Montag, 11. Juli 2016

"Ia!" oder Die Schönheit des Rosts. Maultiere und mehr am Strand von Blavand


Moin, Ihr Lieben!
 
Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Post schreiben. Einen, der zwar auch über unsere Erlebnisse im Dänemark-Urlaub berichtet, in dem ich aber einen Überblick gebe, über all die Strände und anderen schönen Stellen, die man in und um Blavand genießen und an denen man etwas mit Kindern unternehmen kann.
 
Dieser Post kommt auch noch, versprochen!
 
Doch als ich anfing, die Bilder des ersten Strands, den ich im Sinn hatte, durchzusehen und mir dazu Notizen zu machen, merkte ich: Das ist etwas ganz Besonderes, das verdient einen eigenen Blogpost! Denn obwohl es viele tolle Strände bei Blavand und an der gesamten Westküste Dänemarks gibt, ist dieser Strandabschnitt einmalig und unvergleichlich.
 
 
Der Grund dafür liegt in der Kombination von Kunst und Natur, die man dort findet. Beide haben ihre ganz eigene Ästhetik und wegen beiden lohnt es sich, dort hinzufahren und genauer hinzuschauen. Und das möchte ich jetzt mit Euch zusammen tun.
 
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Wenn Ihr hier schon länger mitlest, wisst Ihr: Ich liebe Dänemark, unter anderem, weil es einfach ein herrliches Strand-Land ist. Besonders an der Nordseeküste gibt es Sandstrände, die einfach zum Umfallen schön sind. Unglaublich weit, sauber, kinderfreundlich und teilweise menschenleer. Wenn wir in Dänemark ankommen, müssen wir immer gleich am Anreisetag unbedingt an den Strand flitzen, so wenig können unsere Küstenkinder und ich es erwarten, über die letzte Dünenreihe zu stürmen und aufs Meer zu blicken. Ich habe Euch in meinen früheren Dänemark-Berichten ja schon die Strände bei Bjerregard, Söndervig, Hvide Sande, Blokhus, Nörre Lyngby und Lönstrup gezeigt.
 
 
Doch an diesem Strandabschnitt von Blavand, zwischen dem Skippervej und dem Lille Strandvej, gibt es MAULTIERE. Und zwar Maultier-Skulpturen, die auf ganz eigentümlich Art und Weise zusammengesetzt sind. Einerseits als Mahnmal, andererseits als Hoffnungsträger geschaffen, liegt ihr Wert nicht nur in ihrer auffallenden Gestaltung, sondern auch in der Einstellung, die sie vermitteln. Die Ästhetik ihres kantigen, rostigen, verwitternden Äußeren offenbart sich eher auf den zweiten Blick - und genau das unterstützt das, wofür sie stehen, und macht sie für mich faszinierend.
 
 
Die Maultier-Skulpturen stammen von dem britischen und übrigens noch lebenden Künstler Bill Woodrow. Es gibt insgesamt vier von ihnen; sie tragen den bezeichnenden Namen "Riding into the sea". Die Maultiere stehen seit 1995 am Strand vom Blavand, seit dem 50. Jahrestag der Befreiung Dänemarks.
 
Ihre Grundlage, ihr Fundament besteht aus dem, was die Schrecken des 2. Weltkrieges symbolisiert: Den Bunkern, die man überall an der Nordseeküste von Blavand bis Thyborön findet. Sie sind Teil des so genannten Atlantikwalls, der als Verteidigungslinie das von den Deutschen besetzte Dänemark gegen eine Invasion aus Großbritannien sichern sollte.
 
 
Bislang fand ich die Bunker in Dänemark immer hässlich. Pottenhässlich! Sie standen für mich für Krieg, Vernichtung und den Verlust unzähliger Menschenleben. Auch wenn sie uns, gerade mit den Kindern, öfters Windschutz geboten haben oder man von oben den Sonnenuntergang besonders gut sehen konnte, empfand ich ihre Gegenwart stets als bedrückend.
 
Mit den Maultier-Bunkern am Strand von Blavand jedoch ist eine wundersame Wandlung passiert. Sie sind für mich der absolut überraschende Beweis, dass Bunker auch schön sein können - wenn man sie in den richtigen Kontext setzt.
 
 
Bill Woodrow hat für jeden der 4 Bunker nur zwei Elemente gebraucht, um ihnen eine andere, neue Bedeutung zu geben: Einen Kopf und einen Schwanz aus Metall. Damit sind sie zu Maultieren geworden: Friedliche, fleißige Arbeitsgesellen, die mit dem Unheil des Kriegens meerwärts ziehen. Mehr noch: Maultiere können sich als Kreuzung aus Pferd und Esel nicht fortpflanzen - der Krieg und seine Auswüchse sollen nicht reproduziert werden. 
 
 
Dazu trägt auch der sich langsam abzeichnende Verfall der Kunstwerke, die eines Tages im Meer versinken werden, bei. Sie sind von einer Patina aus Rost und Verwitterung überzogen, aber das verleiht ihnen in meinen Augen nur noch mehr Charme.
 
 
Die Maultier-Bunker erinnern also an den Schrecken des Krieges, haben ihn aber überwunden. Sie brechen in die Zukunft auf, die bezeichnenderweise im Meer zu liegen scheint, und geben damit den Menschen, die die furchtbare Zeit des 2. Weltkriegs hinter sich lassen, sie aber nicht vergessen sollen, neue Hoffnung.
 
 
Mehr noch: Die Menschen freuen sich daran! Wie viele habe ich getroffen, die diese Figuren spannend fanden, und extra dafür diesen Strandabschnitt besucht haben... Und unser Küstenjunge erst :) Vom Krieg weiß er glücklicherweise noch nichts, ebenso wenig wie von der früheren Funktion der Bunker. Für ihn sind die Maultier-Skulpturen einfach "IA! IA!", also Esel, und er und unser kleines Küstenmädchen haben begeistert zwischen ihnen gespielt, während ich fotografierte.
 
 
Ihr merkt schon, ich habe richtig viele Fotos gemacht, um die Schönheit der "IAs", aber auch der Natur drumherum einzufangen. Denn ein bestechender Reiz besteht in den Kontrasten, die die Kunstwerke zusammen mit dem Strand und der Umgebung zu bieten haben: Der rot-braune Rost vor dem blauen Himmel, die gewaltigen und doch vergänglichen Bunker neben oder bereits im unendlichen Meer, die Gräueltaten des Krieges neben dem Frieden der Natur.
 
