Montag, 8. Juni 2015

Die Rathmannsdorfer Schleuse und die Rettung der Feuerwehr


 
Hallo Zusammen,
 
hier wird es gerade richtig Sommer! Die Sonne scheint, die Wiesen sind satt grün, es ist wunderbar warm - und wir haben uns vorgenommen, mehr draußen unterwegs zu sein!

 Also machten wir uns an einem wunderschönen Sonntag auf, um die Rathmannsdorfer Schleuse zu erkunden. Die Rathmannsdorfer Schleuse liegt am alten Eider-Kanal, sie war die dritte von insgesamt sechs Schleusen. Der Eider-Kanal verband ursprünglich (von 1784 bis 1890) die Kieler Förde mit einem natürlichen Flusslauf, der Untereider bei Rendsburg. Zusammen mit der Eider stellte der Kanal die Wasserstraße für die Schifffahrt zwischen Nord- und Ostsee dar; eine Funktion, die inzwischen der Nord-Ostsee-Kanal übernommen hat.

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Heutzutage kann man sich anhand der noch verbliebenen Elemente der Rathmannsdorfer Schleuse ein Bild davon machen, wie es früher einmal dort ausgesehen hat. Das ist natürlich etwas für uns Erwachsene... Die Kinder interessieren jedoch ganz andere Dinge! Doch auch davon gibt es genug in der wunderschönen Landschaft rund um die Schleuse - dazu unten gleich mehr :)
 



Um die Rathmannsdorfer Schleuse zu erreichen, biegt man von der Kreisstraße K 19 ab; an der Abzweigung steht bereits ein Hinweisschild. Rechts und links der schmalen Straße liegen Felder und Knicke, man fährt noch durch einen kleinen Tunnel - und schon ist man da. 



Beim Café und Restaurant Schleusengarten gibt es einen befestigten Parkplatz. Die Anlage und die Umgebung sind geradezu malerisch, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt: Schöne alte Hofgebäude werden von blühenden Wiesen umsäumt, unter den Obstbäumen grasen Ziegen, Hühner laufen frei herum. Da gibt es für Kinder natürlich viel zu gucken! Unser Küstenjunge und der Sohn der befreundeten Familie, mit der wir unterwegs waren, waren ganz begeistert.



Die Tiere lassen sich übrigens auch (auf eigene Gefahr) streicheln. Doch sooo mutig war unser kleiner Rabauke dann doch nicht - gucken reicht ja auch ;) Die Hühner waren ohnehin schneller als er...



Die Eier der glücklichen Tiere kann man übrigens gegen ein kleines Entgeld auch mit nach Hause nehmen.



Wir folgten dem Schild zur Rathmannsdorfer Schleuse, die erstaunlich imposant mitten in der grünen Landschaft liegt. Hier sind also früher die Schiffe durchgekommen! Einziger Nachteil: Mit Kindern muss man am Wasser natürlich aufpassen, aber das ist ja auch am Strand etc. der Fall.



Ein kleines Teilstück des alten Eiderkanals ist erhalten geblieben, hier und auf den sich anschließenden Feldwegen kann man wunderbar spazieren schieben. Nur geländegängig sollte der Kinderwagen aufgrund der teils schmalen und holprigen Wege sein!



Ich kann nur nochmal sagen, dass die Landschaft hier wirklich wunderschön ist! Wir hatten außerdem Glück und die Rapsblüte war noch in vollem Gange, das liebe ich ja :)

Zudem hält die Natur hier die besten Kinder-"Spielzeuge" parat, die man sich nur wünschen kann. Hoch im Kurs stehen bei unserem Küstenjungen und seinem Kumpel natürlich immer Stöcke und Steine, die man aufheben, einsammeln, wegwerfen, betrachten, befühlen und manchmal auch bekauen kann. Doch hier gab es noch etwas Besseres; die Freude aller Kinder und der Horror aller Mamis: Pfützen und Schlamm!



