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Dienstag, 5. März 2019

WMDEDGT: Ein Tag voller Kleinigkeiten

WMDEDGT: Ein Tag voller Kleinigkeiten. Ich nehme Euch auf Küstenkidsunterwegs mit durch unseren Familienalltag und meinen Tag als Mami und erzähle Euch, warum auch die Kleinigkeiten so wichtig für das Familienleben sind.

Moin, Ihr Lieben!
 
"Nur eine Kleinigkeit", denke ich, meist schon gleich nach dem Aufstehen, und hebe das herunter gefallene Kuscheltier und die Socken der Kinder auf, schmeiße "mal eben schnell" eine Wäsche an, packe das Geburtstagsgeschenk für einen Kindergartenfreund ein und versuche gleichzeitig, die Kinder und mich anzuziehen.
 
Nicht der Rede wert? Doch, denn mein Tag ist angefüllt mit diesen Kleinigkeiten, vom frühen Morgen bis spät in die Nacht. Manchmal fühlt es sich sogar so an, als bestünde mein ganzes (Mama-)Leben nur aus eben diesen Kleinigkeiten. Kommt Euch das bekannt vor? Und macht Euch das etwas aus?
 
Ich muss gestehen, dass mich die so genannten Kleinigkeiten, die vermeintlich "kleinen" Aufgaben und Erledigungen, die oft als banal und nichtig angesehen werden, zunehmend nerven, belasten und ja, auch müde machen. Sind es denn wirklich Kleinigkeiten? Und wenn ja, wie viele? Welche Relevanz haben sie und können die nicht eigentlich alle mal weggehen?
 
Um das näher zu betrachten und all die "Kleinigkeiten" im Familienalltag zu dokumentieren, mache ich heute nach langer Zeit mal wieder bei WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag" von Frau Brüllen mit. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt - Ihr auch?
 
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Montag, 5. Februar 2018

WMDEDGT: Die Küstenkids im Schnee

WMDEDGT: Die Küstenkids im Schnee. Was macht die Küstenfamilie eignetlich den ganzen Tag? Heute mache ich tagebuchbloggen und nehme Euch mit durch unseren tief verschneiten Tag bei uns im Norden!
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Des Öfteren fragt Ihr mich: Was macht Ihr als Küstenfamilie eigentlich so den ganzen Tag? Und weil ich den Familienalltag spannend finde und total Lust darauf habe, mache ich heute mal wieder mit bei WMDEDGT, der Aktion von Frau Brüllen, bei der es um genau das geht: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
 
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Sonntag, 5. Februar 2017

WMDEDGT: Sonntags unterwegs mit der Küstenfamilie

WMDEDGT: Sonntags unterwegs mit der Küstenfamilie Schiffsmeldungen Fischkutter

Moin, Ihr Lieben!
 
Heute möchte ich mal wieder tagebuchbloggen! Einfach, weil ich Lust darauf habe, und damit Ihr sehen könnt, wie ein Sonntag bei uns zu Hause, bei der Küstenfamilie, so abläuft. Außerdem findet am 5. des Monats immer die wunderbare Aktion mit der geheimnisvollen Abkürzung WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" von Frau Brüllen statt.
 
Ideal, um Euch einen Einblick zu gewähren - und wir haben auch viel Schönes vor! Doch wir werden auch unterwegs sein, also blogge ich heute wieder fortlaufend, immer dann, wenn es gerade passt. Das heißt, dass Ihr hier immer mal wieder einen neuen Absatz finden könnt - schaut also öfter mal rein!
 
***
05.47 Uhr: Heute klingelt der Wecker nicht um 5.45 Uhr. Der Wecker ruft! Der Wecker ist mein kleiner großer Küstenjunge, der schon längst meint ausgeschlafen zu haben. Und zwar genau jetzt. Und wenn Rufen nichts hilft, dann wird eben gesungen. Laut. Lauter. Am laute...

05.56 Uhr: "Ist ja schon gut!" Der Küstenpapi erbarmt sich, auch weil das kleine Küstenmädchen, das nach einer oft unterbrochenen Nacht noch selig schlummern neben mir liegt, bereits anfängt leise zu jammern. Und wenn sie erstmal wach ist...

05.59 Uhr: Doch der Küstenpapi schultert den Großen und geht mit ihm runter, und ich drehe mich soooooo dankbar nochmal um. Das Zahnen der letzten Wochen hat Spuren hinterlassen, und ich bin dermaßen schlaflos, dass ich nicht mehr imstande bin, Euch mitzuteilen, in welchem Stadium der Müdigkeit ich mich aktuell befinde: 9a, b oder doch schon e?

06.45 Uhr: Jetzt ist auch das kleine Küstenmädchen wach und lukt kess aus ihrem Schlafsack hervor. "Huuuuger!" verkündet sie, und das bedeutet, dass auch wir schleunigst aufstehen müssen. Immerhin, fast eine Stunde Schlaf mehr!

 
06.55 Uhr: Trotzdem guckt mich im Spiegel eine ziemlich müde Küstenmami an. Da denke ich lieber schnell an Eure tollen Kommentare zu meinem Gesichts-Outing am letzten Montag, dann fühle ich mich gleich ein Stückchen besser!

07.20 Uhr: Ja, wir waren schnell im Bad, das kleine Küstenmädchen und ich. Das können wir, denn heute haben wir etwas Schönes vor und wollen nicht zu spät kommen!
 
07.32 Uhr: Sonntagsfrühstück. Mit frischem Heringssalat, gekochten Eiern und Brot, das sich über Nacht (fast) selber macht. Lecker!! So viel Zeit muss sein.
 
08.11 Uhr: Jetzt aber schnell: Frühstückstisch abräumen, Zähne putzen, wickeln und los! Halt, den Fotoapparat nicht vergessen! Denn nachher werden mir (hoffentlich) interessante Modelle vor die Kamera flitzen...
 
09.13 Uhr: Wir sind im Tierpark! Wir haben ja letztes Jahr schon mehrere Tiergehege, Tierparks und Zoos hier im Norden erkundet, und dieses Jahr geht es weiter.

Der Tierpark, den wir heute besuchen, kennen wir noch nicht. Er liegt mitten im Land zwischen den Meeren und ist von allen Seiten aus gut erreichbar. Wir treffen uns dort mit einer befreundeten Familie, denn zusammen macht alles (noch) mehr Spaß! Außerdem reduziert sich die Anzahl der Trotzanfälle unserer wunderbar willensstarken Küstenkinder auf erstaunliche Art und Weise, wenn wir mit anderen unterwegs sind. Noch so ein Tipp ;)

10.25 Uhr: Die Kids sind total begeistert und bestaunen jede Ente und jedes der zahlreichen Tiere mit Hörnern. Aber auch den Eisfuchs, die Wollschweine, die Waschbären und die Berberaffen in der begehbaren Anlage. Na, wer weiß, wo wir sind?!

11.43 Uhr: Die Fütterung der Pinguine und der Seehunde war der Hammer! Unsere Kids lieben alle Tiere aus dem Wasser und ich habe echt noch etwas dazugelernt. Demnächst berichte ich Euch noch ausführlicher von unserem Tierpark-Besuch, versprochen! Doch jetzt müssen wir erstmal nach Hause, die Kids sind müde und hungrig. Und die Küstenmami auch...


12.33 Uhr: Schnelle Nudeln, dann Mittagsschlaf. Ach ja, ich kann auch schon wieder... Was mich interessieren würde: Legt Ihr Euch mit Euren Lütten hin, oder bleibt Ihr wach?

15.03 Uhr: Das hat gut getan! Zum Wachwerden lesen wir das heiß geliebte Grüffolo-Buch und ein paar andere Monster-Geschichten. Unsere Küstenkinder mögen Vorlesen total gerne und ich auch. Dabei kann man so schön kuscheln, und gerade die Bücher für die Kleinsten sind eher witzig als wirklich gruselig.

