Montag, 18. April 2016

Tiere hautnah erleben: Unser Besuch im Tierpark Gettorf + Verlosung

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Moin, Ihr Lieben!

Sind Eure Kinder auch so verrückt nach Tieren? Unser Küstenjunge kann gar nicht genug davon bekommen! Das betrifft Tier-Puzzle, Tier-Bilderbücher, besonders aber lebendige Tiere, die er fasziniert beobachtet, wo immer er sie zu sehen bekommt.

Um ihm und dem kleinen Küstenmädchen eine Freude zu machen, haben wir deshalb in diesem Frühjahr einen ganz besonderen Ausflug unternommen: Wir waren im Tierpark Gettorf.

Nachdem ich Euch ja schon vor einiger Zeit auf Instagram ein paar Bilder von unserem Besuch dort gezeigt habe, möchte ich Euch heute ausführlich von dem süßen Zoo und seinen tierischen Bewohnern berichten. Und am Ende des Posts habe ich noch eine Überraschung für Euch: Ihr könnt Eintrittskarten für den Tierpark Gettorf gewinnen!

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Gettorf liegt auf halber Strecke zwischen Kiel und Eckernförde, und der Tierpark ist über die B76 gut erreichbar. Auf dem ca. acht Hektar großen Areal des Parks sind über 850 Tiere zu sehen. Was mir besonders gefällt: Teils können die Gehege betreten und einige Tiere sogar gestreichelt werden! Im Gegensatz zu einigen der richtig großen Zoos geht es hier eher gemütlich zu, ohne dass es deshalb an Attraktionen mangelt. Die Atmosphäre ist einfach entspannt - ein Tierpark zum Wohlfühlen und Genießen eben!

Die vielen verschiedenen Tiere sind wirklich eine Augenweide - für die Kids und auch für mich als begeisterte Hobby-Fotografin. Deshalb habe ich Euch auch ganz viele Bilder mitgebracht! Auf dem interaktiven Tierparkplan auf der Homepage des Tierparks Gettorf könnt Ihr zudem vorab sehen, was Euch alles erwartet und Euch schon mal vorfreuen :)

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Gleich wenn man den Tierpark betritt, warten auf der rechten Seite die Berberaffen in einem großen Gehege auf einen. Die frechen Genossen sind gern aktiv: Sie flitzen blitzschnell von Stange zu Stange, jagen sich gegenseitig durch den Raum oder kommen neugierig ans Gitter. Da hatte unser Küstenjunge was zu gucken!


Überhaupt beherbergt der Tierpark ganz unterschiedliche Affenarten, darunter auch Schopfmakaken, Kattas, Schimpansen und Gibbons. Einige haben sogar kürzlich Nachwuchs bekommen...

 
Ach, seht nur; sind das Affenjunge und seine fürsorgliche Mami nicht süß?

Einen Besuch wert sind auch die zweihöckrigen Kamele, die auf einer großen Koppel zusammen mit einem Rudel Damhirsche ihren Auslauf genießen. Wiederkäuend gucken sie gerne über den Zaun, um sich von oder mit den Besuchern fotografieren zu lassen:
 


Auf jeden Fall haben sie die Ruhe weg! Und dafür, dass die asiatischen Wüstenschiffe in ihrer Heimat Temperaturschwankungen von -30 bis +40°C aushalten können, kommt ihnen das Wetter hier oben in Schleswig-Holstein wahrscheinlich wohl temperiert vor :)



Unsere Küstenkinder und die Kids einer befreundeten Familie fanden auch die Zebras in der Afrika-Anlage klasse. Diese ließen sich ganz lieb mit dem Futter, das man im Tierpark erwerben kann, versorgen. Nur immer schön auf der flachen Hand reichen ;)
 
 
Die ebenfalls bei den Kindern beliebten Zwergesel hingegen steckten ihre zauseligen Köpfe zusammen und waren mit dem zufrieden, was sie bei sich auf der Koppel fanden.



Im Pferdestall konnten die "Hottis" vom sicheren Arm des Küstenpapis aus bewundert werden.




