Montag, 11. Januar 2016

Schlemmen durch die ersten 1.000 Tage: Ein Bloggerevent der Extra-Klasse

 
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Moin, Ihr Lieben!

Hinter uns liegt ein nass-kaltes, ziemlich verregnetes Wochenende. Dabei gab es hier bei uns im Norden nur eine Windrichtung, und zwar die berühmte mit acht Buchstaben: Von vorne!

Etwas anders war das an einem schönen Tag im November, an dem ich mit meiner Küstenfamilie an einem Bloggerevent teilnehmen durfte, von dem ich Euch heute gerne berichten möchte. Ich glaube, das war mit das leckerste Event aller Zeiten! Wir haben jedenfalls ganz schön geschlemmt :) Organisiert wurde die Veranstaltung von Milupa im Rahmen der 1.000 Tage-Aktion, von der ich Euch ja schon berichtet habe.


 
Eingeladen waren wir nach Gut Wulksfelde bei Hamburg. Im ehemaligen Hofladengebäude hat die wunderschöne Gutsküche ihren Sitz, in der Rebecca und Matthias Gfrörer saisonale und natürliche Landhauskost anbieten. Dort trafen wir uns mit vielen Bloggerinnen und ihren Familien, einer Ökotrophologin, einem Journalisten und den Muttermilchforschern von Milupa, um uns durch ein sagenhaftes Buffet zu futtern, das an den Bedürfnissen und Ernährungsempfehlungen der ersten 1.000 Tage ausgerichtet war.

Denn der Satz "Du bist, was Du isst" hat tatsächlich in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes eine hohe Relevanz. Wie ich Euch ja hier schon berichtet habe, trägt die Ernährung während der Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit tatsächlich entscheidend zur gesunden Entwicklung des Kindes bei und kann diese ungemein positiv beeinflussen. Ja, der ganze Fisch, den ich in den letzten drei Jahren gegessen habe, soll nicht umsonst gewesen sein ;) Doch dazu gleich mehr.



Nach dem Eintreffen konnten wir uns erstmal in Ruhe umsehen und entspannt ein bisschen miteinander schnacken. Gerade den Austausch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern finde ich immer toll! Besonders habe ich mich gefreut, Dani von Siebenkilopaket und Susanne von Nullpunktzwo kennenzulernen, deren Blogs ich vorher schon intensiv gelesen hatte.



Auch die Kinder haben sich wohlgefühlt: Unser Küstenjunge düste gleich in die liebevoll eingerichtete Spielecke des Restaurants. Besonders die Autos fanden Anklang; das liebste musste mit an den Tisch! Unser Küstenmädchen 'netzwerkte' unterdessen mit den anderen Lütten in der Krabbelgruppe ;) Überhaupt war das Restaurant kindertechnisch gut ausgestattet, davon zeugten auch die vielen verschiedenen Hochstühle, bei denen für wirklich jede Größe etwas dabei war.



Und dann ging es los. Aber Vorsicht: Weiterlesen könnte Euren Appetit steigern oder zu akuten Hungeranfällen führen!

So ging es mir jedenfalls beim Anblick des ungeheuer nahrhaften und reichhaltigen 1.000-Tage-Buffets, das Matthias Gfrörer und sein Team für uns aufgebaut hatten. Schaut Euch mal dieses Schlemmer-Board an! Läuft einem da nicht das Wasser im Mund zusammen? Ich war jedenfalls wie gewohnt hungrig und froh, das nicht verbergen zu müssen :)





Begleitet von nützlichen Informationen zur Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Beikostalter aßen wir uns gemeinsam durch eine Speisenauswahl, die ihresgleichen sucht. Immer wieder wurde diskutiert: Wie kann man dieses oder jenes lecker zubereiten oder am besten zu sich nehmen, was ist gesund und wie macht man es sich und seinen Kindern besonders schmackhaft?



Folsäure ist zum Beispiel in mehreren Obst- und Gemüsesorten wie Avocado, Spargel und Spinat enthalten. Oh ja, Avocados könnte ich ständig essen! Da jedoch in der Schwangerschaft täglich mindestens 400 Mikrogramm Folsäure verzehrt werden sollen und nicht jede immer Unmengen der entsprechenden Lebensmittel verschlingen kann, kann dies auch über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.



