Mittwoch, 9. März 2016

#Familienmoment Nr. 16: Es wird ein Küstenmini!

Wenn es einen #Familienmoment gibt, dann diesen!
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Tagelang habe ich überlegt, wie ich es Euch sage. Und wann. Ob ich überhaupt etwas sagen muss, oder ob ein Bild nicht eigentlich schon alles sagt. Doch dann merkte ich, ich möchte es gerne sagen! Und auch gerne beim #Familienmoment. Denn wenn es aktuell einen #Familienmoment für uns gibt, dann diesen.
Macht mit beim #Familienmoment auf Küstenkidsunterwegs!
JAAAAAAA, wir sind wieder schwanger!!!
 
Wir freuen uns riesig auf Kind Nr. 3. Wir sind unendlich glücklich und dankbar, dass es nochmal geklappt hat. Wir wissen es jetzt seit gut drei Wochen.
 
Während ich das hier schreibe, habe ich Gänsehaut. Vor Glück, vor Aufregung, vor Vorfreude und vor Angst. Ja, Angst gehört auch mit dazu, denn wir sind noch relativ früh in der Schwangerschaft. Wir waren beim Arzt, haben einen ersten Ultraschall und Herzschlag. Vorher hätte ich mich wahrscheinlich nicht getraut, es zu erzählen. Doch jetzt... Es ist einfach zu wichtig, zu groß, zu wunderbar; ich kann und will es nicht für mich behalten. Und wie immer es ausgeht - wir werden in jedem Fall Unterstützung brauchen und ich werde darüber schreiben.
 
Momentan beschäftigt uns so viel: Wie wird die Schwangerschaft verlaufen? Wie wird das Leben mit drei Kindern werden? Wie werden unsere beiden Küstenkinder das neue Geschwisterchen aufnehmen? Was ist mit der Geburt?
 
Wir werden das alles auf uns zukommen lassen. Einiges muss schon früh in die Wege geleitet werden, z.B. die Suche nach einer Hebamme; anderes hat Zeit. Drückt uns die Daumen, dass alles gut läuft!
 
Eines aber steht fest: Es wird ein Küstenmini!!!
 
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Und jetzt seid Ihr dran: Was war Euer #Familienmoment der Woche? Ich freue mich, wenn Ihr Eure kleinen, großen, lustigen, nachdenklichen, nervigen, frohen und besonderen Momente hier teilt, in eigenen Posts aufschreibt und verlinkt oder in den Kommentaren davon berichtet. Wie immer gilt: Alle Regeln stehen hier und den Schriftzug oben könnt Ihr gerne mitnehmen.
 
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Ihr Lieben, ich könnte die ganze Welt umarmen!!!
 
Eure Küstenmami

Montag, 7. März 2016

"Pipi. Kacka." Ein wunderbares Buch über die kindlichen Ausscheidungen und den entspannten Umgang damit

Pipi. Kacka. Gut gewickelt - ruckzug windelfrei von Tatje Bartig-Prang in der Rezension bei Küstenkidsunterwegs
Rezension: Das Exemplar wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.
 
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Heute geht es mal um ein richtiges Schiet-Thema. Ja, Ihr habt richtig gelesen, es geht um das, was man sonst nicht sagt oder gar schreibt: SCHIETE.

Dabei ist das ja noch die 'harmlose' norddeutsche Variante :) Manche geben den Defäkalien noch viel krassere Namen - oder aber sie verniedlichen sie so stark, dass von dem "großen Geschäft" nur noch das "kleine Geschenk" übrig bleibt. Allerdings erst, wenn sie Kinder haben, stellt Tatje Bartig-Prang in ihrem sowohl informativen als auch äußerst unterhaltsam geschriebenen Ratgeber Pipi. Kacka. Gut gewickelt - ruckzuck windelfrei fest. Was vorher ein absolutes Tabu war, wird ab der Geburt des ersten Kindes zum Hauptthema: Die Ausscheidungen des lieben Nachwuchses und wie man damit umgeht. Wie häufig und wie fest darf der Stuhlgang des Babys sein und welche Farbe sollte er haben? Was ist normal, ab wann muss man zum Arzt? Windelfrei oder Wickeln, und wenn ja, womit? Was hilft dem Kind beim Aufs-Töpfchen-Gehen - und was so gar nicht?

