Freitag, 29. Januar 2016

Ich packe meinen Koffer - Mein Gastbeitrag bei Terrorpüppi

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Habt Ihr Lust auf ein bisschen Meeresrauschen, einen netten Hafenbummel und einen starken Kaffee am Fuße des Leuchtturms? Dann schaut gerne mal in meinen Gastbeitrag auf dem Blog meiner Kollegin Jessi rein! Jessi schreibt auf ihrem Blog mit dem schönen Namen Terrorpüppi sehr liebenswert und witzig über das Leben mit Kind, Doktorarbeit und Job. Zugleich ist sie eine der Initiatorinnen des Blogger-Gemeinschaftsprojekts Ich packe meinen Koffer, bei dem Euch die Autorinnen immer freitags auf ganz besondere Reisen entführen. 
 
Diesmal durfte ich meinen Koffer packen bzw. meinen Seesack schnüren! Unter anderem habe ich Nordwind, frische Fischbrötchen und einen Spielplatz mit Meerblick im Gepäck :) Außerdem nehme ich Euch mit an ein paar schöne Orte an der Ostseeküste, die wir im letzten Jahr als Familie besucht haben.
 
Kommt einfach mit und schaut mal hier:
 
 
Viel Spaß beim Lesen und Genießen!
 
Ein wunderschönes Wochenende voller Wogengesang und Dünensand wünscht Euch
 
Eure Küstenmami


Mittwoch, 27. Januar 2016

#Familienmoment Nr. 10: Der eigene Name

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht - das ist jetzt schon der zehnte #Familienmoment! Letztes Jahr im November habe ich damit angefangen, und mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen...
 
Die Zeit rast - jetzt mit unserem zweiten Küstenkind umso mehr. Oder kommt mir das nur so vor? Wie geht Euch das?
 
Um so wichtiger ist es mir, auf die "ersten Male" zu achten und sie zu genießen - sie sind so kostbar und so schnell vorbei! Heute kann ich Euch von so einem "Meilensteinchen" berichten, das ich als ganz besonders empfunden habe. Und ich glaube, unser Küstenjunge auch!
Viele der letzten #Familienmomente, sowohl Eure als auch unsere, hatten etwas mit Sprache zu tun. Sprache ist ja auch immens wichtig, damit man sich in der Familie (besser) versteht, einander wahrnimmt, Bedürfnisse erkennt und aufeinander eingeht. Die ersten - und zweiten, und dritten - Worte des Nachkömmlings heben die Beziehung zwischen Eltern und Kind auf eine neue Ebene: Nicht nur die eine, sondern auch die andere Seite kann sagen, was sie will. Und das Verständnis ist gleich ein ganz anderes.
 
So geht es uns zumindest. Unser Küstenjunge spricht total gerne, und wir merken täglich, wie wichtig es ihm ist, dass wir ihm zuhören und ihn verstehen. Es sprudelt nur so aus ihm heraus! Das kommt sicher auch daher, dass um den 2. Geburtstag herum die so genannte "Sprachexplosion" stattfindet...
 
Kennt Ihr das? Plötzlich sind jede Menge neue Worte da. Erst verlassen sie den Mund nur vorsichtig und tastend. Dann werden sie mutiger, deutlicher und deutlich lauter. Sie platzen heraus, werden stolz aufgesagt, in allen Tonhöhen ausprobiert, auf der Zunge gerollt, wiederholt, wieder und wieder und wieder, gnadenlos angewandt, egal ob's passt oder nicht, eingefordert, voller Freude herausposaunt. Am nächsten Tag sind sie schon selbstverständlich. Und doch so besonders...
 
Wie das erste Mal, als der Küstenjunge seinen eigenen Namen sagte. Das hat er nämlich zuvor noch nie getan. "Mama" ging schon lange, das kam als Aller-, Allererstes. "Baba" folgte etwas später, und sein 4. Wort war dann tatsächlich der Name seiner kleinen Schwester, als unser 2. Wunder noch ziemlich neu geboren war. Mit seinem eigenen Namen hat er jedoch bis zum letzten Wochenende gewartet.
 
Wir lagen morgens nach dem Aufwachen noch eingekuschelt im Bett. Unser geliebter Rabauke benennt dann gerne alles mögliche; das, was im Raum ist, und das, was ihn unten im Erdgeschoss an wichtigen Dingen erwartet. "Auto" natürlich, das ist sehr wichtig für ihn, und "Laster", "Nanane" (das ist die Banane), "ia" (der Esel) und "Kuh", das ist kurioserweise sein Kuscheltier-Elefant. Dann waren wir dran: "Mama", "Papa", jedesmal mit einem Fingerstupser in unsere Richtung. Da fragte ich ihn: "Und Du, wer bist Du?" und tippte ihm auf die Brust. Und zum ersten Mal antwortete er mit seinem Namen! Ganz deutlich, mit lauter Stimme und hellauf begeistert. Ich merkte, dass er wusste: Das bin ich! Stolz wie Bolle war er obendrein - und ich mit ihm.
 
Seitdem sagt er seinen Namen immer wieder, besonders in Momenten, in denen er auch uns benennt. Und es ist so schön, unsere vier Namen in einer Reihe zu hören! Ja, wir Vier, wir gehören zusammen.
 
***
Das war mein #Familienmoment der Woche!
 
Ich hoffe, es ist OK für Euch, wenn ich Euch den "richtigen" Namen unseres Rabauken nicht verrate. Doch auch wenn ich selbst immer mutiger werde, so möchte ich auch weiterhin die Privatsphäre meiner Kinder schützen; auf jeden Fall solange, bis sie selbst groß genug sind, um darüber zu entscheiden. Ich hoffe, Ihr habt Verständnis dafür.
 
Was ist Euer #Familienmoment? Hisst die Segel und kommt an mit Bord! Wie das funktioniert, habe ich hier zusammengefasst. Ich freue mich, von Euch zu lesen!
 
Eine schöne Wochenmitte wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
 
PS: Apropos "mutiger": Ich habe es gewagt und bin ab sofort auf Instagram zu finden! Ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir dort folgt :)


Montag, 25. Januar 2016

Die Küstenkids auf dem Spielplatz: Spielplätze in Schleswig-Holstein und im Norden

 
Moin, Ihr Lieben,
 
immer öfter fragt Ihr mich: "Küstenmami, Ihr seid doch so viel unterwegs - wart Ihr nicht mal auf dem Spielplatz? Und wo kann ich bei Dir etwas dazu lesen?"
 