Weiter erfuhren wir, dass in der Stillzeit der Flüssigkeitsbedarf stark erhöht ist. Das kann ich nur bestätigen, denn seit ich das kleine Küstenmädchen stille, habe ich ständig Durst. Zum Glück konnte ich mich an der leckeren Saft- und Smoothie-Bar bedienen, die extra für uns aufgebaut war. Mmh, da sind die Vitamine gleich mit drin! Einfach mal etwas Gesundes zu trinken ist für mich zudem eine echte Alternative, wenn ich gerade keine Lust auf festes Obst habe.


 
Ebenso ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr der Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) zu achten, weil dies die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen des Babys unterstützt. Also viel fettreichen Seefisch essen - bis zu vier Portionen die Woche! Ihr wisst ja, mir fällt das nicht schwer, weil ich da eh immer wild drauf bin. Den frischen Lachs und Matjes vom Buffet habe ich dementsprechend genossen :) Wer das nicht mag, kann natürlich auch DHA-reiche Produkte zu sich nehmen, wie etwa das leckere Müsli für Stillende von Milupa, das ich schon mal für Euch getestet habe.
 
 
Bei der Ernährung von Kleinkindern sollte bedacht werden, dass unsere Lütten eben keine "kleinen Erwachsenen" sind - auch wenn dieser Trugschluss natürlich naheliegt. Sie haben z.B. einen besonderen Nährstoffbedarf an Vitamin D, Jod und Eisen und brauchen auch nach der Stillzeit noch jede Menge Calzium. Eisen etwa ist in grünem Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmem rotem Fleisch enthalten. Letzteres isst unser Küstenjunge zum Glück gerne, ebenso wie seinen Milchbrei, den wir ihm weiterhin täglich anbieten.
 
 
Unsere Lütten haben übrigens vom 1.000-Tage-Buffet den Pastinake-Apfel-Joghurt-Brei nur so weggeschlabbert. Die Kombination war auch für mich völlig neu - aber er hat auch mir geschmeckt ;) Überhaupt wünschte ich, sie würden zu Hause so gut essen wie unterwegs - unser Küstenjunge hat hier sogar Couscous mit Herbstrübchen probiert :)
 
 
Nach der ganzen Esserei waren wir nicht unglücklich über eine längere Mittagspause. Kleine Kinder sind halt kleine Kinder! Das Küstenmädchen hat ihren Mittagsschlaf im Geschwisterwagen gehalten, während wir mit unserem großen Rabauken den Streichelzoo von Gut Wulksfelde erkundet haben. Das war etwas für ihn - und die Bewegung hat uns allen gut getan!
 
 
Fast hatte ich daraufhin schon wieder Hunger ;) Das war auch gut so, denn nachmittags waren wir Bloggerinnen dran! "Learning by cooking" lautete das Motto für die nächsten Stunden. Gemeinsam mit Matthias Gfrörer legten wir selbst Hand an, um in der Showküche Gerichte zuzubereiten, die zu den Ernährungsbedürfnissen in den ersten 1.000 Tagen passen. Dabei habe ich eine ganze Menge gelernt und konnte zudem ein nützliches Gerichte-Heftchen für "Kleinschmecker" mit nach Hause nehmen.
 
 
Es war wirklich ein toller Tag mit vielen schönen und geschmacksintensiven Eindrücken! Und mal ehrlich, wann wird man schon als Bloggerin so richtig verwöhnt? Oder als Mami? Ich habe es sehr genossen, vielen Dank nochmal an Milupa dafür!
 
***
Was habt Ihr in Schwangerschaft und Stillzeit am liebsten geschlemmt? Und was kocht Ihr, für Euch und Eure Kinder? Ich würde mich sehr über Eure Erfahrungen und Kommentare freuen!
 
Ganz liebe Grüße von der winterlichen Ostsee
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Freitag, 8. Januar 2016

Gedanken zum Spielen und eine Neujahrsverlosung

 
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Moin, Ihr Lieben,
 
das neue Jahr hat richtig gut angefangen! Finde ich jedenfalls - wir sind alle gesund und voller Pläne und Motivation. Ich hoffe, das geht Euch genauso!
 
Ich wollte mich noch einmal ganz herzlich für ein tolles 2015 mit Euch bedanken! Es ist großartig, sich mit Euch auszutauschen, mit Euch zu schmunzeln, zu lachen und auch mal zu weinen. DANKE für Eure Beteiligung, Eure Kommentare und Eure Geschichten hier auf dem Blog, besonders beim #Familienmoment! Ihr seid das Salz in der See!!!
 
