Mittwoch, 10. Februar 2016

#Familienmoment Nr. 12: "Moin Moin!"

 
Moin, Ihr Lieben!
 
wieder ist Mittwoch und wieder möchte ich einen ganz besonderen #Familienmoment mit Euch teilen! 
Doch bevor es richtig losgeht noch eine kleine Frage: Wisst Ihr eigentlich, was "Moin" heißt? Entgegen landläufiger Meinungen bedeutet das nämlich nicht ausschließlich "Guten Morgen", auch wenn einige es so verwenden. Denn "Moin" oder "Moin Moin" kann man bei jeder Gelegenheit, sprich den ganzen Tag und die ganze Nacht über sagen.
 
"Moin" kommt aus dem Plattdeutschen und ist abgeleitet von "mooi" = "schön", "gut". Insofern wünscht man sich mit "Moin!" eigentlich " 'nen Guten!" Also einen guten Tag, Abend usw. Ursprünglich sagte man in der Langform " 'n mooien Dag wünsch ik di" = "einen schönen Tag/Abend wünsche ich dir". Aber wir Norddeutsche sind ja eher für's Kurze :) Also sagen wir "Moin!" Und weil doppelt besser hält, sagen wir: "Moin Moin!"
 
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So weit, so gut. Was hat das aber nun mit unserem #Familienmoment zu tun?
 
Die Küstenkinder und ich liegen morgens noch im Bett und kuscheln. Mein Mann, der schon im Bad gewesen ist, kommt rein und sagt zu mir "Moin!", weil wir das einfach jeden Morgen zueinander sagen. Und ich antwortete, noch ziemlich verschlafen ebenfalls mit "Moin".
 
Da passiert das Unglaubliche! Unser Küstenjunge sagt tatsächlich auch: "Moin!" Zum allerersten Mal! Aus seinem Mund klingt das total ungewohnt und witzig. Mein Mann und ich gucken uns an und werfen uns fast weg vor Lachen. Das kann ja wohl nicht wahr sein -  unser norddeutscher Jung'. Das werden wir nie vergessen! Wir sind total verdutzt und riesig stolz zugleich. Und wir sagen wieder, diesmal beide und wie aus einem Mund zu ihm: "Moin Moin!" Und er antwortet: "Moin Moin!"
 
Seitdem sagt er es immer wieder. Bei jeder Gelegenheit. Wie man das eben bei uns im Norden so tut ;)
 
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So, und jetzt seid Ihr dran: Was war Euer besonderer, fröhlicher, lustiger, trauriger, nachdenklicher, besinnlicher #Familienmoment der Woche? Ich freue mich auf Eure Posts und Kommentare. Die Spielregeln stehen hier und wie immer könnt Ihr gerne das Logo oben verwenden!
 
"Moin Moin!" bzw. " 'nen Guten!" wünscht Euch
 
Eure Küstenmami


Montag, 8. Februar 2016

Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel

Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Wie nahe seid Ihr schon mal einem echten U-Boot gekommen? Wann konntet Ihr zuletzt den Hebel auf "volle Kraft voraus" umlegen? Wisst Ihr, wie man Seemannsknoten knüpft? Das alles und noch viel mehr könnt Ihr im Kieler Schifffahrtsmuseum erleben, das wir letztes Wochenende besucht haben und in das ich Euch heute mitnehmen möchte.
 
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Das Schifffahrtsmuseum Kiel ist nach einer Sanierungsphase wieder neu geöffnet - und ich kann nur sagen, das Warten hat sich gelohnt! Die historische Fischhalle an der Kieler Förde wurde wunderschön renoviert, und die Ausstellung umgebaut und neu strukturiert. Die vier Hauptthemen - Segelsport, Hafen, Marine und Schiffbau - sowie mehrere Sonderthemen laden dazu ein, in die Kieler Seefahrtsgeschichte einzutauchen, und bieten faszinierende Einblicke in die Welt der Schifffahrt.
 
Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
Ein Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel bietet sich auch bei schlechtem Wetter an! Gerade wenn draußen der Regen ohne Unterlass prasselt, kann man hier warm und trocken viel erleben. Der Eintritt ist sehr moderat: Erwachsene zahlen 3 Euro (ermäßigt 1 Euro), Kinder bis 18 Jahre sind ganz frei.
 
