Montag, 29. Februar 2016

Ein Strandtag in Falkenstein

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Dieses Wochenende hatten wir hier an der Ostsee so richtig Glück mit dem Wetter! Der Samstag startete zwar eisig kalt, aber dann ließ sich die Sonne doch noch blicken. Und am Sonntag schien sie mit voller Kraft! Da mussten wir einfach raus an den Strand :)


 
Damit waren wir nicht alleine, denn bei dem tollen Wetter strömten sie alle ans Wasser: Pärchen, Familien, Freundesgruppen, Hundebesitzer, alte Seebären... Alle noch dick eingemummelt, aber mit diesem zufriedenen sonnenwärts gewandten Gesicht, das sagte: Oh wie schön, sie wärmt schon ein bisschen!
 
Wir haben den Ausflug sehr genossen - und ich habe Euch ganz viele Bilder mitgebracht :)
 
***
Wir fuhren an den nördlichen Teil des Falkensteiner Strands, den ich Euch in einem meiner allerersten Posts schon einmal vorgestellt habe. Das ist ja noch gar nicht soooo lange her, doch damals war unser Küstenjunge noch ein Baby... Jetzt ist er schon zwei Jahre alt, läuft völlig selbstständig neben uns her und erzählt uns ständig  etwas von "Meer, Meer!" 
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
 
Parken kann man in Falkenstein im Winterhalbjahr kostenlos; der farbenfrohe Bauwagen, in dem sonst die fleißigen Kassierer sitzen, bleibt geschlossen. Er ist auch so viel schöner ;)
 
 
Falls Ihr Euch selber auch so eine tolle maritime Illustration wünscht: Der Künstler hat auf seinem Werk eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen ;)

 
 In Falkenstein hat sich ohnehin seit unserem letzten Besuch einiges getan: Der Weg zum Strand wurde neu asphaltiert, so dass man mit dem Kinderwagen auch bei Schmuddelwetter leichter voran kommt, die Beschilderung wurde erneuert und eine Reihe neuer Fahrradständer bzw. -bügel aufgestellt - für diejenigen von Euch, die ganz sportlich unterwegs sind :)


 
 Wir liefen gleich zum Meer runter. Dort gab es erstmal ganz viel zu gucken: Nach den Schiffen auf dem Wasser, den Möwen im Himmel, den Muscheln im Sand, den Wellen, die heute ganz friedlich gegen die Steine plätscherten, der Weite des Horizonts...



Und dann kam die Hauptattraktion: Steine ins Wasser schmeißen! Das ist immer wieder der Hit. Wenn Ihr Euch also im Sommer beim Baden fragt, wer um Himmels willen all diese Steine am Falkensteiner Strand ins Wasser geworfen hat: Wir waren's ;)





Auch das kleine Küstenmädchen schaute von meinem Arm aus fasziniert zu. Meistens liegt sie bei unseren Ausflügen weiterhin gerne im Kinderwagen, schaut sich um oder hält nochmal ein Schläfchen. Doch in letzter Zeit hat sie zunehmend das Bedürfnis, aus der Geschwisterkarre herauszukommen und mehr am Geschehen teilzunehmen. Dann guckt sie ganz gespannt, was unser großer Rabauke so anstellt und versucht es nachzumachen. Noch klappt das nicht so ganz - aber bald!
 

Auch der kleine Fischkutter von meinen #Schiffsmeldungen war natürlich mit von der Partie!
 

Nachdem wir genug Steine umverteilt und ordentlich im Sand gebuddelt hatten, wanderten wir über den breiten Sandstrand zur Strandpromenade zurück. Dort liegen ein paar kleine Restaurationen, wo man sich je nach Geschmack mit Süßem oder Deftigem stärken kann.

 
 
Außerdem gibt es noch ein altes Fischerboot, in dem im Sommer Piratengeschichten für alle abenteuerlustigen und fantasiebegabten Seeräuber erzählt werden. Jetzt war es allerdings mit einer Persenning abgedeckt - zum Stillsitzen ist es ja auch noch viel zu kalt.
 
 
Deshalb eroberten wir den Spielplatz neben dem Kiosk an der Falkensteiner Strandpromenade, bei dem man auch heißen Kakao, Kaffee und andere Kleinigkeiten bekommt.
 
 
Auf dem Spielplatz gibt es Picknicktische in ausreichender Anzahl und viele schöne Spielgeräte für Groß und Klein.
 

