon berichten! Lasst es mich gerne wissen, wenn Ihr Fragen oder Anregungen zu den oben angesprochenen Themen habt; ich freue mich auf Eure Rückmeldungen und Kommentare.

Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Stillzeit!

Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.
 


Mittwoch, 13. Mai 2015

Die ersten 1.000 Tage: Die Stillzeit, Teil 1

 
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Hallo Zusammen,

Gene oder Umweltfaktoren, Erbanlagen oder frühkindliche Prägung
 - was entscheidet über die Entwicklung unserer Kinder? Was steht bereits ab dem Zeitpunkt der Zeugung fest, und wo können wir als Eltern Einfluss nehmen und mitgestalten?
 
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Ich glaube, Letzteres fragen sich alle Eltern. Wir alle möchten unseren Kindern das Beste mitgeben, ihnen den Start ins Leben erleichtern und für sie da sein, wo wir nur können. Doch was ist das, "das Beste"? In punkto Ernährung ist dazu viel geforscht worden, und ich möchte Euch in diesem und weiteren Posts dazu Erkenntnisse vorstellen, die die so genannten "ersten 1.000 Tage" im Leben eines Kindes betreffen. Entsprechend soll auch die neue Serie hier auf dem Blog heißen, die in Kooperation mit Milupa entstanden ist: "Die ersten 1.000 Tage".


Milupa stellt nämlich nicht nur Babynahrung und eine Reihe weiterer Babyartikel her, sondern forscht auch umfassend zum Thema Ernährung. Entsprechend geht es hier auf dem Blog nicht so sehr um die entsprechenden Produkte, sondern vor allem um die Grundpfeiler für eine lebenslange Gesundheit, für die man*frau*Mami in den besagten ersten 1.000 Tagen eine Menge tun kann.

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Mit den ersten 1.000 Tagen ist der Zeitraum vom Beginn der Schwangerschaft bis zum 2. Lebensjahr des Kindes gemeint. Experten haben herausgefunden, dass sich die Ernährung in dieser Zeit nachhaltig positiv auf die Gesundheit des Kindes auswirken kann. Was Mutter und Kind zu sich nehmen, hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der kindlichen Organe, deren Stoffwechsel und Funktionsweisen. Kinder, die jetzt ein starkes Immunsystem entwickeln, sind auch später weniger anfällig für Krankheiten.

Man unterteilt diese Zeit in vier Phasen:

1. Schwangerschaft
2. Stillzeit
3. Beikostalter
4. Kleinkindalter

Im heutigen Post soll es um die Stillzeit gehen; einfach, weil das bei uns zu Hause mit unserer knapp acht Wochen alten Tochter gerade dran ist. Dabei helfen mir außerdem die Erfahrungen aus der Stillzeit mit unserem Sohn, der jetzt gut 16 Monate alt ist und den ich bis zum 10. Lebensmonat gestillt habe. Denn ich möchte Euch nicht nur mit den relevanten wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgen, sondern auch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. Und weil die Stillzeit eine so lange und wichtige Phase ist, habe ich die Inhalte auf mehrere Posts aufgeteilt. Hier in Teil 1 soll es vor allem um die Aspekte "Muttermilch als ideale Nahrung", "Stillbeginn nach der Geburt", "Einspielen der Stillbeziehung" und "Rat & Hilfe bei Sorgen und Problemen" gehen.

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Muttermilch als ideale Nahrung

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allen Müttern, die ersten sechs Lebensmonate eines Kindes voll zu stillen. Und das nicht ohne Grund: Muttermilch liefert dem Baby genau die richtige Menge an Fett, Eiweißen und Kohlenhydraten. Von selbst passt sie sich den Bedürfnissen des Säuglings an und ist somit die einzige Nahrung, die Babys in den ersten Monaten benötigen. Außerdem schützt sie vor Allergien und Übergewicht und stärkt das Immunsystem. Auch die Gehirnentwicklung wird durch Stillen positiv beeinflusst. Aufgrund ihrer optimalen Zusammensetzung und ihrer ständigen Angleichung an die Bedürfnisse des Kindes stellt Muttermilch die beste Möglichkeit dar, um die langfristige Gesundheit des Kindes zu begünstigen.

