Mittwoch, 29. Juli 2015

Interview auf Bloggerszene

(Bildquelle: http://www.bloggerszene.de/)
 
 
Hallo Zusammen,
 
damit Euch die Zeit in meinen Blogferien nicht zu lang wird und Ihr ein bisschen was zum Lesen habt, verlinke ich Euch hier wie versprochen mein Interview auf Bloggerszene:
 
 
Bei dem Projekt Bloggerszene können die Besucherinnen und Besucher erfahren, wer und was hinter ihrem Lieblingsblog steckt. Dort wird Küstenkidsunterwegs vorgestellt, und ich beantworte einige Fragen zu meiner Person und zum Bloggen im Allgemeinen.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
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Ab Montag, den 3. August, geht es hier auf dem Blog weiter mit jeder Menge Berichten aus unserem Sommerurlaub. Wenn Ihr mögt, folgt mir auf Facebook, dort gibt es zwischenzeitlich immer mal wieder Neuigkeiten von uns :)
 
Sonnige Grüße
 
Eure Küstenmami
 


Montag, 27. Juli 2015

Eine Woche Blogferien

 
Hallo Zusammen,
 
ja, Ihr habt richtig gelesen - auch die Küstenmami braucht mal Urlaub! Wenn Ihr uns auf Facebook folgt, habt Ihr es vielleicht schon gesehen: Wir fahren in die Ferien, und bis dahin gibt es noch so viel vorzubereiten, einzupacken, wegzuschaffen...
 
Deshalb macht Küstenkidsunterwegs eine Woche Blogferien!
 
Damit Euch die Zeit nicht zu lang wird, verlinke ich Euch am Mittwoch hier mein Interview auf BloggerSzene. Und ich muss mal sehen, ob ich Samstag einen kleinen Post zum Monatsmotto schaffe. Außerdem werde ich ab und an mal ein paar Neuigkeiten aus unserem Urlaub auf Facebook posten; folgt uns dort gerne, wenn Ihr mögt!
 
Dann ist die Woche auch schon rum, und ab dem 3. August könnt Ihr hier auf dem Blog alles über unseren Sommerurlaub nachlesen, für den wir  - so viel sei schon mal verraten - noch weiter nach Norden fahren :) Ich freue mich jedenfalls, wenn Ihr mir treu bleibt!
 
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Also schöne Ferien, lasst es Euch gut gehen und bis ganz bald!
 
Eure Küstenmami
 


Freitag, 24. Juli 2015

Ich halte mein Kind: Mein Herzmoment im Juli 2015

 

Hallo Zusammen,
 
neulich war ich endlich mal wieder bei einer alten Freundin zu Besuch. Wir hatten uns seit Ewigkeiten nicht gesehen, das letzte Mal im Herbst 2013. Ich hatte unsere Tochter, das kleine Küstenmädchen dabei, das demnächst vier Monate alt wird; meine Freundin sah sie zum ersten Mal. Wir sprachen über die Schwangerschaft, die Geburt, das Leben mit Kindern, das sich gegenüber früher doch ziemlich verändert hat...
 
Ich saß auf ihrem Liegestuhl auf der Terrasse und versuchte ihr zu erklären, wie mein neues MamiLeben nun aussieht und warum ich das trotz aller Widrigkeiten so liebe - und merkte mal wieder, dass Worte nur sehr knapp ausreichen, um zu beschreiben, was ich fühle. Während ich nach den richtigen Sätzen suchte und mir ziemlich einen abstotterte, rührte sich plötzlich meine kleine Tochter, die ich auf dem Schoß hielt. Sie seufzte ein wenig, wie sie es manchmal tut, und ich drückte sie ganz fest an mich.

Und da spürte ich es: DAS, mein Kind im Arm zu halten, ihren kleinen Körper auf meinem Körper zu fühlen, sie so nahe bei mir zu haben, das ist für mich der Kern allen Glücks. Es ist ein Gefühl, das ich schon beim Küstenjungen hatte und habe, das jenseits aller Worte liegt und das auszusprechen es banal erscheinen lässt. Aber dennoch: Mein Kind nur zu spüren, es halten zu können, macht mich überglücklich.
 
Ich weiß nicht, ob ich eine gute Mami bin oder je sein werde. Ich hoffe es, denn ich liebe meine Kinder über alles. Ich hoffe, ich kann ihnen viel geben, immer das, was sie brauchen. Vielleicht ist das Wichtigste davon, sie im Arm zu halten, wann immer, wie immer es kommen mag. Sie zu halten, sie zu spüren, ihnen all meine Liebe zu geben und die ihre zu erahnen. Vielleicht ist das alles, was ich tun kann, obwohl ich so viel mehr tun will. Vielleicht reicht das aber auch - sie zu halten und zu lieben.
 