 
 Angelegt ist außerdem eine große Sandkiste, bei der für's Burgen-Bauen nicht mal das Sandspielzeug mitgebracht werden muss - das ist nämlich schon da.
 

Die Attraktion schlechthin für unseren Küstenjungen war jedoch der Traktor, der als Krönung auch noch eine Frontlader-Schaufel hatte. Da wollte unser geliebter Rabauke immer wieder drauf! Seit er klein ist, ist er von Fahrzeugen jeglicher Art total begeistert. Das ist bis heute so, und ich denke, das wird auch so bleiben!



Verschiedene Schaukelmöglichkeiten, ein riesiges Kletter- und Spielgerät und eine Wippe stehen auf diesem Spielplatz ebenfalls zur Verfügung.
 
 
Das Karussell-Fahren hat uns allen Spaß gemacht!


Und während der große Bruder nochmal ausgiebig kletterte und rutschte, hat sich unser kleines Küstenmädchen auf Boden-Erkundungstour getraut und saß ganz glücklich in der Sonne.

Wie wir Großen auch, bis es wieder Zeit war, nach Hause zu fahren. Ach, das war ein toller Tag am Meer!



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Was habt Ihr am Wochenende erlebt? Erzählt doch mal!

Ich wünsche Euch einen sonnigen Wochenstart!

Eure Küstenmami


Freitag, 26. Februar 2016

Die ersten 1.000 Tage: Was tun bei Milchstau und Brustentzündung?

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Moin, Ihr Lieben!
 
Heute möchte ich über ein nicht ganz so einfaches Thema sprechen, das jedoch relativ viele Frauen, die stillen, zu dem einen oder anderen Zeitpunkt betreffen kann.
 
Die Rede ist vom Milchstau bzw. der Brustentzündung, die auch Mastitis genannt wird.
Eine Studie von 2014 hat ergeben, dass jede 5. stillende Mutter an Milchstau leidet und jede 10. eine Brustentzündung entwickelt. Das sind schon ziemlich heftige Zahlen, oder?
 
Die gute Nachricht ist, dass man schon mit einfachen Mitteln etwas dagegen tun kann. Deshalb möchte ich Euch in diesem Artikel, der im Rahmen der Serie Die ersten 1.000 Tage und in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden ist, ein bisschen Mut machen und Euch von meinen Erfahrungen berichten.
 
 
 
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Wie ich ja schon in meinem 1. und 2. Artikel zur Stillzeit geschrieben habe, ist Muttermilch in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes ein wichtiger Schutzfaktor, der sich extrem positiv auf die Gesundheit des Babys auswirken kann. Deshalb wollte ich auf jeden Fall sechs Monate lang und möglichst darüber hinaus stillen.
 
Dazu muss ich sagen, dass ich total gern stille. Das ist bzw. war bei beiden Kindern so. Unseren Küstenjungen habe ich etwa zehn Monate lang gestillt, und das kleine Küstenmädchen trinkt immer noch gerne bei mir, obwohl sie inzwischen auch andere Kost zu schätzen weiß :) Ja, tatsächlich, sie isst inzwischen mehrere Breie am Tag und auch etwas vom Familientisch! Darüber möchte ich Euch demnächst noch einmal ausführlicher berichten.
 
Aber zusätzlich wird sie noch gestillt, und das genießen wir beide sehr. Stillen bedeutet für mich auch mehr als meinen Kindern Nahrung zu geben. Nähe, Vertrautheit, Geborgenheit, Kuscheln, Hautkontakt - das alles entsteht außerdem beim Stillen und tut meinen Küstenkindern und mir unglaublich gut. Ich möchte das auf keinen Fall missen!
 
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Doch Stillen heißt leider nicht nur schöne heile Welt. Auch bei uns war es durchaus nicht immer einfach. Es gab schon die eine oder andere Schwierigkeit - und wie die Zahlen der oben genannten Studie zeigen, das ist völlig normal.
 
Zum Beispiel hatten wir letzten Oktober alle einen richtig heftigen Infekt. Besonders unser kleines Töchterchen litt unter einer verstopften Nase. Deshalb atmete sie hauptsächlich durch den Mund. Und atmen und trinken ging nicht gleichzeitig. Also mochte sie kaum stillen, zumal sie auch noch hohes Fieber hatte. Das hat mich ziemlich beunruhigt, gerade weil es dann natürlich gut für sie gewesen wäre, viel zu trinken.
 