Als Dankeschön gibt es deshalb auch in Kooperation mit LEGO eine Neujahrsverlosung für Euch, aber dazu unten gleich mehr.
 
***
Hier im hohen Norden ist es zwar eiskalt, und am Meer pfeift uns der Wind um die Ohren. Doch wir gehen weiterhin gerne raus; ich glaube, das brauchen wir einfach. Wenn wir mal einen Nachmittag drinnen verbringen, machen wir es uns mit Tee, Kaminfeuer, Bilderbüchern und viel Spielen zusammen gemütlich.
 
 
Ja, Spielen wird hier immer wichtiger, denn unser Küstenjunge, der gerade zwei geworden ist, befasst sich nicht nur hier und da mal kurz mit einzelnen Gegenständen, sondern hat Spaß an komplexeren Aufgaben und Zusammenhängen bekommen. Er spielt furchtbar gerne und ist dabei richtig ausdauernd. Und wir spielen mit! Ach, wie bin ich froh, als Erwachsene noch mal so richtig auf dem Boden herumkrabbeln und mit "Autuuuts","Baggarn" und Bausteinen albern zu dürfen :) Wo sonst kann man das, wenn nicht mit Kindern! Das kleine Küstenmädchen ist auch immer dabei; sie versucht alles nachzumachen, was ihr Bruder und wir Großen anstellen.
 
 
Spielen wird deshalb in 2016 auch ein wichtiges Thema hier auf dem Blog sein. Der Spielzeughersteller LEGO passt daher gut zu uns, denn der Name dieser Marke setzt sich aus den dänischen Wörtern "leg godt" zusammen, was so viel wie "Spiel gut!" bedeutet.
 
 
Doch was heißt eigentlich "gutes Spielen"? Heißt es, dass mein Kind etwas lernt? Oder einfach "nur" Spaß hat? Sich frei entfalten, kreativ sein und dabei austoben kann? Und ist das nicht auch irgendwie wieder lernen? Heißt es, dass mein Kind Werte vermittelt bekommt? Wenn ja, welche?
 
Dazu möchte ich mir in diesem Jahr Gedanken machen - gerne mit Euch zusammen. Und darüber wird es demnächst mehr auf dem Blog zu lesen geben, seid also gespannt!
 
***
Bildquelle: LEGO
Doch nun zur versprochenen
 
VERLOSUNG!
 
An eine oder einen von Euch darf ich das LEGO DUPLO Starter Set "Mein erster Traktor" verlosen. Das kunterbunte LEGO Fahrzeug mit Anhänger und verschiedenen Bauelementen greift das Bauernhof-Thema auf, das unser Küstenjunge ja so liebt. Die Steine sind groß genug, um sich von Kindern von 1,5 bis 3 Jahre leicht greifen und zusammenbauen zu lassen. Farben und Früchte zu benennen ist außerdem der Hit!
Bildquelle: LEGO
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
 
1.) Bitte werdet Mitglied dieses Blogs.
(Den Anmelde-Button "Mitglied dieser Site werden" findet Ihr oben rechts in der Seitenleiste)

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3.) Ich freue mich und Ihr bekommt ein Extralos, wenn Ihr diesen Beitrag auf Facebook teilt.
 
4.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post (anonyme Teilnehmer bitte Namen + Mail-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat), und beantwortet folgende Frage: Was bedeutet für Euch "gutes Spielen"?

5.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 24.01.2016, 23.59 Uhr.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und einen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien und wird in keiner Weise von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Der/die glückliche Gewinner/in wird ausgelost und hier auf dem Blog bekannt gegeben.

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Ich wünsche Euch allen viel Glück und einen guten Start ins Wochenende! Möge das Meer mit Euch sein ;)
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von LEGO entstanden.


Mittwoch, 6. Januar 2016

#Familienmoment Nr. 7: Ga-Ga

 
Moin, Ihr Lieben!