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Das ist mein Herzmoment im Juli. Ihr wisst schon, warum.

 
Ein wunderschönes Wochenende
 
Eure Küstenmami
 
 

Mittwoch, 22. Juli 2015

Ein supersüßer Wasserdrache + Verlosung

  
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Hallo Zusammen,
 
bei uns ist das nächste TOMY Spielzeug eingetroffen! Nachdem wir ja schon die Raketenfontäne getestet haben, ist nun der kleine Wasserdrache bei uns zur Tür herein spaziert bzw. geschwommen :) Und nicht nur er: Begleitet wurde er von zweien seiner Kumpels, die ich an Euch verlosen darf! Doch dazu am Ende des Posts mehr...
 
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Gleich auf den ersten Blick sind mir wieder die kunterbunten Farben aufgefallen, die die TOMY Spielzeuge auszeichnen: Der Badespaß Drache ist knallgrün mit etwas blau, rot und gelb - so kann man ihn an jedem Badestrand problemlos wiederfinden.
 
 
Moment mal, am Badestrand? Ja, richtig, am Strand, denn es ist Sommer, wir wohnen am Meer und Badewanne kann ja jeder ;) Außerdem hat der Küstenjunge seine Spielzeuge am liebsten immer dabei...
 
 
Der süße kleine Drache fand jedenfalls nicht nur bei ihm Anklang, sondern auch bei den anderen Kindern, die sich rund um unsere Sandburg versammelt hatten.
 
 
Dabei hat sich herausgestellt, dass man nicht nur im Wasser, sondern auch sonst toll mit dem Badespaß Drachen spielen kann. Denn so ein niedlicher, äh, furchterregender Drache erobert auch im Nu Sandburgen, frisst Sandkuchen, spendet Wasser für Matsch-Sand-Eis...
 
Dabei zeigt sich ein weiterer Vorteil des schönen Grüns: Es lässt die Komplementärfarbe Rot besser hervortreten - der Badespaß Drache spuckt nämlich rot-leuchtendes Feuer, äh, Wasser. Tatsächlich! Und das finden die Kinder toll.
 
 
Der Wasserdrache lässt sich ganz einfach füllen, indem man ihn unter Wasser hält. Danach muss man nur noch auf den Bauch oder Rücken des Drachens drücken und schon speiht er - in unserem Fall echtes Meerwasser! Die "Füllung" reicht für mehrere Spritzattacken. Die Feinde des Drachen haben also nichts zu lachen :)
  
 
Fazit: Absolut strandtauglich - und den Kids nur eine Badehose bzw. Schwimmwindel anziehen!
 
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Und das Beste: TOMY hat uns zwei weitere Badespaß Drachen zur Verfügung gestellt, die Ihr gewinnen könnt!
 
 

Teilnahmebedingungen
 
1.) Ihr müsst Mitglied dieses Blogs sein.
(Den Anmelde-Button "Mitglied dieser Site werden" findet Ihr oben rechts in der Sidebar)

2.) Folgt mir auf Facebook (Klickt auf "Gefällt mir"). Wenn Ihr nicht auf Facebook seid, schenkt mir Euer Herz auf Brigitte Mom Blogs oder erzählt anderen Eltern von meinem Blog :)
 
3.) Ich freue mich, wenn Ihr diesen Beitrag auch auf Facebook teilt.
 
4.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post, damit ich weiß, dass Ihr teilnehmt
(anonyme Teilnehmer bitte unbedingt Namen + Email-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat), und erzählt, was Euer liebstes Badespielzeug ist.

5.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 05.08.2015, 23.59 Uhr.

Der/die glückliche Gewinner/in wird nach diesem Datum ausgelost und hier auf dem Blog bekannt gegeben.



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Viel Glück Euch allen!
 
Einen schönen (Bade-)Tag wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
 
Die Badespaß Drachen wurden uns freundlicherweise von TOMY kostenlos zur verfügung gestellt.
 