All diese Fragen beantwortet die Autorin und freie Kulturwissenschaftlerin aus Schleswig-Holstein fachkundig und entspannt auf 127 unterhaltsamen Seiten. Das handliche Buch aus dem Trias Verlag der Thieme Gruppe ist mit drei Groß- und mehreren Unterkapiteln übersichtlich strukturiert und im Bedarfsfall auch in einer Nacht durchzulesen. Und es macht Spaß! Denn Tatje Bartig-Prang verbindet Praktikabilität mit äußerster Gelassenheit und einem witzigen Schreibstil - eine unschlagbare Kombination, wie ich finde.

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Relevant für uns

Für uns kommt das Buch genau richtig. Unser Küstenjunge ist jetzt zwei Jahre alt und allmählich wollen wir uns mit dem Thema "Töpfchen" auseinandersetzen. Nicht dass es Eile hätte! Doch so langsam spricht unser geliebter Rabauke nicht nur über das, was in den Mund hinein, sondern auch über das, was zum Hinterausgang wieder heraus kommt. Und wir wollen auf seinen ersten Gang zum Klo vorbereitet sein! 

Natürlich hätten wir uns längst damit befassen können, denn die Ausscheidungen eines Kindes beginnen ja nicht erst mit dessen zweitem oder gar drittem Lebensjahr. Sind wir spät dran? Außerdem muss ich zugeben, dass wir bislang einfach Wegwerfwindeln benutzt und uns nicht allzu viele Gedanken gemacht haben. Haben wir also alles falsch gemacht? Nein, natürlich nicht :)

Denn für das Weglassen der Windel bzw. den bewussteren Umgang mit Pipi und Kacka ist es nie zu spät, betont Frau Bartig-Prang. Schließlich gibt es keine "Windelpolizei"! Und auch für Wegwerfwindel-Vertreter wie uns gibt es entspannte und kindgerechte Lösungen, diese nach und nach loszuwerden.

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Kleine Kacka-Kunde

Doch woher kommt es überhaupt, dass die Bewohner der westliche Länder ihre Babys wie selbstverständlich in Weckwerfwindeln hüllen, obwohl ein großer Teil der Welt es anders macht und es auch hierzulande bis in die 1970er Jahre gar nicht üblich war? Nach einer prägnanten Einleitung klärt die Autorin im ersten Kapitel über die historischen Hintergründe unseres heutigen Wickelverhaltens auf. Und zeigt, dass es auch anders geht! Wusstet Ihr zum Beispiel, dass ein Sprössling aus dem Stamm der Digo in Ostafrika im Schnitt mit einem Jahr trocken wird, ein deutsches Kind hingegen meist erst so um den dritten Geburtstag herum?

Neben vielen hilfreichen Beispielen und Geschichten erfährt man im ersten Kapitel zudem, was beim Stuhlgang des geliebten Kindes (noch) 'normal' ist; und das ist erstaunlich viel. Dabei hilft unter anderem die äußerst amüsant zusammengestellte "KACK-Formel", bei der Konsistenz, Aroma, Chronologie und Kolorierung der jeweiligen Exkremente analysiert werden. Sie unterstützt die besorgten Eltern dabei, in Sekundenschnelle herauszufinden, wie es um die Ausscheidungen des Nachwuchses bestellt ist - und trotz des ernsten Themas vielleicht einmal zu schmunzeln. Die humorvollen Zeichnungen von Anja Jahn tun ihr übriges!


Bei allen heiteren Einwürfen werden jedoch auch ernste Worte fällig, wenn es um Krankheitssymptome geht, die der Abklärung durch einen Arzt bedürfen. Wichtig fand ich zudem den Hinweis auf das so genannte "Ziegelmehl", eine rötliche Ablagerung in der Windel, die gerade Erstlingseltern ganz schön erschrecken kann, aber im Gegensatz zu richtigen Blutungen bzw. Blut im Urin harmlos ist. Im Zweifelsfalle die Hebamme fragen!
 