Wusstet Ihr eigentlich, dass man diesen echt norddeutschen Gruß zu jeder Tages- und Nachtzeit verwenden kann? Das finde ich für einen Mama-Blog sehr passend :)

Es ist wieder Mittwoch, und wie ich hier schon schrieb, soll es auch im neuen Jahr mit dem #Familienmoment weitergehen. Diesmal ist mir etwas passiert, das hätte es so ohne Kind nicht gegeben. Oha! Dabei habe ich es nicht mal gemerkt. Oder erst, als es zu spät war...
***
Ich war nämlich shoppen. Ja, shoppen! Auch für mich! Zugegebenermaßen war ich erst im Kinderladen und habe mit einer süßen kleinen Mütze samt Schal für das kleine Küstenmädchen, einer warmen Thermohose für den Küstenjungen und Funktionsunterwäche für beide (wenn sie mal größer sind) auch gut für meine Lütten eingekauft. Ich bin halt die Mami, was soll ich machen... Aber danach war ich dran - eine ganze Mütze sollte es werden! Ihr werdet jetzt vermutlich lachen, aber so etwas habe ich mir schon lange nicht mehr gekauft.

Schnell flitzte ich ins Mode-Center - denn das kleine Küstenmädchen schlief friedlich im Wagen, und das muss man ja nutzen ;)

Leider wachte sie auf, sobald ich die anfing, die Mützen in Augenschein zu nehmen. Der Prozess des Auswählens ist beim Einkaufen mit Kind ja ohnehin nur ein abgekürzter, aber ein bisschen wollte ich es genießen. Zuerst sah mein Töchterchen noch friedlich mit großen Augen bei meiner Mützen-Probiererei zu, dann wurde sie unruhig. Ich wusste, jetzt hatte ich nicht mehr lange. Um sie abzulenken, begann ich mit ihr zu reden; ich erzählte ihr einfach, was ich mache. Und sie 'antwortete', in ihrer eigenen Babysprache natürlich. "Bahaba, mamamama, badagada!" kam es aus dem Kinderwagen. So süß! "Badaba, Mamama, bahaa, ga-ga-ga!" machte ich zurück. Sie lachte, das gefiel ihr. Deshalb machte ich weiter, und so ging es hin und her, während ich schnell die letzten Mützen überstülpte und zwischendurch versuchte, einen Blick in den Spiegel zu erhaschen.
 
Plötzlich bemerkte ich einen Schatten neben mir - eine ältere Dame. Oh, die wollte bestimmt vorbei! Ich stand mit dem großen Kinderwagen sicher im Weg. Sie sah mich auch so indigniert von der Seite an. "T'schuldigung", murmelte ich und wollte den Wagen beiseite schieben, doch da fiel mir auf, dass ich bereits am Rand der Einkaufsgasse stand. Da war genug Platz! Man kam locker vorbei - was war es dann? Selbst mein kleines Töchterchen guckte irritiert. "Was hat denn die Mamidammi da bloß gema..", flötete ich ihr zu -  um mitten im Wort inne zu halten. Die alte Dame guckte immer noch. Oh. Jetzt verstand ich. Oha. Was redete ich denn da? Und wie!?
 
Babysprache in den höchsten Tönen! In der Öffentlichkeit! Und das mir, einer ausgebildeten Geisteswissenschaftlerin... Oweia. Immerhin hatte ich nicht "Dutzidutzidu" gesagt. Aber nahe dran.
 
Tiefrot schaute ich die alte Dame an. Doch die lächelte auf einmal ganz süß. "Ist ja schon niedlich", sagte sie mit einem süffisanten Grinsen. "Ich erinnere mich noch gut." Mit diesen Worten ließ sie mich stehen. Und ich - ich guckte meine Tochter an. Sie guckte zurück -  ebenfalls indigniert. Oder bildete ich mir das nur ein? "Owei-i-wei", sagte ich, "Mami ist ganz schön...". Doch dann stoppte ich mich, bevor ich das Wort aussprehen konnte.
 
War ich das wirklich - Gaga? Oder vielmehr "Ga-Ga?" Wann war ich so geworden? Wie?
 
Es hatte mich anscheinend ganz schön erwischt. Das Mami-Dasein, was sonst.
 
 ***
Tsja, das war ein eher peinlicher #Familienmoment, den ich Euch da erzählt habe. Aber einer, den ich so schnell nicht vergessen werde! Ist Euch so etwas auch schon mal passiert? Wie hat Eure Umwelt reagiert? Und was ist Euer #Familienmoment der Woche?

Wie immer könnt Ihr ihn in den Kommentaren oder in einem eigenen Post beschreiben, setzt dann bitte einen Backlink zu dieser Seite. Das Logo oben dürft Ihr gerne verwenden! Wie alles geht, ist hier nochmal zusammengefasst.