Übrigens: Die Verlosung der monstermäßig starken Kinderbücher aus meiner ersten Bücherboot-Ausgabe in diesem Jahr endet heute Abend, also hüpft noch schnell in den Lostopf!

15.25 Uhr: Dann wird es Zeit für den so genannten "Nachmittags-Imbiss". Da unsere Kids noch klein sind, bekommen sie zwischen Mittag und Abendbrot leicht nochmal Hunger, also snacken wir etwas Obst und Knäckebrot.

15.42 Uhr: Jetzt ist es nachmittags schon ein bisschen länger hell, selbst bei uns im Norden. Ich gehe mit den Lütten nochmal raus, und wir schauen kurz bei einer lieben Nachbarin vorbei. Danach entern wir den Spielplatz! Das kleine Küstenmädchen will rutschen, rutschen und nochmal rutschen. Tsja, sobald sich die Kids für etwas begeistern, wollen sie es immer wieder tun :) Kommt Euch das bekannt vor?

16.50 Uhr: Wieder zu Hause pelle ich meine Küstenkinder aus ihren dicken Schneeanzügen. Ach, ich bin so froh, wenn es wieder wärmer wird und ich meine Lütten nicht mehr so dick einmummeln muss!

Danach spielen die Kids ein bisschen für sich; wir Großen räumen auf, machen Wäsche, melden den Stromzählerstand und saugen einmal durch. Das muss ja auch mal sein... Eine liebe Freundin guckt bei uns rein, und wir reden über unseren nächsten Dänemark-Urlaub. Dazu will ich mich nächste Woche auf der großen Messe in Hamburg, der REISEN, noch mal informieren. Wen von Euch sehe ich da?

 
18.00 Abendbrotszeit! Bei Euch auch? Wir essen tatsächlich ein ganz klassisches Abendbrot, mit Vollkorn- oder Roggenbrot bzw. -toast, manchmal Brötchen, und Aufschnitt drauf, dazu oft Gurken und Tomaten. Doch was rede ich da?! "Drauf", also den Aufschnitt auf oder vielmehr mit dem Brot zusammen zu essen, gilt aktuell nur für uns Erwachsene. Denn das hat sich unser Küstenjunge nach unserem fabelhaften #Familienmoment, nach dem ich schon großartige Hoffnungen hegte, leiderleider wieder abgewöhnt... Seufz***

Nächsten Mittwoch gibt es übrigens wieder einen neuen #Familienmoment - macht doch einfach mit!

19.22 Uhr: Ja, es ist doch etwas später geworden, aber die Kids haben beim Essen so lustig vom Tierpark erzählt, und dann mussten wir noch sämtliche aktuellen Lieder vom Musikgarten singen, weil der dieses Wochenende leider ausgefallen ist. Nun aber ins Bett :)

20.21 Uhr: Das Einschlafen hat ein bisschen gedauert, doch jetzt träumen meine Küstenkinder wahrscheinlich von im Takt watschelnden Pinguinen und Flosse gebenden Seehunden. Dazu demnächst mehr ;) Ich schreibe noch diesen Text zu Ende und bereite einiges für morgen vor. Ein Bild wollte ich Euch noch auf Instagram zeigen, das kommt gleich. Die neue Woche wird interessant werden - ich berichte Euch!

***
Schön, dass Ihr heute dabei wart! Was habt Ihr den ganzen Tag lang gemacht?

Ahoi und lasst es Euch gutgehen!

Eure Küstenmami
 

Montag, 5. Dezember 2016

WMDEDGT: Ein Tag im Advent bei der Küstenfamilie

WMDEDGT Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Willkommen in unserem Tag! Heute nehme ich Euch mal wieder mit durch unseren Alltag, denn ich habe richtig Lust auf Tagebuchbloggen. Und zwar im WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" Modus, dieser schönen Aktion von Frau Brüllen, die immer am 5. des Monats stattfindet.
 
Wenn Ihr hier schon eine Weile mitlest, kennt Ihr das schon: Heute blogge ich fortlaufend, d.h. ich schreibe an unserem Tag und diesem Text immer Stück für Stück weiter, während die Zeit fortschreitet. Und Ihr seid dabei! Schaut also immer mal wieder rein; dann steht hier vielleicht schon etwas Neues ;)
 
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Was ist so besonderes dran an diesem Montag? Gestern hatten wir den 2. Advent und morgen ist Nikolaus - er liegt also voll in der Adventszeit und unser Tag ist voll mit ganz vielen kleinen und großen vorweihnachtlichen Dingen. Die kleinen sind mir manchmal sogar noch lieber als die großen; denn so winzig sie scheinen, so wichtig sind sie doch, um uns spüren zu lassen, dass es auf Weihnachten zugeht. Und auch mit wenig Aufwand machen wir es uns heute richtig schön :)
 
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Beim Aufstehen ist es noch richtig dunkel. Und kalt! Ganz knapp über Null, aber wir haben ja auch Dezember. Ich locke meine Küstenkinder aus dem Bett mit dem Versprechen, dass wir gleich unsere Adventskalenderkerze anzünden. Aber erst wollen sie kuscheln...

Nach dem Kuscheln und Aufstehen kommt das Wickeln und Anziehen, das ist immer nur so mittel beliebt ;) Umso mehr dann das Frühstück, zumindest bei unserem kleinen Küstenmädchen, das es gar nicht erwarten kann, seine Milch zu trinken. Dabei wird dann auch wie versprochen die Adventskalenderkerze angezündet. Unsere Küstenkinder bestehen mittlerweile bei jeder Mahlzeit darauf, so dass sie schon ganz schön weit herunter gebrannt ist. Wenn es nach der Kerze ginge, wäre Nikolaus schon lange vorbei ;)

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Das Türchen vom Adventskalender selbst hingegen öffnen wir nicht morgens, und das ganz bewusst. Morgens sind wir nämlich dermaßen mit Fertigmachen, Frühstücken und Zur-Arbeit-Kommen beschäftigt, dass der schöne Adventskalender viel zu kurz käme und wir unsere Kids viel zu schnell wieder vom Spielen mit den neuen Sachen losreißen müssten. Deshalb machen wir das später am Tag in aller Gemütlichkeit. Dann haben wir alle mehr davon und müssen uns nicht hetzen. Doch davon berichte ich Euch nachher mehr...

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Der Küstenpapi flitzt los zur Arbeit, und ich stelle noch schnell die ersten Sätze hier online. Und ich gucke neugierig, wer alles bei meinem Schlitten-Gewinnspiel auf Instagram mitgemacht hat. Ich freue mich immer so, wenn ich etwas Schönes für Euch organisieren
kann :) Hüpft doch auch noch mit in den Lostopf!


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Dann muss ich meine kleinen Racker auch schon anziehen und in die warmen Winteranzüge packen, denn heute gehen wir alle zusammen zur Tagesmutter. Die Eingewöhnung für mein kleines Küstenmädchen hat begonnen! Das Loskommen ist so eine Sache: Natürlich braucht meine Lütte im letzten Augenblick doch noch eine frische Windel, und der Küstenjunge kann sich echt schwer vom Anblick der Weihnachtsgirlande losreißen. Ja, ich habe das Haus schon etwas ziemlich weihnachtlich geschmückt - findet jedenfalls mein Mann - aber das wird noch mehr werden ;)

Ich schiebe den großen Doppelwagen den gefrorenen Weg entlang und freue mich mich über den frostglitzernden Winterwald. Die Sonne geht langsam auf - heute wird bestimmt ein schöner Tag! Aus dem Fenster der Tagesmutter leuchtet uns bereits ein Weihnachtsstern entgegen. "Stern, Stern", ruft mein kleines Mädchen begeistert und so haben wir gleich einen guten Start. Auch dass der Küstenjunge schon eine Weile dorthin geht, hilft sehr; er zeigt seiner kleinen Schwester alles und ist ganz der "große" Bruder.