Montag, 20. Juli 2015

Unsere 11 Must-haves für einen gelungenen Urlaub mit Kindern

 
Hallo Zusammen,
eigentlich findet Ihr ja montags an dieser Stelle immer den Post zu unserem Wochenend-Ausflug. Doch diesmal hatten wir anderes zu tun, denn die Urlaubszeit naht! Ja, richtig, auch wir werden in die Ferien fahren, doch darüber schreibe ich demnächst noch meeeehr :)
Auf jeden Fall wird es hier anlässlich der Reisesaison in den nächsten Tagen und Wochen ein paar Urlaubs-Posts mit nützlichen Tipps & Hinweisen geben - denn gerade für den Urlaub mit Kindern muss man*frau*Mami ja bestens gewappnet sein...
Heute geht es darum, was man im Urlaub mit kleinen Kindern so alles braucht.
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Also: Ich packe unsere Koffer und nehme mit… Was denn eigentlich? Die Frage stellt sich jedes Mal, ob man nun in den Sommerurlaub aufbricht, oder „nur“ für ein verlängertes Wochenende zu Oma und Opa fahren will. Eigentlich möchte man alles einpacken. Oder zumindest alles Notwendige. Doch was ist das?
Inspiriert von Sonjas schönem Artikel habe ich mir überlegt, was für uns als Familie fernab der Heimat wirklich essentiell ist. Ohne was es nicht geht, oder jedenfalls nicht gut. Überraschenderweise gehört dazu nicht unbedingt die Zahnbürste – denn die kann man notfalls auch vor Ort nachkaufen.
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Unsere 11 Must-haves für einen gelungenen Urlaub sind:
1.    Vertraute Sachen für die erste Nacht und weitere Nächte. Das sind vor allem die Kuscheltiere, Schnuffeltücher und Schnullis! Außerdem Bettlaken und Schlafsäcke, die nach Zuhause riechen und deshalb dort schon ein paar Tage in Gebrauch waren. So schlafen die Kids viel besser, und das bedeutet Erholung für die gesamte Familie!
 
2.    Ein kleines Nachtlicht. Denn manchmal sind die vor Ort vorhandenen (Nacht-)Lampen einfach zu grell. Wir haben den süßen blass-blauen Geist vom Möbelschweden - er spendet gerade genug Licht, und wenn er mal runterfällt, geht er nicht kaputt.
3.    Ein bisschen Spielzeug. Es müssen ja nicht Unmengen sein, aber gerade in den ersten Tagen, in denen die Umgebung noch ganz neu für die Kleinen ist, hilft das geliebte Feuerwehrauto über so manche Startschwierigkeiten hinweg. 
 
4.    Tragehilfen. Nicht in allen Ländern kommt man mit dem Kinderwagen überall hin. Da ist es eine große Hilfe, wenn man mit Manduca & Co die Kleinsten einfach vor dem Bauch bzw. auf dem Rücken tragen kann. Und wenn die Lütten Mami und Papi ganz nah spüren, verkraften sie auch die vielen neuen Eindrücke besser. 
 
5.    Ein Rucksack für’s An-den-Strand-gehen, Tagesausflüge etc. Und zwar nicht unbedingt für die Kinder, sondern für die Großen. Denn wenn man das Kind tragen bzw. die Hände frei haben will, um den Nachwuchs sicher über die Straße zu geleiten, ist es Gold wert, wenn man nicht noch eine Tasche schleppen muss. 
 
6.    Sonnenschutz. Der muss unbedingt ab Stunde Eins im Urlaub griffbereit sein, sonst ist der Sonnenbrand schneller da als gedacht. Das gilt auch für die  nördlichen Ländern, wo die Sonne am Meer noch stärker strahlt, und Sand und Wasser das Sonnenlicht zusätzlich reflektieren.
 
 
7.    Strandmuschel. Gehört gerade für unser kleines Küstenmädchen zum Punkt Sonnenschutz dazu. Dort kann sie in Ruhe schlafen, auch wenn der Wind am Strand stark bläst, und ihre Still-Mahlzeiten etwas abgeschirmt und ungestört genießen. 
 
8.    Kamera und zusätzlicher Speicherplatz auf dem entsprechenden Medium. Die vielen, vielen Urlaubsimpressionen brauchen einfach PLATZ. Auch das 48. Bild  von der Sandburg mit den stolzen Sprösslingen davor...
9.    Babyfon. Gerade in der fremden Umgebung dürfen die Kleinen nie wirklich alleine sein; Mami und Papi müssen sie hören können, auch wenn das Elternschlafzimmer nicht direkt neben dem Kinderzimmer liegt.
 
10. Steckdosensicherungen. Denn so ein Kleinkind ist ungeheuer neugierig – und für die Eltern ist es sehr entspannend, wenn sie nicht immer jede Steckdose „bewachen“ müssen. Verwendet man die Steckdosensicherungen, die nur hinein gedreht bzw. geklemmt werden, kann man sie am Ende des Urlaubs einfach wieder mitnehmen.
 
11.  Kinderreisepass oder je nach Rechtslage des Urlaubslandes ein anderes gültiges Ausweisdokument. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wird aber gern vergessen, wenn es „nur mal“ über die Grenze nach Dänemark oder Holland geht. Doch auch wenn man dort nicht so häufig kontrolliert wird: Es ist einfach ungemein beruhigend, die richtigen Dokumente dabei zu haben.
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So, das sind unsere Top 11 für den Urlaub mit Kindern. Welche wichtigen Dinge dürfen in Eurem Urlaubsgepäck nicht fehlen?
Eine wunderschöne Ferienzeit wünscht Euch
Eure Küstenmami

PS: Wenn Ihr mehr Tipps braucht, was alles in den Koffer gehört, schaut einfach bei Frau Sabiene vorbei - sie hat gerade eine kleine Blogparade zu dem Thema gestartet!
 