Na ja, glücklicherweise gibt es ja adäquate Kinderkleidung :) Denn hinein in die Pfützen mussten unsere Lütten, besonders der ältere Freund unseres Küstenjungen, der mit seinen 22 Monaten schon gut laufen kann.

 



Schlamm ist ja soooo spannend... Und der starke Papi nimmt mich auch dreckverschmiert auf die Schultern :)



Hier im Naturparadies fühlten sich unsere Racker richtig wohl. Und auch wenn man müde wird: Pusteblumen wegpusten geht immer, auch im Kinderwagen!


 
Schade, ich habe gar kein Foto vom Schlammaufstrich mit Pusteblumen obendrauf - aber Ihr könnt Euch ja sicher vorstellen, was wir hinterher sauberzumachen hatten...
Doch Hauptsache, die Kids hatten Spaß!
 
Die ganz Lütten (2 x 2,5 Monate) verschliefen die Angelegenheit übrigens weitgehend, während wir Mamis über ihre Schnullerketten fachsimpelten. Sind beide süß, oder?



 Jetzt waren wir hungrig und wandten uns dem Café und Restaurant Schleusengarten zu.



 Dort bekamen wir auf der Terrasse Kaffee und Kuchen serviert, obwohl das Team drinnen gleich zwei geschlossene Gesellschaften zu wuppen hatte - Hut ab! Die Torten waren wirklich lecker, und wir Mamis konnten die Kleinsten in Ruhe stillen. Kinderhochstühle und ein schöner Wickeltisch in der Behinderten-Toilette waren ein weiteres Plus. Der geliebte Rabauke und sein Kumpel krabbelten bzw. liefen auf der Terrasse und im Garten herum, um weitere Stöcke und Steine zu begutachten und sich vorsichtig wieder den freilaufenden Hühnern zu nähern.

Wir Großen entspannten uns und genossen den Frieden - vielleicht ein bisschen zu sehr...



Denn plötzlich war das Geheule groß: Das tolle rote Feuerwehrauto des Freundeskindes war ausgerechnet in die Öffnung des Sonnenschirmständers gefallen! Oder hineingeschoben worden? Jedenfalls bekam der kleine Mann es dort nicht wieder heraus. Auch nicht mit seinen langen grazilen Kinderfingern. Und wir schon gar nicht mit unseren großen Erwachsenenhänden...



Als das klar war, war die Not groß. Denn einem weinenden kleinen Kind kann man natürlich auf keinen Fall rational erklären, dass das ja nur irgendein blödes unbedeutendes Auto ist - nein, es war sein über alles geliebtes Feuerwehrauto!!!

Die Mission war klar: Es musste gerettet werden. Die Papis übernahmen und besorgten "Werkzeug". Vom Restaurant durften wir netterweise eine lange Grillzange ausleihen. Doch damit ging es nicht. Das Auto verkeilte sich nur noch mehr.


 Also Stöcke holen, aus der Umgebung, und versuchen zu hebeln!


Kein Erfolg, die Tränen des kleinen Jungen flossen heftiger. Da hatte der Küstenpapi - und ich war mächtig stolz auf ihn - die rettende Idee: Auseinanderbauen, umdrehen und rausschütteln!


Mit vereinten Kräften gelang das dann auch. Das war nicht so ohne, denn die Platten, die normalerweise ein Umkippen des Sonnenschirms verhindern sollen, waren echt schwer.

Es folgte die feierliche Übergabe durch die tapferen Retter...


...und das geliebte Auto konnte von seinem Besitzer wieder ans Herz gedrückt werden!


Puuh, nochmal gutgegangen. Und wir fuhren nach Hause, um unsere müden und schlammbedeckten Kinder samt Ausrüstung zu säubern und in den Mittagsschlaf zu begleiten. Denn dieser dient bekanntlich nicht nur der Erholung, sondern auch der Verarbeitung des Erlebten bzw. des Gelernten - doch dazu gibt es demnächst einen Gastartikel hier auf dem Blog :)

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Wie spielen Eure Kinder in der Natur und bei Ausflügen? Was entdecken und was lieben sie besonders?

