Mittwoch, 26. November 2014

DIY: Windeltorte schnell und günstig selber basteln


Hallo Zusammen,
 
heute möchte ich Euch zeigen, wie man eine Windeltorte schnell und günstig selber macht. Ehrlich gesagt habe ich vorher selbst nicht so recht an den Erfolg geglaubt, doch es ist wirklich ganz einfach!
 
Das war eine tolle Erfahrung für mich, denn ich muss gestehen, dass ich nicht so die perfekte DIY Mami bin. Ewig lange basteln ist nicht mein Ding, bei mir muss es immer schnell und praktisch sein. Doch wer weiß, vielleicht baue ich meine Fähigkeiten in diesem Bereich ja aus; jetzt mit einem, bald mit zwei Kindern - und einem Blog, nicht zu vergessen?!
 
Doch nun zur Windeltorte selbst. Ich habe sie zusammen mit einer anderen Mami gebaut, weil eine liebe gemeinsame Freundin von uns demnächst ihr 2. Kind bekommt. Und sie hat sich explizit eine Windeltorte gewünscht! Klamotten und Spielzeug habe sie schon genug, sagte sie, aber Windeln könne man immer gebrauchen. Also ist so eine "Torte" auch ein gutes Geschenk für Leute, die schon "alles" haben :)
 
Am Anfang steht natürlich der Einkauf. Der allein kann schon viel Spaß machen, besonders wenn man plant, die Windeltorte noch mit liebevollen Kleinigkeiten zu schmücken. Ich habe alles, auch den Bastelkram, in einer der einschlägigen Drogerien bekommen.


 
Ihr braucht für eine zweistöckige Torte:
 
- Ca. 45 Windeln in Größe 2 oder 3 (aus Größe 1 wachsen die Babys so schnell heraus) und 3-6 Wickelunterlagen
- dünnes Geschenkband und breites Schleifenband
- eine Packung Gummibänder
- kleine Beigaben bzw. Geschenke, wenn Ihr mögt, z.B. Baby-Pflegeprodukte, Söckchen, Kuscheltier, Spielzeug, Stilltee, Mama-Verwöhn-Pröbchen etc.
- Pappe in Größe des Tortenbodens
- Geschenkpapier
- eine Schere und Tesa-Film
- transparente Geschenkfolie zum Verpacken.
 
Manches habt Ihr vielleicht auch schon Zuhause, so dass Ihr es nicht extra kaufen müsst.
So sah unser Sammelsurium aus:

 
Und jetzt legt Ihr los! Am besten bei einem schönen Tee, netter Musik und mit einer Freundin, dann macht es noch mehr Spaß :) Wenn man zu mehreren bastelt, kann man sich auch die Kosten teilen und die Torte so etwas üppiger "ausstatten".
 
Wir begannen damit, die einzelnen Windeln zu festen Rollen zu rollen. Gummiband drum und fertig! (Manche arbeiten auch mit Zwirn bzw. Faden oder Wäscheklammern, doch das war uns zu kompliziert.)

 
 
 
Dann fassten wir jeweils drei Windelrollen zu einem Päckchen zusammen, das wieder mit einem Gummiband zusammengehalten wird. Päckchen mit drei Windeln im Dreieck angeordnet eignen sich, um die Tortenmitte zu füllen; Päckchen mit drei Windeln nebeneinander eignen sich für die Randbebauung der Torte.


 
Für das Fundament der Torte ordneten wir die aufrechten Windelpäckchen in Kreisform an. Darum schürten wir recht fest dünnes Geschenkband, so dass alles gut zusammenhielt. Erst um die mittleren Päckchen und dann nochmal um die äußeren Päckchen. Schon hatten wir das 1. Tortengeschoß!


 
Für das zweite Tortengeschoß machten wir das gleiche - aber mit den Wickelunterlagen. Das hat den Vorteil, dass man weniger davon braucht (bei uns reichten drei Stück) und die Torte etwas höher wird.

 
Mithilfe eines weiteren Gummibandes, das wir unter Zuhilfenahme eines Kugelschreibers durch die zwei Tortenböden "fädelten", befestigten wir die beiden Etagen miteinander.




 
Um beide Etagen kam dann das schöne breite Schleifenband.

 
Sobald wir wussten, welchen Umfang unser fertiges Werk haben würde, schnitten wir zudem einen entsprechend großen Kreis aus Pappe aus. Als Vorlage nutzten wir ein rundes Tablett. Mein Kleiner, der das Geschehen aufmerksam verfolgte, hat gleich mitgeholfen :)

 
Die kreisrunde Pappe beklebten wir mit buntem Geschenkpapier, das in unserem Fall der Schriftzug "Happy Birthday" zierte :) Fertig war die hübsche Unterlage für die Torte!
 