Fast ein bisschen groß hingegen für die Lütten war der Vogel Strauß. Wir Erwachsene waren jedoch umso mehr fasziniert: Der überragte uns alle! Unglaublich, was für ein Gefieder, was für Krallen - was für ein Vogel!


 
Überhaupt leben im Tierpark Gettorf jede Menge kunterbunter und exotischer Vögel, viele davon in begehbaren Volieren. Hier kann man leicht Tuchfühlung zu den Tieren aufnehmen; mit etwas Glück fressen sie einem am frühen Vormittag, wenn noch nicht so viele Besucher da sind, sogar aus der Hand ;)



Guckt mal, dieser freundliche Geselle wollte gar nicht mehr runter von meiner Schulter! Übrigens: Vorsicht bei glitzernden Ketten oder Ohrringen - die mögen die Kakadus besonders gern...



Sehr gut füttern können Kinder die bunten Wellensittiche, die in großer Zahl das Gehege bewohnen und gerne auf die Hand kommen.


 Die aus Südamerika stammenden Grünflügelaras, die so heißen, obwohl ihr Gefieder hauptsächlich rot ist (!), teilen sich mit den Gelbhauben-Kakadus die nächste Voliere.
 



Wenn die größeren Vögel fliegen, machen die Kids große Augen: Das ist schon eine andere Spannbreite, die da durch die Lüfte rauscht!


Beim Goldfasan ist die Farbenpracht äußerst ungleich verteilt: Das schillernde Männchen hat dafür den Job, während der Brutzeit das Weibchen mit seinem prächtigen Halskragen abzuschirmen. Na, hättet Ihr Euch im Wochenbett auch so einen fürsorglichen Partner gewünscht?

 


Wenn es draußen doch noch etwas kühler ist oder bei uns im Norden mal ein Schauer runterkommt, kann man sich gut die Tiere in den beheizten Innengehegen ansehen. In der Paradieshalle treffen wir die farbenprächtigen Victoria-Krontauben, die eigentlich in Papua-Neuguinea Zuhause sind.


Und natürlich die Erdmännchen! Sie sind zur Zeit meist drinnen, weil sie in der Übergangsjahreszeit noch ziemlich wärmebedürftig sind. Das kann ich gut verstehen! Guckt mal, hier genießt jemand so richtig den Wellnessaufenthalt unter der Wärmelampe!


 Eine weitere ganz wichtige, wenn nicht die wichtigste Anlaufstelle für manche Eltern und Kinder im Tierpark Gettorf ist der Streichelzoo:

Tierpark Gettorf

 
Hier darf angefasst, geknuddelt und (in vernünftigem Rahmen) gefüttert werden, was das Zeug hält! Die Zwergziegen und Kamerunschafe kommen beim Anblick der Besucher eifrig herbei, haben aber auch ihre Rückzugsbereiche, wenn sie einmal Ruhe brauchen.

Tierpark Gettorf

Neben den vielen Tieren sind die Spielplätze ein weiteres, absolutes Highlight. Ich kenne Familien, die allein deswegen öfter hierherkommen!



Es gibt im Tierpark Gettorf ganz unterschiedliche Spielanlagen mit einer großen Anzahl von Spielgeräten für Groß und Klein, die ständig erneuert und erweitert werden.



Hier seht Ihr die Wasser- und Matsch-Spielstation, die über mehrere Ebenen und zahlreiche Kanäle verläuft - Wechselkleidung nicht vergessen! Inzwischen ist das Wasser auch angestellt; aber Ihr seht ja, unser Küstenjunge hatte auch ohne seinen Spaß :)



 
Alles, was mit Schaukeln und Drehen zu tun hat, findet er ebenfalls attraktiv!




 
 Die verschiedenen Karusselle fanden auch die Mädels der befreundeten Familie toll. Im Tierpark verteilt gibt es übrigens noch viele andere Möglichkeiten für kleine und große Entdecker, ihre Sinne zu nutzen:
 
 
 
 Aber am liebsten steht unser Küstenjunge am Steuer! 
 