Das Schifffahrtsmuseum Kiel ist übrigens nur eines der Museen am Meer, die in und um Kiel Ausstellungen und Ausflugsmöglichkeiten für die ganze Familie anbieten. Gerade wenn man dabei die Museen-am-Meer-Rabattkarte nutzt, ist das sehr günstig: Liegt der letzte Stempel maximal sieben Tage zurück, zahlt man nur den ermäßigten Eintrittspreis.
 
 

Im Schifffahrtsmuseum Kiel gibt es zusätzlich zur Dauerausstellung tolle Angebote für Kids: Gegen 5 Euro Pfand erhalten Kinder eine süße Matrosenmütze und einen Seesack mit Fernglas und Kompass zum Erkunden der Ausstellung. Erhältlich ist zudem ein Ralleybogen für Kinder von 6 bis 8 Jahren. Eine Kinderecke mit Mal-, Lern-, Kuschel- und Ausruhmöglichkeiten lädt zum Verweilen ein, und im Sommer finden Aktionen im Rahmen des Ferienpasses statt. Gelegentlich werden eigene Kinderführungen angeboten, auch für Schulklassen gibt speziell dafür vorgesehene Besuchsmöglichkeiten.

 

 
 Unser zweijähriger Küstenjunge hatte jedenfalls eine Menge Spaß! Seht selbst - denn weil ich von unserem Besuch dort so begeistert war, habe ich Euch diesmal wirklich unglaublich viele Bilder mitgebracht. Ich glaube, so viele gab es noch nie in einem meiner Ausflugsposts!
 
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Zum Schifffahrtsmuseum Kiel gehören neben der Ausstellung in der Fischhalle auch die Museumsbrücke Seegarten und das Stadtmuseum im Warleberger Hof. Ein Ticket - dreifache Nutzung! Das ist echt ein tolles Angebot.
 
Da trotz schlechter Wetter-Vorhersage zunächst noch die Sonne schien, erkundeten wir als erstes die Museumsbrücke Seegarten, die unmittelbar vor der "Haustür" des Schifffahrtsmuseums liegt. Eigentlich ist sie nur im Sommerhalbjahr geöffnet (15.04. - 14.10.), aber wir konnten auch von der Kaikante aus prima die historischen Schiffe in Augenschein nehmen. Dort liegen nämlich tolle Oldtimer-Schiffe wie die "Bussard", ein Tonnenleger mit einer original erhaltenen Dampfmaschine, das Seenotrettungsboot „Hindenburg“ und das Feuerlöschboot „Kiel“.
 
 
Die Kieler Förde bietet dazu eine einzigartige Kulisse. Im Hintergrund der HDW-Kran und die Silhouetten der Kieler Werft-Industrie - das hat schon was! Schnell noch ein Extra-Foto für mein #Schiffsmeldungen-Projekt auf Instagram gemacht...
 
 
... und dann kam gleich die nächste Überraschung vorbei gefahren!
 
 
 
So ein Familien-Fahrrad hatte ich vorher noch nie gesehen, geschweige denn gefahren. Doch dieser nette Herr, der gleich zwei Kids dabei hatte, zeigte uns gern die Vorzüge seines Lastenrades. Für ein Kleinkind plus Baby in der Babyschale ist hier gut Platz! Das Transportvelo für Familien mit Kleinkindern bietet durch den schützenden Transportkasten eine hohe Sicherheit. Ich glaube, so etwas will ich auch mal ausprobieren, um mit meinen Küstenkindern schnell, wetterfest und ohne Parkplatzsuche durch die Gegend düsen zu können!
 
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Apropos Wetter: Als das schlechter zu werden drohte, wechselten wir nach drinnen in die Fischhalle, wo uns Regen und Schnee nichts anhaben konnten.

 
 
Drinnen angekommen bekamen wir gleich einen Audioguide in die Hand gedrückt - vollkommen kostenfrei. Ein toller Service! Die Hörführung in fünf Sprachen (Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Norwegisch) nimmt einen mit auf 32 Stationen rund um die Seeschifffahrt in Kiel und bietet ca. eine Stunde Wissenswertes und Unterhaltsames.
 
 
Besonders mein Göttergatte hat den Audioguide ausführlich benutzt und für gut befunden. Das ging prima mit unserem Küstenjungen oder dem kleinen Küstenmädchen auf dem Arm, die jetzt sicher ebenfalls um einiges schlauer sind ;)
 
 
Zusammen sind wir durch die Ausstellungshalle gebummelt und haben uns die verschiedensten Schiffsmodelle, nautischen Geräte und maritimen Gemälde ausführlich angeschaut.
 