Ich bin schon ganz gespannt! Eine schöne Wochenmitte und ein Meer voller Inspirationen wünscht Euch

Eure Küstenmami

Dienstag, 5. Januar 2016

WMDEDGT: Alltäglicher Alltag - und ein bisschen Glitzer


Moin, Ihr Lieben!
 
Ich glaube, bei der Anrede bleibe ich :) Die gefällt mir so... Euch auch?
 
Heute ist Dienstag, ein ganz gewöhnlicher Dienstag. Die Feier- und Geburtstage sind vorbei, und der Alltag hat uns wieder. Doch weil der 5. ist, ist WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag", diese schöne, wiederkehrende, aber auch ein klein bisschen anstrengende (sorry!) Aktion von Frau Brüllen, die ich dennoch so liebe. "Alles kann, nichts muss" habe ich mir gestern noch vorgenommen - und ja, hier will ich müssen können ;)
 
Also ist "Tagebuchbloggen" angesagt, und das will ich diesmal wörtlich nehmen. Ob ich mich das traue? So einfach runterschreiben, was ich von morgens bis abends mache, unseren ganz normalen Alltag an einem wie gesagt ganz gewöhnlichen Dienstag?
 
Interessiert Euch das überhaupt? Denn dieser Dienstag, das weiß ich schon jetzt, wird super gewöhnlich, geradezu banal. Im Gegensatz zu sonst haben wir so gut wie nichts vor. Und doch gibt es unendlich viel zu tun, denn gerade die so genannten Kleinigkeiten stehen an, die gar keine sind, und von mir aus gern "Erledigtwerdenmüssenund nichtbesondersSpaßmachenaberdennochnotwendigundtrotzdemwürdigtsieKEINERdoch-wennsieliegenbleibenfallensieUNANGENEHMauf-Keiten" heißen dürften. Aber so lang redet ja kein Mensch. "Lästigkeiten" passt auch.
 
Mein Alltag zu Hause ist beherrscht von diesen Kleinigkeiten. OK, ich kümmere mich auch um eine große, richtig große Sache: Die "Kinderbetreuung", die von mir aus auch gern anders heißen dürfte. Habt Ihr einen Vorschlag? Kinderbetreuung und Kleinigkeiten durchmischen sich oft, das liegt in der Natur der Sache. Beides ist wichtig, richtig und gut. Das weiß ich auch, eigentlich. Trotzdem fühlt es sich manchmal so an, also ob ich nichts schaffe und die großen Dinge auf der Strecke bleiben. Wie kann das nur sein? Kann mal bitte jemand die Kopf/Herz/Bauch-, Gewöhnlich/Ungewöhnlich-, Alltag/Besonderes-, Wichtig/Unwichtig-, Groß/Klein-, Klischee/Rechtfertigungsbedürfnis-Schere aus meinem Kopf rausschnippeln? Und ja, ich bin mir der Ironie bewusst...
 
Oops, das war jetzt Reflektion, nicht Alltag-Erzählen, nicht wahr? Doch ich muss auch erstmal ins Schreiben reinkommen, denn ich bin echt müde.
 
Zurück zu WMDEDGT:
 
Der Tag beginnt bei mir, wie bei den meisten Eltern von Kleinkindern, mitten in der Nacht. Entschuldigt bitte, dass ich immer wieder von dem Schlaf-Thema anfange, aber es ist schon wesentlich für das  Gelingen oder Nicht-Gelingen unseres Alltags... Die Nacht also war unruhig, denn das kleine Küstenmädchen zahnt, und das macht sich durch extreme Anhänglich- und Kuschelbedürftigkeit bemerkbar. Dabei finde ich es nicht nur nicht schlimm, dass sie oft gestillt werden möchte. Im Gegenteil, das ist völlig in Ordnung. Es macht mich zwar wach, aber ich finde es ganz gemütlich und genieße es auch bewusst, da es womöglich bald vorbei sein wird und ich es dann vermissen werde... Anstrengend ist mehr, dass unsere süße Muckuline danach so lange braucht, bis sie wieder in den Schlaf findet, und auch zwischendurch oft vor sich hin schimpft und quengelt. Sehr verständlich, wenn einem Mund und Kiefer schmerzen - aber eben nicht schlaffördernd.
 
