Montag, 8. Dezember 2014

Ein Wintermorgen in der Forstbaumschule

 
Hallo Zusammen,
 
mitten im Dezember wurde es bei uns neulich richtig warm! Na ja, was heißt schon warm, immerhin sieben Grad über Null :) Also verabredete ich mich mit einer Freundin für einen Ausflug am Samstagmorgen, natürlich mit unseren beiden Kids. Der Tag begann zwar diesig, wurde aber immer schöner und sonniger, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt.
 
Wir trafen uns in der Forstbaumschule, einem der ältesten Parks im Norden Kiels. Wir parkten am Niemannsweg, zwischen Bismarck- und Lindenallee. Weil zumindest eins der Kinder gerade eingeschlafen war, beschlossen wir, erst ein wenig spazieren zu schieben und begaben uns die Bismarckallee hinunter zum sogenannten Hirschfeld-Blick.

 

 
Von dort aus kann man schön auf die Kieler Förde hinunter sehen, auch wenn es wie gesagt noch etwas diesig war. Über eine gewundene Treppe kann man zudem hinunter ans Wasser gelangen, und ein paar Bänke laden müde Mamis zum Verweilen ein. Wir aber waren fit!
 
Also schoben wir an den ehrwürdigen Villen des Stadtteils Düsternbrook vorbei bergauf in den Park.



Dort sind wunderschöne alte Bäume zu finden, u.a. ein Mammutbaum und nordamerikanische Eichen. Auch Joggen lässt es sich hier hervorragend.


Langsam klarte es auf, doch es war noch wenig los, nur die Eichhörnchen hüpften von Baum zu Baum.


Unsere beiden Zwerge waren mittlerweile wach und unternehmungslustig, also schoben wir zum Spielplatz nahe der Feldstraße mit Blick auf die St. Heinrich Kirche.


Der Spielplatz liegt an einer großen Wiese mit jeder Menge Platz zum Ball-Spielen, Toben, und Picknicken. Auf dem Spielplatz selbst gibt es Klettergerüste, Rutschen, Sand, Bagger, eine Drehscheibe, Wipptiere, Balancierbalken, nebenan ein Volleyball-Feld für die Großen - doch unsere Tobekinder zog es zu den Schaukeln!

Neben der normalen Schaukel gab es auch eine Baby-Schaukel, in der mein knapp elfmonatiger Rabauke sicher sitzen und mit Mamis Hilfe vorsichtig hin und her schwingen konnte.


Der Sohn meiner Freundin (eineinhalb Jahre alt) fand außerdem die Riesen-Nestschaukel toll, die ebenfalls auf Sand steht und Platz für gleich mehrere Kinder bietet. 



Sobald beide Zwerge drin saßen, "redeten" sie ununterbrochen miteinander, echt süß...
Beide Kinder haben übrigens erstaunlich lange durchgehalten!

Um uns aufzuwärmen und eine Kleinigkeit zu essen, gingen wir anschließend in die "Forstbaumschule", ein Lokal, das keine 200 Meter entfernt vom Spielplatz liegt und ebenso heißt wie der Park. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen, während die Kinder herumtoben, doch aufgrund der Jahreszeit machten wir es uns drinnen gemütlich.


Dort bekamen wir einen Tisch in einer ruhigen Ecke - und vor allem die umsichtigste Bedienung, die ich je erlebt habe! Ein echter Glücksfall, danke nochmal an dieser Stelle! Die nette Kellnerin dachte an alles, und wir wurden rundherum versorgt: Mit Platz für unsere zwei Kinderwagen, wenig Wartezeit bis zum Essen, einem kindgerechten Juniorteller, den wir auch aufteilen durften, Getränken für die Großen und ausreichend Servietten, denn dieses Essen überstand mein schöner Schwangerschaftspulli trotz schnellem Eingreifen leider nicht ohne Missgeschick...



So etwas kennt Ihr vielleicht? Dafür blieben unsere Kleinen überraschend sauber :)
Danach schlenderten wir zurück durch den Park; inzwischen schien richtig toll die Sonne.


An einer anderen Stelle genossen wir nochmal den Ausblick aufs Wasser. Wir sahen sogar einen der großen Pötte in die Förde einfahren!



Als die Kinder müde wurden, machten wir uns auf den Heimweg.
Im Sommer kommen wir auf jeden Fall mit beiden Familien wieder!

Was habt Ihr dieses Wochenende erlebt? Welche kindgerechten Parks und Spielplätze kennt Ihr?

Einen schönen, sonnendurchstrahlten Wintertag wünscht Euch

Eure Küstenmami

 
 
 

 

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