 
Ich hätte übrigens nie gedacht, dass Rost so schön sein kann! Und dass aus schreckensbeladenen Relikten der Vergangenheit Botschafter für den Frieden bzw. die Zukunft werden können!
 
 
Außerdem ist die Natur hier einzigartig und ebenso das, was die Menschen damit gemacht haben. Hier - und sonst meines Wissens nirgends in Blavand - findet man nämlich am Strand Holzpfähle, die in langen Reihen das zu starke Aufschlagen der Wellen bei Sturm und das Abtreiben des Sandes zu verhindern suchen. Auch sie tragen zur Ästhetik dieses Strandabschnittes und dem Wechselspiel von Natur und Kultur bei.
  

Holz ist ja ein Naturmaterial. In diesem Fall wurde es von Menschenhand bearbeitet und eingesetzt - aber durch Wind und Wetter holt es sich die Natur zurück. Ich bin gespannt, wie es hier in ein paar Jahren aussieht!
 
 
Der Küstenjunge und der Küstenpapa hatten hier jedenfalls Spaß, wie man sieht :)
 

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Und demnächst stelle ich Euch auch die anderen Strände vor, die wir in und um Blavand besucht haben! Könnt Ihr meine Begeisterung nachvollziehen? Kennt Ihr auch so einmalige Kunst- und Naturwerke?

Alle unsere Reisen und viele Dänemark-Informationen findet Ihr auf unserer Urlaubsseite. Außerdem ist gerade mein neues Buch, der "Fettnäpfchenführer Dänemark", erschienen. Schaut doch mal rein und schmunzelt ein bisschen!

Auf meinem Dänemark-Board findet Ihr viele Tipps, Ausflüge, Rezepte und Informationen zu diesem wunderbaren Urlaubsland.
 
Eure Küstenmami

 
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Freitag, 8. Juli 2016

Was Lotta alles kann: Ein spannendes Entwicklungsbuch + Verlosung

Baby Kleinkind Entwicklung Ratgeber
Buchrezension + Verlosung
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Es ist wunderbar, Kinder zu haben. Und herausfordernd! Schön, spannend und stressig zugleich. Für Erstlingseltern aber vor allem eins: NEU.
 
Für alle Fragen, die bei der Entwicklung eines Babys bzw. Kleinkindes so auftreten können, gibt es einen aktuellen Ratgeber aus dem Trias Verlag: Was Lotta alles kann. Dieses aufschlussreiche und kurzweilige Entwicklungsbuch von Aylin Lenbet möchte ich Euch heute näher vorstellen. Außerdem darf ich am Ende des Posts ein Exemplar an Euch verlosen!
 
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UNSICHERE ELTERN
 
In den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt unseres Küstenjungen war ich teilweise ganz schön am Schwimmen. Klar hatte ich vorher auch mit Kindern zu tun gehabt, war aber nie die Hauptverantwortliche. Und ich bin zwar mit Geschwistern, aber keineswegs in einer Großfamilie aufgewachsen. Gerade manche Fragen zum Wachstum und zur emotionalen, motorischen, sozialen und kognitiven Entwicklung haben mich ziemlich verunsichert. Ab wann kann sich ein Kind drehen? Was isst es und wie mache ich das mit dem Füttern? Wieso schläft mein Baby nicht - jedenfalls nicht, wie es "sollte"? Und wie kann ich ihm die Liebe und Geborgenheit geben, die es braucht?
 
Auch heute bin ich froh, noch das eine oder andere nachlesen zu können, wenngleich die Fragen mit einem zweieinhalbjährigen Rabauken und meinem 15 Monate alten Küstenmädchen natürlich andere geworden sind. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als der Trias Verlag aus der Thieme Verlagsgruppe mir vorgeschlagen hat, eine Reszension zu dem Ratgeber Was Lotta alles kann zu verfassen.
 
Denn in diesem hilfreichen Werk kommen die verschiedenen Entwicklungsschritte von Kindern im Alter von 0-3 Jahren alle einmal dran - genau unser Zeitraum also. Aber nicht nur das: Anhand der anschaulich erzählten und von Daniela Sonntag wunderschön illustrierten Geschichte der kleinen Lotta und ihren Eltern Katrin und Christian kann man mitverfolgen, wie das zunächst noch hilflose Neugeborene zum selbstständigen und kompetenten Kleinkind heranwächst und wie man all den Problemen und Stolpersteinchen auf dem Weg dorthin mit Liebe, Geduld und ein paar ganz praktischen Tipps & Tricks begegnet.
 
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Baby Kleinkind Entwicklung Ratgeber
 
WAS LOTTA ALLES KANN
 
Das Buch ist in fünf übersichtliche Großkapitel unterteilt, die aufeinanderfolgend die Zeitabschnitte 0-3 Monate, 4-7 Monate, 8-12 Monate, 13-24 Monate und 2-3 Jahre abdecken. Leicht verständlich werden in kompakten Unterkapiteln die wichtigsten Themen behandelt, die einem im Alltag mit Baby bzw. Kleinkind so begegnen, wie Essen, Schlafen, Wickeln, Drehen, Krabbeln, Laufen und Sprechen lernen.
 
Aber nicht nur, denn vor allem geht es Aylin Lenbet darum, wie man sein Kind fördert, ohne es zu überfordern, ihm liebevoll hilft, die Welt mit all den großen und kleinen Abenteuern, die dazu gehören, zu entdecken und eine stabile und sichere Bindung aufbaut. Denn das ist das, was wirklich zählt - und nicht, ob das Kind mit 10 oder mit 18 Monaten seine ersten Gehversuche startet oder seinen Brei bis zum Ende aufisst.
 
Baby Kleinkind Entwicklung Ratgeber
 
Als ausgebildete Diplom-Psychologin unterstützt die Autorin die (werdenden) Eltern zwar einerseits mit Verweisen auf wissenschaftliche Untersuchungen und entwicklungspsychologische Erkenntnisse darin, ein fundiertes Wissen aufzubauen, andererseits aber auf dieser Basis auch ihren eigenen Weg zu finden. Die Berlinerin veranschaulicht, dass im Zentrum aller Fragen und Schwierigkeiten die sich kontinuierlich entwicklende Bindung zwischen Eltern und Kind steht, die immer wieder aufs Neue erprobt und gestärkt wird.
 