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Gut gewickelt
 
Im zweiten Großkapitel geht es um die Frage: Welche Windel passt zu welchem Baby-Popo bzw. welcher Eltern-Einstellung? Denn sind die Eltern gelassen, freut sich das Kind ;)
 
In diesem Abschnitt werden gesundheitliche, ökologische und ökonomische Gründe für die jeweiligen Wickel-Optionen aufgezeigt, wobei Tatje Bartig-Prang schon ganz klar die Vorteile von Stoffwindeln betont. Diese erhalten dann auch ein eigenes Unterkapitel. Von Vorteil ist hier sicher, dass ganz prosaische Fragen wie "Wie kriege ich den Kack aus der Windel?" unterhaltsam und effektiv beantwortet werden - denn das ist für den Alltag schließlich von entscheidender Bedeutung.
 
Dazu gibt es eine Materialkunde, eine Wickelanleitung und Angaben zur Passform, die sicher hilfreich sind, sollte man sich für diese Form des Wickelns entscheiden. Eine umfassende Übersicht über alle Stoffwindelsysteme ergänzt die Erläuterungen. Ich jedenfalls weiß jetzt, was eine All-in-One, eine Hybrid- und eine Pocketwindel ist! Ok, vielleicht nutzen wir letztere dann bei Kind Nr. 3? Obwohl, zum Wechseln ist es ja nicht zu spät; der Umstieg ist auch noch im Alter von ein oder zwei Jahren möglich. Und bis dahin hilft uns auf jeden Fall der Abschnitt "Schlau mit Wegwerfwindeln wickeln"!
 
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Das Reden über Töpfchen & Co

Das dritte Groß-Kapitel befasst sich schließlich mit der Töpfchenkommunikation, die das zwanghafte Töpfchentraining früherer Jahre abgelöst hat. Dieser Teil des Buches ist  für uns und unseren Küstenjungen natürlich besonders interessant, denn da sind wir bereits mittendrin. Sehr schön fand ich, dass der Entwicklungsschritt des Aufs-Töpfchen-Gehens und des Redens darüber von Tatje Bartig-Prang als "SauberkeitsBEziehung" aufgefasst wird, die sich langsam und in ihrem eigenen Tempo entwickeln darf. Das entspricht dem heutigen Konsens: Selber schaffen statt Antrainieren ist angesagt, und da ist jedes Kind anders.
 
Überhaupt sind laut der Autorin nur drei Dinge wichtig: Windel weglassen, liebevoll und entspannt bleiben. Das kriegen wir doch hin, oder? Die Vorschläge von Frau Bartig-Prang erscheinen immer machbar, und vor allem eines: bedürfnisorientiert. Druck, Strafen oder gar Schimpfen sind kontraproduktiv, ebenso aber auch althergebrachte Belohnungssysteme. Schließlich ist die Befreiung von der Schiete am Hintern eine eigene Belohnung - und man gibt dem Kind ja auch kein Bonbon nach dem Zähneputzen! Ach ja: Bei Tatje Bartig-Prang erhält man neben zahlreichen sachlichen Argumenten auch "Shitstorm-Munition", mit der man schlagfertig zu antworten imstande ist, wenn die liebe Verwandtschaft oder der Freundeskreis es mal wieder besser weiß.

 
 Eine weitere gute Nachricht: Wir dürfen uns Zeit lassen! Auch temporäre Rückschritte sind völlig ok; das empfinde ich als herrlich relaxed. Aussagen wie "Windelfrei ist keine Prüfung!" signalisieren eine Gelassenheit, von der wir uns eine fette Scheibe abschneiden können.
 Überhaupt verdient das Unterkapitel "Windelfrei" mindestens eine Lektüre, wenn nicht gar einen Selbstversuch. Denn falls es nicht klappt - das macht die Autorin deutlich -  kann man ja immer noch zur klassischen Windel zurückkehren. "Stressfreiheit ist das oberste Gebot!"
 
Na, dann!
 
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Fazit
 
Pipi. Kacka. Gut gewickelt - ruckzuck windelfrei ist ein wunderbares Buch: Informativ, hilfreich und unglaublich witzig geschrieben. Selten habe ich so viel gelernt und zugleich so herzhaft gelacht!