Ein Herzstück der Ausstellung ist der große Schiffsmotor in der Mitte der historischen Fischhalle, der von den Deutschen Werken 1942 in Kiel gebaut wurde. Auch für kleinere Kinder ist er sehr gut zugänglich - und total faszinierend :)
 
Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
Besonders interessant fand unser geliebter Raubauke ein detailgetreu nachgebautes Modell des historischen Viertels von Kiel, das direkt an die Kaikante angegrenzte.
 
 
Spannend waren für ihn zudem die verschiedenen Mitmach-Möglichkeiten in der Kinderecke des Schifffahrtsmuseums.
 
 
Ein besonderes Highlight waren die echten Holzboote, mit denen unser Küstenjunge am liebsten gleich los gerudert wäre!
 
 
 
Viele der Ausstellungstücke haben tatsächlich sinnliche Qualitäten und dürfen sogar angefasst werden.
 
Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
Der Rest ist in hüfthohen Vitrinen untergebracht - und das ist auch gut so ;)
 
 
Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
Kinder können sie trotzdem auf Augenhöhe betrachten, denn überall stehen kleine Hocker bzw. Stufentritte bereit, die nicht nur zum Ausruhen genutzt werden können ;)
 
 
Ein kleiner Museumsshop und ein Gastronomie-Angebot ergänzen die Ausstellung. In maritimer Atmosphäre kann man hier Kaffee und Kuchen sowie leckere Gerichte genießen. Und es gibt das, was ich am liebsten mag: Frischen Fisch :)
 
 
Dort kann man auftanken, bis es wieder heißt: Volle Kraft voraus!
 
Volle Kraft voraus: Im Schifffahrtsmuseum Kiel. Unser Besuch im Schifffahrtsmuseum Kiel - ein toller Ausflug für die ganze Familie! Auf Küstenkidsunterwegs zeige ich Euch, was Ihr dort, auch bei schlechtem Wetter, Spannendes entdecken könnt!
 
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Ja, das war wirklich ein spannender Besuch - wir kommen bestimmt bald wieder!
 
Was habt Ihr am Wochenende unternommen? Einen guten Start in die Woche und ein wenig Vorfrühlingsfreude wünscht Euch
 
Eure Küstenmami


PS: Weil's so schön passt, verlinke ich zu Levartworld, dort werden aktuell Tipps für Ausflüge mit  Kindern gesammelt :)

Freitag, 5. Februar 2016

WMDEDGT: Ein Tag und seine Genese

 
 * Dieser Beitrag enthält gesponserte Links.
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Na, was ist heute für ein Tag? OK, es ist Freitag, aber was noch? Richtig, der 5. des Monats! Diejenigen von Euch, die hier schon länger mitlesen, ahnen es bereits: Das bedeutet WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", eine Aktion, die wir der einzigartigen Frau Brüllen zu verdanken haben :)

Die WMDEDGT-Frage zu beantworten heißt "fröhliches Tagebuchbloggen", das ich diesmal noch wortwörtlicher als sonst nehmen möchte. Diesmal soll nämlich nicht erst am Ende des Tages von jetzt auf gleich hier ein fertiger Post stehen! Stattdessen werde ich meinen Text fortlaufend schreiben, also Euch Stück für Stück von unserem Tag berichten und immer etwas Neues ergänzen. Natürlich nicht jede Minute - zwischendurch wollen wir ja auch mal etwas erleben - aber immer mal wieder, über den Tag verteilt. Das heißt, Ihr seht momentan (und auch die nächsten Stunden) eine Rohversion, aber Ihr könnt auch verfolgen, wie der Text wächst und hoffentlich gedeiht.
 
Schaut also öfters mal rein - vielleicht ist ja dann schon wieder ein bisschen mehr da!

Für mich ist das auch ein Experiment, denn so etwas habe ich noch nie gemacht. Und so unfertige, unperfekte Dinge sind sonst absolut nicht mein Fall ;) Ich bin gespannt, wie sich das anfühlt - vielleicht lerne ich ja etwas draus!

So, und jetzt bin ich ganz mutig und drücke auf "Veröffentlichen"!
 
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 Hallo, da bin ich wieder!

Gerade habe ich festgestellt, dass fortlaufend zu bloggen heißt, dass der Tag in Abschnitten erzählt wird. Jetzt ist also erstmal der Morgen dran:

Wir wachen auf wie immer, kuscheln im Bett wie immer, flitzen durchs Bad wie immer, frühstücken - nicht wie immer! Denn zum 1. Mal seit Tagen, ach was Wochen, isst unser geliebter Rabauke, der Küstenjunge, seinen Morgenbrei auf. Ganz und gar, völlig und fertig. Und auch noch ohne Geschrei und den Verlust des halben Breis auf Esszimmertisch, Händen und Haaren! Yeah, war heute Nacht die Fee da?