 
Ach ja, die Mamis und Papis dürfen auch spielen: Es gibt einen kostenlosen WLAN Zugang von der Kasse bis zum Wasserspielplatz ;)

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VERLOSUNG


Ich könnte Euch noch so viel mehr berichten: Von den Schau- und Mitmach-Fütterungen, vom Natur-Erlebnispfad, von ganz vielen weiteren Tierarten und den Tierpatenschaften, vom Wickelraum, der Hüpfburg undundund...

Doch das muss bis zum nächsten Mal warten, denn ich habe ja noch die Verlosung für Euch: Dank des großzügigen Sponsorings darf ich 5 Eintrittskarten für Kinder und 3 Eintrittskarten für Erwachsene für den Tierpark Gettorf an Euch verlosen!


TEILNAHMEBEDINGUNGEN

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4.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post (anonyme Teilnehmer bitte Namen + Mail-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat), und beantwortet folgende Frage: Was reizt Euch an einem Tierpark-Besuch ganz besonders? Und welche Art von Karten (Erwachsene/Kinder) möchtet Ihr gewinnen?

5.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 01.05.2016, 23.59 Uhr.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien und wird in keiner Weise von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Der/die glücklichen Gewinner/innen werden ausgelost und hier auf dem Blog bekannt gegeben.

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Ich wünsche Euch allen ganz viel Glück und eine tierisch gute Woche!!!

Eure Küstenmami
 
 Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Tierparks Gettorf entstanden.


PS: Da es so schön passt, verlinke ich diesen Post bei Tanjas schöner Aktion #GemeinsamDraußen. Dort könnt Ihr noch weitere Tipps und Berichte zu Familienunternehmungen im Freien lesen!


Freitag, 15. April 2016

Die Mumins und Pippi auf unserem Familientisch: Zauberhaftes Geschirr von Muurla

Ein wunderschöner Mumin-Becher
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Moin, Ihr Lieben!
 
Wie frühstückt Ihr eigentlich so - in der Woche und am Wochenende? Bei uns gibt es im ganz normalen Alltag morgens meist einen Müsli- oder Mehrkorn-Brei mit etwas Obst und als Getränk Wasser für die Lütten und ein einfaches Müsli plus einen ordentlichen Pott Kaffee für uns Große. Das geht schnell, macht nicht viel Aufwand und ist trotzdem ein gesunder Start in den Tag.
 
Am Wochenende hingegen sieht die Sache schon anders aus! Wir haben Zeit und lassen es gemütlich angehen, auch beim Essen. Da wird der Familientisch sonntäglich gedeckt, und zwar mit allem Drum und Dran. Während ich die Kinder wasche, wickle und anziehe, backt mein Mann Brötchen (auf), kocht uns Eier und stellt alles auf den Tisch, was zu einem ausführlichen Frühstück gehört: Aufschnitt, Käse, Gurken, Tomaten, Obst, Säfte, Marmelade, Butter, Senf, Aufstriche, gerne auch geräucherter Lachs oder etwas Heringssalat - wir sind ja echte Nordlichter!
 
Ja, wir essen gern gesund - aber nicht nur. Auf dem Sonntags-Frühstückstisch steht deshalb schon mal die Schokoladensoße oder das Nutella. Allerdings nur für uns Erwachsene ;) Den Kindern haben wir nämlich bislang die pure Existenz von Schokolade & Co erfolgreich verschwiegen - und das kann auch gerne noch eine Weile so bleiben :)

Eine hellblaue Mumin-Schale
 
Wir Großen essen mit 'richtigem' Besteck. Unser zweijähriger Küstenjunge und das kleine Küstenmädchen, das jetzt ein Jahr alt ist, nutzen hingegen noch die einfachen, farbigen Plastiklöffel, die wir von Anfang an hatten und die momentan noch besser in ihre kleinen Münder passen. Allerdings gucken sie schon nach unserem silberglänzenden Besteck; ich denke, demnächst wird es Zeit für ein Kinderbesteck!