Es ist eine Stärke dieses Ratgebers, dass die Eltern nicht - wie so oft - hinten runter fallen, weil (nur) das Kind im Fokus steht. Gerade die kleinen Exkurse am Ende jedes Großkapitels mit dem schönen Titel "Wie geht es eigentlich Katrin und Christian?" zeigen, dass auch Eltern erst die für sie neue Mutter- bzw. Vaterrolle finden, ihre Partnerschaft neu ausbalancieren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf üben müssen.
 
Angesichts dieser Herausforderungen eine achtsame Umgebung für das Kind zu schaffen, eine verlässliche Bindung einzugehen und nicht nur dem Kind, sondern auch den Eltern die Rückversicherung zu geben, die sie brauchen, dabei hilft der Ratgeber ungemein. Aylin Lenbet schreibt mit Humor und bringt neben einer großen Portion Gelassenheit auch viele Tipps & Tricks mit, die den Alltag und das Zusammenleben erleichtern. Gerade die Hinweise im Kapitel "Born to be wild" finde ich sehr hilfreich, wenn es darum geht, die Nachmittage und Wochenende mit unserem bewegungsfreudigen und tobewütigen Küstenjungen sinnvoll und für uns alle bereichernd zu gestalten.
 
Am Ende des Buches wartet hinter einem nützlichen Stichwortverzeichnis noch eine schöne Überraschung auf alle Eltern, die die Entwicklung ihres Nachwuchses dokumentieren möchten: Hier ist Platz für eigene Aufzeichnungen, Fotos und Erinnerungen. Allerdings stehen dafür nicht nur leere Seiten, sondern liebevoll gestaltete, mit Zeichnungen und Anregungen versehene Vorlagen und Designs zur Verfügung, also fast ein eigenes kleines Heft!

 
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FAZIT
 
Was Lotta alles kann ist ein kluges Entwicklungsbuch, das zum einen die motorischen, psychischen, kognitiven und emotionalen Fortschritte, die Kinder bis zum 3. Geburtstag machen, leicht verständlich und gut nachvollziehbar darstellt. Zum anderen zeigt Ailyn Lenbet in ihrem Ratgeber aber auch, dass die Entwicklung von Babys und Kleinkindern nicht immer gradlinig und der Norm entsprechend verlaufen muss. Wichtiger als alle Meilensteinchen sind Liebe, Geduld und Gelassenheit - und wie man die im stressigen Alltag mit Kind erreicht bzw. bewahrt, erklärt die Autorin mit der richtigen Mischung aus bedürfnisorientierter Erziehung und gesundem Pragmatismus.
 
Natürlich können auf 219 Seiten, die drei Lebensjahre abdecken sollen, manche Themen nur angerissen werden. Dennoch erhält in Was Lotta alles kann einen Überblick und eine fundierte Antwort auf die wichtigsten Fragen und Herausforderungen dieses Lebensabschnitts.
 
Am Ende des Buches ist Lotto gewachsen, hat sich entwickelt und kann eine ganze Menge - und ebenso ihre Eltern! Wenn Ihr einen übersichtlichen, liebevollen und zudem höchst informativen Ratgeber sucht, kann ich Euch Was Lotta alles kann nur ans Herz legen.
 
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Baby Kleinkind Entwicklung Ratgeber
 
VERLOSUNG
 
Ich darf ein Exemplar von Was Lotta alles kann an Euch verlosen! Ganz herzlichen Dank an die Thieme Verlagsgruppe, die das Buch dafür zur Verfügung gestellt hat!
  
TEILNAHMEBEDINGUNGEN

1.) Folgt Küstenkidsunterwegs und Trias auf Facebook. Wenn Ihr dort nicht seid, abonniert mich auf Instagram, schenkt mir Euer Herz auf Brigitte Mom Blogs oder erzählt anderen Eltern von meinem Blog :)

2.) Ich freue mich und Ihr bekommt ein Extralos, wenn Ihr diesen Beitrag auf Facebook teilt.
 
3.) Hinterlasst einen netten Kommentar unter diesem Post (anonyme Teilnehmer bitte Namen + Mail-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat) und beantwortet folgende Frage: Welchen Abschnitt bzw. welche Ereignisse in der Entwicklung Eures Kindes findet Ihr besonders spannend?

4.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 17.07.2016, 23.59 Uhr.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien und wird in keiner Weise von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Der/die glückliche Gewinner/in wird ausgelost und hier auf dem Blog bekannt gegeben.

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Ich wünsche Euch allen ganz viel Glück!!!

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende

Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit freundlicher Unterstützung vom Trias Verlag aus der Thieme Verlagsgruppe entstanden.

Dienstag, 5. Juli 2016

WMDEDGT: Mein Arbeitstag als Mompreneur

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Heute ist der 5. des Monats und damit wieder Tagebuchbloggen à la WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" Also für Euch die Gelegenheit, uns durch unseren Alltag zu folgen!
 
Wie schon die letzten Male bin ich mutig und blogge fortlaufend, d.h., es gibt nicht den einen, fertigen, (nahezu) perfekten Text am Ende des Tages, sondern eine Erzählung, die sich Stück für Stück, nach und nach fortschreibt, während der Tag fortschreitet - mit all den Geschehnissen, Überraschungen, Fehlern und Pannen, die ein Tag und ein Text so zu bieten haben ;)
 
Kommt mit und schaut immer mal wieder rein - dann steht hier vielleicht wieder etwas Neues!
 
Viel Spaß dabei und bis später!
 
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Ihr seht es bereits am Titel dieses Posts: Diesmal soll es um meinen Arbeitstag als Mompreneur gehen. Denn die liebe Emilia hat mich gestern auf Instagram gefragt, wie mein Arbeitstag als solche/r beginnt.
 
Doch was ist das eigentlich, ein Mompreneur? Und muss es nicht eigentlich Mompreneurin heißen?
 
PS: Folgt Ihr mir eigentlich schon auf Instagram? Falls nicht, seid Ihr herzlich eingeladen, das zu tun! 

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Es heißt "MomPreneur"! Das setzt sich zusammen aus den englischen Worten "Mom" und "Entrepreneur" und meint Frauen, die Mutter und Unternehmerin sind. Die sich selbstständig machen und versuchen, die richtige Balance zwischen Familie und Arbeitswelt zu finden.
 