Außerdem führte es dazu, dass sich die Milch in meiner Brust staute. Es heißt, den Milchstau spüre man an den mehr und mehr spannenden Brüsten - das kann ich nur bestätigen. Da die Milch nicht wie vorgesehen abfließt, nimmt der Druck zu; das kann ganz schön schmerzhaft sein. Zudem kann die betroffene Brust kann richtig heiß werden und sich röten.
 
Wichtig ist, die Milch so bald wie möglich zum Abfließen zu bringen, was mir zunächst aber nur mäßig gelang. Zwar versuchte ich das kleine Küstenmädchen so oft wie möglich anzulegen, gerade auch in einer Position, in der ihr Kinn auf die am meisten gestaute Stelle gerichtet war. Aber sie hatte wirklich kaum Appetit!
 
Man kann die Brust übrigens auch mit einem warmen Waschlappen oder einer Wärmflasche vorsichtig erwärmen, um sie etwas weicher zu machen und dann auszustreichen.
 
Doch bei mir verhärtete sich die Brust sehr schnell, die Schmerzen nahmen zu und ich bekam Fieber - alles Anzeichen für eine richtige Brustentzündung. Bei einer Mastitis, wie dieses Phänomen auch genannt wird, handelt es sich meistens um eine bakterielle Infektion der Brustdrüsen, die infolge der Entzündung blockierter Milchkanäle entsteht. Jedoch muss das nicht die einzige Ursache sein: Die Bakterien können womöglich auch über wunde Brustwarzen von außen eingedrungen sein.
 
Eine Mastitis muss möglichst schnell behandelt werden - wenn es Euch trifft, nehmt bitte so bald wie möglich Kontakt zu Eurer Hebamme oder Ärztin auf. Wir hatten eine sehr nette Hausärztin, die gleich kam und sich auch unsere kranke Maus noch einmal anschaute. Das kleine Küstenmädchen bekam Nasentropfen verschrieben, damit sie besser atmen konnte. Ich sollte zwischen den Stillmahlzeiten kühlen, kühlen, kühlen - mit Quarkwickeln oder gekühlten Kohlblättern. Außerdem habe ich Eiswürfel verwendet, die aber nicht direkt auf die Haut sollen.
 
 
Und dann war Abpumpen angesagt. Darauf hätte ich gern verzichtet! Aber es musste sein, damit die gestaute Milch abfließen konnte. Mein Göttergatte hat glücklicherweise blitzschnell eine Milchpumpe besorgt, und meine erfahrene Nachbarin hat beim ersten Einsatz geholfen. Das brachte dann auch Erleichterung, und mein Fieber sank. Ein Glück, denn ansonsten hätte die Ärztin mir ein Antibiotikum verschreiben müssen. Doch ich war froh, dass es auch ohne ging. Und nach und nach fing unser Töchterchen wieder an zu trinken, und ich konnte weiter stillen!
 
*** 
Das war echt keine schöne Erfahrung. Aber sie hat mir gezeigt, dass die Schwierigkeiten überwindbar sind und wir das Stillen deshalb nicht aufzugeben brauchen! Neben den kleinen Tricks und einfachen Hausmitteln, die ich oben erwähnt habe, hat mir vor allem eines geholfen: Durchhalten! Und das möchte ich Euch auch ans Herz legen, falls es bei Euch mal Schwierigkeiten geben sollte: Gebt nicht auf, sondern versucht es weiter.
 
Versteht mich nicht falsch: Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man aus dem einen oder anderen Grund nicht oder nicht mehr stillen will. Doch es ist schade, wenn man frühzeitig abstillt, obwohl man eigentlich noch stillen möchte und es vielleicht auch noch ginge. Helfen können Euch in einem solchen Fall auch Eure Hebamme oder eine kompetente Stillberaterin, die Ihr z.B. über die Homepage der La Leche Liga findet.
 
Übrigens hat das Unternehmen Milupa, das auch stark in der Muttermilchforschung tätig ist, ein Profutura mama Probiotikum entwickelt, das das in der Muttermilch vorkommende Milchsäurebakterium Lactobacillus saliviarius enthält. Studien haben gezeigt, dass bakteriell verursachte Brustbeschwerden durch die orale Aufnahme dieses Bakteriums deutlich reduziert werden können. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier.
 
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Wie ist es Euch mit dem Stillen ergangen? Falls es Schwierigkeiten gab - was hat Euch geholfen? 
 