Euch allen einen sonnigen Wochenstart

Eure Küstenmami
 


Freitag, 5. Juni 2015

#FantaSpielSpass: Das wiedergefundene Lachen. Unsere schönste Spielplatzgeschichte


Hallo Zusammen,
 
heute will ich Euch unsere schönste Spielplatzgeschichte erzählen. Es ist eine von vielen schönen Spielplatzgeschichten, aber die, die sich mir am meisten eingeprägt hat.

Spielplätze sind wichtig: Für unsere Kinder, für uns als Eltern, für das Raus-Kommen, das Zusammen-Spielen, das Gemeinsam-Lachen und vor allem das Glück-im-Augenblick. Und damit das so bleibt, brauchen wir Menschen, die sich für den Erhalt und die Pflege von Spielplätzen einsetzen. So wie meine Blogger-Kollegin Mama notes, die zusammen mit der  Fanta Spielplatzinitiative und dem Deutschen Kinderhilfswerk die Spielplätze in Deutschland unterstützt. Denn obwohl viele Spielplätze toll ausgestattet und in einem guten Zustand sind, gibt es doch auch andere, die noch verbessert oder aufgewertet werden können.

Deshalb können sich noch bis zum 7. Juni 2015 Spielplatzeigentümer, Kommunen, Vereine und auch Privatpersonen mit ihrem Spielplatz um eine Sanierungsförderung bewerben. Informationen dazu findet Ihr bei der Fanta Spielplatzinitiative und beim Deutschen Kinderhilfswerk. Dort könnt Ihr bis zu 20.000 Euro Sanierungsunterstützung für Euren Lieblingsspielplatz gewinnen! Also seid schnell und füllt das Online-Formular aus!

Anlässlich dieser Initiative hat Mama notes zudem dazu aufgerufen, im Rahmen der Blogparade #FantaSpielSpass eigene Spielplatzgeschichten zu erzählen und zu zeigen, warum Spielplätze aus dem Mami- und Familienleben nicht mehr wegzudenken sind. Und da sind wir mit Küstenkidsunterwegs gerne dabei - danke für Deine Initiative, Mama notes!



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Hier kommt unsere Geschichte:
 
Es war ein trübsinniger Tag. Unser kleiner, fast 17 Monate alter Küstenjunge war schon morgens mit einem Weinen aufgewacht. Kein Wunder, er bekam gerade seinen ersten Backenzahn und das Zahnfleisch war wund und schmerzte. Armer kleiner Kerl... Er ist ansonsten immer recht tapfer, aber das Zahnen machte ihm zu schaffen. Entsprechend hatte er schlecht gegessen, kaum gespielt, und der Mittagsschlaf war, na ja, für die Katz. Nachmittags waren wir dann auf dem hiesigen Stadtteilfest in der Hoffnung, dass ihn das etwas aufheitern würde. Vielen kleinen Kindern ist so was ja zu viel, die ganzen Menschen, der Lärm und die vielen Eindrücke. Unser kleiner Rabauke - das haben wir schon bei mehreren Gelegenheiten festgestellt - findet ein bisschen Trubel jedoch toll; jedenfalls so lange es nicht zu wuselig wird. Er lacht dann und ruft und zeigt auf alles, was er sieht. Und zu sehen gab es einiges, auch wenn es insgesamt ein eher kleines und gemütliches Fest war: Da war die Feuerwehr vor Ort und veranstaltete Wasserspiele, eine Hüpfburg war aufgebaut, auf der Musikbühne traten lokale Gruppen auf und ein Flohmarkt lud mit Kinderklamotten und jeder Menge Spielzeug zum Stöbern ein. Außerdem trafen wir einige Freunde und Bekannte samt ihren Kindern, das ist immer nett auf so einem Fest.
 