***
Ja, wir besuchen tatsächlich viele Spielplätze und meist beschreibe ich sie ausführlich in unseren Ausflugsposts, weil sie für uns einfach zum Unterwegs-Sein mit Kindern dazugehören.

Gerade unser Küstenjunge ist inzwischen ganz wild auf Spielplätze und stürmt drauflos, sobald Schaukel, Sandkiste und Rutsche in Sicht kommen! Auch bei unserem kleinen Küstenmädchen wird das losgehen, sobald sie etwas mobiler ist und die Spielplätze nicht nur vom Kinderwagen oder vom Arm der Mami aus, sondern auf eigenen Beinen entdecken kann.
 

Hier bei uns in Schleswig-Holstein bzw. im Norden gibt es tatsächlich viele schöne und originelle Spielplätze. Einige liegen sogar am Strand oder bieten einen phantastischen Meerblick! Das ist wirklich etwas ganz Besonderes. Wenn wir so einen tollen Spielplatz entdecken, bin ich immer dankbar dafür, dass wir hier in der Nähe des Meeres leben.

 
Natürlich sind wir noch lange nicht auf allen Spielplätzen gewesen - aber in Kiel und Umgebung, Heikendorf, Laboe, Strande, Schilksee, Stein, Eckernförde, Schwentinental, Ascheberg und Lübeck haben wir schon einige entdeckt :) Außerdem natürlich in Dänemark, wo wir letztes Jahr zwei wunderschöne Urlaube verbringen durften.



Jedoch 'verbergen' sich die Spielplatz-Beschreibungen meist in unseren Ausflugsposts, weil ich Euch darin von unserem gesamten Ausflug erzähle und wir oft noch zusätzlich etwas in der Umgebung unternehmen.
 
Damit Ihr die Spielplätze in Zukunft leichter findet, wenn Ihr in Schleswig-Holstein am Wochenende loszieht oder hier Urlaub macht, habe ich hier auf dem Blog eine neue, eigene Seite dafür eingerichtet.

 
 
Damit ist es Euch leicht möglich, alle von uns besuchten Spielplätze auf einen Blick zu erfassen. Um dorthin zu kommen, klickt Ihr einfach auf den Link oder aber auf den entsprechenden Reiter oben auf der Küstenkidsunterwegs-Seite. Ihr findet auf dieser Extra-Seite eine Übersicht mit den von uns besuchten Spielplätzen samt einer Kurzbeschreibung und den Links zu den dazugehörigen Posts.

Schaut gerne mal rein! Und lasst mich natürlich wissen, welche Spielplätze die persönlichen Favoriten von Euch und Euren Kindern sind :) Gerne könnt Ihr mir auch Bescheid geben, wenn Ihr weitere schöne Spielplätze und Abenteuerlandschaften kennt - ich freue mich über Tipps und Anregungen!
 
Viel Vergnügen beim Stöbern, Spielen und Austoben! Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche.
 
Eure Küstenmami

Freitag, 22. Januar 2016

Mami-Turnen und Spaß dabei: 10 Tipps für einen gelungenen Rückbildungskurs

 
Moin Ihr Lieben,
 
wart Ihr schon mal beim "Mami-Turnen", also einem Rückbildungskurs nach der Geburt Eures Kindes? Ich hatte das Vergnügen in den letzten zwei Jahren gleich zweimal, da meine beiden Küstenkinder relativ dicht nacheinander zur Welt gekommen sind. Deshalb möchte ich Euch heute von meinen Erfahrungen berichten, wobei der Fokus auf dem letzten Kurs liegt, den ich zusammen mit dem kleinen Küstenmädchen durchturnt, durchspielt und durchlacht habe.

Ja, tatsächlich, das hat Spaß gemacht! Dazu gibt's 10 gute Tipps für Euch, wie so ein Rückbildungskurs ein wirklicher Erfolg werden kann.
 
Denn das ist nicht selbstverständlich! Aber das musste ich in meinem ersten Kurs nach der Geburt unseres geliebten Erstlings, unseres Küstenjungen, auch erst einmal lernen. Dabei lag das gar nicht unbedingt am Rückbildungskurs selbst, sondern eher daran, dass wir - ich und der Kurs - nicht besonders gut zueinander passten. Und ich muss selbstkritisch sagen, dass ich echt einiges hätte anders machen können.
 
Damit das bei Euch vielleicht mal besser läuft, gibt es im Folgenden einen Mix aus meinen Erfahrungen und 10 hilfreichen Tipps. Natürlich sind das nur Anregungen - denn nur Ihr könnt entscheiden, was wirklich gut für Euch ist :)
 
***
Das Wichtigste gleich mal vorneweg:
 
1. Der beste Kurs nützt nix, wenn er nicht zu Euch und Eurem Kind passt!
 
So ging es mir wie gesagt mit dem ersten Rückbildungskurs. Ich hatte mir das vorher so schön gedacht, de facto war die Kurskonstellation jedoch einfach nicht meine. Denn der Kurs fand abends ohne Kind statt. Und begann gerade mal acht Wochen nach der Geburt. Ich hatte mir das zwar so ausgesucht - musste aber gleich in mehrfacher Hinsicht feststellen, dass ich dafür definitiv nicht bereit war. 
 
Ich war nicht bereit, mein Kind jetzt schon so lange abzugeben. Die 2,5 Stunden, die ich insgesamt für den Kurs plus Hin- und Rückfahrt brauchte, kamen mir wie eine gefühlte Ewigkeit vor. Also genoß ich die "Me-Time" nicht, sondern sehnte mich nach meinem Baby. Schon schlecht. 
 
Mein Körper war nicht bereit dafür. Ja, unglaublicherweise war ich acht Wochen nach dem 20 Stunden währenden extremsten Erlebnis meines Lebens noch nicht wieder fit wie der berühmte Turnschuh. Ich war eher - sagen wir mal - eine gemütliche Haussocke, die für's Kuscheln auf dem Sofa genau das Richtige ist. Und umgekehrt. Noch schlechter!
 
Mein Kind war noch nicht bereit dafür. Denn mein frisch geschlüpfter Küstenjunge dachte gar nicht daran, wie vorgesehen in dieser Zeit brav und vom Papi bewacht zu schlafen. Er hatte einfach noch keinen Rhythmus und war putzmunter. Stattdessen weinte er, vor allem nach seiner Mami. Das ging gar nicht!!!
 