Die kleine Wasserfee, unser Küstenmädchen, sitzt jedenfalls daneben und grinst sich einen. Hat sie mit dem Brüderchen heute Nacht ein ernstes Wort gesprochen? Na, geschnackt haben die beiden auf jeden Fall, das war nicht zu überhören. Und zwar um Viertel vor Fünf. Wenn ich heute also Blödsinn schreibe, verzeiht es mir - ich bin soooo müde!

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ÜBERLEBT!

Nicht nur den Schlafmangel, sondern auch das Unperfekte zu veröffentlichen kann man im Allgemeinen und ich im Speziellen überleben. Und Rechtschreibfehler sind anscheinend inklusive. Was, den habt Ihr nicht entdeckt? Ich schon - und natürlich korrigiert ;)

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Unser Vormittag war auch ziemlich bewegt. Und rutschig! Auf dem Weg zur Tagesmutter merke ich, dass ich samt Geschwisterwagen ganz schön schlittere. Die Nacht über hat es gefroren, es ist richtig glatt bei uns im Norden. Aber auch schön! In den Pfützen spiegelt sich ein erster Sonnenstrahl - da hole ich schnell meinen kleinen Fischkutter aus der Tasche, mache ein Foto und poste eine meiner #Schiffsmeldungen auf Instagram. Und stelle wieder fest: "Insta" macht mir richtig Spaß :)

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"Life is what happens, while you're busy making other plans." Tsja, unsere Krabbelgruppe fällt aus, irgendwas mit den Räumlichkeiten. Schade, wir gehen so gerne dahin! Aber nicht zu ändern. Spontan treffe ich mich mit einer anderen lieben Mami zum Klamotten-Durchsehen. Denn ihre Mädels sind schon älter, sie will aussortieren - und ich schaffe bereits die nächste Größe für unser rasant wachsendes Küstenmädchen an. WIN - WIN!

Die Kinder spielen um uns herum und natürlich auch immer wieder mit den bereits zurechtgelegten Klamotties. Eindrucksvoll demonstriert mein kleines Mädchen seine neu erworbenen Fertigkeiten im Hochziehen, und ich kann ganz die stolze Mami raushängen lassen :)

Wir genießen den Mami-Schnack, denn anlässlich der verschiedenen Kleidungsstücke kann man so herrlich in Erinnerungen schwelgen, als dieselben getragen wurden, oder sich darauf freuen, bei welchen Anlässen sie in Zukunft passen... Ja, in Zukunft! Mit unseren Kindern liegt noch so viel Zukunft vor uns!!!

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Ooops, da fehlte ja noch was, oder? Genau; vom Vormittag war noch ein Rest über - oder umgekehrt? Aber Ihr habt doch nicht etwa geglaubt, dass ich immer in Ruhe einen Abschnitt zu Ende erzählen kann? Oder? Zugegeben, ich hatte das gehofft, muss aber feststellen, dass das nicht ohne weiteres geht. Denn jemand ganz Wichtiges hier hat Bedürfnisse. Dringende Bedürfnisse. Bis später!

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Also: Der Rest vom Fest, äh, vom Vormittag in rasanter Kürze. Das entspricht auch ungefähr dem Tempo, in dem ich alles schaffen musste, denn nachdem wir mit den Kinderklamotten fertig waren, kam noch eine weitere Mami zum 2. Frühstück vorbei. Ich will jetzt nicht direkt sagen, dass ich mich verquatscht hätte, aber... Nun ja, wir haben unter anderem über Geburten gesprochen. Und das Essverhalten unserer Kinder. Und die Schule. Ein wichtiger Informationsaustausch. Aber auch zeitintensiv. Ihr versteht?


Also ab nach Hause. Auspacken. Aufräumen. Wäsche. Wickeln. (((ein ganz kleines bisschen bloggen))). Kochen. Mittagessen. Wieder Kind füttern. Wieder wickeln. Schnell durch den halben Ort zur Tagesmutter. Küstenjunge einsammeln, Küstenmädchen wachhalten. Zurück nach Hause. Alle Auspacken. Alle ins Bett. Jetzt ist Mittagsruhe.