Doch auf all das kam diesmal keine Reaktion vom Küstenjungen. Stumm saß er in dem "Pilotensitz" vorne in unserer Geschwisterkarre, während unser kleines Küstenmädchen hinten friedlich schlief. Er hatte so gar keine Freude an allem und starrte nur vor sich hin. So langsam machte ich mir richtig Sorgen. Fieber hatte er keins, das hatte ich sicherheitshalber gemessen. Aber er wirkte fast apathisch, was war bloß los? So kannte ich ihn gar nicht, er ist sonst so ein fröhlicher und aufgeweckter Racker, immer kaspert er herum und hält alle in Atem. Doch hier war nichts zu reißen. Wir verließen das Fest also bald wieder, und ich überlegte, womit ich ihm vielleicht doch noch eine Freude machen und ihn aus der Reserve locken konnte.
 
Da kamen wir am Spielplatz vorbei - dem Spielplatz auf unserem Heimweg, mit Kletterturm, Sandkasten, Rutsche und Bagger, der sonst immer ein großer Anziehungspunkt war. Mein Mann - das große Kind - musste natürlich gleich nochmal die Seilbahn ausprobieren :) "Nimm doch den Kleinen auf den Arm!" rief ich und schon schwebten sie zu Zweit dahin. Unser Küstenjunge hob zwar noch nicht seine Mundwinkel, aber immerhin guckte er interessiert - was jauchzte der Papi da so rum?

 
Ich witterte Morgenluft. "Komm, lass uns im Sand spielen!" Der geliebte Rabauke ließ sich hinsetzten und tatsächlich, da tat sich was: Die eine Hand wühlte im Sand, dann die andere mit, ein Stock wurde entdeckt und eingesetzt und HUIIII! flog der Sand in die Luft! Auch in den Kragen, aber egal, Hauptsache, er war nicht mehr so teilnahmslos!
 
Jetzt krabbelte unser Racker auch schon, quer durch die Sandkiste auf die Rutsche zu. Dort richtete er sich auf und zeigt nach oben. "Willst Du rutschen, Süßer?" Eine zustimmende Kopfbewegung, gefolgt von "Dubben, dubben" - das war sein neues Lieblings-"Wort" und hieß wohl "ja". Ich setzte ihn auf halbe Höhe der Rutsche und ließ ihn vorsichtig hinuntergleiten; mein Mann fing ihn auf. "Nochmal?" Wieder Zustimmung. Da - ein erstes Lächeln! "Jetzt aber mal mit Schwung!" Ich kletterte auf den Rutschturm, der für unseren Kleinen noch nicht allein zu erklimmen war. Der Papi hob ihn hoch, mir auf den Schoß. "So", machte ich uns startklar, "jetzt rutschen wir zusammen, ja?!" Zustimmung. "OK: Eins, Zwei, Drei - LOOOOOS" Wir rutschten, so richtig mit Schwung. Unten fing uns der Papi auf, doch es war zu viel Schwung, wir rutschten ihn um und purzelten alle Drei in den Sand. "Uiiii!"

Und da, da lachte endlich mein Küstenjunge. Wir lachten zu Dritt, von oben bis unten mit Sand paniert, und mir hüpfte das Herz.


 
Gut, dass es Spielplätze gibt!!!
 
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Was sind Eure schönsten Spielplatzgeschichten?

Von Herzen

Eure Küstenmami
 


Donnerstag, 4. Juni 2015

Mehr Spaß beim Baden: Wir testen die TOMY Raketenfontäne

 
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Hallo Zusammen,
 
baden Eure Kinder gern? Sind sie so richtige Wasserratten oder tun sie sich mit dem nassen Element eher schwer?

Kinder sind da ja total unterschiedlich: Die einen jubeln, sobald man das Wasser in die Wanne einlässt, die anderen reagieren zurückhaltend oder sogar abweisend. Unsere beiden Küstenkids könnten verschiedener nicht sein: Unsere kleine Maus ist wirklich gerne im Wasser, wie wir schon beim ersten Baden des neugeborenen Würmchens festgestellt haben. Unser "großer" Rabauke hingegen verhält sich dabei eher zögerlich; alles, was nass ist, ist einfach nicht so "seins".