An Geschirr haben wir ein schlichtes weißes Service mit leicht gelbem Rand, das man hervorragend mit anderen, bunten Sachen kombinieren kann. Ich mag das ja, wenn auf dem Familientisch auch mal etwas Fröhliches, Farbenfrohes steht! Und natürlich etwas, was die Kinder lieben, denn dann essen sie einfach besser. Unser Küstenjunge bemerkt beispielsweise immer ganz genau, welche Farbe sein aktueller Löffel und will auch am liebsten aus dem "schönen" Becher trinken :)

Ein wunderschöner Mumin-Becher

Aus so einem, zum Beispiel! Denn wir haben uns einige ganz besondere Stücke des zauberhaften Muurla-Geschirrs zugelegt, das direkt aus Finnland kommt. Ihr wisst ja, das ich für alles, was aus dem hohen Norden stammt, schwärme, und für finnisches Design allemal!

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Finnisches Design ist übrigens auch der Name des Online-Shops, mit dem sich ganz einfach von Deutschland aus die beliebten finnischen Produkte für die eigenen vier Wände bestellen lassen. Dort gibt es nicht nur Geschirr, sondern auch ganz viele andere formschöne und funktionale Sachen für Küche, Bad und Schlaf- bzw. Wohnzimmer. Gegründet hat ihn ein deutsch-finnisches Unternehmer-Pärchen: Julia ist in Mecklenburg-Vorpommern geboren und aufgewachsen, und Oskari ist ein waschechter Finne! Ihr Unternehmen sitzt direkt in Muurla, dem Ort, der auch dem wunderschönen Muurla-Emaille-Geschirr seinen Namen gegeben hat :) Als ich bei Julia meine Bestellung aufgegeben habe, sagte sie mir, dass sie für die Artikel nur ein paar Türen weitergehen müsse; ist das nicht klasse?!
 
Eine Mumin-Schale

Emaille-Geschirr hat viele Vorteile, vor allem für Familien und Leute, die gerne unterwegs sind ;) Es ist unglaublich stabil - und ja, ich gebe es zu, bei uns fliegt schon mal ein Teller runter... Zudem ist es einfach zu handhaben und relativ leicht; das heißt, wir können es ganz unkompliziert auch mal für ein Picknick am Strand mitnehmen. Wenn es dabei dreckig wird, ist das kein Problem, denn wir können es einfach in den Geschirrspüler packen. Nur in der Mikrowelle sollte man es nicht verwenden, aber das ist bei Emaille ja klar.

Ein Pippi-Langstrumpf-Becher

Begeistert hat mich neben den praktischen Aspekten vor allem das wunderschöne Design: Muurla verwendet dafür nämlich die bekannten Figuren aus den Pippi-Langstrumpf-Abenteuern von Astrid Lindgren und den Mumin-Geschichten der Schriftstellerin Tove Jansson! Die kenne ich noch aus meiner Kindheit! Daran hängen für mich sehr persönliche und schöne Erinnerungen...

Ein Pippi-Langstrumpf-Teller

Deshalb freue ich mich jedesmal, wenn ich sie auf unserem Familientisch sehe! Die originellen Mumin-Charaktere und die mutige, freche Pippi können mir echt den Start in den Tag versüßen :) Ach ja, das ist wirklich schönes Geschirr, das mir selbst an trüben Tagen ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert...

Ein Pippi-Langstrumpf-Teller
 
Erinnert Ihr Euch noch an den kleinen Onkel, Pippis gepunktetes Pferd, das "Hüa, Hüa", wie der Küstenjunge aktuell sagt? Hier galoppiert es mit Pippi, Annika und Thomas über unseren großen Esstisch, dass die Löffel klappern!

Ein Pippi-Langstrumpf-Teller

Eine Pippi-Langstrumpf-Schale

Die Drei kommen gerade rechtzeitig zu ihrem Picknick, das sie sichtlich genießen - genauso wie wir unser Sonntagsfrühstück! In guter Gesellschaft speist es sich eben gleich viel besser ;)

Wunderschöne Mumin-Schalen

Das gilt auch für die niedlichen Mumin-Charaktere! Diese Schüsseln in zarten Pastell-Tönen gefallen mir ganz besonders. Wir haben sie in zwei Farben, einmal in einem luftigen Blau und dann in einem hellen Rosa. Sind die nicht wunderschön?
 