 
Deshalb:
 
2. Macht den Kurs nicht zu früh.
 
Und damit meine ich nicht nur "zu früh am Morgen". Unterwerft Euch nicht den vermeintlichen Vorgaben aus Funk und Fernsehen, dass man sechs Wochen nach der Geburt bitteschön wieder so auszusehen habe wie vor der Kugelzeit. Womöglich noch "besser", womit in der Regel "schlanker" gemeint ist. Das ist, um es mal deutlich zu sagen - Blödsinn. Ganz großer BLÖDSINN. Lasst Euch und Eurem Körper Zeit. Er muss sich von der größten Leistung seines Lebens (jawoll, ja!) erstmal soweit erholen, dass Turnen überhaupt Zweck hat.
 
Und lasst auch Euch und Eurem Baby Zeit - sei es, damit Ihr beide entspannt genug seid, um zusammen einen Kurs tatsächlich zu genießen und nicht nur zu absolvieren. Oder aber, damit Ihr beide bereit für eine (kurze) Trennung seid und Eure jeweilige Auszeit ein Genuss und keine Qual wird. 
 
Aber man lernt ja ;) Entsprechend habe ich diesmal nicht nur den Kurs mit Kind gebucht, sondern auch erst 5 Monate nach der Geburt damit angefangen. Beides hat mir und unserem kleinen Töchterchen gut getan: Ich war fit genug, so dass mir die Übungen echt etwas gebracht haben. Und sie war fit genug, um mit den anderen Babys bereits Spaß zu haben. Besonders mit zwei anderen Zwergen dort hat sie sich angefreundet und "Krabbelgruppe in Klein" gemacht. Sie fand das sehr interessant, und ich konnte etwas für meinen Mami-Körper tun. Eine echte Win-Win-Situation!
  


Apropos (Tages-)Zeit:
 
3. Macht den Kurs zu einer Zeit, die für Euch passt.
 
Es nützt ja nix, wenn Ihr oder Euer Kind total hungrig oder müde seid. Ein sattes und ausgeschlafenes Kind ist ein (tendenziell) friedliche(re)s Kind.Und das gleiche gilt für die Mami ;) Mit dem kleinen Küstenmädchen, das ich dieses Mal mitgenommen habe, habe ich deshalb eine Zeit gewählt, die
 
a) in unseren Tagesablauf passt, sprich, für die ich nicht alles andere umschmeißen muss, denn das ist mit Kindern eher keine so gute Idee, 
 
b) zu der wir normalerweise beide halbwegs wach und fit sind
 
c) und die zu den aktuellen Still- bzw. Fütterzeiten passt.
 
Zu c) noch eine kleine Relativierung: Die Still- bzw. Fütterzeiten können sich bei einem Säugling natürlich leicht mal ändern. Nehmt es easy und stillt bzw. füttert das Kind im Zweifelsfall einfach im Kurs. Das war bei uns gar kein Problem. Im Gegenteil: Wir bekamen zu diesen Themen mal eben nebenbei noch ein paar gute Tipps von unserer kompetenten Hebamme. Und ja, zum Schwitzen kamen wir trotzdem noch genug!
 
 
Ach ja:
 
4. Macht den Kurs bei einer Hebamme, die zu Euch passt.
 
Mit "passen" meine ich: Sowohl von ihrer generellen Einstellung, als auch vom ihrem Fitnesslevel und ihren Ansprüchen an die Teilnehmerinnen. Sympathie hilft ebenfalls, denn Rückbildung betrifft ja einen eher intimen Bereich im Bauch der Frau. Da ist es schon hilfreich, ein verständnisvolles und angenehmes Gegenüber zu haben, das man auch mal zu eher schwierigen Themen etwas fragen kann. Ich war jedenfalls sehr dankbar für ein paar einfühlsame Worte, als mein Beckenboden zu Beginn noch so gar nichts - in Worten: NICHTS - halten konnte, ebenso wie für ein paar extra Übungen, die ich in meinen Alltag integrieren konnte, um das Problem zu beheben.
 
 
Aha, nächstes Stichwort:
 
5. Bitte nehmt die Übungen aus dem Kurs mit in den Alltag.
 
Auf gut Deutsch: Trainiert zu Hause. Und zwar so oft wie möglich, auch wenn das mit Kind "nur mal eben zwischendurch" geht. Unsere patente Hebamme hat uns übrigens auch verraten, wie man die Rotphasen an der Ampel für den Beckenboden nutzen kann ;) Und uns motiviert, bei jedem Durchschreiten der Küchentür denselben anzuspannen. Das geht! Das bringt was! Ihr werdet Euch wundern :) 
 
 
Übrigens:
 
6. Der Rückbildungskurs ist nicht nur für den Beckenboden und den Bauch gut. Er ist auch für den Rücken und im besten Falle für die allgemeine Fitness da. Nutzt das!
 
Denn eine gute Kondition und einen starken Rücken könnt Ihr für den Alltag mit Kind gut gebrauchen. Ich hatte z.B. beim ersten Kind völlig unterschätzt, wie viel Kraft ich eigentlich benötige, nur um den kleinen Kerl den ganzen Tag durch die Gegend zu schleppen. Und wie sehr ich erstmal wieder in Form kommen musste. Und wie gut es mir tat, in richtiger, sprich rückenschonender Haltung zu tragen, zu stillen und zu schieben.
 
Eine schlechte Nachricht habe ich jedoch leider auch:
 
6. Der Rückbildungskurs ist nicht zum Abspecken da. Tut Euch einen Gefallen und verabschiedet Euch von dieser Vorstellung bitte sofort!
 
Sorry, aber Illusionen helfen ja keinem weiter. Natürlich bekommt Ihr im Rückbildungskurs Übungen an die Hand, die auch den Bauch straffen und Kalorien verbrennen helfen. Aber der Kurs alleine wird noch keine Pfunde purzeln lassen. Schon eher das Zuhause-Üben, aber auch das erst mit der Zeit. Keine Sorge, Ihr werdet Eure Pölsterchen schon noch los - aber eben nicht sofort. Außerdem stillen einige von Euch vielleicht noch, und dann ist Abnehmen ohnehin nicht angesagt.

  
Daher:
 
7. Bitte kein Hau-Ruck-Training!
 
Lasst es langsam angehen und steigert Euch lieber kontinuierlich. Da habt Ihr langfristig mehr von. Stress Euch nicht. Es muss mal gesagt werden: Ihr seid schön so, wie Ihr seid! Gebt Eurem Körper etwas Zeit. Er hat gerade etwas Großartiges geleistet! Und das Kind, dass Ihr im Arm haltet, ist so viel wichtiger als ein flacher Sportlerinnen-Bauch.
 