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Vormittags gehen wir mit allen Kindern raus, inzwischen ist herrliches, blitzeblaues Winterwetter. Ach, ich mag es so gern, draußen zu sein und meine Küstenkinder auch. Sie wollen die Enten sehen, also machen wir uns auf dem Weg zum See. Die Kids sind echt gerne am Wasser, egal ob Strand oder anderswo. Der Teich ist halb zugefroren und leuchtet richtig in der Sonne, wunderschön!

Mittags schieben wir nach Hause, beide Kids sind richtig geschafft, das ist auch verständlich nach so viel Neuem. Auf dem Rückweg begegnen wir einer Freundin und schnacken kurz, dann schaue ich noch schnell bei der Nachbarin rein, und wir tauschen Rezepte für Weihnachtsplätzchen aus. Danach muss ich mich beeilen: Dem kleinen Küstenmädchen fallen nämlich schon die Augen zu und wir wollen doch alle gemeinsam Mittagsschlaf machen!


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Geschafft :) Die Kids sind im Bett. Ich schreibe wieder ein paar Sätze für Euch und bereite die Nikolaus-Überraschung für morgen vor. Die darf ja noch keiner mitkriegen ;) Dann lege ich mich selbst mit hin, denn dadurch, dass momentan so viel bei uns passiert, sind die Nächte ganz schön unruhig. Ich würde mal sagen, ich befinde mich gerade im 7. Stadium der Müdigkeit. Doch es bestimmt nur eine Phase ;)
 
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Das Aufstehen fällt meinen Küstenkindern leicht, denn nach dem Mittagsschlaf ist bei uns immer Zeit für den Adventskalender. Wie spannend! Darin sind diesmal Puzzleteile - und gleich wird damit gespielt. Das ist gut, denn dann kann ich ein bisschen Haushalt machen, der natürlich liegen bleibt, wenn wir vormittags bei der Eingewöhnung bzw. Tagesmutter sind.



Doch schon steht mein Küstenjunge wieder nehmen mir: "Mama, Deko!" Unglaublich, wie gern meine kleinen Racker mithelfen, das Haus zu schmücken, jeden Tag muss mindestens ein neues Teil aus dem Keller geholt werden. Es bin also nicht nur ich ;)

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Zwischendurch essen wir einen Obstteller und ein paar andere Snacks. Dazu werden nochmal beide Kerzen am Adventskranz angezündet; eigentlich, um die Adventskalenderkerze zu entlasten... Aber da gibt es Protest: Sie muss wieder ran - und schon haben wir statt des 5. den 10. Dezember :) Danach basteln wir ein wenig, auch das gehört bei uns zur Adventszeit.
 
Am frühen Abend kommt der Küstenpapi nach Hause und begrüßt seine Süßen. Das gibt mir Gelegenheit, ein paar Mails zu beantworten und noch ein bisschen was für morgen vorzubereiten... Diesmal für Euch, denn auf Facebook soll es eine tolle Nikolaus-Überraschung geben! Ihr dürft gespannt sein :)
 
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Zum Abendbrot gibt's nicht nur die familienüblichen Klassiker, sondern auch... Ihr ahnt es schon, oder? Die besagte Kerze jedenfalls brennt bis auf den 11. runter :) Wir erzählen vom Tag, und freuen uns schon mal auf morgen vor. Nur warum die Stiefel geputzt werden sollen sieht unser Küstenjunge so gar nicht ein!

Nachdem wir alle mit dem Essen fertig sind, gibt es noch ein Highlight: Unter großem "Oh" und "Ah" (der Kinder) und einem leisen "Muss das sein" (des Mannes) wird feierlich (ich) unser beleuchteter Adventsstern aufgehängt. Ich bin ja mal gespannt, ob der ab morgen der Kerze zu einer kleinen Pause verhelfen kann...

Dann kommt unsere Abendroutine: Aufräumen, Zähneputzen, Wickeln, ins Bett bringen. Natürlich nicht ohne 3 x "Kleine Igel schlafen gern" und seit neuestem auch "Liebe Kerze, leuchte..." Tsja, selbst schuld ;) Mein Mann hat übrigens beschlossen, dass wir ab Januar mindestens 6 (!) Monate Kerzenfrei machen...

Gleich werde ich noch ein bisschen aufräumen, den Stiefelchen den letzten Schliff geben und (natürlich) eine Runde bloggen.

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Und Ihr, was habt Ihr den ganzen (Advents-)Tag lang gemacht?

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und morgen einen wundervollen Nikolaus-Tag mit leuchtenden Kinderaugen!!!

Eure Küstenmami

Mittwoch, 5. Oktober 2016

WMDEDGT: Ein Herbsttag mit den Küstenkids

#wmdedgt Kastanien sammeln
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Wenn Ihr die ersten Sätze lest, ist es draußen noch dunkel. Wir arbeiten uns gerade aus den Betten, strecken unsere müden Glieder und schnuppern die erste Herbstluft.
 
Wenn ich die letzten Sätze schreibe, geht draußen die Sonne unter und unsere Küstenkinder kuscheln sich warm eingepackt in ihre Betten.
 
Dazwischen liegt ein langer, hoffentlich klarer, sonniger Herbsttag, in den ich Euch gerne mitnehmen möchte. Denn darum geht es bei WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", dieser liebenswerten, von Frau Brüllen monatlich initiierten Aktion: Ich nehme Euch mit durch unseren Alltag. Diesmal im Oktober 2016, der, wie ich beschlossen habe, ein schöner werden soll, oder zumindest der Beste, den wir draus machen können.
 
Während der Tag fortschreitet, wächst auch dieser Text - also schaut immer mal wieder rein!
 
***
05.47 Uhr: Draußen ist es tatsächlich noch dunkel. Und kühl! Es riecht nach Herbst, als ich das Fenster öffne. Das kennt Ihr, oder? Der Geruch von gefallenem Laub und nassem Gras, ein bisschen modrig und doch aromatisch?

05.58 Uhr: Meine Küstenkinder wollen lieber kuscheln als aufstehen, verständlicherweise... Und so bleiben wir noch ein paar Minuten gemütlich im warmen Bett liegen. Dann aber!

06.12 Uhr: Im Bad geht es heute nur so mittelgut voran. Das kleine Küstenmädchen möchte alles lieber als angezogen werden, das Bilderbuch ist doch sooooo spannend!

06.22 Uhr: Der Küstenjunge macht unterdessen bereits Musik an und "tanzt". Noch etwas schlaftrunken läuft er im Kreis herum und dreht sich um sich selbst. Das ist so süß!

06.44 Uhr: Frühstück. Dass Herbst wird, merke ich auch daran, dass ich morgens warme Getränke brauche, um in Schwung zu kommen. Nicht nur der Kaffee, der für mich aufgrund von Müdigkeit, Stadium 7, zum Überlebenselexir geworden ist, muss möglichst warm, nein heiß sein. Auch die Milch im Müsli sollte mindestens lauwarm sein; sonst geht nix.
 
06.48 Uhr: Unser großer Rabauke, der Küstenjunge, macht es mir natürlich nach: "Milch, warm!" wird geordert und auch nur so getrunken.
 
07.01 Uhr: Jetzt müssen wir uns aber beeilen, Zähneputzen, Waschen und Wickeln stehen noch auf dem Programm. Hatte ich erwähnt, dass ich meinen Kids, liebevoll auch Mierfink und Monsterkrümel genannt, immer erst nach dem Frühstück frische Klamotten anziehe?
 
07.30 Uhr: Wir sind tatsächlich alle pünktlich (!) fertig geworden und verlassen das Haus. Es ist noch ein bisschen dämmerig und nebelig, aber eigentlich wunderschön.
 
07.35 Uhr: Es ist nicht nur kühl, sondern richtig KALT! Gut, dass ich tatsächlich zur warmen Strickjacke gegriffen habe. Brrrr...... Demnächst gibt's wieder Fußsäcke für den Buggy.
 