Freitag, 17. Juli 2015

Supermamis Gehaltserhöhung

 
Hallo Zusammen!

Neulich sagte ich zu meinem Mann: Ich will eine Gehaltserhöhung!

Wenn die Kinder "Ich will!" sagen, sagen die Erwachsenen: "Nein, das sagt man nicht! Das heißt 'Ich möchte bitte!'" Ich möchte also bitte eine Gehaltserhöhung.
 
"Warum das denn", fragte mein Mann, auch Göttergatte (GG) genannt.
 
Also: Ich arbeite nicht nur für zwei, sondern für drei. "Für drei?" Klar, für zwei Kinder und einen Mann. Letzterer zählt doppelt. Ach ja, und drei Schichten am Tag: Von 6 bis 14 Uhr, von 14 bis 22 Uhr und von 22 bis 6 Uhr. "Moment mal, also 24 Stunden?" Genau. Und dann kommt auch noch die Nacht dazu. Und das Wochenende. "Also immer?" Richtig. Oder besser: Korrekt. Die Immer-Arbeitszeit.

Zudem mache ich mehrere Jobs gleichzeitig: Kindergärtnerin, Kochfee, Kullertränenaufhalterin, Katzenstreichlerin, Kinderbuchreperateuse (fast alles mit "K" liebe ich), Friseurin, Putzteufel, Ausflugsinitiatorin, S*xgöttin. Soll ich noch mehr aufzählen? Nein, der letzte Punkt reiche ihm, dem GG, völlig. Haha. Wann übrigens?

Darüber hinaus bin ich eine Supermami. Nein, nicht die Supermami aus den Internetforen, die mehr als alles kann und dafür gehasst und gefürchtet wird. Sondern: Super liebevoll, super aufmerksam, super im Wickeln, super im Spielen, super im Aufräumen, super im Vergessen, super müde, super gestresst, super im Super-Sein. Eben Super-Mami. Auch ohne Strickkostüm. Ist klar, oder?
 
"Klar", sagte der Mann leicht verwirrt, nachdem ich all diese Argumente ins Feld geführt hatte. Aber: Besonders in letzterem Punkt sei er zustimmungsbereits. "Das sehe ich ein." Ach ja? "Du bekommst das Doppelte Deines bisherigen Gehalts."

Aha! Wie viel wäre das denn? "Na, Nichts." Nichts? NICHTS?! Wie bitte?!?

"Das ist doch ganz einfach", seufzte der GG. (Bitte sprechen Sie langsam, ich bin blond). "Was bekommst Du jetzt?" Nichts. "Eben. Und zwei mal Nichts macht: Nichts."

DANKE.

"Du hast es Dir verdient, Schatz."
 
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So viel dazu. Ach ja, und damit hier kein Shitstorm losbricht: Ihr wisst, was Satire ist, oder?

Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Eure diensthabende Küstenmami


 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Dr. Moro und Mr. Hicks: Wie man Schreck-Reflex und Schluckauf bei Babys bekämpft

 

Hallo Zusammen,
 
heute möchte ich Euch zwei besonders unangenehme Begleiter der Neugeborenen- und Babyphase vorstellen - und Euch zugleich ein paar hilfreiche Tipps an die Hand geben, wie man sie bekämpft!

Sie plagen momentan unser kleines Küstenmädchen wirklich sehr. Sie ist zwar eine unglaublich tapfere Person, aber diese beiden Schufte setzen ihr zu. Ich habe sie Dr. Moro und Mr. Hicks getauft, weil sie zusammen ein Doppelpack bilden, das unserem armen kleinen Mädchen die Nächte verdirbt - und dabei schläft sie doch so gerne! Besser bekannt sind sie als Moro-Reflex und ganz gewöhnlicher Baby-Schluckauf. An sich sind sie harmlos, aber bestens geeignet, nicht nur das Kind, sondern auch die ganze Familie des Nachts wachzuhalten.

Ach, das sind wirklich unangenehme Zeitgenossen! Doch unser Töchterchen, die energische kleine Person, gibt ihr Bestes - und wir auch :) Deshalb gibt es in diesem Posts viele Tipps und Tricks, wie man mit den Tunichtguten besser fertig wird oder ihnen sogar ganz das Handwerk legt.