 
8. Netzwerkt lieber, was das Zeug hält.
 
Auch wenn dabei einige Minuten des Kurses oder manchmal sogar ganze Viertelstunden draufgehen: Lernt Eure Mit-Turnerinnen kennen und verabredet Euch bei entsprechender Sympathie auch mal außerhalb des Kurses. Im Kurs trefft Ihr (Leidens-)Genossinnen in einer ganz ähnlichen Situation, mit denen Ihr Euch prima austauschen könnt. Nutzt diesen Pool an Erfahrungen, Wissen und auch einfach lieben Menschen. Ich habe gerade in meinem 2. Rückbildungskurs, in dem ich mir mehr Zeit genommen habe, so viele nette Mamis und deren Kinder kennengelernt! Und es ist soviel einfacher als auf der Straße beliebige Menschen mit Kinderwagen anzuquatschen ;)
 
 
 9. Gebt auch mal ab.
 
Mir fällt das zwar schwer, aber es kann eine echte Unterstützung sein. Zum Beispiel, wenn eine der anderen Mütter kurz Euer Kind hält, während Ihr auf Toilette düst. Oder wenn die freundliche Hebamme zwei Kinder auf ihrem Schoss schunkelt, damit Ihr Eure Übungen machen könnt. Oder Ihr Euch mit dem Bespaßen der Kinder abwechselt. Oder wenn Ihr einfach Euer Kind vertrauensvoll beim Partner oder der Omi lasst, falls Ihr den Kurs doch "ohne" machen wollt. Und dann gibt es noch ein anderes "Abgeben": Gebt mal Eure Sorgen ab - sprecht mit den anderen darüber. Gebt Eure Müdigkeit zu - kaum ein Kind schläft in dem Alter durch. Gebt Euren Perfektionismus ab - Ihr seid auch nur ein Mensch. Und es tut einfach gut, wenn man man selbst sein kann.
 
 
Vor allem aber:
 
10. Habt Spaß! 
 
Denn das ist Euer Kurs. Mit oder ohne Kind: Das ist Eure Zeit! Hüpft auf dem Pezziball, knuddelt Eure Lütten und lacht gemeinsam, egal ob über die gelungen oder die nicht gelungenen Übungen. Genießt ein bisschen Euer Mami-Sein zusammen mit anderen Mamis. Übrigens: Lachen ist ein ausgezeichnetes Training für den Beckenboden - und nicht nur für den!
 
***
Ich danke ganz herzlich den lieben Mamis aus meinem Rückbildungskurs und unserer Hebamme Linda für die wundervollen Stunden, die wir zusammen geturnt, gelacht und gequatscht haben! Und falls Ihr aus Kiel und Umgebung kommt: Die Kurse bei den Fördehebammen kann ich nur empfehlen.
 
Habt Ihr nach der Geburt einen Rückbildungskurs besucht oder habt Ihr das noch vor? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
 
Vergnügtes Turnen und einen starken Beckenboden wünscht Euch
 
Eure Küstenmami


PS: Es läuft übrigens noch die LEGO DUPLO Verlosung! Ihr könnt gerne noch teilnehmen!


Mittwoch, 20. Januar 2016

#Familienmoment Nr. 9: Ich liebe Dich. Immer.

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Habe ich Euch schon mal DANKE gesagt, dafür dass Ihr den #Familienmoment so gut annehmt? Nein?! Dann wird das aber höchste Zeit!!! Ich finde es einfach toll, wie Ihr mitmacht, kommentiert und Euch dafür begeistert! Ich freue mich nicht nur jeden Mittwoch, sondern schon Tage vorher auf die Aktion :)
 
***
 Unser heutiger #Familienmoment fällt etwas stiller und vielleicht nachdenklicher aus - ich glaube, das muss auch mal sein.
 
Denn auch wenn unser Familienalltag hier auf dem Blog so nett rüberkommt - ganz so einfach ist es nicht immer. Ich habe Euch ja schon erzählt, dass unser jetzt zweijähriger Küstenjunge voll in der Trotz-, nein, Autonomiephase angekommen ist. Das zeigt sich meist bei ganz alltäglichen Dingen wie dem Anziehen oder dem gemeinsamen Abendbrot. Dann kann sich unser geliebter Rabauke teils so heftig in seinen Protest gegen das, was gerade 'dran' ist, hineinsteigern, dass er ganz außer sich und völlig verzweifelt ist. Er tut mir dann immer unendlich leid - so viel Geschrei und Kinderkummer! Ich versuche das auszuhalten, damit er seinen Protest ausdrücken kann und für ihn da zu sein, aber dennoch mit ganz viel Liebe, Geduld und Konsequenz bei der Sache zu bleiben. Einfach ist das für uns beide nicht.
 
Am Wochenende war wieder so ein Moment. Wir wollten zu unserem Ausflug aufbrechen. Obwohl unser Küstenjunge es sonst kaum abwarten kann, endlich loszukommen, wand er sich wie ein Aal, als ich ihm den Schneeanzug anziehen wollte. Und ich kann ihn bei der Eiseskälte hier im Norden nicht ohne Winterklamotten aus dem Haus gehen lassen! Schließlich gelang es doch, aber ihm liefen die Tränen über die Wangen. Wir saßen beide auf dem Boden und waren ganz schön fertig.
 
Ach, wie zog sich da mein Herz zusammen! Ich umarmte spontan mein Kind und drückte es ganz fest an mich. Er sah mich zweifelnd von der Seite an, als wollte er sagen: 'Wirklich, Mami? Hast Du mich wirklich noch lieb, nach dem ganzen Theater?' Da wusste ich: Was ich jetzt sage, zählt. Ich sah ihn ganz ruhig an und sagte leise, aber fest: "Ich weiß, es ist nicht leicht momentan. Aber ich habe Dich lieb, was immer auch passiert. Du kannst so viel protestieren und gegen mich kämpfen, wie Du willst. Das ist völlig in Ordnung. Du bist mein Junge. Ich liebe Dich. Immer." Mein Küstenjunge wurde ganz ruhig und sah mich lange an. Und auch wenn er gerade 'erst' zwei Jahre alt ist, glaube ich doch, dass er mich genau verstanden hat. Danach griff er vertrauensvoll meine Hand, und wir konnten friedlich zum Strand aufbrechen.
 
Ich hoffe, es wird jetzt ein bisschen besser. Und wenn nicht, werde ich mich an unseren #Familienmoment und diese Worte erinnern und sie ihm immer und immer wieder sagen. Und ich hoffe, dass er sich auch an sie erinnern wird.
 
***
Was ist Euer #Familienmoment der Woche? Postet, kommentiert und verlinkt, was das Zeug hält! Alle 'Regeln' stehen hier - kommt mit an Bord!
 