07.45 Uhr: Ich verabschiede mich vom Küstenjungen, der jetzt Spaß mit den anderen Kids haben wird, und mache mich auf den Heimweg. Von der Bewegung wird mir warm, und es macht richtig Spaß, durch den neuen Tag zu schieben. Sogar von der Sonne ist schon ein bisschen was zu sehen!

08.00 Uhr: Auf dem Rückweg sammeln das kleine Küstenmädchen und ich bunte Blätter, die wir zu Hause trocknen wollen, um später damit zu basteln. Wir begrüßen sämtliche Hunde des Ortsteils beim Morgen-Spaziergang und die Schulkinder von befreundeten Familien. Es ist echt nett, dass wir hier inzwischen viele Leute kennen und auf dem morgendlichen Weg ein Lächeln austauschen können. Ein bisschen Freundlichkeit macht das Leben einfach schöner :)
 
08.23 Uhr: Zu Hause haben wieder die Bilderbücher Hochkonjunktur, wie so oft in letzter Zeit. Ich freue mich total, dass auch meine Lütte zu einer echten Leseratte wird! Ich räume unterdessen auf und gucke, wie es mit Schuhen für die Kids für den Winter aussieht.
 
09.05 Uhr: Zeit für ein weiteres Heißgetränk: Tee! Dann kann ich telefonieren, während mein Küstenmädchen entspannt spielt. Auch der Blog, Facebook, die sozialen Medien und dieser Beitrag hier wollen gefüttert werden. Ich beantworte Leser-Kommentare und organisiere die nächste Verlosung. Ihr könnt Euch schon mal vorfreuen ;)

09.45 Uhr: Mit dem friedlichen Bücherlesen ist es vorbei, mein kleines Küstenmädchen ist zum müden, weinerlichen Geist mutiert, der nur noch zu Mami auf den Arm möchte. Das war's dann wohl mit Arbeiten! Also kuscheln wir eine Runde, und sie schläft schließlich auf mir ein. Seit sie Laufen gelernt hat, braucht sie wieder ein kurzes Vormittagsschläfchen; die vermehrte Bewegung kostet halt doch Energie!

09.59 Uhr: Ich versuche mit dem Töchterchen auf dem Arm weiter zu tippen, merke aber schnell, dass das nicht geht. Also trage ich sie ins Schlafzimmer und lege sie voooorsichtig ab. Das klappt tatsächlich! Ich husche schnell in den Keller, um eine Wäsche anzuschmeißen.
 
10:20 Uhr: Fix wieder an diesen Text, dann müssen Mails geschrieben, Spieledates und ein Bastelnachmittag organisiert und Fotos für den nächsten Ausflugspost durchgesehen und bearbeitet werden. Privates und Blog gehen quer durcheinander und die Zeit ist wie immer viel zu kurz, bis meine kleine Maus aufwacht und wieder betüddelt werden möchte.
 
11:00 Uhr: Schon so spät! Zum Mittagessen bereite ich Kartoffeln, Quark und Hering vor, und überlege schon mal, ob es am Wochenende mal wieder lecker Kassler mit Sauerkraut geben soll. Das ist so ein richtiges Herbstessen, finde ich!

Apropos, welche (warmen) Gerichte mögt Ihr in der kalten Jahreszeit am liebsten?

12:08 Uhr: Mmh, das hat geschmeckt :) Mit einem warmen Essen im Bauch geht alles leichter. Wir machen uns auf den Weg und holen den Großen ab. Jetzt ist es richtig total klar und sonnig, ein blitzeblauer Oktobertag!
 
12:42 Uhr: Auf dem Heimweg lassen wir uns Zeit, einfach, weil es so schön ist. Mein Küstenjunge läuft tatsächlich den ganzen Weg, sonst will er meist  nach ein wenigen Metern mit in den Geschwisterwagen. Wir sammeln Eicheln und Kastanien, finden aber nur ein paar. Doch das machts nichts, wir haben bereits ganz viele gestern vom Friedhof mitgebracht. Oh, ich freue mich schon auf das Basteln...
 
13:05 Uhr: Der Küstenjunge ist hundemüde, trotzdem versucht er immer wieder, das Wort "Kastanie" richtig auszusprechen. Es klingt aber eher nach "Wasteni" :) Er redet noch, als ich ihn ins Bett bringe.
 
15:00 Uhr: Wir sind alle wieder wach und starten in den Nachmittag...

OK, "wach" ist vielleicht übertrieben. Wir sind eher noch ein bisschen drömelig; ich habe das Gefühl, dass wir alle insgesamt etwas müder sind, jetzt, wo die Tage kürzer werden. Also wachspielen!
 
15:23 Uhr: Der Küstenjunge will sofort die Kastanien von gestern ansehen, seinen großen "Schatzfund". Auch das kleine Küstenmädchen ist Feuer und Flamme. Wir probieren verschiedene Bastelideen aus, die ich Euch noch nicht verraten darf ;)
 
16:07 Uhr: Meine Küstenkinder haben tatsächlich schon wieder Hunger, also gibt's einen Snack mit frischem Obst und schwedischem Knäckebrot. Die allerallerallerletzten Himbeeren aus dem eigenen Garten schmecken nochmal himmlisch; ich werde sie echt vermissen.
 
16.32 Uhr: Mami muss los! Zur Krankengymnastik nämlich. Meine Kids gehen unterdessen mit dem Papi nochmal raus und toben durch die bunten Blätter, die dieser zusammenharkt. Ich bekomme lustige Bilder und freue mich, während ich turne.
 
18.10 Uhr: Abendessen. Favoriten sind momentan Toast mit Hähnchenbrust oder ohne alles (Küstenjunge), Toast mit Frischkäse (Küstenmädchen), Fitnessbrot mit Tomate (ich), Frikadellen (der Mann). Gurken mögen wir alle, und Milch wird auch wieder getrunken. Wieder tun unsere Kinder ihr Bestes, damit auch die Umgebung "satt" wird, während wir Erwachsenen unsere Löwenbändiger-Fähigkeiten erweitern :) Dabei wird vom Tag erzählt, jeder hat etwas erlebt.
 
19.18 Uhr: Nach dem Abendbrot geht es für die Küstenkinder ins Bett, unser Ritual mit Singen und Kuscheln mag ich immer sehr. Ich schreibe das hier noch zu Ende, bevor ich mich auf zu meinem Lieblingschor mache. Was werden wir heute singen? Draußen dämmert es bereits, ein schöner Herbsttag geht zu Ende. Wir haben ihn genossen!
 
Danke, dass Ihr dabei wart, dass Ihr bis hierhin mitgelesen habt!
 
***
Wie ist es Euch ergangen, was habt Ihr den Tag lang gemacht?
 
Einen schönen Abend und später eine gute, erholsame Nacht wünscht Euch
 
Eure Küstenmami

Freitag, 5. August 2016

WMDEDGT: Ein Tag voller Langmut

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Heute, am 5. des Monats, heißt es wieder WMDEDGT oder "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" Aus aktuellem Anlass möchte ich diese von Frau Brüllen gestellte Frage mit einem Tag voller Langmut beantworten. Warum, erfahrt Ihr gleich! Und wie immer wächst dieser Text im Laufe des Tages - schaut also gerne öfter mal rein.
 
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In Zeiten, in denen das Leben schwer ist oder schwer fällt oder auch einfach nur einzelne Dinge schwer sind, brauchen wir Langmut.

Langmut, das ist laut Duden eine "durch ruhiges, beherrschtes, nachsichtiges Ertragen oder Abwarten von etwas gekennzeichnete Verhaltensweise; große Geduld."

Der Thesaurus meines Word-Programms meldet zudem als Alternativ-Ausdrucksmöglichkeiten: "Ausdauer", "Schafsgeduld". Besonders letzteres finde ich eigentlich ganz schön, schon allein als Wort ;) Es erinnert mich an die Schafe hier bei uns im Norden, die bei Wind und Wetter auf dem Deich stehen, ruhig, geduldig, hinnehmend, freundlich.
 