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Doch zunächst ein paar Fakten:

Dr. Moro: Der Moro-Reflex

Dieser evolutionsbiologisch sinnvolle Reflex wurde tatsächlich von einem Doktor entdeckt, nämlich dem Arzt Ernst Moro. Beim Zurückfallen oder -legen des Säuglings in die Rückenlage zeigt sich der Reflex mit einem ruckartigen Zucken der Arme und einem Greifversuch der Fäuste, zugleich öffnet sich der Mund. Das sieht dann so aus, als ob das Baby heftig zusammenzuckt. Tatsächlich kann er auch in Schrecksituationen auftreten. Wichtig ist dieser Reflex, weil er beispielsweise den ersten Atemzug ermöglicht und hilft, die Luftröhre zu öffnen, wenn das Neugeborene zu ersticken droht. Bei Säugetieren, die ihre Kleinen tragen, verhindert der Moro-Reflex auch das Herunterfallen durch das Nachgreifen ins Fell der Mutter. Insofern hat Dr. Moro etwas wirklich Nützliches entdeckt.

Nicht ganz so nützlich ist, dass viele Babys in den ersten Lebensmonaten vom Moro-Reflex ständig aufgeweckt werden. Die unkontrollierte Schreckbewegung reißt sie förmlich aus dem Schlaf, oft sind die Kleinen dann schwer wieder zu beruhigen. Zwar soll sich der Moro-Reflex mit der Reifung des Nervensystems nach drei bis vier Lebensmonaten verlieren - doch unser Küstenjunge hatte damals noch etwas länger Freude daran. Und auch sein kleines Schwesterchen wird besonders nachts oft von einem plötzlichen Zusammenzucken wach und weint dann kläglich. Das tut mir immer so leid!

Mein Tipp deshalb für Euch: Pucken!

Das Pucktuch bzw. der Pucksack gibt den Babys ein Gefühl der Begrenzung und des Gehalten-Werdens. Die Begrenzung der Bewegungen erinnert die Winzlinge an die Zeit im Mutterleib, in der sie von der Gebärmutter fest umschlossen waren. Auf viele Säuglinge hat das Pucken daher einen beruhigenden Effekt. Das Pucken ist natürlich nur etwas für die Schlafenszeit und ersetzt auf keinen Fall das Kuscheln oder den Körperkontakt! Es klappt auch nur, wenn das Kind es mag, und das merkt man ziemlich schnell. Man kann sein Baby ganz klassisch mit Pucktüchern wickeln oder einen praktischen Pucksack erwerben. Dabei ist es wichtig, sich die richtige Technik z.B. von einer erfahrenen Hebamme zeigen zu lassen; auch, damit die Atmung nicht beeinträchtigt werden kann. Aber Achtung: Sobald das Kind sich drehen kann, darf es nicht mehr gepuckt werden.

Was auch hilft: Getragen-Werden!

Ebenso wie das Pucken erinnert das leichte Schaukeln beim Tragen auf Mamis Arm oder in der Tragehilfe die Säuglinge an die Bewegung im Mutterleib. Zudem wirken Körperkontakt und  Körperwärme beruhigend auf die Kleinen. Viele Babys schlafen so gut ein. Unser Küstenmädchen liebt es ohnehin, getragen zu werden! Wenn sie richtig müde ist, schlummert sie prima im Tragetuch oder in der Marsupi ein. Ich warte, bis sie richtig tief schläft, und lege sie dann hin. So überstehen wir die sensible Einschlafphase, und sie fühlt sich gehalten und in den Schlaf gewiegt, ohne dass Dr. Moro sie zu stören vermag :)


***
Mr. Hicks: Der Baby-Schluckauf

Medizinisch gesehen ist der von mir so betitelte Mr. Hicks noch harmloser als Dr. Moro. Schon im Mutterleib haben Babys Schluckauf - das kann sich gerade gegen Ende der Schwangerschaft sehr witzig anfühlen. Dabei wird Fruchtwasser durch das Zwerchfell gepumpt, als Training, um die Muskulatur auf das spätere Ein- und Ausatmen vorzubereiten. Ist das Baby auf die Welt gekommen, ist der Schluckauf ein nützlicher Schutzmechanismus vor dem Verschlucken und dem Rücklauf des Mageninhalts in den Mund. Zugleich werden Zwerchfell- und Rippenmuskulatur weiter trainiert. 

Baby-Schluckauf ist also die alltäglichste Sache der Welt - kann aber trotzdem äußerst lästig werden, besonders, wenn es ums Einschlafen geht. Ich lege unser Küstenmädchen ins Bett, alles ist gut, sie lächelt müde, die kleinen Augen fallen zu... Doch "Hicks", "Hicks!", "HICKS!" - plötzlich ist der Schluckauf da und die arme Maus wieder wach. Danke, Mr. Hicks, das war es dann wohl mit dem Einschlafen! Gar nicht auszudenken, was passieren würde, wenn jetzt noch Dr. Moro vorbeischauen würde... Aber auch hier lässt sich ein bisschen tricksen :)

Unser Favorit: Stillen bzw. Trinken!