Deshalb war ich sehr gespannt, als die neue Raketenfontäne von TOMY bei uns zum Testen eintraf. Damit sollen nämlich auch kleine Wassermuffel Spaß am Baden bekommen! TOMY ist ja ein bekannter Spielzeughersteller, und wir freuen uns sehr, dieses und weitere neuartige Spielzeuge testen zu dürfen und Euch davon berichten.

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Unser Küstenjunge fand auf jeden Fall schon mal das Paket toll und half eifrig beim "Unboxing".



Die TOMY Raketenfontäne macht mit ihrem kunterbunten Äußeren einen guten ersten Eindruck. Sie scheint auch ziemlich stabil zu sein, denn für den Transport war sie nicht zusätzlich in Luftpolsterfolie oder ähnliches verpackt worden. Das ist gut, denn unser geliebter Rabauke geht nicht immer nur zartfühlend mit seinem Spielzeug um. Gerade, wenn er von etwas begeistert ist, wird das auch mal freudestrahlend in die Luft geworfen :)

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Vor der eigentlichen Nutzung haben wir Erwachsene uns erst einmal mit der Funktionsweise der Raketenfontäne vertraut gemacht. Diese ist denkbar einfach: Man braucht die Rakete lediglich unter Wasser zu drücken, schon füllt sie sich mit Badewasser.



Lässt man die Rakete dann in die Luft steigen, sprich, hebt man sie hoch, kommt unten aus der Düse, dem 'Raketenantrieb', eine schöne breite Wasserfontäne.



Die Raketenfontäne funktioniert also rein mechanisch, allein durch die Schwerkraft und die Kraft des Wassers. Das hat mich als echte Glucken-Mami natürlich gefreut, denn ein batteriebetriebenes Spielzeug wäre im Badewasser ja auch ziemlich riskant.
Hier seht Ihr die Raketendüsen von unten:



Ein witziges Detail ist auch der kleine orangefarbene Seestern, der sich im Sichtfenster bewegt und die Füllhöhe anzeigt.



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Beim eigentlichen Baden haben wir festgestellt, dass es eine gute Idee ist, das Kind erst einmal selbst mit der Raketenfontäne spielen zu lassen, um es damit vertraut zu machen. Auch kann man mit der Fontäne zunächst eine Hand oder einen Fuß duschen, bevor man zum kritischsten Punkt, der Kopfwäsche, übergeht.

Die sollte auch gerne von einem Erwachsenen übernommen werden, wie wir gemerkt haben, denn um das selber zu machen, ist unser Küstenjunge mit seinen knapp 17 Monaten noch zu klein. Das hat dann auch der liebe Papi erledigt ;)



Planschen können aber ebenso die Lütten mit dem farbenfrohen Wasserspielzeug! OK, das war unserem Sohnemann auch deutlich lieber als die Kopfwäsche. Nun ja, Spielen kommt für ihn halt vor Waschen, das ist vielleicht auch verständlich ;) Es macht ohnehin Spaß, sich auf einen Raketenstart mit allem Drum und Dran einzulassen: Mit "10, 9, 8, ... 3, 2, 1, Los!!!" kann man einen richtigen Countdown hinlegen, bevor das Duschen losgeht.

Das haben jedenfalls die Nachbarmädels gemacht, die die Raketenfontäne einem weiteren Test unterzogen haben. Da sie ein ganzes Stück älter sind (2,5 und 5,5 Jahre), können sie noch viel selbstständiger mit dem Wasserspielzeug agieren und die Fontänenfunktion voll ausnutzen. Das Geplansche war auch hier groß! 