***
Wir brauchen Langmut, sowohl anderen als auch uns selbst gegenüber. Wir sind alle mal müde, alle mal erschöpft, machen Fehler, sagen ungewollt das Falsche oder vergessen das Richtige. Dabei sind wir alle keine bösen Menschen. Manchmal sagen bzw. schreiben wir auch etwas, das wir relativ harmlos meinen, das aber vom anderen ganz anders aufgefasst wird. Und schon ist der Teufel los, obwohl es das eigentlich gar nicht wert ist.
 
Das ist mir gestern Nacht sehr spät bzw. heute morgen sehr früh klar geworden. Denn was als harmlose Diskussion in einer WhatsApp-Eltern-Gruppe zur Schlafengehens-Zeit begann, war am frühen Morgen bereits ein Desaster. Irgendjemand beklagte sich, dass irgend jemand anderes sich zu wenig engagiert, dies oder das zu wenig getan hätte. Das war von der Sache her richtig, hatte aber Gründe. Die Gründe wurden genannt, die Rechtfertigungen aufgetürmt, der Abklatsch begann und zack, war die Gruppe um mindestens zwei Mitglieder ärmer und an vielen gekränkten Gefühlen reicher. Schade. Denn in dieser Gruppe, das kann ich Euch sagen, sind bzw. waren lauter liebe Menschen.
 
Langmut. Ein bisschen guter Wille. Etwas aushalten, etwas ausharren. Dem anderen die besten, nicht die schlechtesten Motive unterstellen. Überlegen, ob er oder man selbst nicht einfach nur ungeheuer übermüdet, ausgelaugt, mit anderen Dingen beschäftigt ist oder gar Kummer, Herzweh und Schlimmeres hat. Und dann innehalten, einen Schritt zurücktreten. Sich dem anderen und sich selbst neu zuwenden. Verzeihen, nochmal anfangen, Langmut beweisen.
 
***
Ich weiß, leichter gesagt als getan. Denn wenn ich's nicht von außen betrachte, sondern mitten drin bin im Gefecht, bin ich darin auch nicht gut. Überhaupt nicht gut! Dann werde ich ungeduldig, fühle mich leicht angegriffen und lasse mich noch leichter schnecken. Ja, schnecken! Das sagt mein Mann jedenfalls und der hat immer recht ;)
 
Deshalb will ich's üben. Heute. "Denn was Du heute..." Ihr kennt das ja.
 
Und ich nehme Euch mit. Deshalb: Vorspann aus, Leben an. Hier kommt mein Tag, (hoffentlich) voller Langmut:

***
 5.45 Uhr: Der Wecker klingelt. Langmut ist leichter, wenn man ausgeschlafen ist.
 
5.51 Uhr: Der Wecker klingelt erneut, und ich merke, dass ich keineswegs ausgeschlafen bin, so gar nicht. Die Nacht war, wie so oft in letzter Zeit, unruhig. Meine beiden Küstenkinder waren immer mal wieder wach, unabhängig voneinander. Der Küstenjunge, weil er sich den Schlafi ausgezogen hat und ihm dann kalt war (ach!). Das kleine Küstenmädchen, weil sie checken wollte, ob Mami wirklich noch im Schlafzimmer war.
 
Langmütig habe ich also meinem Großen den Schlafi immer wieder angezogen und es schließlich so mittel-langmütig mit Alternativen wie einer warmen Hose versucht. Ganz langmütig, fast schafsgeduldig habe ich mein kleines Mädchen getröstet und gefühlt 87 Mal versichert: "Alles ist gut. Mami ist da. Bitte schlaf weiter."
 
5.54 Uhr: Notiz an mich selbst: Ich muss mal lernen, das zu sagen, während ich weiter schlafe ;)

5.59 Uhr: Geduld brauche ich morgens viel bei meinem großen Rabauken. Der ist zwar schon seit 5.15 Uhr mehr oder weniger wach, will aber dennoch nicht so ohne weiteres aus seinem Bettchen. Kuscheln tut er dafür umso lieber.
 
6.20 Uhr: Langmut bzw. Geduld hat auf jeden Fall mein Küstenmädchen. Jeden Morgen mache ich erst sie, dann mich fertig. Und sie wartet auf mich, spielt lieb, während ich mich anziehe. Danke, kleines Küstenmädchen!
 
 6.45 Uhr: Das Frühstück geht wie immer unter der Woche ziemlich schnell, weil wir alle los müssen. Der Mann und ich müssen neben den breischmeißenden Kindern auch noch etwas besprechen: Ungünstig. "Engelsgeduld, Fassung, Friedfertigkeit"? Nee, "Fehlanzeige"!
 
7.22 Uhr: Beim Zähneputzen stellt der Küstenjunge meine Geduld wirklich auf die Probe. Erst muss ein Lego Tier nach dem anderen mit ins Bad, dann müssen alle in Reih und Glied aufgestellt werden, dann wird die Reihenfolge mehrmals geändert, weil "Nich richtich!", und dann können wir erst Zähneputzen. Dabei sind wir spät dran!
 
8.17 Uhr: Diesmal brauche ich die Langmut der WhatsApp-Eltern-Gruppe. Habe ich doch tatsächlich vergessen Bescheid zu geben, ob ich am Treffen zum Wochenende kann. Schande über mein Haupt - aber ja, das ist die Müdigkeit.
 
8.34 Uhr: Das mit dem Schlafmangel ist momentan einfach fies, das merke ich immer wieder. Eben wäre ich beinah gestolpert, über irgendein Spielzeug natürlich. An sich nicht so wild, aber ich hatte mein kleines Küstenmädchen auf dem Arm. Ist aber nochmal gutgegangen.
 
9.30 Uhr: Krabbelgruppe. Alle sind gut drauf, erst singen wir, dann spielen die Kids und die Mamis schnacken. Keine Langmut vonnöten... Oder klappt es gerade so gut, weil wir langmütig sind, gegenüber dem Durcheinander, dem Lärmpegel, den wilden Spielen der Großen und den 111 Sabberflecken der Lütten?
 
11.02 Uhr: Jetzt brauche ich Beharrlichkeit und Nachsicht mit mir selbst: Mir sind schon zum 3. Mal die Kartoffeln fürs Mittagessen durch die Hände geflutscht. Zum Glück wehrt sich der Hering weniger ;)
 
11.41 Uhr: Das Mittagessen mit dem kleinen Küstenmädchen ist eine einzige Lektion in Sachen Nachsicht und Langmut. Die ich immer schlechter meistere, *seufz*. Unser Töchterchen hantiert ja jetzt selbst mit dem Löffel - allerdings geht wesentlich mehr vorbei als hinein, und erstaunlicherweise landet der größte Teil des Essens auf mir. Auf einmal muss sie niesen - und zack, ist mein Gesicht orange-gesprenkelt. Aaaaaaaaarghh!!!

12.10 Uhr: Das kleine Mädchen und ich holen unseren Großen ab, und sie freut sich immer so, ihn zu sehen! Sie liebt diese Tour. Auf dem Hinweg sitzt sie ganz munter im Buggy und brabbelt vor Vorfreude. Wenn wir da sind, ist sie ganz still und beobachtet nur. Doch kaum sind wir wieder unterwegs, fängt der große, fröhliche Quatsch an. Meine beiden Küstenkinder lachen sich an und machen Blödsinn im Wagen, ärgern sich gegenseitig und schmeißen sich "Bäh's" und "Buh's" zu. Ich lasse sie gewähren, auch wenn der Doppelbuggy wackelt, und lächel nachsichtig - Langmut ist hier ganz leicht.
 