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Wieder etwas Bemerkenswertes:
 
Ich korrigiere und verändere, auch an den bereits bestehenden Textteilen. Na, habt Ihr gemerkt, wo? Sonst fällt das ja nicht auf, da Ihr nur das Endergebnis zu sehen bekommt. Aber tatsächlich, so arbeite ich: Ich schreibe - und dann schreibe ich um. Nicht völlig, aber Stück für Stück. Mit dem Fortschreiten des Textes entwickeln sich nämlich auch meine Gedanken weiter. Und damit es am Ende ein stimmiges Ganzes gibt, muss ich (meistens) nochmal drüber. So auch heute - aber diesmal kann man es mit- und nachverfolgen.
 
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Nochmal Moin Zusammen! Das kann man bei uns ja den ganzen Tag sagen :)
 
Der Nachmittag:
 
Der Mittagsschlaf war eher unruhig, da das kleine Küstenmädchen heute Vormittag auf dem Rückweg doch im Kinderwagen eingeschlafen ist. Entsprechend sind wir alle (ich!) beim Nachmittagsimbiss noch ein bisschen müde, aber meine Küstenkinder entwickeln Appetit. Der Mann kommt nach Hause. Es läuft. Wir besprechen Einkäufe und Essensplanung. Wickeln. Arbeitsteilung: Der Mann fährt mit dem Großen einkaufen, ich räume auf, aus, ein und um. Und zwar Berge von frisch gewaschener Wäsche und Kinderkleidung. Die Kleine hilft sabotiert. Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie sie, äh, umsortiert.
 
An meine Bastelsachen lasse ich sie besser (noch) nicht. Ich plane das nächste Scrapbook, mit ganz vielen Fotos vom 2. Geburtstag unseres Küstenjungen. Darüber werde ich Euch auch noch berichten, es war nämlich wunderschön! Scrapbooking ist momentan sowieso mein Ding, weil ich vor Kurzem an der Erstellung eine E-Books* zu diesem Thema mitgewirkt habe. Darin geht es um die Grundlagen dieser modernen und wie ich finde sehr individuellen und persönlichen Art des Foto-Albums. Zudem gibt es darin wunderschöne Vorlagen, Buttons und Hintergründe, die man sich einfach ausdrucken kann. Zusammen mit einigen anderen lieben Mom-Bloggern verrate ich Euch dort meine Tipps und Tricks. Und das Beste: Ihr könnt es Euch hier* kostenlos herunterladen!

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Zwischendurch schaffe ich es an den Schreibtisch, schnell mal bloggen.
 
Bei der Gelegenheit gucke ich, was die anderen WMDEDGT-Teilnehmer so machen. Ich lerne und lerne. Aha, man kann unter seinen jeweiligen "Kliffhanger" auch "tbc" schreiben. Das ist ebenso wie der Spannungsbogen amerikanisch und heißt so viel wie "Gleich geht's weiter" :)
 
Ich sehe außerdem ein tolles Gewinnspiel meiner lieben Kollegin Nadine, von der ich auch schon mal ein Buch rezensieren durfte. Dahinter steckt eine ganz süße Idee: Zu gewinnen gibt es nämlich eine Puppe, die nach der Zeichnung des eigenen Kindes gefertigt wird. Wow, das ist mal was! Der Haken ist nur: Mein Küstenjunge zeichnet zwar wie wild - aber eher Strichlandschaften, freundlich ausgedrückt. Selbst wenn man ganz genau hinsieht: Da ist keine Puppe zu erkennen. In unserer Diskussion auf Facebook schlägt Nadine vor, ich könne die Puppe doch selber zeichnen. Owe, will das wirklich jemand sehen? Doch vielleicht mache ich's tatsächlich - meinem süßen Rabauken zuliebe und als Übung, um meinen Perfektions-Ansprüchen auch noch den letzten Rest zu geben :)
 
Was meint Ihr - soll ich?
 
Und: Tbc, Ihr Lieben.
 
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 Da bin ich wieder - zum letzten Mal für heute? Es heißt ja schließlich Tagebuchbloggen und nicht Nachtusw...

Im Ernst, Leute, der Tag war lang genug. Und dieser Post auch. Der Kreis schließt sich: Beim Abendessen gab's wieder (!) kein Geschrei, und jetzt schlafen die Kinder. Beim Gute-Nacht-Sagen hat mich der Küstenjunge nochmal angestrahlt, so wie nur er es kann. Und das kleine Küstenmädchen hat sich vertrauensvoll an mich geschmiegt, bevor sie im Reich der Träume versunken ist. So schön!