Tatje Bartig-Prang räumt charmant und fachkundig mit ein paar gängigen Vorurteilen auf und liefert dafür relevante Informationen. Mit ihrer Meinung hält die Autorin nicht hinter dem Berg, bleibt in ihren Ansichten aber immer entspannt und mit ihren Ratschlägen an den Bedürfnissen des Kindes, aber auch am Stresslevel der Eltern orientiert. Sie hat jede Menge praktische Hinweise parat - genau das, was wir als Eltern im manchmal anstrengenden Alltag mit Kind(ern) brauchen. Ihr Ratgeber ist ein Plädoyer für eine achtsame und liebevolle Begleitung beim großen und beim kleinen Schiss; das passt einfach gut zu uns.

Mit einem, nein zwei Worten: Äußerst empfehlenswert!
 
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Wie geht es Euch mit dem Pipi-Kacka-Thema, um die Sache nochmal beim Namen zu nennen? Sind Eure Kids "trocken" oder auf dem Weg dahin? Wie handhabt Ihr Wickeln und Klogang?
 
Einen ganz un-schietigen Montag und eine wunderbare Woche wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
Das Rezensionsexemplar von "Pipi. Kacka. Gut gewickelt - ruckzuck windelfrei" wurde mir vom Trias Verlag der Thieme Gruppe kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Samstag, 5. März 2016

WMDEDGT: Tagebuchbloggen im März


Moin, Ihr Lieben!
 
Ja, bitte nicht wundern, wie ich hier schon schrieb, kann man "Moin!" bei uns im Norden zu jeder Tages- und Nachtzeit sagen :)
 
Also auch jetzt, kurz nach Mitternacht, wenn der 5. des Monats und damit die von Frau Brüllen initiierte Tagebuchblog-Aktion mit der erstaunlichen Abkürzung namens WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" beginnt. Tsja, ich habe es noch nicht ins Bett geschafft, da kann ich Euch genauso gut schreiben - oder seid Ihr etwa anderer Meinung?!
 
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Nachdem es das letzte Mal so gut geklappt hat, möchte ich nämlich auch diesmal wieder fortlaufend bloggen. Das heißt, ich berichte Euch nach und nach von unserem Tag, mit dessen Fortschreiten immer ein Stückchen mehr. Das hat den Charme, dass Ihr nicht nur unseren Monatsfünften und unser Familienleben, sondern auch die Entstehung dieses Textes eins zu eins mitverfolgen könnt - auch wenn letzterer dann nicht ganz so perfekt und durchkonzeptioniert ist wie sonst ;)
 
Dafür umso authentischer, Fehler inklusive :) Na, wer findet die meisten?
 
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Und jetzt muss ich wirklich ins Bett, denn meine absolut liebenswerten, wunderbaren und einzigartigen Küstenkinder werden mich morgen heute wieder unglaublich früh aus dem warmen Bett schmeißen... Bis bald!
 
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 Na gut, es war nicht 5:15 Uhr. Auch nicht 5:45 Uhr, unsere übliche Aufstehzeit unter der Woche. Nein, ich durfte bis 6:12 Uhr schlummern - das ist nahezu ausschlafen :) Eine halbe Stunde mehr ist schon viel wert, und für meinen Göttergatten war es sogar eine ganze, denn ich konnte die Kids noch ein bisschen hinhalten.

Dann aber war der Hunger groß, also aufstehen, waschen, anziehen und ab an den lecker gedeckten Wochenendfrühstückstisch. Das kleine Küstenmädchen sitzt übrigens jetzt schon bei einer Mahlzeit am Tag in ihrem Hochstuhl statt im Babyaufsatz. Sie ist ungeheuer stolz darüber, dass sie jetzt auch auf den Tisch hauen kann wie der Große! Ja, die beiden kaspern sich während des Essens ganz schön an :) Das ist total süß, aber auch manchmal auch ganz schön laut... Wisst Ihr, was ich meine?