Als ich das zuerst im Netzwerk der MomPreneurs las, dachte ich: Das klingt gut! Richtig gut!Und als nächstes: Aber nicht einfach. Korrekt. Genau das ist es auch: Gut, und überhaupt nicht einfach zugleich.
 
Denn so ist es auch bei mir: Ich kümmere mich um die Kids. Unseren wunderbaren Küstenjungen (2,5 Jahre) und unser einzigartiges Küstenmädchen (15 Monate). Und dann habe ich noch den Blog. Und den Haushalt, drei Katzen, einen Garten, einen Mann und den Rest vom Leben.
 
Bin ich jetzt ein MomPreneur?
 
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Schließlich ist mein Blog kein Unternehmen. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Noch nicht, jedenfalls. Oder doch? Ich weiß es nicht. Aber ich erzähle Euch mal unseren Tag - und vielleicht finde ich es dann heraus...
 
Mein Tag als Mom beginnt um 5.45 Uhr. Eigentlich noch früher, denn das kleine Küstenmädchen schläft wie so oft in letzter Zeit sehr unruhig. Wir sind mehrfach wach und ich muss sie trösten.
 
Viertel vor sechs ist eine ganz schön frühe Zeit, jedenfalls für mich. Ich weiß, einige von Euch MomPreneuren stehen noch früher auf, um erstmal in Ruhe zu arbeiten, bevor der Rest der Familie aufwacht. Aber, ganz ehrlich: Das schaffe ich nicht. Meist bin ich erst um oder nach Mitternacht im Bett. Das sind dann ohnehin nur ca. 5 Stunden Schlaf - oder weniger, siehe oben.
 
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Bei der morgendlichen Routine bin ich zu 100% Mom. Ach was, 110 %, denn gerade mit so wenig Schlaf muss ich aufpassen, dass ich an alles denke. Am leichtesten fällt mir das beim morgendlichen Im-Bett-Kuscheln mit den Kids :) Das findet immer statt und wir genießen es sehr! Dann alle aufstehen, lüften, waschen, anziehen, frühstücken, abräumen, wickeln, Zähne putzen, fertig machen.
 
Die Entrepreneurin bzw. Bloggerin in mir schafft es höchstens, mal einen schnellen Blick auf ihr Handy zu werfen, ob bei Instagram, Facebook & Co alles am Laufen ist, was ich am Abend vorher vorbereitet habe. Ja, alles an Bord, so sollte es sein! Aber meine Mails laufen auf Grund, da muss ich nachher ran. Und drei Nachrichten aus der Krabbelgruppe und zwei von Ebay-Käufen für Kindersachen, die beantworte ich fix.
 
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Mein Mann hat heute das Auto, also werde ich erst später losfahren können, um die Ebay-Kleinanzeigen-Käufe abzuholen. Aber dafür kann er den Küstenjungen bei der Tagesmutter absetzen. Ja, Aufgabenteilung wird bei uns groß geschrieben, anders geht es nicht. Doch wer denkt, ich könne jetzt bloggen, hat sich geirrt - das kleine Küstenmädchen möchte auch nach draußen, und so gehen sie und ich, die Mom, in den Sandkasten.
 
Ach, das ist wirklich ein schöner Part vom Mami-Sein! Wir spielen und die Sonne kommt raus. Unsere kleine Katze gesellt sich zu uns und schmust mit mir. Wir backen Sandkuchen und das kleine Küstenmädchen erzählt mir in ihrer nicht-mehr-ganz-Babysprache, wie spannend sie das alles findet. Erst recht, als ich für sie das Bobby-Car raushole, mit dem sie erstaunlich schnell durch die Gegend rutscht.
 
Hört sich nach Idyll an, oder? Ist es auch, aber in meinem Hinterkopf türmen sich die Hausarbeit, die Telefonate, die Mails und der Blog...

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Wir/Ich mache/n einen Kompromiss. Mein kleines Mädchen kann grad so gar nicht allein sein, also setze ich mich zu ihr. Sie untersucht die Blumentöpfe und ich mache am Handy, was geht. Auch schon mal den ersten Teil von diesem Post, denn der soll schließlich online gehen... Seid mir bitte nicht böse, wenn ich nur häppchenweise schreibe, denn ich glaube, anders funktioniert es heute nicht, sie ist einfach sehr anhänglich...

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Zwischendurch gieße ich die Tomaten, rupfe Unkraut und räume den Gartenschuppen auf. Alles ist für mein Töchterchen ok, solange nur die Tür nicht zugeht und ich in ihrer Nähe bin. Dann aber wird sie müde, ich packe die Garten- und Sandkastensachen zusammen und wir gehen bzw. ich trage sie ins Haus.
 
Da wieder eine Routine, diesmal die Wir-kommen-von-draußen-rein-Routine: Kind ausziehen, Hände waschen, Sachen wegräumen, etwas zu trinken geben. Beim Händewaschen fällt mir auf, dass das Waschbecken ganz schön dreckig ist, und ich putze es schnell. Samt Ablagen, Spiegel und Toilette, denn die sind auch mal dran. Puh, schon wieder eine halbe Stunde rum. War das jetzt die Mom, die am Werke war? Die Entrepreneurin jedenfalls scharrt immer ungeduldiger mit den Füßen.
 
Mein Küstenmädchen hat in der Zwischenzeit auch versucht zu putzen und ich beseitige die Spuren ;)
 
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Da - es klingelt! Ein echtes Highlight, denn die Kochbox, die ich vor einiger Zeit bei der wunderbaren Mama im Spagat gewonnen habe, trifft ein. Die Mom packt aus und freut sich; die Bloggerin fotografiert den schmackhaften Inhalt - und freut sich ebenfalls.

 

Die guten Sachen sind allerdings für morgen bzw. Donnerstag, denn heute habe ich noch Kartoffeln von gestern, die ich verarbeiten muss. Ja, wir versuchen schon, möglichst wenig wegzuschmeißen - irgendetwas lässt sich ja immer zaubern ;)

 
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Da der Paketbote im Flur fast über die Kinderschuhe gefallen ist, räumt die Mom wieder auf. Auch gleich den Zeitungsstapel, und dann ist mal wieder der Mount Wäsche dran. Wieso wächst der eigentlich immer wieder?!
 