Doch der Küstenjunge hat gut geschlafen, das muss auch mal gesagt werden! Wenn er nachts nicht einen seiner gemeinen Alpträume hat oder auf die Idee kommt, um 3:30 Uhr alle Autos aufzuzählen, die unten im Wohnzimmer auf ihn warten, ist er der Ruhepol im Schlafzimmer. Und überhaupt: Das Positive im Alltag soll nicht untergehen! Wo ist hier der Glitzer!?
 
 
Unsere Alltagsroutine morgens mit Wachkuscheln, alle-durchs-Bad, Anziehen, Frühstücken, Aufbrechen klappt gut. Was gut klappt, ist immer schnell erzählt, oder? Draußen ist es eiskalt, doch nicht mehr so windig, wie bei unserem Ausflug an den Strand am Wochenende. Hui, pfiff da der Wind übers Meer! Aber schön war's, ebenso wie der Weg jetzt durch das kleine Waldstück zur Kinderbetreuung des Großen. Auf dem Rückweg schläft das kleine Küstenmädchen im Kinderwagen ein. Ich bringe noch den verspäteten Neujahrsgruß für die Nachbarin Nr. 3 rüber, sie freut sich und erzählt strahlend von ihrem Enkel. Doch ein bisschen Glitzer!
 
Ich schiebe zu uns rüber, das kleine Mädchen schläft weiter. Das ist sehr praktisch, dann kann ich schnell noch "etwas schaffen". (Nota bene: Als ob ich sonst nicht schaffen würde!) Ich widme mich eben jenen Kleinigkeiten: Klo putzen, zum Beispiel, sehr banal und nicht sehr beliebt. Aber vom Wochenend-Putz übrig geblieben, muss also sein. Ebenso Flur und Küche aufräumen, Tannenbaum gießen (ja, er steht noch), alle anderen Pflanzen auch, verräumte Socken aufspüren und wegsortieren, Wäsche abhängen, Telefona... oh, nix mit Telefonate erledigen. Das kleine Küstenmädchen ist ruckzuck wieder wach und will von den warmen Klamotten befreit und bespaßt werden.
 
Momentan kann man sie mit dem Spielzeug ihres Bruders glücklich machen, wenn der nicht Zuhause ist ;) Doch heute hält sie nicht lange durch, die Zähne machen ihr wirklich zu schaffen. Also trage ich sie herum, bis es wieder Zeit zum Stillen ist. Und Zeit zum Wickeln, unweigerlich. Danach geht es besser, wen wundert's :) Ich habe eigentlich auch schon wieder Hunger, wie ständig in der Stillzeit. Doch meine Süße spielt gerade so schön, da kann ich noch ein bisschen die nächste Größe in den Kleiderschrank sortieren. Das mit den Kinderklamotten hat immer zwei Seiten: Ich liebe es, sie auszusuchen, anzuziehen und zu kombinieren... Doch auf das ewig wiederkehrende Sortieren, Ein- und Ausräumen, Waschen und Beschaffen könnte ich auch verzichten, seufz.
 
 
Draußen ist es inzwischen nicht nur hell, sondern auch sonnig. Und die reifüberzogene Wiese funkelt im Sonnenschein - da ist das Glitzern wieder :) Das Licht ist gut, also hole ich schnell die Kamera, um Bilder von dem Buch zu machen, dass ich Euch demnächst unbedingt zeigen möchte. Und natürlich von unserer Tochter; das sind meine allerliebsten Fotos! Auf ihrem Kopf glitzert es übrigens auch: Sie trägt zum ersten Mal eine kleine Haarspange, weil ihr sonst die Stirnhaare in die Augen hängen. Und weil ich das soooo süß finde! OK, erwischt, ich bin voll die Mädchenmami geworden ;)
 
Der Frieden wärt nicht lange, dann will unsere Muckuline wieder getragen werden. Schnell die Marsupi angelegt, denn darin fühlt sie sich wohl und ich kann Mittagessen für uns beide machen. Danach müssen wir nochmal raus in die Kälte, um den Großen abzuholen. Doch die Sonne macht das Einmummeln und die Anstrengung wieder wett - es ist trotz - 4 Grad herrlich, unterwegs zu sein!
 