13.00 Uhr: Mittagsschlaf. Wieder muss ich ganz beharrlich sein, denn das kleine Mädchen möchte alles andere lieber als sich erholen. Stattdessen am liebsten auf Mami turnen! Doch mit Geduld und Spucke wird's was, und ich kann auch ein bisschen schlafen. Das tut gut, sage ich Euch!
 
15.05 Uhr: Jetzt haben wir das umgekehrte Problem: Der Küstenjunge will wieder nicht aus dem Bett heraus. Doch wir haben ein Spiele-Date, und ich möchte den Kindern gerne vorher noch einen Imbiss geben und sie wickeln. Und nicht zu spät kommen, denn auch wenn das mit Kind(ern) nicht immer zu vermeiden ist, ist mir das doch jedesmal ein bisschen peinlich. Leider bin ich deshalb beim Aufbruch so gar nicht entspannt, und das macht es nicht gerade besser.

16.38 Uhr: Ach, wie schön ist es, wenn die Kids friedlich zusammen spielen! Unser Küstenjunge hat seine anfängliche Schüchternheit abgelegt und probiert fasziniert mit seinem Kumpel dessen neues Parkhaus aus. Das kleine Küstenmädchen ist unterdessen mit dem Mann einkaufen gefahren. Hier muss ich mich zurückhalten bzw. zurücknehmen, denn auch wenn ich sie ja schon ganz bald (!) wiedersehe, vermisse ich sie, sobald sie aus der Haustür ist.
 
18.20 Uhr: Wir sitzen am Abendbrotstisch und wieder einmal tobt die Essensschlacht, wie oben schon beschrieben. Mit dem Unterschied, dass unsere Lütten müde sind - und wir eigentlich auch schon wieder. Doch diesmal klappt es besser; es wird ein harmonisches Abendessen.
 
19.10 Uhr: Gleich ist Aufräum- und Ins-Bett-Geh-Zeit. Liebevoll und beharrlich werde ich meine geliebten Küstenkinder in den Schlaf begleiten, wie jeden Abend. Das mag ich sehr gerne, und wenn sie friedlich schlummern, färbt ihre seelige Ruhe auf mich ab. Dann noch ein bisschen an den Rechner, das hier aufschreiben, und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
 
Ein langer, langmütiger Tag ist zuende, und eigentlich hat's ganz gut geklappt, mit der Langmut und auch sonst. Ich habe den Eindruck, als Mami bzw. Elternteil kann man Langmut ganz besonders gut gebrauchen - und üben ;)
 
Morgen dann wieder alles auf Anfang!
 
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Wie war Euer (langmütiger) Tag?
 
Liebe Grüße vom Meer
 
Eure Küstenmami

Dienstag, 5. Juli 2016

WMDEDGT: Mein Arbeitstag als Mompreneur

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Heute ist der 5. des Monats und damit wieder Tagebuchbloggen à la WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" Also für Euch die Gelegenheit, uns durch unseren Alltag zu folgen!
 
Wie schon die letzten Male bin ich mutig und blogge fortlaufend, d.h., es gibt nicht den einen, fertigen, (nahezu) perfekten Text am Ende des Tages, sondern eine Erzählung, die sich Stück für Stück, nach und nach fortschreibt, während der Tag fortschreitet - mit all den Geschehnissen, Überraschungen, Fehlern und Pannen, die ein Tag und ein Text so zu bieten haben ;)
 
Kommt mit und schaut immer mal wieder rein - dann steht hier vielleicht wieder etwas Neues!
 
Viel Spaß dabei und bis später!
 
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Ihr seht es bereits am Titel dieses Posts: Diesmal soll es um meinen Arbeitstag als Mompreneur gehen. Denn die liebe Emilia hat mich gestern auf Instagram gefragt, wie mein Arbeitstag als solche/r beginnt.
 
Doch was ist das eigentlich, ein Mompreneur? Und muss es nicht eigentlich Mompreneurin heißen?
 
PS: Folgt Ihr mir eigentlich schon auf Instagram? Falls nicht, seid Ihr herzlich eingeladen, das zu tun! 

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Es heißt "MomPreneur"! Das setzt sich zusammen aus den englischen Worten "Mom" und "Entrepreneur" und meint Frauen, die Mutter und Unternehmerin sind. Die sich selbstständig machen und versuchen, die richtige Balance zwischen Familie und Arbeitswelt zu finden.
 
Als ich das zuerst im Netzwerk der MomPreneurs las, dachte ich: Das klingt gut! Richtig gut!Und als nächstes: Aber nicht einfach. Korrekt. Genau das ist es auch: Gut, und überhaupt nicht einfach zugleich.
 
Denn so ist es auch bei mir: Ich kümmere mich um die Kids. Unseren wunderbaren Küstenjungen (2,5 Jahre) und unser einzigartiges Küstenmädchen (15 Monate). Und dann habe ich noch den Blog. Und den Haushalt, drei Katzen, einen Garten, einen Mann und den Rest vom Leben.
 
Bin ich jetzt ein MomPreneur?
 
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Schließlich ist mein Blog kein Unternehmen. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Noch nicht, jedenfalls. Oder doch? Ich weiß es nicht. Aber ich erzähle Euch mal unseren Tag - und vielleicht finde ich es dann heraus...
 
Mein Tag als Mom beginnt um 5.45 Uhr. Eigentlich noch früher, denn das kleine Küstenmädchen schläft wie so oft in letzter Zeit sehr unruhig. Wir sind mehrfach wach und ich muss sie trösten.
 
Viertel vor sechs ist eine ganz schön frühe Zeit, jedenfalls für mich. Ich weiß, einige von Euch MomPreneuren stehen noch früher auf, um erstmal in Ruhe zu arbeiten, bevor der Rest der Familie aufwacht. Aber, ganz ehrlich: Das schaffe ich nicht. Meist bin ich erst um oder nach Mitternacht im Bett. Das sind dann ohnehin nur ca. 5 Stunden Schlaf - oder weniger, siehe oben.
 
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Bei der morgendlichen Routine bin ich zu 100% Mom. Ach was, 110 %, denn gerade mit so wenig Schlaf muss ich aufpassen, dass ich an alles denke. Am leichtesten fällt mir das beim morgendlichen Im-Bett-Kuscheln mit den Kids :) Das findet immer statt und wir genießen es sehr! Dann alle aufstehen, lüften, waschen, anziehen, frühstücken, abräumen, wickeln, Zähne putzen, fertig machen.
 
Die Entrepreneurin bzw. Bloggerin in mir schafft es höchstens, mal einen schnellen Blick auf ihr Handy zu werfen, ob bei Instagram, Facebook & Co alles am Laufen ist, was ich am Abend vorher vorbereitet habe. Ja, alles an Bord, so sollte es sein! Aber meine Mails laufen auf Grund, da muss ich nachher ran. Und drei Nachrichten aus der Krabbelgruppe und zwei von Ebay-Käufen für Kindersachen, die beantworte ich fix.
 
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Mein Mann hat heute das Auto, also werde ich erst später losfahren können, um die Ebay-Kleinanzeigen-Käufe abzuholen. Aber dafür kann er den Küstenjungen bei der Tagesmutter absetzen. Ja, Aufgabenteilung wird bei uns groß geschrieben, anders geht es nicht. Doch wer denkt, ich könne jetzt bloggen, hat sich geirrt - das kleine Küstenmädchen möchte auch nach draußen, und so gehen sie und ich, die Mom, in den Sandkasten.
 
Ach, das ist wirklich ein schöner Part vom Mami-Sein! Wir spielen und die Sonne kommt raus. Unsere kleine Katze gesellt sich zu uns und schmust mit mir. Wir backen Sandkuchen und das kleine Küstenmädchen erzählt mir in ihrer nicht-mehr-ganz-Babysprache, wie spannend sie das alles findet. Erst recht, als ich für sie das Bobby-Car raushole, mit dem sie erstaunlich schnell durch die Gegend rutscht.
 