Dazu noch ein Tipp: Die Raketenfontäne sprüht wirklich gut! Wenn größere Kinder sie sich hoch über den Kopf halten und womöglich noch in der Badewanne stehen, kann eventuell auch der Rest vom Bad einen Schwall Wasser abbekommen. Daher entweder nicht so hoch halten - oder den Kindern ihren Spaß lassen und hinterher wischen :)



Und spätestens, wenn es draußen so richtig warm wird, können sich die Kinder mit der Raketenfontäne im Planschbecken im Garten gegenseitig duschen :) Dafür hat sich auch hier schon die halbe Nachbarschaft angemeldet!

Fazit:

Die TOMY Raketenfontäne ist laut Hersteller für Kinder ab 12 Monaten geeignet; aber auch größere Kinder können durchaus ihren Spaß damit haben. Die kunterbunte Rakete ist kinderleicht zu bedienen und im Handling ziemlich robust. Zwar hat sie unseren Sohnemann (noch) nicht zum Wasserfrosch gemacht, gute Ansätze sind aber durchaus vorhanden :) Wir freuen uns auf weitere Einsätze im Planschbecken und am Meer!

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Welche Wasserspielzeuge kennt Ihr so? Welche Tricks und Hilfsmittel setzt Ihr ein, um Euren Kindern die Haare zu waschen? Was macht Euren kleinen Wasserratten Spaß?

Viele liebe Grüße

Eure Küstenmami


Mittwoch, 3. Juni 2015

Die Bräutigamseiche: Der romantischste Baum der Welt

 
Hallo Zusammen,

diese Woche ist ein bisschen durcheinander! Normalerweise zeige ich ja montags immer unseren Wochenend-Ausflug. Doch diesen Montag war der Erste, also Monatsmotto-Tag. Deshalb bekommt Ihr heute, am Mittwoch, einen Ausflugspost, und zwar einen, den ich schon länger angekündigt hatte. Es ist der 2. Teil unseres Ausflugs in das Eutiner Umland. Alles zu unserem Spaziergang durch Eutin selbst könnt Ihr hier nochmal nachlesen. Den 2. Teil gibt es als eigenen Post, weil ich Euch darin etwas ganz Besonderes vorstellen möchte: Die Bräutigamseiche - den wahrscheinlich romantischsten Baum der Welt :)

Ihr seht, da war noch Frühjahr!

Viel Spaß damit :)
 
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Nach unserem Besuch in Eutin fuhren wir die B 76 Richtung Plön. Kurz hinter Eutin befindet sich auf der rechten Seite der Straße eine Obstplantage, auf deren Höhe ein Forstweg rechts von der Straße abbiegt. Nach einiger Zeit kommt rechter Hand ein kleiner Parkplatz. Ein Wegweiser nennt bereits das Ziel: Die Bräutigamseiche.


Das Auto stellten wir ab, denn die letzten paar Meter geht man zu Fuß. Und dann sahen wir sie: Eine wunderschöne, über 500 Jahre alte riesige Eiche, die hier mitten im Dodauer Forst steht. 


Um die Bräutigamseiche ranken sich gleich mehrere Liebesgeschichten. Eine Legende besagt, dass ein keltischer Fürstensohn sie gepflanzt habe, den ein christliches Mädchen befreite, als er selbst an einen Baum gebunden wurde. Den Namen "Bräutigamseiche" verdankt sie hingegen einer Hochzeit, die die Eltern der Braut zunächst mit allen Mitteln verhindern wollten. Die Tochter des Försters und ein reicher Fabrikantensohn liebten sich - das galt im 19. Jahrhundert allerdings nicht als standesgemäß. Da ihnen der Kontakt verboten war, fanden die beiden Liebenden einen anderen Weg: Sie nutzten ein Astloch der Eiche, um sich heimlich Briefe zukommen zu lassen. Gegen diese Liebe war der Vater der Braut schließlich machtlos; er hatte ein Einsehen und die beiden konnten heiraten - natürlich unter den Zweigen der Eiche :)