Der Küstenjunge stürzt sich in meine Arme; er ist müde und will nur noch nach Hause. Doch sein Strahlen ist der Goldfunken auf unserem mittäglichen Wiedersehen - eigentlich kann so ein ganz gewöhnlicher Tag doch ganz schön sein. Aber auch anstrengend ;) Für mich ist der huckelige Weg mit der 17 Kilo schweren Geschwisterkarre mit 5 Kilo Ausstattungsgedöns und zwei Küstenkindern à 12 und 9 Kilo Sportersatz, wie ich ja schon mal auf Facebook schrieb. Immerhin ist der Waldboden heute gefroren, da kommen wir gut voran.
 
Zuhause beginnt der Kinder-auspacken-alle-Klamotten-wegräumen-wickeln-und-ins-Bett-bringen-Marathon, möglichst ohne dass einer meiner beiden müden Seehasen weint. Gar nicht so leicht, und ich bin auch echt geschafft. Und ja, ich schlafe mit. Das ist mehr als nötig.
 
 
Nachmittags setzt sich der Alltag mit zwei Kindern fort: Obst-Getreide-Imbiss, Wickeln, Hinterherräumen - aber auch ganz viel Spielen. Wir gucken das oben genannte Buch, bauen die Eisenbahn auf, die es zum Geburtstag gab, singen und kuscheln. Ich schmeiße den Kamin an, um der Kälte etwas entgegenzusetzen, die Kinder bestaunen den Funkenschlag. Der Göttergatte kommt und trägt weiteres Holz rein.
 
Zwischendurch schaffe ich es mal an den Rechner, mal in die Waschküche und mal ins Obergeschoss. Zu was, könnt Ihr Euch denken... Kleinigkeiten. Na ja, immerhin kann ich ein paar wichtige Mails an Blogger-Kolleginnen, Sponsoren und Event-Organisatorinnen beantworten und mir eine Interview-Reihe für den Sommer ausdenken. Und das Bad putzen, yeah ;)
 
Danach ist schon Abendbrotszeit. Die ist selten friedlich, so auch heute nicht. Der Große will grundsätzlich etwas anderes essen als das, was auf dem Tisch steht, und die Kleine, die ohnehin schon mit ihrem schmerzenden Kiefer zu tun hat, isst durch sein Geschrei auch nicht besser. Obendrein ist der Heringssalat alle, und keiner von den 2 Erwachsenen im Haus will's gewesen sein. Wo ich doch so auf frischen Fisch stehe! Doch schließlich sind alle satt.
 
Danach Abendroutine - das Wort mag ich, es strahlt Permanenz und sichere Abläufe aus, und darum klappt es auch ;) Bei uns heißt das Tischabräumen, Stillen, Ordnung zumindest ausschnittsweise herstellen, sprich, gemeinsam die Spielzeugkiste einräumen, Zähneputzen (also die Kinder), Wickeln (also wir - Scherz!), und die Kids ins Bett bringen.
 
Und dann ist er da, dieser magische Moment, wenn ich beide Kinder nochmal an mich drücke und ihnen mein "Ich hab Dich lieb'" zuflüstere, bevor ich sie in ihre Betten lege. Der Moment, in dem sie zu mir hochsehen, bevor sie die Augen schließen und vertrauensvoll einschlafen. Der Moment, der Alltag, aber nicht alltäglich ist, und für den sich alles lohnt - jede Kleinigkeit.
 
***
Hej, Ihr Lieben, es ist spät und ich will das hier dringend online stellen. Jetzt habe ich nicht nur geschrieben, was ich den ganzen Tag so mache, sondern auch, was ich fühle und denke. Aber das ist ja auch wichtig, oder?
 
Wie findet Ihr diese Art des Tagebuchbloggens? Was habt Ihr heute gemacht?
 
Alles Liebe und viel Rückenwind
 
Eure Küstenmami
 
 
PS: Morgen ist hier auf dem Blog wieder #Familienmoment. Schaut doch mal rein und macht mit!

Montag, 4. Januar 2016

Alles kann, nichts muss: Mein Monatsmotto im Januar 2016


Moin, Ihr Lieben!
 
Ein frohes neues Jahr Euch allen! Und ja, Ihr habt richtig gelesen, ich rede Euch mal anders an. Echt norddeutsch und etwas persönlicher :) Denn erstens ist mein Blog ziemlich persönlich und zweitens schreibt, kommentiert und liked Ihr immer so nett, dass ich wirklich das Gefühl habe, zumindest einige von Euch persönlich zu kennen. Und bei den anderen kann das ja noch werden, ne? Ich freue mich jedenfalls riesig, wenn Ihr Euch zu Wort meldet!
 