Hört sich nach Idyll an, oder? Ist es auch, aber in meinem Hinterkopf türmen sich die Hausarbeit, die Telefonate, die Mails und der Blog...

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Wir/Ich mache/n einen Kompromiss. Mein kleines Mädchen kann grad so gar nicht allein sein, also setze ich mich zu ihr. Sie untersucht die Blumentöpfe und ich mache am Handy, was geht. Auch schon mal den ersten Teil von diesem Post, denn der soll schließlich online gehen... Seid mir bitte nicht böse, wenn ich nur häppchenweise schreibe, denn ich glaube, anders funktioniert es heute nicht, sie ist einfach sehr anhänglich...

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Zwischendurch gieße ich die Tomaten, rupfe Unkraut und räume den Gartenschuppen auf. Alles ist für mein Töchterchen ok, solange nur die Tür nicht zugeht und ich in ihrer Nähe bin. Dann aber wird sie müde, ich packe die Garten- und Sandkastensachen zusammen und wir gehen bzw. ich trage sie ins Haus.
 
Da wieder eine Routine, diesmal die Wir-kommen-von-draußen-rein-Routine: Kind ausziehen, Hände waschen, Sachen wegräumen, etwas zu trinken geben. Beim Händewaschen fällt mir auf, dass das Waschbecken ganz schön dreckig ist, und ich putze es schnell. Samt Ablagen, Spiegel und Toilette, denn die sind auch mal dran. Puh, schon wieder eine halbe Stunde rum. War das jetzt die Mom, die am Werke war? Die Entrepreneurin jedenfalls scharrt immer ungeduldiger mit den Füßen.
 
Mein Küstenmädchen hat in der Zwischenzeit auch versucht zu putzen und ich beseitige die Spuren ;)
 
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Da - es klingelt! Ein echtes Highlight, denn die Kochbox, die ich vor einiger Zeit bei der wunderbaren Mama im Spagat gewonnen habe, trifft ein. Die Mom packt aus und freut sich; die Bloggerin fotografiert den schmackhaften Inhalt - und freut sich ebenfalls.

 

Die guten Sachen sind allerdings für morgen bzw. Donnerstag, denn heute habe ich noch Kartoffeln von gestern, die ich verarbeiten muss. Ja, wir versuchen schon, möglichst wenig wegzuschmeißen - irgendetwas lässt sich ja immer zaubern ;)

 
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Da der Paketbote im Flur fast über die Kinderschuhe gefallen ist, räumt die Mom wieder auf. Auch gleich den Zeitungsstapel, und dann ist mal wieder der Mount Wäsche dran. Wieso wächst der eigentlich immer wieder?!
 
Das kleine Küstenmädchen, das fasziniert zugesehen hat, was Mami da einräumt, nachdem sie doch alles erst so toll ausgeräumt sortiert hat, gähnt. Ich nehme sie in die Marsupi, und sie schläft ein. Kein Wunder, es ist bereits später Vormittag, und wir sind schon lange wach. Ach ja, ich würde auch so gerne... Aber nein.
 
Denn die Schlafenszeit unseres kleinen Mädchens ist nicht nur etwas, was sie braucht, sondern auch sehr praktisch. Ich kann sie hinlegen und dann schnell in den Keller flitzen, dort wieder Wäsche abhängen, die Verpackungen einsortieren und nebenbei lüften.
 
Dann schnell nach oben. Yeah! ruft die Bloggerin, endlich an den Schreibtisch! Ich tippe wieder ein Stück für diesen Post, dann laufen Urlaubsrecherche und Facebook parallel.

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Und dann passiert etwas richtig Tolles: Ein Kommentar unter einem Post, ein kurzer Chat mit einer anderen MomPreneur, sie schickt mir ihre Nummer - und schon telefoniere ich mit Steffi vom Biber & Butzemann Verlag. Dort werden liebevoll illustrierte Geschichten zu verschiedenen Urlaubsorten und regionalen Zielen verlegt - und wir reisen doch so gerne! Wir vereinbaren, dass ich demnächst mal eines ihrer Bücher lesen und verbloggen darf, und sind beide glücklich.
 
Wie schön; mein Bloggerherz lacht! Ich schreibe hier wieder einen kleinen Abschnitt, da wacht auch schon mein kleines Mädchen auf und unsere Mittagsroutine beginnt.
 
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Die Mittagsroutine macht die Mom, und ich kürze mal etwas ab, damit die Bloggerin nachher auch noch zu Wort kommt ;) Kochen und Essen für und mit dem kleinen Küstenmädchen, abräumen, abwaschen, anziehen, losflitzen, zusammen den Küstenjungen abholen, Zuhause ankommen, alle ausziehen, zusammen spielen, wickeln, in den Mittagsschlaf bringen. Und ja, den braucht auch die Mom, siehe oben! Damit sie und die Bloggerin nachmittags einen klaren Kopf und ein volles Herz mit Liebe und Geduld für alle haben.
 
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Doch dieser Nachmittag ist anders: Der Mann kommt und übernimmt die Kids, die Entrepreneurin hat ein Coaching! Darauf freue ich mich wirklich, und ich bin froh und dankbar, das wahrnehmen zu können, denn es hilft mir weiter. Berufliche Orientierung, Bewerbung, Verdienst, Bloggen, Vereinbarkeit - das alles sind wichtige Themen, die bearbeitet gehören. Vielleicht erzähle ich Euch demnächst mal mehr dazu!
 
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 Danach ist gleich die Mom wieder dran - denn auch wenn ich es genieße, mal alleine unterwegs zu sein, vermisse ich meine Küstenkinder jedes einzelne Mal. Ich telefoniere schnell mit Zuhause, muss aber auf dem Rückweg noch einen der Ebay-Käufe, die ich oben erwähnt habe, abholen. Das klappt, und wird zugleich ein super netter Kontakt. Mit der anderen Mami schnacke ich noch kurz - wir liegen echt auf einer Wellenlänge und haben die gleichen Sorgen und Freuden!
 
Ich fahre nach Hause, und die Abendroutine beginnt: Abendbrot, abräumen, aufräumen (alles Spielzeug und alle gemeinsam), waschen, wickeln, Zähne putzen, ins Bett bringen. Ich übernehme die Einschlafbegleitung. Als Mom liebe ich das - die Lütten sind so süß, wenn sie nach und nach zur Ruhe kommen. Aber das kann dauern, und wieder schaut die Bloggerin auf die Uhr.
 
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Denn sobald alle schlafen (manchmal auch der Mann), beginnt meine Hauptarbeitszeit. Also JETZT.

Ja, liebe Emilia, um Deine Frage von ganz zu Anfang zu beantworten: Eigentlich startet jetzt erst mein Arbeitstag. Ich liebe es, zu bloggen, aber manchmal ist das auch ganz schön hart.
 
Ich schreibe diesen Post hier fertig, beantworte Mails, pflege die sozialen Medien und meine Netzwerke, plane, recherchiere und schreibe ein Konzept. Ein Gastbeitrag liegt schon länger, auch daran arbeite ich weiter. Bilder wollen noch von der Kamera heruntergeladen und bearbeitet werden... Nur telefonieren kann ich jetzt nicht mehr: Es ist 22:54 Uhr, viel zu spät.
 
Vielleicht schaffe ich das ja morgen mal zwischendurch... Doch, ich schaffe es bestimmt; irgendwie habe ich bis jetzt immer alles geschafft.
 
Apropos morgen: Ihr wisst ja, ich blogge sonst immer montags, mittwochs und freitags.
Morgen ist hier aber mal Pause, weil heute so viel war! Und ein bisschen Zeit brauche ich auch, um für Freitag etwas Spannendes vorzubereiten, oder sagen wir lieber: Vor-zu-Lesen ;)
 
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Jetzt gehe ich gleich ins Bett. Total müde, total erledigt, aber sehr zufrieden. Das war ein voller, aber schöner Tag. Ich habe doch erstaunlich viel geschafft und das meiste genossen.
 