Natürlich gibt es auch Mütter, die nicht stillen können oder möchten; dies ist auch völlig in Ordnung. In diesem Fall kann eine Säuglingsnahrung, die reich an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (so genannten LCPs) ist und prebiotische Ballaststoffe enthält, gefüttert werden. Die Forscher von Milupa nutzen ihr Wissen über Muttermilch für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Säuglingsnahrung. "Letztlich", sagt jedoch Dr. Bernd Stahl, Leiter der Muttermilch-Forschung bei Milupa und wissenschaftlicher Leiter des Nutricia Forums, "bleibt die Muttermilch aber unübertroffen!"

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Stillen vor allem eine sehr praktische Art der Ernährung für meine kleine Maus ist. Meine Muttermilch hat immer die richtige Temperatur und Zusammensetzung; ich brauche nichts extra anmischen oder vorrätig halten. Und sie ist günstig! Wir sparen deutlich, weil wir kein Milchpulver und keine Flaschen bzw. Sauger kaufen müssen. Allerdings muss man die Unmengen an Essen gegenrechnen, die ich momentan brauche ;) Zur Ernährung der Mutter in der Stillzeit werde ich übrigens im nächsten Post dieser Serie etwas schreiben.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich mit der Muttermilch die Nahrung für unsere kleine Tochter stets bei mir. Und mein Kind mag sie immer! Bei unserem "Großen" hingegen müssen wir, bevor wir aufbrechen, schon überlegen, was und wie er auf unseren Ausflügen essen kann.
 

Indem ich stille, tue ich zudem auch etwas für meine Gesundheit, wie Jana auf ihrem Hebammenblog deutlich macht: Das Risiko, später an Gebärmutter-, Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken, verringert sich. Außerdem werden in der Stillzeit die in der Schwangerschaft aufgebauten Fettreserven wieder abgebaut!

Ein weiterer Vorteil des Stillens ist die Nähe, also der körperliche und emotionale Kontakt zwischen Mutter und Kind. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung; das so genannte Bonding, das gleich nach der Geburt beginnt. Das spüre ich übrigens auch jedesmal, wenn ich mein Töchterchen anlege. Wenn ich stille, habe ich meine kleine Muckeline immer ganz nahe bei mir, wir sehen uns an und genießen die Zweisamkeit. Das tut gerade in der Hektik des Alltags gut! Ich habe das Gefühl, wir tanken dabei beide emotional auf - und das ist sicher auch richtig gesund :)

Besonders schön fand ich dazu den folgenden Satz aus dem Info-Heft von Milupa: "Was gesunde Ernährung für den Körper ist, ist Kuscheln für die Seele." Und ich möchte hinzufügen: Stillen verbindet beides.

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Stillbeginn nach der Geburt


Das Stillen beginnt optimaler Weise bereits kurz nach der Geburt. Möglichst noch im Kreissaal oder einfach dort, wo Ihr Euer Kind zur Welt bringt, sollte Zeit für das erste Anlegen und ein bisschen Trinken sein. Das ist ja auch wunderschön - man kann sein Kind endlich in den Armen halten, ihm Nähe, Geborgenheit und etwas Nahrung geben. Nach beiden Geburten war ich so froh, dass unsere Kinder endlich da waren, dass es ihnen gut ging und sie gesund waren! Ich hatte sie auch gleich auf der Brust liegen; von dort war es zum Stillen nur ein kleiner Schritt. Unser Sohn hat ziemlich bald mit kleinen Bewegungen die Brust gesucht und richtig getrunken, während unser Töchterchen ganz still auf mir lag und zuerst nur ein bisschen genuckelt hat. Später im Bett, als wir Seite an Seite lagen, habe ich sie dann gleich nochmal gestillt, und sie hat kräftig getrunken.

Mit den Stillpositionen habe ich übrigens einfach experimentiert und ausprobiert, was mir und den Kindern am besten gefällt. Im Liegen auf der Seite zu stillen ist weiterhin ein Klassiker, der besonders abends, nachts und am frühen Morgen im Bett gut funktioniert. Tagsüber stille ich meist sitzend, das Kind quer über Bauch und Brust gelegt. Auch unterwegs ist das die beste Position.