Und wer lugt da auf dem Teller unter dem Croissant hervor?
 
Die Mumins machen auf unserem Teller einen Ausflug.
 
Hier startet die ganze Mumin-Bande zum Ausflug durch :) Überhaupt, wenn der Teller leer ist, kommen die kleinen Nilpferdtrolle zum Vorschein - wenn das nicht für die Kids ein Anreiz zum Aufessen ist!
 
Eine Schale mit Mumin-Motiv
 
 Natürlich muss man sich nicht gleich ein ganzes Emaille-Geschirr zulegen, das haben wir auch nicht getan. Doch man kann die einzelnen Stücke sehr schön kombinieren, sowohl untereinander als auch mit ganz normalen Tellern und Tassen.

Mein Lieblings-Mumin-Becher

Dieser Mumin-Kaffee-Becher ist ein richtiges Lieblingsstück von mir geworden. Und vielleicht erkenne ich mich in der lieben Mumin-Mama auch ein bisschen wieder?!

Übrigens: Bei Finnisches Design gibt es noch ganz viele andere schöne Produkte und bekannte Marken aus Finnland, schaut einfach mal rein!

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Habt Ihr auch bestimmte Tassen und Teller, aus denen Ihr am liebsten esst oder trinkt? Wie geht es bei Euch am Familientisch zu? Wie esst Ihr und welches ist Euer Lieblings-Geschirr? 
 
Einen schönen Rest-Freitag und ein tolles Wochenende wünscht Euch

Eure Küstenmami

Der Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit freundlicher Unterstützung von Finnisches Design entstanden.

Mittwoch, 13. April 2016

#Familienmoment Nr. 19: Das fröhliche, hilfreiche Chaos

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Da bin ich wieder, und mit mir auch der #Familienmoment! Ab sofort könnt Ihr wieder mittwochs von unseren lustigen, überraschenden, nachdenklichen, traurigen, einzigartigen und wunderschönen Familienbegebenheiten lesen - und natürlich eigene posten! Denn der #Familienmoment lebt ganz stark vom Mitmachen und von Euren Beiträgen, und so hoffe ich, dass Ihr auch nach meiner Auszeit wieder mit dabei sein werdet!
 
Allerdings nur noch alle zwei Wochen, damit noch Raum genug für anderes bleibt :) Viele von Euch haben sich das gewünscht, und ich finde es ebenfalls sinnvoll. Ab jetzt also immer jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, heute und dann am 27. April wieder!
In unserem heutigen #Familienmoment geht es um das Chaos. Ja, Ihr habt richtig gelesen, das ansonsten so ungeliebte C-H-A-O-S. Genauer gesagt, um das Kinder-Chaos, also die unglaubliche Unordnung, die im Leben mit Kindern ständig und überall entsteht und sich von einem Moment auf den anderen aus dem Nichts materialisieren kann.
 
So wie auf dem Foto oben: Eben noch war das Wohnzimmer aufgeräumt. Wirklich! Dann: Zwei Minuten nicht aufgepasst und... Ihr seht es selbst! Als ob eine Papierbombe explodiert wäre. Dabei war es nur das kleine Küstenmädchen, das ich fotografisch gerade noch so eben bei ihrer Missetat "erwischt" habe. Im Gegensatz zu dem großen Rabauken, unserem Küstenjungen, der ihr natürlich tatkräftig geholfen, sich aber ganz schnell aus dem Staub gemacht hat, als er meinen erschrockenen Schrei hörte.
 
Der jedoch ganz schnell von Lachen abgelöst wurde! Denn schaut es Euch an, das Chaos und mein kleines Mädchen stolz wie Bolle mittendrin: Ist das nicht supersüß und eigentlich total witzig - das pure Leben eben?!
 
Da durfte ich mal wieder so richtig herzhaft lachen :) Und das ist mir seit dem Abschied von unserem kleinen Küstenmini, das uns viel zu früh verlassen musste, viel zu selten passiert.
 