Eine wunderschöne Stillzeit wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von Milupa entstanden.

Mittwoch, 24. Februar 2016

#Familienmoment Nr. 14: Walking in my shoes

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Juhu, es ist wieder Mittwoch - und Zeit für den #Familienmoment hier auf dem Blog!
 
Genau genommen ist zwar jeden Tag Zeit für Familienmomente: Für all die kleinen, großen, bewegenden, lustigen, nachdenklichen und vor allem besonderen Augenblicke im Familienleben. Aber immer mittwochs muss ich mich entscheiden, welchen ich davon mit Euch teilen möchte. Und die Auswahl ist, wie Ihr Euch denken könnt, nicht immer ganz leicht!
Diesmal war es ein spontaner Lacher: Ich höre es im Wohnzimmer poltern und den Küstenjungen rufen. Ich rufe zurück, denn inzwischen kommt er - jedenfalls manchmal - zu einem, wenn er etwas möchte. Aber darauf folgt nicht das normale "Trapptrapptrapp" der kleinen Füße, wenn er um die Ecke flitzt. Es ist eher ein gemächliches "Platschplatsch", was da durch den Raum kommt. Und dann sehe ich den Grund für die ungewohnten Geräusche:
 
 
Das Foto sagt eigentlich schon alles: Der Lütte hat sich die Hausschuhe des Küstenpapis geschnappt! Er hat sie wohl gefunden, so wie er momentan einfach alles findet - und nicht nur an- sondern gleich ausprobiert. Übrigens auch noch rechts und links vertauscht - aber das macht nix, Platz genug ist ja :)
 
Das war so witzig! Wie er damit stolz und doch ein bisschen unsicher herumgewatschelt ist!Ich habe echt herzhaft gelacht. Aber mir war auch ein bisschen mulmig zumute...
 
Denn der Küstenjunge macht uns zur Zeit alles nach. Wirklich alles. Imitiert uns ohne Ende, ahmt uns nach, spricht uns nach. Einerseits ist das gut, denn so lernt er natürlich. Andererseits...
 
Unser geliebter Rabauke guckt sich von uns natürlich nicht nur das Gute ab. So sagte einer von uns neulich - ich verrate nicht, wer - ein echt heftiges Schimpfwort, und sofort plapperte der Lütte es nach. Nicht nur einmal, er merkte es sich auch und servierte es uns prompt zum Abendessen. Mmhpf.
 
Da kommt man als Eltern natürlich ins Nachdenken: Was ist gut an mir, was möchte ich weitergeben? Und was eher nicht? Aber gehört Letzteres nicht auch zu mir und will ich nicht ein ganzes, authentisches Elternteil sein statt eines, das nur eine schöne Außenfassade zu bieten hat?
 
Ich glaube, unsere Kinder treten in gewisser Hinsicht unweigerlich in unsere Fußstapfen, ob wir das wollen oder nicht. Und welche Anteile wir ihnen von uns weitergeben, entscheiden wir wahrscheinlich weniger als uns lieb ist.
 
Also am besten cool bleiben ;) Doch das sagt sich so leicht. Wenn nur alles so einfach wäre wie mit den Schuhen... Aber witzig war es schon! Und ein bisschen stolz auf meinen Großen bin ich natürlich auch :)
 
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Was machen Eure Kinder Euch nach? Und was war Euer #Familienmoment der Woche?

Kommt mit an Bord und postet Eure besonderen Augenblicke: Mit Backlink auf diese Seite oder einfach in den Kommentaren. Das Logo oben dürft Ihr gerne mitnehmen! Hier steht nochmal, wie's geht. Und wenn Ihr es heute nicht schafft, stresst Euch nicht: Ihr habt eine ganze Woche dafür Zeit.
 
Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid!!!
 
Eine produktive Wochenmitte und ein paar Schuhe für Euch alleine wünscht Euch
 
Eure Küstenmami


Montag, 22. Februar 2016

DIY: Unser Masking Tape Osterbaum



Moin, Ihr Lieben!
 
Neulich war so fieses, ekelhaftes Wetter, dass man wirklich kaum nach draußen gehen konnte. Zwei Grad über Null, eisiger Regen durchmischt mit Graupeln und die Windrichtung wie immer hier an der Küste: Von vorne.

Und ich sehne mich so nach Sonne und Frühling! Nach frischem Grün und bunten Farben, nach Fröhlichkeit und Wärme... Da dachte ich: Jetzt reicht's. Dann hole ich das alles eben nach drinnen! 