Das kleine Küstenmädchen, das fasziniert zugesehen hat, was Mami da einräumt, nachdem sie doch alles erst so toll ausgeräumt sortiert hat, gähnt. Ich nehme sie in die Marsupi, und sie schläft ein. Kein Wunder, es ist bereits später Vormittag, und wir sind schon lange wach. Ach ja, ich würde auch so gerne... Aber nein.
 
Denn die Schlafenszeit unseres kleinen Mädchens ist nicht nur etwas, was sie braucht, sondern auch sehr praktisch. Ich kann sie hinlegen und dann schnell in den Keller flitzen, dort wieder Wäsche abhängen, die Verpackungen einsortieren und nebenbei lüften.
 
Dann schnell nach oben. Yeah! ruft die Bloggerin, endlich an den Schreibtisch! Ich tippe wieder ein Stück für diesen Post, dann laufen Urlaubsrecherche und Facebook parallel.

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Und dann passiert etwas richtig Tolles: Ein Kommentar unter einem Post, ein kurzer Chat mit einer anderen MomPreneur, sie schickt mir ihre Nummer - und schon telefoniere ich mit Steffi vom Biber & Butzemann Verlag. Dort werden liebevoll illustrierte Geschichten zu verschiedenen Urlaubsorten und regionalen Zielen verlegt - und wir reisen doch so gerne! Wir vereinbaren, dass ich demnächst mal eines ihrer Bücher lesen und verbloggen darf, und sind beide glücklich.
 
Wie schön; mein Bloggerherz lacht! Ich schreibe hier wieder einen kleinen Abschnitt, da wacht auch schon mein kleines Mädchen auf und unsere Mittagsroutine beginnt.
 
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Die Mittagsroutine macht die Mom, und ich kürze mal etwas ab, damit die Bloggerin nachher auch noch zu Wort kommt ;) Kochen und Essen für und mit dem kleinen Küstenmädchen, abräumen, abwaschen, anziehen, losflitzen, zusammen den Küstenjungen abholen, Zuhause ankommen, alle ausziehen, zusammen spielen, wickeln, in den Mittagsschlaf bringen. Und ja, den braucht auch die Mom, siehe oben! Damit sie und die Bloggerin nachmittags einen klaren Kopf und ein volles Herz mit Liebe und Geduld für alle haben.
 
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Doch dieser Nachmittag ist anders: Der Mann kommt und übernimmt die Kids, die Entrepreneurin hat ein Coaching! Darauf freue ich mich wirklich, und ich bin froh und dankbar, das wahrnehmen zu können, denn es hilft mir weiter. Berufliche Orientierung, Bewerbung, Verdienst, Bloggen, Vereinbarkeit - das alles sind wichtige Themen, die bearbeitet gehören. Vielleicht erzähle ich Euch demnächst mal mehr dazu!
 
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 Danach ist gleich die Mom wieder dran - denn auch wenn ich es genieße, mal alleine unterwegs zu sein, vermisse ich meine Küstenkinder jedes einzelne Mal. Ich telefoniere schnell mit Zuhause, muss aber auf dem Rückweg noch einen der Ebay-Käufe, die ich oben erwähnt habe, abholen. Das klappt, und wird zugleich ein super netter Kontakt. Mit der anderen Mami schnacke ich noch kurz - wir liegen echt auf einer Wellenlänge und haben die gleichen Sorgen und Freuden!
 
Ich fahre nach Hause, und die Abendroutine beginnt: Abendbrot, abräumen, aufräumen (alles Spielzeug und alle gemeinsam), waschen, wickeln, Zähne putzen, ins Bett bringen. Ich übernehme die Einschlafbegleitung. Als Mom liebe ich das - die Lütten sind so süß, wenn sie nach und nach zur Ruhe kommen. Aber das kann dauern, und wieder schaut die Bloggerin auf die Uhr.
 
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Denn sobald alle schlafen (manchmal auch der Mann), beginnt meine Hauptarbeitszeit. Also JETZT.

Ja, liebe Emilia, um Deine Frage von ganz zu Anfang zu beantworten: Eigentlich startet jetzt erst mein Arbeitstag. Ich liebe es, zu bloggen, aber manchmal ist das auch ganz schön hart.
 
Ich schreibe diesen Post hier fertig, beantworte Mails, pflege die sozialen Medien und meine Netzwerke, plane, recherchiere und schreibe ein Konzept. Ein Gastbeitrag liegt schon länger, auch daran arbeite ich weiter. Bilder wollen noch von der Kamera heruntergeladen und bearbeitet werden... Nur telefonieren kann ich jetzt nicht mehr: Es ist 22:54 Uhr, viel zu spät.
 
Vielleicht schaffe ich das ja morgen mal zwischendurch... Doch, ich schaffe es bestimmt; irgendwie habe ich bis jetzt immer alles geschafft.
 
Apropos morgen: Ihr wisst ja, ich blogge sonst immer montags, mittwochs und freitags.
Morgen ist hier aber mal Pause, weil heute so viel war! Und ein bisschen Zeit brauche ich auch, um für Freitag etwas Spannendes vorzubereiten, oder sagen wir lieber: Vor-zu-Lesen ;)
 
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Jetzt gehe ich gleich ins Bett. Total müde, total erledigt, aber sehr zufrieden. Das war ein voller, aber schöner Tag. Ich habe doch erstaunlich viel geschafft und das meiste genossen.
 
Und zu meiner Leitfrage, ob ich ein oder doch eine MomPreneur bin:
 
Ich bin Mom und Bloggerin. Vielleicht sogar eine Entrepreneurin. Mit wechselnden Anteilen, immer balancierend, nicht immer ausbalanciert - aber mit viel Spaß dabei. In allen Bereichen lebe ich das selbst und ständig, aber momentan ist das ok so. Klar, etwas definiertere Arbeitszeiten wären nicht schlecht - aber das kann sich ja noch entwickeln... Und: Ich kann bloggen und bei meinen Kindern sein - das ist doch toll!
 
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Wie ist das bei Euch? Wer seid, Ihr, was macht Ihr, wie ist bei Euch die Balance? Erzählt mir Eure Geschichte, ich bin gespannt!
 
Alles Liebe und ein Hoch auf die MomPreneure, auf Euch alle!
 
Eure Küstenmami 


Montag, 4. Juli 2016

Henne Strand: Ein Ausflug in Wathosen


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Moin, Ihr Lieben!