Umso dankbarer bin ich jetzt, umso dankbarer bin ich für meine geliebten, papierwütigen, schnipselreißenden, unordentlichen, wunderbaren Küstenkinder und das fröhliche Chaos, das sie stets aufs Neue produzieren. Wie schön, dass es Euch gibt!
 
Solche #Familienmomente möchte ich noch ganz oft erleben - und wenn ich für jeden einzelnen dreimal aufräumen und saugen muss!
 
 
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Und was ist Euch diese Woche an unvergesslichen Augenblicken mit der Familie passiert? Schreibt sie auf, in den Kommentaren oder auf Eurem Blog, verlinkt Euch unten und setzt auch einen Backlink zu dieser Seite. Gerne könnt Ihr das Logo oben mitnehmen, und alle Regeln stehen kurz und knackig nochmal hier.
 
Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid, und möchte mit Euch lachen, weinen, staunen, genervt sein, mich wundern und freuen!
 
Einen tollen Mittwoch und eine Woche voller #Familienmomente wünscht Euch
 
Eure Küstenmami

Dienstag, 12. April 2016

Ganz normaler Alltag? Ein 12 von 12 Versuch im April 2016

#12von12 #fromwhereistand #selfeet

Moin, Ihr Lieben!

Ich bin nach meiner Auszeit wieder zurück, und wie ich gestern schon schrieb, fällt mir alles noch ziemlich schwer. Doch unser Familienleben geht weiter, der Alltag mit unseren Küstenkindern ebenso wie die ganz normalen täglichen Routinen und Erledigungen... In gewisser Hinsicht hilft mir das auch, wieder ins Leben und ins Bloggen zu finden und nach und nach den Verlust unseres geliebten kleinen Küstenminis zu verkraften.

Also mache ich heute wieder mit bei 12 von 12, der allmonatlichen Aktion von Caro, bei der ich Euch am 12. des Monats 12 Bilder unseres Tages zeige:
 

Doch geht es wirklich weiter, ganz alltäglich, ganz normal? Ist das möglich? Der Verlust sitzt tief, wirkt tief. Bei allem, was ich denke, tue, sage, schwingt er mit. Ich habe mich verändert, mein Blick und meine gesamte Wahrnehmung, mein Fühlen und Handeln haben sich verändert. Und doch sind da auch ganz viel Liebe und Dankbarkeit, für die gemeinsame Zeit mit unserem Kind, auch wenn sie nur kurz war, und natürlich für meine lebendigen, quirligen und aktiven Küstenkinder, die mich ins Leben zurückreißen und den stinknormalen, fröhlichen und geschäftigen Alltag von mir einfordern.

Ich denke, all diese Aspekte, all diese Schwingungen und Ambivalenzen, das Gute und die Trauer, den Verlust und die Dankbarkeit merkt man auch im Folgenden; Ihr könnt sie in meinen Bildern sehen und in meinem Text lesen. Das ist auch in Ordnung so, denn das alles gehört ja jetzt zu mir und zu uns, genauso, wie das Küstensternchen immer ein Teil von mir und von unserer Familie sein wird.

Trotzdem oder gerade deswegen: Viel Spaß mit meinen 12 von12!

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#12von12

Guten Morgen! Die Wäscheberge sind während meiner Auszeit nicht gerade kleiner geworden, also ran an die Maschine - es hilft ja nichts. Wäsche hat für mich immer sowohl etwas Banales als auch etwas Meditatives: Unausweichlich wird sie schmutzig, unausweichlich muss sie gewaschen werden, aber wenn sie sauber ist und ich mit den frischen Laken die Betten der Kinder beziehen kann, freue ich mich doch jedesmal.

#12von12

Gleich frühmorgens wird hier eifrig in mit den Utensilien der Kinderküche gespielt. Sie sind so fröhlich und bunt! Essen ist gerade so überhaupt nicht meins, das ist bei mir immer so, wenn ich Kummer habe, aber "Kochen" spiele ich total gerne :)

#12von12

Knallig bunt ist heute auch das Outfit des kleinen Küstenmädchens. Das geht immer bei ihr, mit ihrem dunklen Haar steht ihr das so gut! Die ersten Tage nach der schlechten Nachricht konnte ich nur schwarz sehen und schwarz tragen. Jetzt geht's wieder, zumindest bei den Kids.
 