Ich hatte Euch ja hier bereits berichtet, dass unsere Winterdeko in Form der süßen selbstgebastelten Schneemänner weichen musste, weil ich sie einfach nicht mehr sehen konnte. Es war definitiv Zeit für etwas Neues, nämlich:

Meinen Masking Tape Osterbaum!

 Dieses wunderschöne, frühlingsfrische und kinderleichte DIY-Projekt möchte ich Euch heute näher vorstellen und Euch zugleich eine Anleitung für's Selbermachen an die Hand geben. Es handelt sich dabei um eine Frühlings-Variante des Masking Tape Herbstbaums, der in vielen Versionen im Netz zu finden ist und den ich Euch auch schon mal in einem Was für uns zum Herbst dazugehört Post gezeigt habe.

 

Der Osterbaum ist ganz leicht und schnell zu basteln - gerade auch mit Kindern, die es lieben, dabei mitzumachen und mitzuhelfen! Der Baum hat etwas von Frühling, ist aber auch eine schöne Deko für Ostern - das eine folgt ja ohnehin dem anderen :)



Die "Hauptzutat" für den Osterbaum ist, wie der Name schon sagt, Masking Tape, das manchmal auch Washi Tape oder schlicht Deko-Klebeband genannt wird. Davon bin ich ja ohnehin ein Fan - hier habe ich Euch vor einiger Zeit ein paar Bastelideen mit diesem wunderbar zarten und doch so farbenfrohem Klebeband aus Reispapier vorgestellt.
 
Für den Masking Tape Osterbaum zeige ich Euch eine einfache Version, die wirklich schnell und leicht geht, und dann noch verschiedene, etwas anspruchsvollere Variationen für die DIY- bzw. Bastel-Queens  und -Kings unter Euch ;) Ihr könnt das Ganze natürlich beliebig steigern, Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Aber selbst die allereinfachste Version bringt eine Menge Spaß und sieht wirklich toll aus :)



Zudem ist es eine richtig günstige Bastel- und Dekoidee, die auch für Menschen wie mich, die ansonsten zwei linke Flossen haben, einfach selber zu machen ist :) Sie eignet sich prima für ein größeres Fenster oder eine Terrassentür, ist aber auch auf einer glatten weißen Wand umsetzbar. Und Ihr habt zugleich schon eine wunderschöne Deko für Ostern fertig!

Ich erkläre Euch die Umsetzung im Folgenden Schritt für Schritt. Der ganze Masking Tape Osterbaum lässt sich gut an einem Nachmittag schaffen, bringt aber auch Spaß an drei langweiligen Regennachmittagen nacheinander ;)

***


Ihr braucht an Bastel-Material:

1. Für den Osterbaum

* Masking Tape (auch Washi Tape oder Deko-Klebeband genannt) in Grün (natürlich könnt Ihr auch andere Farben verwenden), ca. 2 Rollen

2. Für die Ostereier

- für die einfache Variante

* Einfarbigen oder gemusterten Fotokarton bzw. Tonpapier
* Schere und Bleistift
* Eine ovale bzw. eiförmige Form aus Eurem Haushalt

- für weitere Varianten zusätzlich

* Weißen Karton oder Pappe
* Geschenkpapier
* Masking Tape in weiteren Farben, gerne bunt und wild gemustert
* Farbige Stifte und Malsachen
 * Klebestift



Das Gute ist, dass Ihr (gerade beim Basteln der Ostereier, die an den Baum kommen) auch super Reste verwenden könnt, je nachdem, was von anderen Bastel- oder Verpackungs-Aktionen übrig geblieben ist. Ihr benötigt also keine ganzen Bögen Geschenk- oder Tonpapier, sondern könnt die Gelegenheit nutzen, Überbleibsel zu verwerten, die Ihr ohnehin noch habt.
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Anleitung

1.) Zuerst klebt Ihr den Stamm des Osterbaums mit dem grünen Masking Tape an Eure Terrassentür, ein Fenster oder eine uni-farbene Wand. Ich weiß, in der Natur sind Baumstämme eher braun, aber das Grün bringt so viel Frische und Lebendigkeit mit rein! Natürlich könnt Ihr die Farbe anpassen, wenn eine andere Euren Geschmack besser trifft.