Heute möchte ich Euch unseren Ausflug nach Henne Strand zeigen, den wir in unserem Dänemark-Urlaub unternommen haben. Zugleich stelle ich Euch eine richtig praktische Erfindung vor: Die SitBag Waders - das sind geniale Wathosen, mit denen die Füße Eurer Kinder garantiert trocken bleiben.

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Henne Strand

Henne Strand liegt an der Westküste Dänemarks in Südwest-Jütland, ca. eine halbe Stunde Fahrt von unserem Urlaubsort Blavand entfernt. Henne Strand hat einen kleinen Ortskern mit ein paar Geschäften und Restaurants; dort kann man gemütlich bummeln. Die eigentliche Attraktion aber ist der wunderschöne breite Sandstrand, umgeben von einer herrlichen Dünenlandschaft! In und um Henne Strand liegen eine Vielzahl von Ferienhäusern, denn Henne Strand ist zugleich ein beliebter Urlaubsort.



Wenn man den Strandvejen in Henne Strand bis zum Ende durchfährt und sich an der Gabelung rechts hält, erreicht man einen großen Parkplatz. Dort stellten wir unser Auto ab, denn an dieser Stelle gibt es einen direkten, barrierefreien Strandzugang. Und barrierefrei heißt in unserem Fall auch kinderwagentauglich! Ja, manchmal nehmen wir den Geschwisterwagen noch mit an den Strand, vor allem, wenn wir alle unsere sieben Sachen zu transportieren haben.



Neben dem Café Stranden gibt es zudem Toiletten - das ist immer gut zu wissen, wenn man kleine Kinder hat! Und ein leckeres Soft-Eis kann man dort ebenfalls essen - das muss im Dänemark-Urlaub manchmal einfach sein ;)

Iskiosk Eis essen

Als wir in Henne Strand ankamen, brach gerade die Wolkendecke auf. In der Nacht hatte es viel geregnet. Obwohl öfters die Sonne durch die Wolken lukte, waren der Boden und der Sand noch richtig nass und matschig. Das Wasser hatte sich in riesigen Pfützen und in einem kleinen Priel gesammelt. Die Kids aber wollten spielen, Muscheln sammeln, Sandburgen bauen und herumkrabbeln!



Eine gute Gelegenheit, die SitBag Waders zu testen, die uns der innovative Shop Grinsekind, der zahlreiche tolle Produkte rund ums Baby und Kleinkind anbietet, freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Außerdem hat das sehr gut gepasst, denn die SitBag Waders kommen ja direkt aus Dänemark! Ihr wisst ja inzwischen, dass ich eine starke Affinität zu skandinavischen Produkten habe; also stelle ich Euch diese schönen und praktischen Outdoor-Kleidungsstücke einmal näher vor.

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Die SitBag Waders: Nie mehr nasse Füße

Was zieht Ihr Euren Kindern an, wenn es zum Matschen und Patschen nach draußen geht? Wenn es Hunde und Katzen regnet und sich die Lütten am liebsten in jede Pfütze setzen?

Wir haben es bislang immer mit Regenhose bzw. Matschhose und Gummistiefeln oder festen Schuhen probiert. Bei unserem Ausflug nach Skallingen hätten wir die auch gut brauchen können, denn da war bei ansonsten gutem Wetter der Untergrund einfach noch klitscheklatsche nass. Aber selbst mit Gummistiefeln sind in der Vergangenheit die Füße unseres Küstenjungen oft noch feucht geworden, einfach weil beim Pfützen-Springen oder Spielen am Ufersaum das Wasser oben hinein gelaufen ist.

Bei unserem kleinen Küstenmädchen hatten wir das Problem, dass sie auch bei schlechtem Wetter bzw. nassem Boden gerne draußen herum krabbelt - und noch gar keine Schuhe trägt, da sie noch nicht läuft. Dabei wurde sie sowohl feucht als auch dreckig und verlor zu allem Überfluss des Öfteren ihre Lederpuschen.

Krabbelmatschhosen

Eine super Lösung sind hier die SitBag Waders: Wathosen, die Gummistiefel und Regenhose miteinander verbinden und mit denen sich die Kinder sogar in die Pfützen hineinsetzen können, ohne nass zu werden. Eine richtig gute Idee, oder?

Nur gab es die bislang eher für ausgewachsene Angler. Jetzt aber auch für coole Kids, die gern bei jedem Wetter unterwegs sind! Die Nähte sind verschweißt, so dass wirklich kein Wasser durchdringt. Klar, dafür kosten sie auch etwas mehr, aber schließlich bekommt man für den Preis hochwertige Gummistiefel und Matschhosen in einem.



Die SitBag Waders gibt es in zwei Ausführungen: Als Wathosen in verschiedenen Farben ab Größe 20/21 für Kinder, die bereits laufen können, und als Krabbelmatschhosen für Babys bzw. Kleinkinder, die sich eher in Bodennähe aufhalten. Mit dazu gehört jeweils ein praktischer, farblich passender Beutel, in dem die Wathosen ganz unkompliziert transportiert werden können.

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Die Wathosen für Kinder

Unser Küstenjunge hat am Henne Strand die Wathosen für Kinder in Grün ausprobiert. Guckt mal, sind die nicht niedlich? Ich finde das kleine Krokodil am Fuß zu süß, besonders, wenn es bis zu den Augen (oder drüber) im Wasser versinkt! Auch unser Küstenjunge war von dem farbenfrohen Kroko-Tier begeistert - für ihn ist es inzwischen wichtig geworden, was er anzieht. Und ich kann Euch sagen, das Anziehen fällt viel leichter, wenn auf Schuhen, Shirt & Co ein witziges Motiv zu sehen ist ;)


Die Wathosen haben eine robuste, aber dennoch weiche Sohle, die gut für Kinderfüße ist, die das Laufen erst lernen bzw. festigen sollen. Sie sind seitlich in der Weite verstellbar, ebenso wie die Schultergurte wie bei ganz normalen Regenhosen in der Länge regulierbar sind. Unser Küstenjunge ist damit gleich drauflosgestürmt - machte am Wassersaum aber brav halt.


 
Denn schließlich war Ins-Wasser-Rennen bislang streng verboten; und zwar aus gutem Grund. Klar hätte ich meinen geliebten Rabauken wieder eingefangen bekommen, bevor er wirklich tiefes Wasser erreicht - aber bis dahin wäre er völlig durchnässt gewesen. 