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Jetzt ist Kinder wickeln und Sachen für draußen anziehen angesagt, denn gleich sind wir unterwegs: Musik-Garten, Einkaufen und Geburtstag bei Freunden. Ganz gut Programm - aber schönes! Beim Anziehen hat der Küstenjunge inzwischen seine eigenen Ansichten: Es muss die Eulemütze sein, sonst geht es nicht. Auch süß, aber ein bisschen anstrengend ;)

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Ach ja, und neben "WMDEDGT" gibt's noch eine geniale Abkürzung beim Tagebuchbloggen: "Tbc". Das ist der Kliffhanger und heißt a la Hollywood "To be continued": )

Bis später!

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Wir sind zurück!
 
Puh, das war doch ganz schön viel schönes Programm ;) Wir neigen aber auch immer noch dazu, den Aufwand zu unterschätzen, wenn wir etwas Nettes vorhaben - mit zwei kleinen Kids ist es halt doch mehr als früher! Bei der Rückkehr genauso: Jetzt müssen wir erstmal alle aus den Regensachen raus, Hände waschen, Sachen auspacken, Mittagessen zubereiten, wieder wickeln, müde Kinder schlafen legen....
 
Oh, sie rufen schon, sprich, ich werde woanders als am PC gebraucht!
 
Ich berichte Euch später mehr!

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So, jetzt nochmal auf Anfang, nein Vormittag. Um alles zu schaffen, haben wir uns aufgeteilt: Der Göttergatte ist mit dem Großen zum Musikgarten gefahren und ich mit der Kleinen zum Einkaufen. Wer da wohl die bessere Karte gezogen hatte ;) Wenn ich mit nur einem Kind unterwegs bin, ist das immer ein komisches Gefühl: Einerseits ist das schön, weil ich dann mehr Zeit und Aufmerksamkeit für einen der Lütten habe, doch den anderen vermisse ich dann schrecklich. Als ob ein Teil von mir fehlt... Kennt Ihr das?
 
Nachdem ich mich entschlossen hatte, statt der eigentlich geplanten Backzutaten einfach andere zu nehmen, weil sie ausverkauft waren, das Katzenfutter im Sonderangebot gefunden und die richtigen Schnullis doch noch im Regal entdeckt hatte, das kleine Küstenmädchen zwischendurch schnell gewickelt und Unmengen an Breizutaten und frischen Windeln ins Auto geladen hatte, holte ich die anderen Familienmitglieder wieder ab.
 
Der Küstenjunge war ausgetobt und gut gelaunt - er winkte mir sogar entgegen. Beim Musikgarten findet er seit Neuestem die Instrumente am spannendsten und auf der Fahrt erfuhr ich vom Göttergatten, was er diesmal wieder damit angestellt hatte :)

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Beim Geburtstag war es echt schön! Eine "alte" Freundin feierte ihren Fünfzigsten einen ganzen Tag lang: Von 10 bis 24 Uhr stand in der Einladung. Wir kamen gerade recht zum Geburtstags-Ständchen und zum 2. Frühstück und waren trotzdem mit die Ersten :) Doch so konnten wir in Ruhe sitzen und schnacken, während unsere Küstenkinder sich schnell aklimatisierten und das Wohn- in ein Spielzimmer verwandelten. Wir klönten gemütlich, als es plötzlich - WOAH! - richtig laut wurde: Unser geliebter Rabauke hatte mit dem Soft-Ball die Stereoanlage getroffen, die prompt mit Protest reagierte. Ich hoffe, wir werden nächstes Jahr trotzdem wieder eingeladen...
 
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Der Nachmittag war dann deutlich ruhiger: Spielen mit den Kindern, Wäsche waschen, Einkäufe einräumen...
 
Ein "Up" und ein "Down" gab es dann doch noch:
 
Drei Pakete sind angekommen, das liebe ich ja! Meine Lieblingsnachbarin hatte sie für mich angenommen und sogar angeboten, sie mir rüber zu schleppen. Eigentlich weiß ich ja, was drin ist oder zumindest sein sollte: Zum einen die neuen Autositze für die Kids und zum anderen wunderschönes Geschirr, das direkt aus Finnland kommt. Doch ich glaube, ich mache es noch ein bisschen spannend und gucke erst heute Abend rein, wenn die Kids im Bett sind... Den Moment des Auspackens verzögern und dann umso mehr genießen - habe ich einen Spleen oder macht Ihr das auch so?
 