Ein Bild für oben habe ich auch für Euch. Es ist ebenfalls nicht perfekt, aber ich hatte ja Montag schon erläutert, warum das gar nicht mein Anspruch ist. Ich liebe es trotzdem! Denn ich finde es zu süß, wie das kleine Küstenmädchen mit Feuereifer den Karton ausräumt, auch wenn es mir Mehr-Arbeit macht. Der Anblick wärmt einfach mein Herz und lässt mich schmunzeln. Daran will ich mich erinnern, dabei möchte ich feuchte Augen bekommen, auch noch in 10 oder 20 Jahren. Und das ist es, was zählt. 

Das gilt auch für diesen Post, der mir viel Spaß gemacht hat und den ich hoffentlich immer wieder gern lesen werde, um mir den Alltag mit unseren wunderbaren Küstenkindern ins Gedächtnis zu rufen. Experiment geglückt, würde ich sagen. Und bei Euch?

Gute Nacht, Ihr Lieben! Oder bis später?!

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In jedem Fall: Seid so unperfekt wie Ihr wollt, genießt das Leben und liebt Euch und Eure Kinder!

Eure Küstenmami
 

Mittwoch, 3. Februar 2016

#Familienmoment Nr. 11: Es geht nach oben!


Moin Ihr Lieben!
 
Willkommen beim 11. #Familienmoment! Ihr wisst ja, ich liebe Schnapszahlen, und die 11 ist nicht nur die kleinste, sondern - wie ich finde - auch die schönste von diesen. Außerdem schließt sich hier ein kleiner Kreis: Während es im allerersten #Familienmoment noch "voran" ging, geht es diesmal "nach oben" - doch dazu gleich mehr.
Überhaupt ist dies eine richtig gute Woche für richtig gute Zahlen: Gestern ist Follower-Zahl auf Facebook über die 500er-Marke gehüpft! Und zack, kurz darauf waren die ersten 100 Abonnenten auf Instagram voll!! Und das nach nur knapp einer Woche!!!
 
Ich bin mächtig stolz und habe mich sooo gefreut - ein riesengroßes DANKESCHÖN an Euch alle! Ich habe auch schon ein super süßes, kuscheliges und überdies nützliches Dankeschön für Euch organisiert, das ich anlässlich dieser tollen Meilensteine und als Dank für Eure Leser-Treue an Euch verlosen möchte. Na, ahnt Ihr, was es ist?!? Haltet die Augen offen - demnächst mehr!
 
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Jetzt aber zu unserem #Familienmoment der Woche, zu dem ich gar nicht viel sagen, sondern lieber Bilder sprechen lassen möchte. Es ist ein kleines Meilensteinchen, das unser kleines, großes, süßes, starkes Küstenmädchen da erreicht hat. Doch seht selbst:
 


 
Richtig, sie zieht sich hoch!!! Zwar erst auf die Knie, aber das klappt super. Und nichts ist mehr vor ihr sicher :) Nicht das Parkhaus des großen Bruders, nicht meine Bücher im Regal, nicht die Katzen auf ihren angestammten Liegeplätzen...
 
Schwierig ist eher das Wieder-runter-Kommen, das Ihr auf Bild zwei und drei seht. Da wird zunächst in die Seitgrätsche gegangen, um dann das eroberte Spielzeug auf dem Bauch liegend eingehend zu bewundern. Man kann ja so viel mehr greifen - und gleich mitgehen lassen! Sie freut sich darüber wie eine Schneekönigin. Und kaum sieht sie, dass man's sieht, grinst sie über beide Backen.
 
Unten angekommen wird gleich zur nächsten Erhöhung weiter gerobbt, um dort eine weitere Beute ins Auge zu fassen ;)
 
Ihr könnt übrigens sehen, dass dies mal wieder so eine Gelegenheit war, bei der ich einfach schnell zur Kamera gegriffen habe, ohne erst groß aufzuräumen. Dann wäre der Moment auch vorbei gewesen! Also wieder kein "perfektes" Bild, wie diejenigen, über die ich mir am Montag Gedanken gemacht habe; dafür eines, das ganz wichtig für unsere Familien-Erinnerungen ist :)
 
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Was war bei Euch letzte Woche los - was ist Euer #Familienmoment? Ich freue mich immer so auf Eure großen, kleinen, lustigen, traurigen, nachdenklichen und ganz besonderen Augenblicke in Euren Posts und Kommentaren! Ihr wisst ja: Alles kann, nichts muss; und alles, was Ihr teilen wollt, ist willkommen. Hauptsache, es kommt von Herzen! Hier stehen nochmal die Regeln, und wie immer könnt Ihr das Logo gerne mitnehmen.
 