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Das Einspielen der Stillbeziehung

Natürlich muss sich die Stillbeziehung erst einspielen. Stillen lernt man ja nicht in der Schule; wenn man Glück hat, kommt es im Geburtsvorbereitungskurs zur Sprache. Da macht man vielleicht Bekanntschaft mit so schönen Wörtern wie "Milcheinschuss", "Spucktuch" und "Stilleinlagen". Nach der Geburt kommt dann die Realität ;) Aber keine Sorge, manchmal braucht man einfach etwas Übung und Geduld, das Stillen klappt dann schon.

Wichtig ist, nicht aufzugeben. Ich glaube, bei unserem "großen" Küstenjungen war ich in den ersten Tagen auch noch etwas unbeholfen, das gab sich aber schnell. Auch mein geliebter Rabauke hat damals bald Übung bekommen, denn man darf ja nicht vergessen: Das Kind will trinken und hilft mit. Deshalb heißt es ja Stillbeziehung; es ist eine richtige Beziehung im Zusammenspiel zweier Partner. Dafür lohnt es sich auch zu kämpfen, wenn es mal Probleme geben sollte. Die meisten Schwierigkeiten lassen sich jedoch mit Hilfe der Hebamme und ein paar einfachen Mitteln beheben, wie ich gleich noch schildern möchte.

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Rat & Hilfe bei Sorgen und Problemen

Wir hatten Glück, das Stillen hat bei uns von Anfang an gut geklappt, besonders nachdem am dritten Tag ganz klassisch der Milcheinschuss kam. Dennoch habe ich mir gerade als überbesorgte Erstlingsmami natürlich schon manchmal Gedanken gemacht und war dankbar für den Rat und die Hilfe meiner Hebamme. Hebammen und speziell auch Stillberaterinnen sind für solche Fragen kompetente Ansprechpartnerinnen, mit denen man ohne Hemmungen über alles reden kann und die meist eine Menge guter Tipps und Tricks parat haben. 


Zum Beispiel war ich ziemlich besorgt, als unser "Großer" nach der Geburt (wie übrigens die meisten Babys) erst einmal abgenommen hat. Das ist jedoch normal, wie mich meine Hebamme beruhigte. Sowohl die Kinder als auch die mütterliche Brust müssen sich erst auf das Stillen einstellen, und am 10. Tag nach der Geburt haben die meisten Babys ihr Ausgangsgewicht wieder erreicht. Auch in punkto wunde Brustwarzen hat mir meine Hebamme mit einer guten Lanolin-Salbe geholfen.

Später in der Stillzeit hatte ich das Glück, eine tolle Stillberaterin zu finden. Stillberaterinnen kann man z.B. gut über die Homepage der La Leche Liga suchen. In dieser Zeit war unser Sohnemann ziemlich unruhig beim Trinken, und meine Brustwarzen schmerzten. Es stellte sich heraus, dass wir Soor, eine durchaus nicht unübliche Pilzerkrankung, hatten, die sich gut mit einer Salbe behandeln ließ. Auch zum Abstillen konnte ich hier alle meine Fragen stellen, ohne mir blöd vorzukommen. 

Als vorbereitende Lektüre und immer mal wieder zum Schmökern kann ich Euch außerdem Hannah Lotrops Stillbuch empfehlen, bei dem nicht nur die praktischen Aspekte des Stillens ausführlich behandelt werden, sondern auch die emotionale Seite der Stillbeziehung nicht zu kurz kommt.

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So, das war es erst einmal für heute - im nächsten Post dieser Serie soll es dann um weitere Aspekte wie die Ernährung der Mutter in der Stillzeit und die Bedürfnisse des Babys und der Mutter beim Stillen gehen. Ich hoffe, Ihr seid wieder dabei!

Wenn Ihr Fragen und Anregungen zu diesem Thema habt, schreibt mir gerne oder hinterlasst einen Kommentar.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Stillzeit!

Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.