Diese Geschichte blieb nicht ohne Nachahmer: Immer mehr Liebende nutzten das Astloch, um dort ihre Briefe zu hinterlassen, und 1927 entschloss sich die Post, hier einen eigenen "Briefkasten" einzurichten. Die Eiche hat seitdem sogar eine Postadresse:


Man kann auch auf den Postboten warten, der Montag bis Samstag zwischen 12:00 und 15:00 Uhr vorbeikommt und tatsächlich Liebesbriefe aus aller Welt bringt! Denn die Bräutigamseiche ist zum Heirats- und Beziehungsstifter geworden: Wer immer möchte, kann seine Wünsche und Sehnsüchte zu Papier bringen und an die Eiche schicken! Andere Interessierte können die Briefe aus dem Astloch nehmen, lesen und beantworten - das Briefgeheimnis gilt hier nicht. Schon mehrere Ehen sollen so zustande gekommen sein - auch die des Postboten, der nach einem Fernsehbericht über die  berühmte Eiche von einer Saarländerin direkt angeschrieben wurde und sie geheiratet hat :)


Heutzutage wird die Bräutigamseiche durch einen Zaun geschützt und hat einen Zugang mit einer Leiter. Natürlich sind wir diese auch hochgeklettert und haben mal gekiekt - aber schließlich sind wir schon verheiratet ;)


Wie auch die Bräutigamseiche selbst, die ihren "Partner" übrigens in der Himmelgeister Kastanie aus Düsseldorf gefunden hat:

 
Ihr seht, die Bräutigamseiche ist wirklich sehr beliebt. Es gibt jeden Tag viele Besucher - und auch viele Briefe! Selbst der Spott über diesen einzigartigen Baum ist liebevoll :)


Kennt Ihr auch so einen wundervollen Briefkasten? Apropos, jetzt bin ich neugierig geworden: Wie habt Ihr Euren Partner/Eure Partnerin kennengelernt? Was bzw. wer war Euer "Heiratsstifter"?

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Einen Tag voll Luft und Liebe wünscht Euch

Eure Küstenmami
 


Montag, 1. Juni 2015

Ab nach draußen! Mein Monatsmotto im Juni 2015

 
 
Hallo Zusammen,
 
wann wart Ihr zuletzt draußen? Also so richtig, nicht nur auf dem Weg vom Auto zur Haustür oder umgekehrt? Wann seid Ihr zum Beispiel draußen spazieren gegangen, habt draußen gespielt oder einen Kaffee in der Sonne getrunken?
 
Warum ich das frage? Weil ich mich bzw. uns in letzter Zeit viel zu oft dabei erwischt habe, wie wir im Haus hockten, statt ins Freie zu gehen. Natürlich kann man auch drinnen mit einfachen Mitteln schön spielen oder es sich gemütlich machen. Und zugegeben, das Wetter war im Mai nicht immer das Beste. Es hat geregnet, gestürmt und war teilweise erbärmlich kalt. Doch bereits bei der "12 von 12"-Aktion, bei der wir diesmal die Spielzeit ausgerufen hatten, habe ich gemerkt, dass mich das nervt.
 
Also, das soll jetzt anders werden! Und nächste Woche soll sogar das Wetter hier im Norden mitspielen - dann gibt es keine Ausreden mehr. Dann heißt es:
 
Ab nach draußen!
 
Das erkläre ich zum Monatsmotto für Juni :) Damit wir die Beine in die Hand nehmen, das Sandkastenspielzeug unter den Arm klemmen und wieder mehr außer Haus unternehmen. Egal, ob am Strand, übers Land, im Garten oder auf dem Spielplatz: Draußen wollen wir unterwegs sein, draußen scheint die Sonne, draußen wird es Sommer!
 
 
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Wie immer ein großes DANKESCHÖN an Sonja, die alle Monatsmottos sammelt!
 
 
 
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Was ist Euer Motto für den Monat Juni?
 
Wunderschöne 30 Tage wünscht Euch
 
Eure Küstenmami