Nun  aber durfte er endlich mal nach Herzenslust ins Meer stiefeln! Das ging in Henne Strand prima, denn hier geht es ganz flach ins Wasser und wird nur allmählich tiefer. Also auch ein guter Badestrand für Familien mit kleinen Kindern!



Aus Sicherheitsgründen haben wir unseren Küstenjungen natürlich nicht zu weit raus gehen lassen. Doch ein Stück weit schon!

 
Na, werdet Ihr bei diesem Anblick nervös? Ich eigentlich bzw. früher auch - aber diesmal konnte ich mich ganz entspannt zurücklehnen. Denn die Füße und ebenso der Rest von unserem Küstenjungen blieben knochentrocken!

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Krabbelmatschhose

Die Krabbelmatschhose für Babys und Kleinkinder

Das gleiche galt für das kleine Küstenmädchen. Sie hat die Krabbelmatschhose von SitBag Waders in schwarz ausprobiert. Die gibt es in einer Einheitsgröße, und außer in Schwarz noch in den Farben Blau und Rot zu kaufen. Unser kleines Küstenmädchen, das sonst momentan Größe 74/80 trägt, hat prima hineingepasst und auch noch ein gutes Stück Luft, so dass wir die schöne Hose noch länger werden benutzen können.

Krabbelmatschhose 
Die Krabbelmatschhose hat keine Träger, die über die Schultern gehen, sondern einen Gummi- bzw. Tunnelzug, der die Hose oben hält. Dadurch kann man sie auch mal schnell und spontan überziehen, wenn Bedarf ist. Insgesamt ist die Krabbelmatschhose sehr hoch geschnitten, was natürlich gut ist, damit auch der Rücken geschützt bleibt. Wir haben sie möglichst bis unter die Achseln gezogen.

Krabbelmatschhose

Statt Gummistiefel hat die Krabbelmatschhose am unteren Ende Füßlinge mit viel Platz für die kleinen Babyfüße. Die Füßlinge können ebenfalls mit einem Tunnelzug eingestellt werden, auch wenn bei Krabbelkindern die Passform nicht ganz so entscheidend ist. Sie sitzen dann aber einfach besser.
 
Krabbelmatschhose

 
Besonders gut gefällt mir an der Krabbelmatschhose, dass ich das kleine Küstenmädchen darin einfach drauflos robben lassen kann - und zwar bei jedem Wetter. Denn, mal ehrlich, wie oft sind zumindest der Boden oder das Gras nass, nicht nur im Sommer, sondern vor allem auch im Herbst und im Frühling? Doch ich finde, dass auch unser Töchterchen, auch wenn sie noch nicht läuft, ein Recht darauf hat, sich möglichst frei zu bewegen - und das geht jetzt wunderbar! Wenn es kühler ist, kann ich ihr unter die Füßlinge noch Lederpuschen oder warme Socken anziehen. Ohne dass diese verloren gehen!

Krabbelmatschhose

Unser Töchterchen ist dann auch mit der ihr eigenen Passion am Strand von Henne entlang gekrabbelt. Bis an den Meeressaum! Doch das Wasser konnte ruhig kommen - und sie ganz einfach sitzen bleiben.

Krabbelmatschhose

Krabbelmatschhose
 
 
Denn auch die Krabbelmatschhose hielt dicht. Übrigens auch in punkto Sand: Den mussten wir zwar außen abwischen, aber innendrin war kein Körnchen zu finden. Eine deutliche Verbesserung gegenüber früher, wo wir den Sand noch oft aus der Windel geholt haben!

Aber das Wichtigste für mich ist: Unser kleines Küstenmädchen kann in der Krabbelmatschhose so spielen, wie sie es möchte. Sogar in Pfützen, Prielen oder am Ufersaum! Dabei behalte ich sie natürlich im Blick - aber ich muss nicht dauernd hinterher sprinten.

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Fazit

Sowohl die Wathosen für Kinder als auch die Krabbelmatschhose haben uns bei unserem Besuch am Strand von Henne richtig gute Dienste geleistet: Beide Kids konnten am und im Wasser spielen und blieben trocken, während wir Eltern es uns auf unserer Stranddecke gemütlich machten. Die SitBag Waders passen gut und zeichnen sich durch ein schönes, kindgerechtes Design aus. Praktische Details wie die Reflektoren an den Fersen der Gummistiefel oder die Tunnelzüge zum Einstellen der Krabbelmatschhose zeigen, dass hier jemand beim Entwurf dieser praktischen Erfindung gut mitgedacht hat.



Einen weiteren Vorteil haben wir nach der Rückkehr ins Ferienhaus entdeckt: Man muss die SitBag Waders nicht wie andere Regenhosen in der Maschine waschen. Einfach unter dem Wasserhahn oder Gartenschlauch abspülen reicht vollkommen! Und bei weniger Wäsche freut sich auch die Küstenmami ;)
 
Krabbelmatschhose

Unser Fazit: Diese Wathosen sind für uns einfach perfekt! Vor allem, wenn das Wetter nur so mäßig ist, sind sie Gold wert. Wir nehmen die SitBag Waders jetzt immer mit, wenn wir unterwegs sind! Und Henne Strand besuchen wir beim nächsten Urlaub auch gerne wieder - es war einfach herrlich dort.

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Kennt Ihr die Wathosen für Kinder? Oder wie handhabt Ihr das mit Gummistiefeln und Regenhosen? Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Kommentare!

Liebe Grüße an Euch alle

Eure Küstenmami

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit freundlicher Unterstützung von Grinsekind entstanden.

Freitag, 1. Juli 2016

10 Dinge am und ums Meer, die ich diesen Sommer machen möchte

#SummerToDoList Bucket Liste
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Kennt Ihr sie, die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen? Die man bewusst erlebt und die einen den Tag und die Jahreszeiten erst so richtig genießen lassen?
 
Im Sommer ist das für mich das Kitzeln der Sonnenstrahlen auf der Nase, im Winter das Knirschen des Schnees unter den Füßen, im Herbst die bunten Blätter an den Bäumen und im Frühjahr das erste Grün, über das ich mich freue. Und dann sind da die Dinge, die wir als Familie jahrenzeiten-typisch unternehmen: Das Kastaniensammeln, das Anbaden, die Schneeballschlacht, die langen Sommertage am Strand...
 