Ich werde Euch auf jeden Fall demnächst davon berichten - denn beides wird es auch auf dem Blog zu sehen geben :)
 
Das "Down" war wirklich eins, denn die Gardinenstange der Terrassentür kam runter, als ich den Kater rauslassen wollte. Sie hatte sich aus noch ungeklärter Ursache, wie es im Fernsehen heißen würde, aus ihrer Halterung gelöst und ist zielgerichtet auf meinen Kopf geknallt. Aua! Jetzt dröhnt es.
 
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Moin nochmal!
 
Ich habe noch ein Bild für Euch gefunden: Es ist eine #Schiffsmeldung geworden, denn der kleine Fischkutter hat sich im Supermarkt zwischen die Badeenten geschmuggelt :)
 
Es ist spät, und ich bin sooo müde - ratet mal, warum ;) Abendessen und Zubettbringen verliefen ohne besondere Vorkommnisse... na ja, bis auf dass das kleine Küstenmädchen jetzt immer testet, ob wir das, was sie vom Tisch wirft, sofort oder erst später aufheben. Und dass sich der Küstenjunge auch zum Zähneputzen nicht von seinen geliebten Büchern trennen wollte. Aber auch das ließ sich lösen.
 
Jetzt schlafen alle außer mir und ich werde das meinem immer noch dröhnenden Kopf zuliebe auch gleich mal tun. Oder sollte ich nochmal kurz bei der Geburtstagsfeier reinschauen - schließlich ist bis 24 Uhr Einlass?!
 
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Und bei Euch? Was habt Ihr so den ganzen Tag gemacht?
 
Gute Nacht, Ihr Lieben!
 
Eure Küstenmami
 



Freitag, 4. März 2016

Glückliche Gewinnerin - und morgen mehr!

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Moin, Ihr Lieben!
 
Heute wollte ich gerne die Gewinnerin der großen Dankeschön-Verlosung für 500 Facebook-Fans verkünden. 
 
Dabei bin ich ganz gerührt und wäre vor Erstaunen beinahe über Bord gekippt: Denn während das Gewinnspiel abgelaufen ist, sind wir sogar 600 geworden!!! Nochmal ein ganz herzliches Dankeschön Euch lieben treuen Seelen - ich freue mich so! Wer weiß, was noch passiert - alles erscheint auf einmal möglich...
 
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So und jeeeeeetz....(Fanfare):
 
Den kuschelweichen Ganzjahres-Schlafsack von MADE WITH LOVE & PiPaPo mit Wunschdruck hat gewonnen:
 
Leo von Bauchzwerg und Ich.
 
Ganz herzlichen Glückwunsch!!! Bitte schreibe mir eine Mail an kuestenkidsunterwegs(ät)gmx.de und teile mir Deine Adressdaten mit.
 
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Und für Euch alle gibt es morgen mehr - dann ist hier nämlich großes WMDEDGT-Tagebuchbloggen angesagt.
 
Ich freue mich schon! Habt einen wunderschönen Start ins Wochenende!
 
Eure Küstenmami
 
 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit freundlicher Unterstützung von MADE WITH LOVE & PiPaPo entstanden.


Mittwoch, 2. März 2016

#Familienmoment Nr. 15: Vom Mitmachen und einem Puzzle-Erlebnis


Moin, Ihr Lieben!
 
Immer wieder mittwochs... Ihr wisst inzwischen Bescheid, oder? Ja richtig, es ist wieder Zeit für den #Familienmoment :) Wer mitmachen möchte: Sehr gerne! Alle Spielregeln stehen hier, und das Logo könnt Ihr gerne verwenden.

Und jetzt kommt unser #Familienmoment der Woche:
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Mit dem Mitmachen ist das ja so eine eigene Sache. Schon unter Erwachsenen oder gar Geschäftspartnern wird nicht immer ohne weiteres "kooperiert", wie es im Fachjargon so schön heißt.
 