Am liebsten natürlich Muttermilch, als Alternative ein bisschen abgekochtes und abgekühltes Wasser. Wenn möglich, lege ich das Küstenmädchen einfach an, dann trinkt sie ein bisschen und der Schluckauf ist vorbei. Oft beruhigt sie das Stillen auch, so dass sie danach gut einschläft. Selbst bei unserem "großen" Küstenjungen hilft etwas zu Trinken - und zack, Mr. Hicks kratzt die Kurve ;)

Auch gut: Ablenkung und Entspannung!

Man nehme das Baby auf den Arm oder singe ihm etwas vor, massiere sanft das Bäuchlein, und der Schluckauf ist quasi vergessen. Unserem Küstenmädchen hilft Körperkontakt: Ich lege sie mir auf den Bauch und streichele ihr Köpfchen; das liebt sie.

Hilfreich: Noch ein Bäuerchen!

Besonders nach der letzten Mahlzeit... Ein kleines Aufstoßen, dann können überflüssige Luft und Gase entweichen, und Mr. Hicks hat keine Chance ;)

 
***
So, ich hoffe, das hilft Euch, falls die besagten Herren mal vorbeischauen sollten ;)
Habt Ihr noch weitere Tricks auf Lager?

Wir werden jetzt schlafen; ich wünsche Euch eine entspannte und geruhsame Nacht!

Alles Liebe

Eure Küstenmami



Dienstag, 14. Juli 2015

Rund und mit Schwung

 
Hallo Zusammen,
 
ja, so wie die Überschrift verheißt, sollte sich ein Schiffspropeller drehen!
 
Dieser hier aber wurde ausrangiert und dafür am Nord-Ostsee-Kanal ausgestellt. Die Plakette verrät ein paar Daten, aber nicht seine Geschichte:
 
 
 Geheimnisvoll, oder?
 
Entdeckt haben wir ihn bei unserem Besuch auf dem Erdbeerhof und unserem anschließenden Kanalspaziergang. Der Küstenjunge rief zwar immer wieder "Autut, Autut" (eigentlich "Auto, Auto"), aber Kraftfahrzeuge können im Gegensatz zu dem Handelsschiff, das dieser Propeller einst angetrieben hat, ja nicht schwimmen :)
 
Jetzt bekommt er einen Ehrenplatz bei Veras rundem Dienstag. 
 Eine runde Sommer-Woche wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 


Ein entspannter Besuch auf dem Erdbeerhof

 
 
Hallo Zusammen,
 
erinnert Ihr Euch noch an die Erdbeeren Eurer Kindheit?
Groß, rund und leeeecker!!!
 
***
Bei uns zu Hause gab es sie in jeder nur erdenklichen Form: Auf oder in unterschiedlichen Kuchen und Törtchen, mit Joghurt oder Quark, im Vanillepudding, in der Marmelade, im Müsli oder einfach pur. Am liebsten haben wir sie schon aus dem Garten genascht oder die kleinen Walderdbeeren an den Wegesrändern bei Auflügen gesammelt. Der Geschmack von Sommer, die Kraft und Wärme der Sonne, die gemütlichen Stunden im Garten... für mich liegt all das darin und noch viel mehr.


Für unseren eineinhalbjährigen Küstenjungen ist dieses Jahr der erste Erdbeersommer, und er genießt ihn aus vollen Zügen. Auf dem Erdbeerhof, den wir letzte Woche besucht haben, waren wir alle richtig glücklich - ihr seht gleich, warum :)

***
Für unseren Besuch hatten wir noch einen der richtig heißen Tage erwischt, deshalb brachen wir schon am frühen Morgen auf. Eine liebe Freundin von uns war mit und hatte deshalb extra ihr Frühstück sausen lassen - das wir aber in Form von Erdbeeren & Co reichlich nachholen konnten...

Als wir ankamen, schien bereits stark die Sonne. Wir brachten schnell den Sonnenschutz am Kinderwagen an, um das kleine Küstenmädchen vor allzu viel Sonneneinstrahlung zu schützen.


Dann ging es als Erstes raus auf's Erdbeerfeld, wo schon mehrere Familien am Pflücken waren.


Die Reihen waren voll von reifen Erdbeeren, und im Nu war die Schüssel gefüllt.


Auch unser Küstenjunge hat eifrig mitgeholfen!


Hier sind gleich mehrere Sorten im Angebot, die man probieren kann. Zudem wird so gesichert, dass die ganze Saison lang genug Erdbeeren da sind - es gibt ja schließlich frühere und spätere Sorten.