All diese Sachen genieße ich, wenn sie da sind, und denke später gern daran zurück. Dennoch machen wir manchmal zu wenig davon, einfach weil wir uns vom Alltag und seinen Notwendigkeiten überrollen lassen. Die Zeit vergeht so schnell! Heute ist bereits der 1. Juli. Dann folgt bald der August, und - schwupps - ist der Sommer vorbei und damit die vielen schönen kleinen Gelegenheiten, bei denen wir ihn nutzen und genießen können.
 
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Bucket Liste #SummerToDoList
(Bildquelle: http://www.wertvoll-blog.de/2016/07/01/vereinbarkeit-monatsmotto-juli/)
 
 
Das möchte ich ändern, und nehme es mir deshalb als Monatsmotto vor:
 
 Wir wollen ganz viele sommer-typische Dinge unternehmen!
 
Am liebsten natürlich am oder ums Meer, wir sind ja die Küstenfamilie ;) Und wo wir schon mal das große Glück haben, die Ostsee direkt vor der Haustür zu haben, wollen wir das auch nutzen!
 
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Bucket Liste Sommer
(Bildquelle: http://feiersun.de/familie/10-dinge-die-ich-diesen-sommer-machen-moechte/)
 
Aber jeder Vorsatz braucht auch eine Umsetzung! Deshalb habe ich mich von JesSi und ihrer #SummerToDoList Blogparade inspirieren lassen und eine Liste mit 10 Dingen erstellt, die wir diesen Sommer machen möchten.
 
Ich habe bewusst Sachen bzw. Aktionen ausgewählt, die sich leicht verwirklichen oder in den Alltag integrieren lassen. Denn die Riesen-Abenteuer, die man manchmal auf einer klassischen Bucket-Liste (d.h. Wunschliste für's Leben) findet, wie eine Weltreise oder einen Fallschirmsprung, sind für uns (momentan) eine Nummer zu groß.
 
Doch das Ganze habe ich nicht nur für mich gemacht: Vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei?! Wer nicht am Meer wohnt, kann die einzelnen Punkte einfach ein bisschen abwandeln. Das richtige Summer-Feeling kommt nämlich auch am heimischen Badesee oder im Planschbecken auf - Hauptache man tut, was man liebt! Und manchmal kann man das Meer auch mit in sein Herz nehmen...
 
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Und jetzt gehts los! Ich möchte diesen Sommer:
 
1. Mit meinen Küstenkindern im Küstengewässer planschen 
 
 Im Meer also! Denn obwohl wir natürlich viel am Strand und auch schon in Dänemark waren, haben die Kids dieses Jahr noch nicht wirklich im Meer gebadet - das Wasser war einfach noch zu kalt. Aber im Juli sollte das möglich sein!
 
2. Barfuß am Strand um die Wette laufen
 
Unser Küstenjunge liebt das! Oder um die Wette krabbeln, dann kann das kleine Küstenmädchen auch mithalten. Das geht natürlich auch im Garten oder auf dem Spielplatz. Ich bin gespannt, wer gewinnt; unser geliebter Rabauke ist schon ganz schön fix ;)
 
3. Beim Kubb gewinnen
 
Denn wir mögen alle dieses schwedische Stöckchen-Spiel - und mein Mann ist besser geworden, da muss ich mich ranhalten ;) Man kann es prima am Strand spielen, aber ebenso auf jeder Wiese oder halbwegs graden Fläche. Soll ich Euch Kubb eigentlich mal ausführlicher vorstellen?
 
4. Fischbrötchen direkt am Hafen essen
 
Da schmeckt's nämlich am besten! Und überhaupt mehr draussen essen, mit Blick auf's Wasser, zum Beispiel beim Pausenboot, einem tollen Inklusions-Projekt, bei dem es auch noch himmlisch gut schmeckt.
 
 5. Mal nicht nur Fleisch, sondern auch Fisch auf den Grill legen
 
Nochmal essen und auch draussen ;) Wir grillen ja furchtbar gerne (vor allem mein Mann), und da kann man auch mal leckeren Seefisch genießen. Interessiert Euch, wie das geht? Vielleicht verblogge ich dann das Rezept!
 
6. Gemeinsam ein Bild vom Meer malen
 
Beide Kids zeichnen, pinseln und tuschen inzwischen super gerne. Und wenn wir nicht am Meer sein können, malen wir uns einfach eins. Mit ganz viel Sonne obendrüber!
 
7. Steine sammeln
 
Und Muscheln natürlich. Möwenfedern, Bernstein und ein paar Halme Strandhafer. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Bisher habe ich die Kids immer gebremst, wenn sie allzu viele Strand- und sonstige Funde mit nach Hause geschleppt haben. Warum eigentlich? Ich könnte ja zumindest ausprobieren, sie einfach mal machen zu lassen, und dann sehen, was wir mit all den Schätzen anfangen. Zur Not kann ich damit immer noch die Auffahrt ausbessern oder einen Steingarten anlegen ;)
 
8. Maritime Deko basteln
 
Das passt (womöglich) zu Punkt 7. Ich habe da nämlich schon eine Idee! Me(e)hr demnächst...
 
9. Einen Strandkorb für unseren Garten besorgen
 
...und so das Meer noch ein bisschen näher zu uns nach Hause holen! Ich gebe zu, dass ist ein etwas größeres Vorhaben. Aber durchaus machbar, und ein gebrauchter tut es vielleicht auch.
 
10. Etwas vom Meer bei mir (und in meinem Herzen) tragen
 
Ich möchte etwas vom Meer ständig dabei haben. Einen Stein in der Hosentasche. Oder eine Muschel an einer Kette um den Hals. Das passt ebenfalls zu Punkt 7. Als Talisman oder Denkanstoß. Zum Ab-und-an-Drücken und Ans-Meer-Denken, wenn wir gerade mal nicht hinfahren können. Das tut nämlich einfach gut und verstärkt mein Sommer-Gefühl! Außerdem dient so ein Steinchen als kleiner Merker, damit ich nicht vergesse unsere #SummerToDoList umzusetzen ;)
 
All diese Dinge möchte ich genießen und mich an ihnen wie ein Kind und mit meinen Kindern freuen. Auf einen wunderschönen Sommer!!!
 
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Danke an Sonja für die Monatsmotto-Aktion und an JesSi für die #SummerToDoList Idee!

Was würdet Ihr von dieser Liste umsetzen? Was sind Eure Sommer-To-Dos? Ich wünsche Euch ganz viel Freude dabei und einen richtig schönen Sommer!
 
Eure Küstenmami


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