Alles Liebe und einen wunderschönen Mittwoch
 
Eure Küstenmami


Montag, 18. Januar 2016

Ein Winterspaziergang am Falckensteiner Strand



Moin, Ihr Lieben!
 
Heute habe ich mal wieder einen unserer klassischen Ausflugsposts für Euch! So richtig mit Strand, Meer und Leuchtturm und vielen Bildern davon :)

***
Diesmal haben wir einen winterlichen Strandspaziergang gemacht, und zwar am Falckensteiner Strand. Der Falckensteiner Strand liegt auf dem Westufer der Kieler Förde und ist weitestgehend naturbelassen. Im Sommer ist er als Badestrand bei Familien sehr beliebt, weil es relativ flach ins Wasser geht und die Atmosphäre insgesamt sehr entspannt ist.

Doch auch im Winter hat dieser schöne Sandstrand einiges zu bieten! Wir sind auch in der kalten Jahreszeit sehr gerne dort. Natürlich war es bei unserem aktuellen Besuch richtig kalt und der Wind pfiff, aber dafür gibt es ja entsprechende Kleidung. Und es war schön, sich mal so richtig durchpusten zu lassen und den Kopf frei zu bekommen.

***
So, und jetzt zeige ich Euch, was wir dort alles gemacht, angeschaut und unternommen haben:



Schiffe gucken: Durch die Kieler Förde schieben sich auch im Winter große Containerfrachter und der eine oder andere Schlepper auf dem Weg vom oder zum Nord-Ostsee-Kanal. Auch die Stena-Fähren und die Colorline bekommt man mit Glück zu sehen.





Kitesurfer bewundern! Selbst bei eisigen Temperaturen trauen sie sich raus aufs Wasser und vollbringen wahre Kunststücke mit ihren "Drachen", wie sie unser Küstenjunge nennt. Vor der Kulisse von Laboe, das man am gegenüber liegenden Ufer sehen kann, wirken die schnellen Moves und Sprünge natürlich besonders cool ;)



Wetten abschließen ;) Na, wer ist schneller?



Schiffszeichen interpretieren. Wer hat Vorfahrt?


Auf dem Deich lang schieben. Das klappt mit dem Kinderwagen gut und man sieht, was rechts und links so vor sich geht.


Bunte Kunst entdecken. Wer die wohl hier hin gestellt hat?


Drachen zähmen - oder ablichten. Natürlich erst das "Herrchen" fragen.


Feststellen, was fest und was lose ist. Und wie man trotzdem auf Entdeckungsreise gehen kann. Ich glaube, wir haben hier eine echte Perle am Deich gefunden ;)


Pause machen. Denn hier ist die Terasse am Wochenende auch im Winter geöffnet. Wir Nordlichter finden das gut! Und schaut mal genau hin: Der Blick auf's Wesentliche ist inklusive. Es gibt hier übrigens auch Strandkörbe zum Reinkuscheln...



... und heißen Kakao - ganz wichtig für fröstelnde Küstenkinder! Also: Was Warmes trinken.


Vor dem Kamin aufwärmen. Das Café hat auch ein Wohnzimmer, das für Euch geöffnet ist. Soooo gemütlich!


Einen Leuchtturm besichtigen. Von außen natürlich nur. Wir kamen ganz dicht ran, weil der Wasserstand gerade so niedrig war. Ich muss aber der Ordnung halber darauf hinweisen, dass das zuständige Schild sagt, dass man die Leuchtturminsel nicht betreten möge!


NICHT ins Wasser gehen. Aber so nahe wie möglich dran :)


 Beim Meeresrauschen einschlafen. Das kleine Küstenmädchen schläft warm eingemummelt in ihrer Babyschale noch immer ganz hervorragend.
 

Sich Gedanken über einen Familienhund machen. Sollen wir - oder lieber nicht? Und wenn ja, welche Rasse? Auf jeden Fall muss er strandtauglich sein ;)


Sich riesig über Schnapszahlen freuen! Denn vor kurzem hat der Zähler für meine Facebook-Follower die 444 überschritten. TAUSEND DANK nochmal, Ihr Lieben! Die Facebook-Seite erhält in den nächsten Tagen auch einen neuen Look - schaut gerne mal dort vorbei und folgt mir, falls Ihr das noch tut :)

***
Was habt Ihr am Wochenende unternommen?

Ganz liebe Grüße von der winterlichen Ostsee

Eure Küstenmami


PS: Es läuft übrigens noch meine Neujahrsverlosung, bei der es ein LEGO DUPLO Set zu gewinnen gibt. Nehmt gerne teil!


Freitag, 15. Januar 2016

5 Tipps und Tricks rund ums Fiebermessen und ein richtig gutes Ohrthermometer



Sponsored Post / Anzeige / Werbung
 
Moin, Ihr Lieben,
 
noch ist Winter, und wir stecken mitten in der Infekt- und Erkältungszeit. Eigentlich denke ich immer, dass durch das Reizklima hier bei uns am Meer das Immunsystem unserer Küstenkinder ganz gut gestärkt wird. Und ich hoffe, dass mein kleines Küstenmädchen durch das Stillen zusätzlich geschützt ist.
 
Trotzdem hat es uns im letzten Herbst ganz schön erwischt. Beide Kinder hatten Fieber, und zwar nicht zu knapp. Da macht man sich als Mami schon Sorgen und greift öfters zum Thermometer, um die Temperatur zu prüfen. Natürlich waren unsere Lütten davon nicht sonderlich begeistert. Denn wer mag schon so ein kaltes, pieksiges Ding an empfindlichen Körperteilen leiden, wenn es einem ohnehin nicht so gut geht?
 
Damit das Fiebermessen für alle Beteiligten leichter vonstatten geht, möchte ich Euch heute zum einen ein hervorragendes Ohrthermometer vorstellen, das wir testen durften, und zum anderen 5 meiner Tipps und Tricks verraten, um die Prozedur des Fiebermessens für Kind und Eltern angenehmer zu gestalten.
 
***
Zuerst zu dem innovativen Thermometer von Braun, das wir getestet haben:
 
 
Das Ohrthermometer ThermoScan® 7 unterscheidet sich erheblich von unserem alten, ganz einfachen Fieberthermometer. Letzteres hat zwar auch zuverlässig seinen Dienst verrichtet, jedoch ist das Fiebermessen mit dem neuen Ohrthermometer um ein Vielfaches komfortabler. Das zeigt sich gleich beim Anschalten: Da habe ich ein großes, beleuchtetes Display vor Augen, dass mir auf einen Blick das Wichtigste zeigt: Die Körpertemperatur meines kranken Babys oder Kindes.
 