Ganz herzliche Grüße von der stürmischen Ostsee
 
Eure Küstenmami

Montag, 1. Februar 2016

Kursbestimmung: Meine Bilder zwischen Alltag und Ästhetik

 
Moin, Ihr Lieben und willkommen im Februar!

 Ein neuer Monat steht an: Es ist bereits der zweite im schönen Jahr 2016. Die ersten Schneeglöckchen stecken die Nase aus der Erde, es wird wieder ein bisschen wärmer und ein bisschen heller. Ich mag dieses vorsichtige Vortasten des Frühlings sehr, auch wenn es natürlich noch dauert, bis er voll da ist, und wir auf der Terrasse im Strandkorb liegen können.

Es ist wieder Zeit für mein Monatsmotto, das für mich immer Anlass zur Reflexion ist. Was mich zur Zeit sehr beschäftigt, sind die Fotos, die ich schieße, besonders diejenigen für den Blog. Vielleicht liegt das daran, dass ich seit Neuestem bei Instagram bin. Dort sieht man so unglaublich gute, ästhetische, inspirierende oder auch einfach witzige Fotos, es ist der Wahnsinn!

 ***
Doch was heißt das eigentlich: "Gute" Fotos machen? Und was heißt das für mich?

"Gute" Fotos, z.B. im Sinne von "gut ausgeleuchtet", "gut scharf", "gut komponiert" sind nämlich gar nicht so einfach zu produzieren:

Zum einen braucht man dafür Tageslicht, und das ist bei uns im Norden im Winterhalbjahr nicht immer ohne weiteres vorhanden. Teilweise regnet es wie aus Kannen - bei Euch auch?

Dann ist das Licht einfach mies, auch draußen. Das trifft mich besonders auf unseren Ausflügen, die ich so liebe und so gern für Euch dokumentiere. Im Sonnenschein sieht nämlich alles viel schöner aus. Bloß: Den kann ich nicht zaubern. Da sind wir gerade auf dem weltbesten Spielplatz angekommen - und schwupp, ist das Himmelslicht weg. Die bunten Spielgeräte wirken dann ziemlich fad. Da hilft auch kein Fotoshop!

Oder wir sind am Meer, unsere Küstenkinder spielen schön, ich zücke die Kamera - und dann kommt ein Regenschauer, von nirgendwo her, aber mit einer Heftigkeit, bei der wir nur noch die Kids packen und sie in ihre Regenanzüge stecken können. Vielleicht auch noch die Kamera retten - aber das war's dann. Und ich kann es nicht ändern. Gerade, wenn wir für einen Ausflug am Wochenende eine relativ weite Strecke fahren müssen, kann ich auch nicht eben mal so wieder herkommen - jedenfalls nicht, wenn der aktuelle Blog-Post einigermaßen zeitnah raus soll.

 
Zuhause herrschen auch nicht immer ideale Foto-Bedingungen. Denn ich bin eine Mami, und das heißt: Meine Küstenkinder sind immer mit dabei oder mittendrin. Für's Fotografieren bedeutet das: Sie rennen ins Bild oder eben wieder raus, und das nicht, wie sie sollen. Sie schmeißen meine schönsten Bildaufbauten um oder wollen unbedingt auf den Arm, wenn die Mami gerade die Kamera zur Hand nimmt. Ob in diesem Augenblick das Licht leuchtend zur Terrassentür herein scheint oder ich eine geniale Idee habe, schert sie nicht.

Das ist ja auch irgendwie richtig so. Ich fotografiere ja nicht nur - wir leben ja auch!

Gutes Stichwort, übrigens: Das Leben mit Kindern ist nicht immer so aufgeräumt und ästhetisch. Im Gegenteil: Das Kinderchaos, die Breiflecken, die Wollmäuse, die kleinen und großen Bescherungen - sie gehören nun mal dazu. Das heißt nicht, dass ich sie Euch ausschließlich vorsetzen muss. Aber eben auch nicht das komplette Gegenteil.

Manchmal entsteht trotzdem das "vollkommene" Foto - in einem seltenen Moment der Ruhe oder einfach aus der Situation heraus. Aber eben nicht immer. Und will ich überhaupt perfekte, makellose Bilder, wie man sie oft auf Instagram sieht? Die wunderschön, aber manchmal auch ein bisschen zu fehlerfrei und deshalb steril sind?