Und Kinder sind die härtesten Verhandlungspartner, die es gibt. Ach was, spreche ich von "Verhandlungen"? Wenn man so weit ist, ist es ja schon gut, aber bis zu diesem Punkt gelangen wir hier längst nicht immer. Die Trotz- äh, Autonomiephase, die bei uns gerade hoch im Kurs steht, fordert ihren Tribut. Manchmal denke ich, sie könnte genauso gut "Nein"-Phase heißen, denn wenn unser Küstenjunge etwas nicht will, dann will er nicht. Punkt. Dann ist alles "Nein", egal wie verlockend das jeweilige Objekt sonst ist. Sein heißgeliebtes Auto ist "Nein", die hochinteressanten Bilderbücher sind "Nein" (und fliegen in die Ecke), und natürlich ist das jeweilige Essen "Nein", auch wenn er genau diese Lebensmittel zu anderen Zeiten mit Heißhunger verschlingt.

Und sein kleines Schwesterchen, das ja von Anfang an eine ganz liebe, aber sehr energische Person war, testet auch gerade aus, was sie alles nicht wollen kann: Nicht mit der Rassel spielen, nicht gewickelt werden, nicht schlafen...
Puh.

Außerdem lautet ein Grundgesetz: Will der eine, dann will der andere partout nicht. Das heißt nicht, dass unsere Küstenkinder nicht auch viel gemeinsam machen - vor allem Quatsch :) Dann sitzen sie sich gegenüber, schieben ein Spielzeug hin und her oder brabbeln sich in der "Babysprache" (das kleine Küstenmädchen kann ja noch nicht richtig sprechen) an. Das klappt aber nur, solange ich mich nicht einmische. Wehe, ich schlage eine gemeinsame Aktivität vor! Einer von beiden ist immer dagegen oder wandert/krabbelt von dannen, um etwas komplett anderes zu machen.

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Doch am Montag war alles anders. Da saßen wir zu Dritt auf dem Boden, und der Küstenjunge schleppte plötzlich sein neues Puzzle an. Eigentlich ist es für seine Altersstufe noch ein bisschen schwer, aber er legt es so gerne. Ich fragte ihn: "Wollen wir das Puzzle zusammen machen?" und bekam erstaunlicherweise gleich ein "Ja" zu hören. Schon mal ein guter Anfang!

Die Teile des Puzzles lagen allerdings im ganzen Raum verteilt. Also sagte ich zu ihm: "Hol die Teile!", und der geliebte Rabauke nickte tatsächlich und sagte, wie nur er es kann "Teile, Teile!" als Bestätigung.

Doch es kam noch besser! Kaum griff er nach den ersten Puzzlestücken, kam unser kleines Küstenmädchen interessiert herbei. Ich dachte spontan 'Ich versuche es einfach' und bat auch sie: "Bitte hole die Teile!"  Und ich traute meinen Augen kaum: Sie krabbelte wirklich los, griff sich ein Puzzleteil und brachte es zu mir zurück! Man muss dazu sagen, sie hat noch nie irgendetwas auf meine Bitte hin geholt, noch nie, Nie, NIE!

Beide Kinder sammelten also nach und nach alle Puzzle-Elemente ein, setzten sich neben mich - und wir puzzelten gemeinsam! Es war unglaublich! Und soooo schön...

Meine zwei Küstenkinder! Mir wurde total warm ums Herz <3 Wie sie da brabbelnd neben mir saßen, vereint und glücklich, das gemeinsame Kunstwerk bestaunten und sich (wahrscheinlich) gegenseitig nochmal erzählten, wie sie das zustande gebracht hatten - einfach bezaubernd!
Und Kooperation war auf einmal überhaupt kein Problem mehr.
 
Was für ein Moment - unser #Familienmoment.

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Und bei Euch? Was hat sich bei Euch an besonderen, einzigartigen, witzigen, traurigen und unvergesslichen Augenblicken ereignet? 

Ich freue mich sehr auf Eure #Familienmomente und alles, was Ihr erlebt habt!
 
Mittwoch ist ein schöner Tag!
 
Eure Küstenmami