 
Gleich darunter befindet sich die altersabhängige Temperaturanzeige. Denn das Ohrthermometer von Braun ist mit einer patentierten Age-Precision Technologie ausgestattet, die den Eltern Gewissheit darüber bietet, ob ihr Kind tatsächlich Fieber hat. Das ist mir ganz wichtig, weil ich mir früher bei Werten im Grenzbereich oft unsicher war: Ist das nun schon Fieber oder nicht? Zumal man wissen muss, dass sich die Fiebergrenzwerte verändern, wenn das Neugeborene zum Kind und das Kind zum Erwachsenen wird. Das bedeutet z.B., dass man bei einem Neugeborenen schon viel früher von Fieber spricht als bei einem Kleinkind.
 
 
Hier hilft die altersabhängige Einstellungsmöglichkeit weiter: Mit einem Tastendruck lege ich fest, für welches Alter ich messen möchte. Und schon erkenne ich anhand einer Anzeige nach dem Ampelsystem, ob sich die Temperatur meiner Lütten im grünen, gelben oder roten Bereich bewegt. Sehr praktisch, finde ich als Mami, vor allem, wenn ich gerade vor lauter Sorge um meine geliebten Küstenkinder ein bisschen durch den Wind bin.

Außerdem sehr hilfreich für übermüdete Mütter und Väter: Ein Speicher merkt sich die letzten neun gemessenen Werte, so dass man leicht die Fieberkurve seines Babys rekonstruieren kann, auch wenn man selbst vor Schlafmangel kaum noch weiß, wie man heißt.
 
 
Was ebenfalls höchst komfortabel ist: Das Braun Ohrthermometer besitzt eine vorgewärmte Messspitze und ein Positionierungssystem, das hilft, das Thermometer genau an der richtigen Stelle am Ohr des Babys zu platzieren. Dadurch habe ich als Mami das gute Gefühl, nichts verkehrt machen zu können. Und ich erschrecke mein sensibles Töchterchen nicht durch einen eiskalten Metallgegenstand an empfindlichen Stellen! Außerdem ist so eine größtmögliche Genauigkeit der Temperaturmessung gewährleistet.
 
Für die Hygiene werden zudem eine Packung Einweg-Schutzkappen für die Messspitze mitgeliefert, die BPA- und Latex-frei sind. Sie lassen sich ganz leicht auswechseln. Außerdem beugen sie einer möglichen Ansteckung des Babys durch die Geschwisterkinder oder umgekehrt vor.
 
 
Schön finde ich auch die Nachtlichtfunktion, mit deren Hilfe ich selbst im Dunkeln bzw. im schwach beleuchteten Schlafzimmer gut messen kann. Und neben der ausführlichen Betriebsanleitung gibt es noch eine Kurzfassung, die ab sofort bei uns in der Wickelkommode liegt, damit auch der Babysitter nochmal schnell nachgucken kann, wie's geht :)
 
Überhaupt habe ich festgestellt, dass es ein großer Luxus ist, bei meinen Kindern die Temperatur im Ohr messen zu können, statt an Körperteilen, die zumeist dick eingepackt sind. So muss ich mit meinen kranken Wattwürmern noch nicht einmal auf die Wickelkommode oder sie ausziehen, sondern kann ganz schnell und unauffällig nebenbei messen. Das erspart, gerade bei unserem wunderbar willensstarken Küstenjungen so manchen Trotzanfall ;) Doch zu meinen Tipps & Tricks beim Fiebermessen unten gleich mehr!
 
***

FAZIT
 
Das ThermoScan® 7 wird zurecht als das Flaggschiff unter den Fieberthermometern von Braun bezeichnet. Es lässt sich leicht und problemlos bedienen und gibt mir in Sekundenschnelle Gewissheit über die Temperatur meiner Kinder. Und das braucht die (über)besorgte Küstenmami! Also: Alles im grünen Bereich! Ich kann es Euch nur empfehlen.
 
***
Und nun noch meine 5 persönlichen Tipps & Tricks zum Fiebermessen, falls Ihr auch so kleine Zappelphilippe Zuhause habt, die lieber herumtoben, als stillzusitzen:
 
1. Ablenken heißt die Devise: Wenn Euer Kind gerade mit etwas anderem beschäftigt, ins Spielen vertieft oder fasziniert von einem Bilderbuch ist, könnt Ihr unauffällig (im Ohr) messen, und so vielleicht den einen oder anderen Kampf umgehen.
 
2. Gegen fuchtelnde Flossen, die das Thermometer immer wieder wegstoßen, hilft ein Spielzeug, dass man mit beiden Händen halten muss. Die geliebte Rassel etwa, oder ein Spiegel mit zwei Griffen.
 
3. Wir singen auch oft bei kritischen Prozeduren, das entspannt die Lütten ungemein. Ich: Afrikanische Gospel. Mein Mann: Seemanns- oder Fußballlieder. Im besten Falle singen die Kinder mit :)
 
4. Wenn es wach gar nicht geht: Im Schlaf messen! Die Kids bekommen es nicht mit, und ich bin selbst spät in der Nacht beruhigt.
 
5. Wenn die Kids schon etwas älter sind und sich für blinkende Displays interessieren: Mitmachen lassen! Unser Küstenjunge kann mittlerweile das Thermometer anstellen und den Knopf für die Alterseinstellung drücken. Ganz spannend und gar nicht mehr schrecklich :)
 
Und noch ein Tipp zum Weiterlesen: Dajana von dem wunderbaren Blog Mit Kinderaugen hat letzten Herbst eine Blogparade zum Thema "Fieber" veranstaltet und eine klasse Zusammenfassung dazu geschrieben. Schaut gerne mal bei ihr vorbei!
 
***
So, jetzt wünsche ich Euch viel Gesundheit und ein entspanntes Wochenende! Was sind Eure Tipps & Tricks beim Fiebermessen?
 
Alles Liebe
 
Eure Küstenmami
 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von Braun entstanden.


Mittwoch, 13. Januar 2016

#Familienmoment Nr. 8: Der Bum-Ballon

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Heute kann ich gut eine Prise frischen Seewind gebrauchen, denn ich bin noch ein bisschen müde von gestern. Erst war ja 12 von 12, das ist immer schön, aber natürlich auch viel Arbeit, mit all den Bildern und so. Und dann habe ich am späten Abend noch den Küstenkidsunterwegs-Schriftzug für meinen Blog neu designed! Schaut mal nach oben - wie gefällt er Euch ?
 