Und will ich den Druck dazu? Genau, Druck! Bine schreibt auf ihrem genialen Blog "Was eigenes", wir erlägen fototechnisch einem "Ästhetik-Druck", weil wir angesichts der Hochglanz-Bilderflut selbst glaubten, diese produzieren zu müssen. Damit hat sie gar nicht mal so unrecht.

Nein, den Druck will und kann ich nicht! Bloggen soll Spaß machen, nicht krank. Und nein, ich will gar keine perfekt durchgestylten Fotos, die sich dafür gleichen wie ein Ei dem anderen. Ich will aber auch nicht total schlecht beleuchtete, verwischte Bilder von rümpeligen Ecken, auf denen man kaum etwas erkennen kann. Das will ich Euch und mir nicht antun.

Die Lösung liegt in der Mitte: In der Balance zwischen ästhetischem Anspruch und schönen, aber doch auch mal chaotischen, buntgewürfelten Alltagsbildern.

Denn unser Alltag findet auch in den Bildern statt. Was nicht heißt, dass sie schlecht sein müssen. Sie dürfen - sehr gerne - auch schön sein, aber vor allem fröhlich, lebendig, stimmungsvoll.

Authentisch eben.

Mir ist wichtig, dass die Stimmung rüberkommt, ebenso wie die Begeisterung und die Leidenschaft. Denn das ist das, was mich zum Bloggen gebracht hat und was für mich zählt. Und was ich weiterhin leben und genießen möchte!

Deshalb:

 
Ich will ehrliche Bilder. Egal ob aus dem Alltag oder als Ästhetik-Konstrukte: Sie sollen etwas von mir und von uns widerspiegeln.

Ich will spontan sein und auch so fotografieren dürfen. Mit der Kamera zumindest gelegentlich mal ganz im Hier und Jetzt sein - so wie es meine Kinder mir in größerem Maßstab vorleben. Dazu gehören auch Schnappschüsse, die aus einer Idee oder Stimmung heraus entstanden, aber eben nicht perfekt und schon gar nicht perfekt ausgeleuchtet sind.

Ich will das wahre Leben abbilden: Einen Menschen, der mich interessiert, ein Haus, das bunt ist, ein Kind, das lacht, aber eben auch mal weint, Orte, die mich begeistern, auch wenn es regnet und Pannen, die nun mal passieren. Das alles kann gerne schön aussehen. Muss es aber nicht. Hauptsache, die Stimmung kommt rüber und das "Ding an sich".
 
Ich will die kostbaren und schönen Momente einfangen und festhalten - besonders unsere #Familienmomente. Die gibt es übrigens immer mittwochs hier auf dem Blog - und die Fotos dazu sind alles andere als perfekt.
 
Ja, meine Bilder sind nicht perfekt und werden es vielleicht nie sein. Aber sie sind von Hand und mit Liebe und Leidenschaft gemacht. Sie sind nicht makellos, aber - hoffentlich - sehenswert.

Sie sind persönlich - denn mein Blog ist persönlich. Ich will Fotos mit dem und für's Auge machen - aber vor allem mit dem Herzen. Ich will das Wesentliche einfangen, auch wenn das etwas Simples ist.

Ich will ich sein - auch mit der Kamera. Und meine Familie, besonders meine Kinder, sollen sie selbst sein dürfen. Wir sind nicht perfekt, und das darf man auch sehen. Liebt uns so, wie wir sind!

Meine Bilder sollen vor allem Freude machen. Mir und Euch, uns allen. Wenn Ihr Euch beim Anschauen freut, wenn Ihr mit uns schmunzelt, wenn Ihr lacht, wenn Ihr weint, wenn Ihr Appetit und Lust auf Meer bekommt - und wenn sie mir gefallen und wenn ich Freude beim "Schießen" habe: Dann sind meine Fotos gelungen.
 
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So, und jetzt ab an die Kamera! Was ist für Euch ein "gutes" Foto?

(Bildquelle: http://www.wertvoll-blog.de/2016/02/familie-gestalten-monatsmotto-februar.html)


Ich danke, diesmal ganz besonders, Sonja für ihre inspirierende Monatsmotto-Aktion und Bine für ihren zugleich kritischen und aufmunternden Artikel zum Fotografieren!

Eine wunderschöne, lichtdurchflutete Woche wünscht Euch

Eure Küstenmami

PS: Übrigens würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir bei Instagram folgt!