#12von12

Die kleinen Tomatenpflanzen, die wir vor ein paar Tagen zusammen gesäht haben, wachsen. Die Anleitung dafür gibt's demnächst auf dem Blog ;) So schön grün! Auch draußen wächst alles, grünt alles, der Frühling kommt. Nur in mir, da wächst gar nichts mehr, und ich fühle mich leer. Merkwürdig, beide Gefühle sind ohne jegliche logische Verbindung gleichzeitig da: Die Freude über das frische Grün und das Wachsen der Pflanzen und das Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit. Dass das geht!

#12von12

Ja, tatsächlich, mein Blick hat sich verändert. Ich nehme überall Abwesenheit wahr, anders und mehr als früher.Was seht Ihr auf dem Foto oben? Korbgeflecht, oder? Ich sehe Lücken.
 

#12von12

Fundstücke vom Strand. Das Bild hatte ich Euch heute Morgen schon auf Instagram gezeigt. Ein bisschen Meer hilft, auch Zuhause.

#12von12

Mittagessen. Muss sein und schmeckt sogar etwas. Ich darf ja auch wieder so einiges, was in der Schwangerschaft verboten war. Danke an den Mann - in Gesellschaft isst es sich zumindest ein bisschen besser.

#12von12

Aufräumen ist angesagt, leider. Oder warte ich damit noch etwas? Frohen Mutes hatte ich bereits wieder den Stubenwagen für das kleine ersehnte Wesen bereitgestellt. Ich liebe ja das bunte Seepferdchen-Mobile so! Das und das Bettchen müssen jetzt noch ein bisschen länger warten... Eine Freundin sagt neulich zu mir: Manche Kinder brauchen mehrere Versuche, um bei ihren Eltern anzukommen. Ob das stimmt? Ob wir uns nochmal trauen?

#12von12

Unser Küstenjunge spielt, vollkommen unbekümmert, und ich bin total dankbar dafür. Ein Kind, ein Karton, ein rotes und ein grünes Auto. Mehr braucht es in diesem Augenblick nicht zum Glücklichsein.

#12von12

#12von12

Der Küstenjunge hat neue Sachen - sehr jungsmäßig, oder? Und sind Euch die Sterne aufgefallen? Nein? Mir früher auch nicht. Jetzt schon. Ich sehe sie überall. Und ich sehe sie anders als früher, habe andere Assoziationen.

Das heißt nicht, dass ich sie nicht mag. Denn sonst habe ich sie geliebt - einfach so als Style. Vielleicht sind sie deshalb überall bei uns Zuhause. Obwohl, dass ist unser Küstensternchen ja auch. Sowieso. Und das ist vielleicht ein bisschen traurig, aber auch ganz schön so.

Denn dann ist es quasi bei uns, um uns. Zumindest eine kleine Zeit noch, bevor ich es ganz gehen lassen muss. Ach was, in unserem Herzen wird es eh immer sein. Und das ist ebenfalls in Ordnung und wird sich eines Tages vielleicht (?) sogar gut anfühlen.
 

#12von12

Ab und an fotografiere ich meine Füße: Ein #fromwhereistand oder auch ein #selfeet. Und da sind sie wieder, die Sterne. Hier stehe ich, von hier aus muss ich weitergehen. Mit den Sternen auf den Füßen, mit meinem Sternchen im Herzen.

"Du sollst ja nicht weinen", sagen eine Musik und Ingeborg Bachmann.

Doch, das tue ich, trotzdem. Und dann lache ich wieder und freue mich an meinen Küstenkindern, meinem Sternchen, unserem Leben und all den Sternen um uns herum, egal wo ich sie noch entdecken werde.
 

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Wie war Euer 12.? Mehr Einblicke gibt's bei Caro.

Einen wunderschönen Abend und einen tollen Sternenhimmel Euch allen!

Eure Küstenmami