Doch heute ist wieder Mittwoch - und ich habe einen #Familienmoment für Euch! Er hat, wie auch der gestrige Post und meine Neujahrsverlosung, mit Spielen zu tun. Das Thema lässt mich nicht mehr los :)
 
***Kennt Ihr das, wenn am späten Nachmittag nichts mehr geht? Die Kinder sind müde, vielleicht auch schon wieder hungrig. Bis eben haben sie noch schön gespielt - aber jetzt nicht mehr. Sie quengeln und haben auf nichts so richtig Lust. Ein bisschen Träumen und Ausruhen ist ihnen aber auch zu langweilig. Die Luft ist einfach raus. Sie können gar nichts dafür - aber die Stimmung kann ganz schnell kippen. Und dann kommen Tränen, Streit, Trotzanfälle oder sogar Wutausbrüche. Alles, was man so gar nicht brauchen kann! Denn eigentlich muss man jetzt schnell das Abendbrot vorbereiten, damit danach alle essen und ins Bett gehen können. Eine Freundin von mir hat diese Zeit, die bei uns typischerweise zwischen 17:30 und 18:00 Uhr liegt, mal "die Wolfszeit" genannt. Als ich sie daraufhin verständnislos ansah, kam ein Schmunzeln: "Da heulen sie, weißt Du?!"
 
Ja, ich weiß. Bei uns ist das auch gelegentlich so, gerade wenn am Tag viel los war, geplant oder ungeplant. Besonders unser Küstenjunge, der voll in der Trotz- Autonomiephase angekommen ist, tut sich dann schwer. Das kleine Küstenmädchen hingegen ist um diese Zeit ungemein anhänglich; wenn man sie mal nicht so stark beachtet, kommen schnell die Tränen. Da hilft eigentlich nur noch ein Zaubermittel, um die Kids bei Laune zu halten.
 
Und das habe ich gefunden - ein kurzfristiges zumindest ;) Die Stimmung schlug gerade um, denn beide Kinder wollten unbedingt einen der alten Luftballons haben, die noch von den Feierlichkeiten übrig geblieben waren. Das kleine Küstenmädchen versuchte ihn mit ihren Händchen zu greifen, der Küstenjunge trat danach.
 
 Schon verzog sich ihr Gesicht zum Weinen, seines im Zorn - es war doch wohl sein Ballon! - als ich dazwischen sprang und mir das Objekt der Begierde schnappte. Sie guckten mich verdutzt an, und mir schoß durch den Kopf, dass das vielleicht nicht der beste Schachzug gewesen war: 'Oh mein Gott, jetzt heulen sie gleich beide!' Mir musste etwas einfallen, und das ist in solchen Momenten meistens eins: Blödsinn.
 
Blitzschnell packte ich mir den Luftballon auf den Kopf, köpfte ihn in die Höhe und machte "BUM!" Keine Ahnung wieso, vielleicht, weil "Böh!" auch schon einmal eine brenzlige Situation gerettet hatte. Der Ballon prallte von meinem Kopf ab, ich hüpfte hinterher und versuchte ihn wieder zu köpfen. Das muss sehr witzig ausgesehen haben, denn ich bin eine wahnsinnig schlechte Fußballerin und wahrscheinlich noch viel schlechter im Kopfballschießen.
 
 "Bum, bum!" sagte da der Große, der seit neuestem jedes 'Wort' aufschnappt, "Bum-Ballon!" Denn "Ballon" kann er schon sagen. Und dann lachten sie, meine geliebten Küstenkinder, sie lachten sicher über mich, aber auch mit mir.  Unser Racker lief hinter dem Luftballon her und versuchte ihn seinerseits zu köpfen. Dann schnappte er sich ihn und legte ihn seiner kleinen Schwester auf den Kopf, aber ganz zart und vorsichtig. "Bumbum", sagte er wieder, und sie lachte ihn an und ruckte mit dem Köpfchen. Keine Spur von Eifersucht mehr! Sie griffen sich auch noch die anderen Ballons und spielten wieder einträchtig miteinander.
 
Meine Kids waren glücklich. Und beschäftigt, mit dem neuen Bum-Ballon. Und ich konnte in Ruhe Abendbrot machen und tief durchatmen. Danke, Du alter, schon ein wenig luftschwacher Ballon, Du hast unseren Abend gerettet. Und wir verdanken Dir den #Familienmoment!
 
***
Ja, Spielen hat immer überraschende Elemente, die man nicht vorausplanen kann. Und manchmal entstehen dann aus doofen Situationen die besten Momente!
 
Was habt Ihr in der vergangenen Woche Besonderes erlebt; was war Euer #Familienmoment? Ich freue mich sehr, wenn Ihr teilnehmt, in den Kommentaren und/oder mit eigenen Posts! Wir werden immer mehr, das ist schön zu sehen... Alle Regeln stehen hier. Wie immer gilt: Ihr könnt das Logo oben gerne mitnehmen, und denkt bitte an den Backlink.
 
 Eine schöne Wochenmitte und liebe Grüße aus dem Norden
 
Eure Küstenmami


Dienstag, 12. Januar 2016

Hauptsache Spielen: Unsere 12 von 12 im Januar 2016

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Wisst Ihr, was unser Küstenjunge heute Morgen als Erstes sagte, und zwar noch vor dem Aufstehen?
 
"Autut, Autut!" Und zwar mit Nachdruck. Seine Autos dürfen nämlich ebenso wie seine anderen Spielzeuge nicht mit ins Bett, ansonsten würde er die halbe Nacht mehr spielen als schlafen. Einerseits ist das OK so - denn ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder spielen können müssen, damit sie sich gut entwickeln. Andererseits ist ein bisschen Schlaf ja auch nicht schlecht - um sich am nächsten Morgen voller Energie neu ins Spielen stürzen zu können.
 
Doch sobald es Tag wird, fordert unser geliebter Rabauke seine Spielzeuge ein. Und das brachte mich auf die Idee, heute mal ein "12 von 12" Spiel-Special zu machen und Euch zu zeigen, womit wir den lieben langen Tag so spielen. Momentan befasse ich mich ohnehin mit dem Thema "Spielen" und überlege, was "gutes" oder auch "sinnvolles" Spielen ausmacht. Diese Themenstellung passt auch hervorragend zu meiner laufenden Neujahrsverlosung, bei der Ihr ein tolles und vielseitiges Spielzeug gewinnen könnt. Nehmt gerne daran teil!
 
 
Falls Ihr hier schon länger mitlest, erinnert Ihr Euch vielleicht, dass wir bei "12 von 12" schon mal eine Spielzeit hatten. Teils möchte ich die Überlegungen und Gedanken daraus weiterentwickeln, teils geht es diesmal wesentlich stärker um den Begriff des Spielens und um konkrete Spielzeuge als "Spielanregungen". Ganz spielerisch natürlich ;)

Viel Spaß dabei!
 