Und natürlich haben wir genascht ;) Das ist ja im Preis inbegriffen - und der ist wirklich viel günstiger, als wenn man die Erdbeeren in der Stadt kauft! Außerdem schmecken selbst gepflückte Erdbeeren mindestens doppelt so lecker :)


Um so erstaunlicher, dass wir nach der reichen Ernte noch Hunger hatten. Doch es lockten die Erdbeerkuchen und -torten im Hofcafé - dazu konnten wir nicht Nein sagen :)

 
 
Übrigens gibt es hier auch alles mögliche andere zu essen und zu trinken: Kaffee, Brause, Säfte, Waffeln, Quark, Käsebrote und vieles mehr. Unser zweites Frühstück war gesichert!


Wir setzten uns gemütlich in den Garten des Erdbeerhofs. Dieser ist wunderschön weitläufig angelegt. Es gibt sowohl Sonnen- als auch Schattenplätze, stille Ecken und Sitzgruppen mitten im Leben, lange Tafeln und kleine Einzeltische. Schöne alte Bäume spenden Schatten, und die Rosen blühen.



Dort genossen wir in Ruhe Torte & Co.
 
Moment mal, werdet Ihr denken: "In Ruhe"?! Hatten wir nicht zwei quirlige Küstenkids dabei? Ja, in der Tat, doch das kleine Küstenmädchen war mal wieder im Kinderwagen eingeschlafen. Und der Küstenjunge? Der war in seinem Element!


Seht Ihr die Sandkiste? Die vielen Traktoren und Laster? Nicht nur er, sondern auch wir Erwachsenen waren so was von begeistert!!!

Auf dem Erdbeerhof gibt es nämlich etwas ganz Wunderbares, das für alle Eltern und Kinder ungeheuer entspannend wirkt: Platz und Möglichkeiten zum Spielen! Ganz konkret: Mehrere Sandkisten und Schaukeln...
 

...Rutschen und Spielhäuser...
 


... und die geliebten Wipptiere für den Küstenjungen! 


Auch für größere Kinder ist etwas dabei:
 

Und alles voller Spielzeug - man muss noch nicht mal etwas mitbringen! Ja, so schön kann das sein: Die Kinder spielen und sind glücklich - und die Eltern auch!

Als wir aufbrachen, war es schon fast Mittag, und wir schauten noch einmal kurz in dem Hofladen vorbei, der in einer malerischen alten Scheune untergebracht war. Dort gibt es nicht nur viele schöne Rosensorten, sondern auch schicke Mami-Kleidung, bunte Patchwork-Decken, passende Kissen, Deko im Shabby-Chic-Stil und ein bisschen Kunsthandwerk zu erstehen. Eine kleine Kinderecke mit süßen Stramplern hatten sie auch! Hier muss ich demnächst unbedingt noch mal länger stöbern gehen :)

 
Uns zog es zum Wasser runter, der Nord-Ostsee-Kanal war nicht weit.
 
 

Man kann auf dem Weg am Kanal wunderbar spazieren schieben. Und Schiffe gucken! Das findet inzwischen auch unser Küstenjunge faszinierend.

Wir hatten Glück: Sowohl Klein...


 ...als auch Groß kamen angeschippert.


Sogar gleichzeitig! Konnte das gut gehen?


Ja, natürlich :) Platz genug für alle!


***
Nach so vielen Abenteuern machten wir uns auf den Weg nach Hause und genossen den Mittagsschlaf diesmal besonders - um am Nachmittag wieder Erdbeeren zu essen :))


Was habt Ihr am Wochenende erlebt?

Viele liebe Grüße

Eure Küstenmami
 


Sonntag, 12. Juli 2015

Ein Tag mit dem Küstenmädchen. Unsere 12 von 12 im Juli 2015

 

Hallo Zusammen,
 
unser kleines Küstenmädchen ist mittlerweile schon fast vier Monate alt.

Ich muss gestehen, ich bin immer noch ganz verliebt in sie! Sie ist ein so liebes, knuddeliges, verschmustes Baby und zugleich schon so eine energische kleine Person. Unglaublich! In meinem Post Lass sie leuchten habe ich Euch ja schon beschrieben, wie viel Persönlichkeit sie hat; das merke ich immer wieder aufs Neue.
 
Deshalb möchte ich heute etwas mehr von unserem Töchterchen erzählen und Euch mit durch den Tag nehmen. Denn heute ist wieder der 12., und im Rahmen von Caros inspirierender Aktion "12 von 12" richte ich die Linse auf unseren Alltag mit der kleinen Maus und zeige Euch die 12 schönsten Ausschnitte davon.
 