Für den Stamm verwende ich immer 3 Stränge Masking Tape nebeneinander, damit er schön dick wird, und dann einen Strang für die Hauptäste des Osterbaumes. In den kleineren Verästelungen arbeite ich dann ebenfalls mit einem Strang, eventuell auch in einem anderen Grünton. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich abhängig von der Größe des Osterbaums gleich mehrere Rollen Masking Tape zu besorgen, damit man genug zur Verfügung hat. Bei mir reichen meist 2 Stück.



Ihr könnt den Stamm natürlich auch aus anderen Materialien kleben oder malen - meine Erfahrung ist einfach, dass sich das Deko-Klebeband relativ gut wieder ablösen lässt und die Scheibe danach ganz einfach zu säubern ist.

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2.) Als nächstes bastelt Ihr die Ostereier, die später an den Baum kommen. Die einfachste Variante ist, sie aus einfarbigem oder schick gemustertem Fotokarton bzw. Tonpapier auszuschneiden. Dazu nehmt Ihr einen eiförmigen oder ovalen Gegenstand aus Eurem Haushalt (Ihr könnt natürlich auch eine Vorlage aus dem Netz verwenden), zeichnet mit Bleistift auf die Rückseite des Karton um die Form herum und schneidet sie aus. Fertig! Das geht wirklich ganz schnell. Es ist auch eine gute Übung für Kinder, die mit Stift und Schere schon etwas geschickter sind.



Die Größe der Ostereier könnt Ihr nach Belieben wählen. Für kleinere Kinder empfehle ich eine Höhe von mindestens ca. 8 cm und eine Breite von 6 cm, damit sich die Eier von den kleinen Kinderhänden gut handhaben lassen.

Wenn Ihr mehr Zeit habt oder es etwas anspruchsvoller mögt, könnt Ihr auch weißen Karton oder Pappe nehmen und daraus ebenfalls Ostereier ausschneiden. Auch hier könnt Ihr Reste verwenden. Die weißen Eier könnt Ihr dann zusammen mit Euren Kids ganz nach Eurem Geschmack gestalten, z.B. bemalen oder bekleben. Dafür eignen sich z.B. hervorragend Geschenkpapier-Reste, die Ihr einfach auf die Pappe klebt.



Ihr könnt dazu auch Masking Tape verwenden. Dazu klebt Ihr erst breite Streifen über das ganze Osterei, um dann die Ränder einfach abzuschneiden.




Falls die Kinder - so wie unsere - noch wirklich klein sind, fällt es ihnen schwer, die Eier exakt zu bemalen - jedenfalls wenn nicht der gesamte Tisch etwas abbekommen soll ;) 

Hier habe ich einen Trick für Euch: Lasst die Lütten einfach ihre Kunstwerke auf ein ganz normales Blatt Papier zeichnen und schneidet die Eier im Nachhinein aus!




Das sieht auch sehr schön aus und bereitet weniger Kummer :)



Nur so nebenbei: Könnt Ihr mir übrigens erklären, wie sich immer dieser kleine Fischkutter aus meinen #Schiffsmeldungen auf das Bild schiebt?!?

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3.) So, jetzt müsst Ihr nur noch die Ostereier mit jeweils einem kleinen oder halbierten Streifen Masking Tape an den Zweigen befestigen - und fertig ist der Osterbaum!



Natürlich könnt Ihr die Ostereier auch nach und nach zum Baum hinzufügen - falls Ihr Euch mit dem Basteln Zeit lassen wollt oder immer mal wieder frisch gefertigte Ostereier aus dem Kindergarten oder der Schule mitgebracht werden.

Übrigens: Die Ostereier nach Gebrauch bitte nicht wegschmeißen! Ihr könnt sie aufheben - entweder als Erinnerung, oder weil Ihr sie im nächsten Jahr wieder verwenden wollt (dann geht's nämlich noch schneller).



Für die Bastel-Königinnen und -Könige unter Euch: Wenn Euch das nicht reicht, könnt Ihr den Masking Tape Osterbaum auch beliebig erweitern! Mit grünen oder bunten Blättern, mit bunten Paradies-Vögeln in den Zweigen, mit Möwen in den Wolken... Ihr habt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten!

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Ich bin gespannt, was Euch alles einfällt :) Schickt mir gerne ein Foto von Euren DIY Osterbäumen, dann poste ich es hier!