Das ist mir auch im neuen Jahr wichtig: Euch, meine Leserinnen und Leser mitzunehmen, einzubinden, zu informieren und Euch mit meinem Blog eine wunderschöne (Lese-)Freude zu machen. Denn Ihr macht auch mir eine; das sei nochmal gesagt: Ohne Euch wäre mein Blog nichts!!! Ich hoffe, Ihr begleitet mich noch ganz lange weiter...
 
***
Überhaupt möchte ich 2016 richtig durchstarten. Es soll ein Knaller-Jahr werden! Ihr habt ja vielleicht schon gemerkt, dass sich einiges auf dem Blog verändert hat und noch weiterentwickeln wird: 

Erstens bastele ich am Design, wie Ihr an einigen Buttons und Änderungen in der Seitenleiste bereits sehen könnt, und werde das auch noch stärker tun.
 
 Zweitens soll der norddeutsche und maritime Einschlag hier auf dem Blog noch stärker werden. Denn ich habe gemerkt habe, dass Euch das echt gut gefällt. Und mir auch! Aber nix übertreiben - wir "Fischköppe" gelten ja eher als zurückhaltend ;)
 
 
Drittens gibt es bereits eine neue Seite: Meine, also Küstenmamis Blogroll; d.h. eine Liste der Blogs, die ich selbst gern lese und Euch weiterempfehlen kann, samt einer Kurzbeschreibung. Weitere inhaltliche ("Küsten"-)Seiten sind in Planung!
 
Viertens ist die Community auf Facebook ist gewachsen und macht mir total Spaß. Wir sind inzwischen über 400 dort, und ich finde es toll, wie Ihr Euch engagiert. Auch dort will ich öfter posten, also folgt mir gerne!
 
Fünftens: Der #Familienmoment, den es hier auf dem Blog immer mittwochs gibt, findet ständig mehr liebe und kreative Menschen, die teilnehmen, fleißig posten und kommentieren. Diese Aktion möchte ich also unbedingt fortsetzen. Seid doch auch gern dabei!
 
Sechstens: Auch Kooperationen möchte ich wieder eingehen, um Euch schöne Kinderklamotten, tolle Spielsachen und nützliche Alltagshelferlein vorzustellen. Und um für Euch das eine oder andere Gewinnspiel starten zu können! Denn viele Unternehmen stellen nicht nur etwas zum Testen zur Verfügung, sondern sponsern großzügig auch Verlosungsaktionen für Euch. Apropos: Ganz bald gibt es hier auf dem Blog eine Neujahrs-Verlosung in Kooperation mit LEGO; haltet die Augen offen!
 
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Doch es gilt: Alles kann, nichts muss. Ich werde weiter montags, mittwochs und freitags posten - aber nicht auf Deubel komm raus. Denn manchmal gibt es Extra-Aktionen wie 12 von 12 oder WMDEDGT, die richtig schön, aber auch aufwendig sind. Das seht Ihr dann an den langen und hoffentlich auch interessanten Blog-Artikeln, die dabei raus kommen :) Doch die kosten Zeit und Kraft, deshalb kann es sein, dass ich am darauffolgenden Tag einfach mal Pause mache und mehr Zeit mit meinen wunderbaren Küstenkindern verbringe. Oder auch mal später poste! Denn der Blog ist mein Hobby, und das soll Spaß, nicht Stress bringen.
(Bildquelle: http://www.wertvoll-blog.de/2016/01/do-small-things-with-great-love.html)

 
Das gilt auch für die Monatsmotto-Aktion, an der ich so gerne teilnehme und zu der dieser Beitrag erst heute und nicht wie sonst am Ersten des Monats erscheint. Doch Sonja, ihres Zeichens Initiatorin dieser wundervollen Idee, lässt uns ja auch einen Monat Zeit für die Veröffentlichung. Das finde ich übrigens sehr entspannend und werde es beim #Familienmoment so ähnlich halten: Ihr könnt mit Eurem #Familienmoment nicht nur pünktlich am Mittwoch teilnehmen, sondern auch gerne die ganze Woche lang :)

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Alles kann, nichts muss!

Auf ein wundervolles 2016 mit Euch allen; ich freue mich, dass Ihr da seid!!!

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Was ist Euer Monats- oder Jahresmotto?
 
Alles Liebe und immer frischen Wind um die Ohren
 
Eure Küstenmami