 Also, los geht es mit dem "Tag mit dem Küstenmädchen":

***
Guten Morgen, kleine Maus!


Gleich als Erstes wird bei uns gewickelt und gewaschen. Ja, auch die Füße! Die finde ich übrigens weiterhin ganz entzückend...



Vor unserem Frühstück wird das kleine Töchterchen natürlich gestillt, und wenn wir am Tisch sitzen, ist sie dabei. Denn sie ist so gern an allem beteiligt! Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, will aber an allem Anteil haben. Typisch Zweit-Kind? Auf jeden Fall ist die auf den Hochstuhl montierte Babyschale eine der besten Anschaffungen, die wir getätigt haben. Von dort aus guckt sie von einem zum anderen und schmatzt ganz vergnügt mit - obwohl sie ja noch nicht wirklich kauen kann. Doch die Mundbewegungen lassen vermuten, dass sie ebenso gerne essen wird wie wir anderen :)



Danach sind wir mit dem Kinderwagen unterwegs, und sie wird warm eingepackt. Die Fingerchen werden übrigens momentan sehr gern angekaut bzw. eingespeichelt.



Alles andere auch! Vornehm heißt das Hand-Mund-Koordination und ist gut für die Entwicklung ;)

Wieder zu Hause ist es Zeit für etwas kontemplative Entspannung :) Eine Babymassage, ein bisschen Schmusen und dann im Stubenwagen neben der Mami strampeln...


Unser Mobile habe ich Euch ja schon gezeigt - unsere Kleine liegt unglaublich gerne darunter und staunt die bunten Seepferdchen an.  

 
 
Ein neuer Favorit ist aber auch dieses Hasen-Mobile - und ja, die rosa Hormone haben wieder zugeschlagen... Ausgerechnet Häschen, und das mir! Es spielt zudem eine zarte kleine Kling-Klong-Melodie. Das Erstaunlichste daran: Nicht nur, dass es dem kleinen Mädchen gefällt und mich nicht nervt - der Küstenjunge liebt es geradezu! ER ist es, der darum bittet, dass es immer wieder aufgezogen wird, und sich beim Erklingen der Melodie vor Freude im Kreis dreht. So süß!
 
Übrigens: Das Teil ist vom Flohmarkt. Der Verkäufer hat geschworen, dass sein Baby darunter nach ein Mal Aufziehen immer eingeschlafen ist. Nun gut, bei unseren beiden ist das Gegenteil der Fall - sie sind fasziniert und putzmunter - aber Kinder sind ja verschieden.
 

 
Nein, das ist jetzt kein Mobile. Na ja, ein so genanntes "Activity Center" - hier darf die Kleine nicht nur gucken, sondern auch anstupsen, greifen und bewegen. Das findet sie toll - denn das kann sie neuerdings! Ja, ich weiß, man darf nicht immer nur darauf gucken, was Kinder so können, wir sind hier ja (glücklicherweise) nicht beim Leistungssport. Aber irgendwie bin ich doch bei jedem "Meilensteinchen" richtig stolz auf mein kleines Mädchen...



So viel Turnen macht hungrig, und ich stille mal wieder, mithilfe des halbmondförmigen Stillkissens, auf dem das kleine Küstenkind bequem liegen kann. Zum Thema Stillen gibt es übrigens hier ganz viele Infos...


Danach ist Wickeln angesagt und wieder strampeln die süßesten Füßchen der Welt - leider ein bisschen verschwommen, weil sie sich so stark bewegte...



Wenn das Einschlafen schwierig ist, hilft Herumtragen. Das geht gut in der Marsupi, die liebt sie, ebenso wie schon ihr großer Bruder :)
 

Nachmittags gehen wir wieder raus, aber natürlich nur mit entsprechendem Sonnenschutz. Gerade bei der intensiven Sonneneinstrahlung hier am Meer ist das wichtig.

Übrigens musste ich sie heute mehrmals umziehen. Nicht nur war das Wetter bei uns im Norden ziemlich wechselhaft - nein, mein geliebtes Küstenkind spuckt seit Neustem beim Bäuerchen - und nicht nur auf meine Schulter ;)



Danach hat sie mir geholfen, die Wäsche einzuräumen und gleichzeitig geübt, auf dem Bauch zu liegen und den Kopf zu heben. Klappt schon prima, genauso wie das Rückwärts-Rutschen ;)

***
So, das waren schon 12 Bilder, mehr darf man laut den Spielregeln ja nicht ;) Jetzt schläft sie wieder und ich kann bloggen. Später werden wir noch baden...

Ach, Du liebes kleines Küstenmädchen, es ist so schön, dass Du bei uns bist!

Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht!
Wie war Euer Tag - was habt Ihr gesehen und erlebt?

Einen entspannten Abend wünscht Euch

Eure Küstenmami