Und falls Ihr noch mehr Bastelideen zu Ostern sucht, schaut doch gerne mal bei der kreativen Blogparade Alles außer Hase meiner lieben Kollegin Limalisoy vorbei :)

Ganz viel Spaß beim Nachbasteln! Auf dass der Frühling bald kommt!!!

Eure Küstenmami


Freitag, 19. Februar 2016

Ein Eis für alle Fälle: Die TOMY Schaumeismaschine

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Moin, Ihr Lieben!

Baden Eure Kinder eigentlich gerne? Haben sie Vergnügen daran, im warmen Nass herumzuplanschen, oder sind sie eher wasserscheu? Gibt es etwas, das ihnen das Baden schmackhaft macht? Und wie steht es mit dem Haarewaschen?

Manchmal helfen ja einige kleine Tricks oder ein nettes Spielzeug, um das Baden (noch) attraktiver zu machen - und der bekannte Spielwaren-Hersteller TOMY hat sich da etwas überlegt, was ich Euch heute gerne näher vorstellen möchte.

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Wie Ihr ja wisst, dürfen wir als TOMY Blogger öfters Spielzeuge auf Herz und Nieren testen. Diesmal kam die Schaumeismaschine ins Haus und direkt nach dem Auspacken weiter in die Badewanne.
 

Die Funktion ist ganz einfach erklärt: Man nimmt die Kappe oben auf der Schaumeismaschine ab und füllt in den Trichter Schaumbad bzw. Shampoo oder Badezusatz und Badewasser im Verhältnis von 1:4 ein. Laut Gebrauchsanweisung soll man die Mischung vorher in einem Becher verrühren - aber es geht auch so :)

Wichtig ist vielmehr, dass man für Kleinkinder geeignete Shampoos oder Badezusätze verwendet und darauf achtet, dass das Schaumbad nicht verschluckt wird.



Dann kommt die Kappe wieder drauf, mit dem bunten Hebel an der Seite der Maschine wird gepumpt bzw. an ihm gezogen und schon kommt unten das Schaum-Eis heraus. Eine der drei im Lieferumfang enthaltenen Eistüten drunterhalten, auffangen und... Nein, bitte nicht essen! Aber spielen sehr gerne und Haarewaschen auch :) 



Durch das Rollenspiel werden die Kids nämlich dazu angeregt mitzumachen und die Initiative zu ergreifen. Und Ihr kennt das vielleicht - wenn die Lütten bei etwas mithelfen oder es sogar selber machen dürfen, klappt es manchmal besser, als wenn sie es nur passiv erfahren. Wir jedenfalls haben festgestellt, dass unser im nassen Element eher vorsichtige Küstenjunge mit dem besser klarkommt, was er selbst in der Hand hat.



Wie die Eistüte, die sich wunderbar mit Schaum füllt. Oder der Streuer mit bonbonbunten Zuckerstreuseln, der jedoch so konstruiert ist, dass die Streusel ihn nicht verlassen können. Das erfordert zwar mehr Vorstellungsvermögen von Seiten der Kinder, ist aber sicherer. Klar, es handelt sich schließlich um ein Spielzeug für Kinder ab 18 Monaten, und da muss man mit Kleinteilen vorsichtig sein.



Die Maschine ist wirklich sehr ergiebig; bei uns hat eine Schaumeis-Ladung gleich mehrere Bade-Sessions lang gehalten. Zudem haftet der Apparat dank der vier Saugnäpfe gut an unseren Fliesen, die ansonsten nicht immer die einfachsten sind. Hier gab es kein Verrutschen, auch nicht beim ausführlichen Am-Hebel-Ziehen.



Und nachdem ausgiebig geplanscht und mit Schaum gespielt wurde, war auch das Haarewaschen einfacher - etwas zumindest ;)

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FAZIT

TOMY hat für den Wasserspaß wieder ein schönes, buntes und leicht zu bedienendes Spielzeug entwickelt, das den Kids beim Baden eine Menge Freude bereitet - und den Erwachsenen auch. Ins Meer werden wir die Schaumeismaschine nicht mitnehmen können, aber zu Hause wird sie weiterhin zum Einsatz kommen. Schließlich muss auch unseren sonst so braven Küstenkindern ab und an der Kopf gewaschen werden ;)

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Was sind Eure Tipps und Tricks für's Baden und Haarewaschen? Wie gefällt Euch die Idee der Schaumeismaschine?

Einen guten Badetag wünscht Euch

Eure Küstenmami


Das Spielzeug wurde uns freundlicherweise von TOMY kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.