***
 
Türme bauen oder einreißen: Mit Bausteinen kann man den Raum erfahren und gestalten. Man kann Städte bauen oder auch Brücken. Unter die muss sich der Elefant im Lied nicht bücken. Häuser, Burgen, ganze Welten - das alles geht. Bausteine sind unendlich vielseitig einsetzbar. Besteht ihr "Wert" darin, der kindlichen Phantasie möglichst viel Raum zu geben?
  

Und dann gibt es Bausteine, bei denen geht's um noch mehr: Farben und Obstsorten können hier benannt und "Gegenstände" des Alltags transportiert werden. Für unseren Küstenjungen ein "Was ist das?"-Spiel auf Rädern. Und natürlich auch ein bisschen spielerische Nachahmung des Lebens der "Großen"...
 

Hier sind gleich drei Spielzeuge des Küstenmädchens zu sehen. Und nein, unsere Mamakatze Mia gehört nicht dazu! Die fand es nur schrecklich gemütlich auf der Spieledecke, und der Erlebnisball sowie die Rassel haben sie anscheinend nicht gestört. Bei allen drei Dingen gibt es ein taktiles Element. Unser kleines Küstenmädchen entdeckt die Welt, indem sie sie ertastet. Aber auch Geräusche gehören dazu: Das Geschüttel in der Rassel, das Kling-Klong im sich drehenden Ball und das Quieken des Marienkäfers auf der Decke, wenn man ihn drückt. Ist also "gutes" Spielzeug eines, das Sinneserfahrungen ermöglicht bzw. hervorruft?

 
Von diesem großen Freund des Küstenjungen habe ich Euch schon berichtet. Und auch von seinem Namen: Der Elefant ist für unseren geliebten Racker eine "Kuh". Er bietet Kuscheln, Trost und Geborgenheit. Man kann ihn streicheln, durch die Gegend tragen und liebhaben. Das emotionale Element passt zum Elefantenkuscheltier - mag es heißen, wie es will.
 


Rausgehen! Bewegung! Ausprobieren! Üben! Ihr seht schon, das mit dem Rollern klappt noch nicht perfekt, aber egal: Der Weg ist das Ziel. "Gutes Spielen" ist hier motorisches Üben und Bewegung erfahren. Die Richtung: Voran!
 

Am Strand und am Meer gibt es unendlich viel zu entdecken und zu erfahren, ganz ohne Spielzeug. Sand, Wasser, vielleicht ein paar Muscheln und Steine - das reicht für stundenlange Beschäftigung. Was würdet Ihr sagen: Ist das beste Spielzeug immer noch die eigene Phantasie? 
 

 
 Sind Musikinstrumente Spielzeuge? Mein alter Klavierlehrer hätte allein bei der Frage schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Und doch: Singen, Zuhören, Trommeln, In-die Tasten-hauen gehören bei uns dazu. Außerdem heißt es ja: Klavier spielen.
 
 
Der Ball ist rund und muss nicht unbedingt in das Eckige. Aber auf die Sonnenliege! Es sei denn, er kullert runter, denn "gutes" Spielzeug macht nicht unbedingt immer, was man will. Sonst würde es ja keine neuen Erfahrungen ermöglichen. Oder?
 

 
Bilderbücher sind bei uns fest in den Alltag und ins tägliche Spielen integriert. Das mit den Meerestieren finden beide Kinder besonders schön: Man kann hier nicht nur gucken, zeigen und zuhören, sondern auch ertasten, schieben und entdecken. Und für mehr Meer sind die beiden immer zu haben ;) Also interaktiv im besten Sinne - für mich auch ein Kennzeichen von "gutem" Spielzeug.

 
 
Auch Malen ist Spielen! Diese Zeichnungen stammen natürlich nicht von unseren Küstenkindern, die noch viel zu klein für solche komplexen Kunstwerke sind. Flüchtlingskinder auf der Durchreise oder in den Erstaufnahmeeinrichtungen bei uns im Norden haben sie gemalt. Sie erzählen von dem Erlebten, aber auch von Ängsten, Hoffnungen, Träumen und Wünschen. Im Malen kann verarbeitet werden - Stoff haben diese Kinder mehr als genug.
 

 
Bei diesem Puzzle bringt man tatsächlich Ordnung in die Welt. Geht es darum - um ein Bedürfnis, Struktur und Ordnung herzustellen? Zu sortieren, hineinzustecken und zu vervollständigen? Einer muss ja den Plan haben - am besten man selber.
 
 
Am Spielbrett mit verschiedenen Dreh-, Schieb-, Drück- und Klang-Elementen kann unser Küstenmädchen auch in Bauchlage aktiv werden. Das heißt, sie kann etwas selber machen; das ist für sie gerade ganz wichtig. Denn Spielen bedeutet auch, aktiv zu werden und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
 
 
Die Geschwister spielen zusammen. Ja, das ist jetzt möglich! Der Große erklärt der Kleinen die Welt und zeigt ihr, wie die Dinge funktionieren. Dabei ist auch das Babyspielzeug für ihn wieder interessant. Auch wenn es nicht immer ganz so idyllisch abläuft, wie auf dem Bild: Die soziale Interaktion ist etwas, was beide Kids genießen. Denn auch das gehört zum Spielen dazu.
 
 
 Da sind sie (endlich!), die geliebten "Aututs" des Küstenjungen. Sie sind momentan sein absoluter Favorit unter den Spielzeugen. Keine Ahnung, warum. Weder haben wir ihn dahingehend "erzogen", noch ist einer von uns Elternteilen ein überdurchschnittlicher Autofan. Unser geliebter Racker fand einfach von Anfang an jegliche Art von Fahrzeugen toll. Punkt. Ein schönes Beispiel dafür, dass Kinder ihre Spielzeuge vielleicht auch einfach selbst wählen - wenn man sie lässt :) 
***
Was heißt für Euch "Spielen"? Was ist "gutes Spielen"? Wie läuft das bei Euch Zuhause? Ich freue mich sehr über Eure Anregungen, Thesen und Diskussionsbeiträge in den Kommentaren!
 
Wie immer ein herzliches Dankeschön an Caro, die "12 von 12" ermöglicht und bei der es noch viele andere Beiträge zu lesen gibt!
 
Einen schönen Abend und unendliche Spielmöglichkeiten an Land und auf See wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
PS: Morgen ist wieder #Familienmoment hier auf dem Blog. Seid Ihr dabei?