Und zu meiner Leitfrage, ob ich ein oder doch eine MomPreneur bin:
 
Ich bin Mom und Bloggerin. Vielleicht sogar eine Entrepreneurin. Mit wechselnden Anteilen, immer balancierend, nicht immer ausbalanciert - aber mit viel Spaß dabei. In allen Bereichen lebe ich das selbst und ständig, aber momentan ist das ok so. Klar, etwas definiertere Arbeitszeiten wären nicht schlecht - aber das kann sich ja noch entwickeln... Und: Ich kann bloggen und bei meinen Kindern sein - das ist doch toll!
 
***
Wie ist das bei Euch? Wer seid, Ihr, was macht Ihr, wie ist bei Euch die Balance? Erzählt mir Eure Geschichte, ich bin gespannt!
 
Alles Liebe und ein Hoch auf die MomPreneure, auf Euch alle!
 
Eure Küstenmami 


Sonntag, 5. Juni 2016

WMDEDGT: Wir fahren zum Strand

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Na, was habt Ihr heute, am 5. des Monats, vor? Bei uns ist das besonders spannend, denn am 5. ist immer WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", initiiert von Frau Brüllen, das Euch mit in unseren Alltag nimmt. Und ich werde, wie z.B. hier auch schon, fortlaufend bloggen, das heißt, Ihr könnt nicht nur unseren Tag Stück für Stück verfolgen, sondern auch die Entstehung dieses Textes :)
 
In diesem Fall bekommt Ihr nicht nur unseren Alltag zu lesen, sondern auch unseren Sonntag! Oder Strandtag, denn heute ist nicht nur der 5. Juni, sondern bestes Sommerwetter. Das müssen wir nutzen, denn die Kieler Woche naht, und Eingeweihte wissen, was das wettertechnisch bedeutet ;) Außerdem geht es uns am Meer immer so gut...
 
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Wir fahren also an den Strand. YEAH! Doch halt, wir haben ja Kinder ;)

FRÜHER ging das nämlich so: "Fahren wir an den Strand?" - "Klar!" - "Brauchen wir noch was?" - "Nö." - "Dann los."

JETZT ist das ein bisschen anders.

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Den üblichen morgendlichen Aufsteh-, Frühstücks- und Fertigmach-Marathon mit unseren zwei Küstenkindern erspare ich Euch mal, außerdem habe ich bei einigen anderen WMDEDGT-Beiträgen, etwa hier, schon so einiges dazu geschrieben. Doch der Aufbruch zum Strand erfordert besondere Vorbereitungen und Anstrengungen...
 
Da ist zum Beispiel das Packen der gesamten Strandsachen. Also nicht nur je ein Strandlaken und Badesachen für uns Große, sondern vor allem das Zeug für die Lütten; unter anderem: Picknick (geschnippeltes Obst, verschiedene Essensangebote), Trinken (in ausreichenden Mengen), Stranddecken, Strandmuschel, der Schnuller für's kleine Küstenmädchen für die Fahrt, Spielzeug für die Fahrt, Sandspielzeug, Sonnenhüte, jede Menge Sonnencreme, Kubb natürlich, Windeln, Wechselklamotten, Badesachen für die Kids, noch mehr Windeln... So, war's das? Es kommt mir immer vor wie ein halber Umzug ;)
 
 Und - oh bewahre - ich werde doch nichts vergessen haben?! Oder was meint Ihr?
 
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Kleiner Exkurs zur Sonnencreme: Dass wir sie mitnehmen heißt natürlich nicht, dass wir die Kinder nicht bereits vor der Abfahrt damit eincremen. Dass es notwendig ist, sie einzucremen, heißt nicht, dass sie es mögen. Im Gegenteil, "nicht mögen" ist noch milde ausgedrückt. Meine Küstenkinder tun alles, um es zu verhindern: Wegrennen, winden und leider manchmal auch weinen. Was die bereits aufgetragene Creme und meine Nerven schwinden lässt und mich als Mami weicher als weich kocht. Deshalb erledige ich das auch Zuhause: Weinende Kinder und eine weinende Mami sind der Öffentlichkeit nicht zuzumuten - und umgekehrt. Am Strand wird dann nur noch nachgecremt.

Doch wegen des je nach Tagesform mal stärker und mal schwächer ausgeprägten Widerstands muss ich für das Eincremen extra Zeit einplanen. Heute ist ein Tag mit stärkerem Widerstand...

Wann wollten wir nochmal losfahren?

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Definitiv nachdem die Kinder angezogen sind. Und wir möglichst auch. Obwohl, heute brauchen wir nicht viel, es ist wirklich strahlendes Sommerwetter bei uns im Norden. Aus der Tür sind wir ratzfatz - doch dann müssen ja noch unsere 27 Sachen in das Auto passen! Zum Glück haben wir Übung und früher fleissig Tetris gespielt ;)

So, und jetzt schnell vom Grundstück, bevor jemand eine frische Windel braucht oder bereits wieder hungrig wird...

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Und ausgerechnet heute sind wir verabredet: Liebe Freunde, die wir eine Weile nicht gesehen haben, erwarten uns am Falkensteiner Strand. An dem waren wir zuletzt, als es noch kalt und winterlich war und der Wind pfiff; das scheint heute ganz weit weg.

Doch sie sind nicht böse - sondern (fast) genauso spät wie wir. Sie haben schließlich auch Kinder ;)

Die Kids fangen sofort an zu spielen, und wir bauen erstmal auf. Strandmuschel und Decken, Strandlaken, Badesachen und Handtücher, Essen, Trinken, Schaufeln, Spielzeug - des Umzugs 2. Teil.

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Als alles steht, sind wir ein kleines bisschen erschöpft und die Kinder hungrig. Wie sagte der Freund H. so schön: "Kaum kommt man an, kann man auch schon die nächste Runde füttern." Recht hat er, aber es nützt ja nichts. Also Picknick, bereits mit der ersten Schicht Sand paniert. Dem kleinen Küstenmädchen macht das überhaupt nichts aus; es futtert fröhlich vor sich hin. Unserem großen Rabauken schon eher, aber er ist ohnehin heute ziemlich müde. Ich auch, denn unsere gemeinsame Nacht war von vielen Wachsequenzen unterbrochen und insgesamt eher kurz. Bekommt er vielleicht (Backen-)Zähne?
 
***
Aber schön ist es am Strand! Wir genießen die Sonne, das Meer und die Gesellschaft. Die Kinder toben die Sandburg rauf und runter und sind glücklich. Nachdem ich unsere tolle Zeit in Dänemark bereits vermisse, ist es herrlich, hier wieder an den Strand fahren zu können. Ach, es ist echt ein Glück, in der Nähe des Meeres wohnen zu dürfen; ich bin sehr dankbar dafür!
 
Klar ist es viel: Das Vorbereiten, Einpacken, Hinfahren, Ausladen, Am-Strand-Aufbauen und alles.
 
Und zurück wird es nochmal genauso viel, mit Sachen einsammeln, Kinder anziehen, alles ins Auto laden, zurückfahren, auspacken, saubermachen, einräumen. Und dann sind auch die Lütten (wieder) hungrig, wir alle (noch) müde(r), und ganz sicher nicht sauber(er).
 
Dennoch: Mit nackten Füßen im Sand zu laufen, gemeinsam Sandkuchen zu backen, die Sonne auf der Haut zu spüren, im Meer zu planschen, mit Freunden zu schnacken, zu spielen, zu lachen, sich des Lebens zu freuen, wie man es nur am Meer kann - das ist es definitiv wert!
 
***
So, das war es von uns! Ein Bild habe ich eben noch auf Instagram gepostet, und morgen erwartet Euch hier noch ein weiterer Bericht über unseren Dänemark-Urlaub...
 
Was habt Ihr am 5. so alles gemacht?
 
Habt noch einen sonnigen Abend! 
 
Eure Küstenmami