 

Nun mussten wir nur noch die vielen kleinen Beigaben und Geschenke in den Rand zwischen Windeln und Schleifenband stecken bzw. in der Torte verstecken. An einigen Stellen hat uns beim Befestigen Tesa-Film geholfen, doch es geht auch ohne. Das Verstecken der Überraschungen hat uns besonders Spaß gemacht!

 
Manche versahen wir noch mit kleinen Etiketten "Für die Mama", "Für die große Schwester" und natürlich auch "Für den Papa".

 
Obendrauf kam das Kuscheltier - und fertig war unsere Windeltorte!


Zuletzt drapierten wir noch die transparente Geschenkfolie um das Ganze. Das schützt für den Transport vor Wind und Wetter und sieht toll aus :)

 

Wir waren super stolz auf unser Werk! Insgesamt haben wir vielleicht eine Stunde gebraucht, wobei aber viel Zeit für Schnacken, Tee trinken und Fotographieren drauf gegangen ist. Die reine Bastelzeit war maximal eine halbe Stunde, mit etwas Übung vielleicht noch weniger. Ein ganz herzlicher Dank geht an A.,für's Mitbasteln und Fotographieren-Lassen!

Das mache ich bestimmt mal wieder - eventuell auch mit maritimen Motiven; was haltet Ihr davon?!
 
Was schenkt Ihr so zur Geburt? Habt Ihr auch schon einmal eine Windeltorte gebaut?   
 
Übrigens: Falls Ihr eine schöne und originelle DIY Idee habt und darüber einen Gastbeitrag schreiben möchtet, kontaktiert mich gerne!
 
Eine tolle Bastelzeit wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
  
 

Sonntag, 23. November 2014

Kleiner Ausflug nach Gettorf

 
Hallo Zusammen,
heute habe ich wieder einen Ausflugs-Post für Euch! Da wir vor kurzem einen Termin in Gettorf hatten, haben wir das gleich genutzt, um den Ort näher zu erkunden und unsere Fahrt dorthin mit einem kleinen Ausflug zu verbinden.
Moment mal – was heißt eigentlich „kleiner Ausflug“? Na ja, das kommt Euch vielleicht bekannt vor: Man hat nicht so furchtbar viel Zeit, möchte aber trotzdem etwas Nettes unternehmen. Oder man ist ohnehin an einem schönen Fleck und würde gern noch etwas mehr davon sehen. Also einfach ein Fall, bei dem die Zeit begrenzt ist oder es keine Riesenattraktionen gibt – und es dennoch wunderschön ist.
Ich finde, hier oben im Norden gibt es viele kleine Orte mit einer wunderbaren Ausstrahlung, die sich gut und ohne viel Aufwand besuchen lassen – so eben auch Gettorf! Ich weiß, Gettorf hat außerdem einen gar nicht so kleinen und sehr sehenswerten Tierpark, doch den möchte ich Euch später einmal in einem eigenen Post vorstellen. Diesmal soll es um den Ort selbst gehen.
Schon die Fahrt dahin war ein Genuss, denn an diesem Tag schien die Sonne über einem blitzeblauen Nordhimmel, und rechts und links der Straße ließen sich die buntgefärbten Bäume und die wunderschöne Landschaft bewundern.


Wie gesagt, Gettorf ist schön, aber nicht allzu groß; das hatte für uns als Familie mit Kinderwagen den Vorteil, dass wir alles zu Fuß erreichen konnten. Wie gesagt, wir wollten gerne die Innenstadt sehen. Unser Ausgangspunkt war die St. Jürgen Kirche, neben der man praktischerweise für zwei Stunden kostenfrei parken kann (mit Parkscheibe). Die Kirche haben wir auch gleich besichtigt.
 
 
Um 1250 wurde wahrscheinlich das Langschiff, das heutige Mittelschiff, mit Chor erbaut; im Mittelalter war sie eine Wallfahrtskirche. Hunde durften zwar nicht rein, wir aber schon.
 
 
Auch ein behinderten- und wahrscheinlich kinderwagengerechter Eingang waren vorhanden, an diesem Tag aber verschlossen. Die paar Stufen am Eingang schafften wir jedoch gut.

Innen war es sehr stimmungsvoll.
 
 
Am besten hat mir die Mutter-Gottes-Statue mit Kind auf dem Arm gefallen. Auch mein kleiner Racker hat ganz andächtig geguckt.
 
 
Nur dass sich die kleine Kinderecke direkt neben dem altertümlichen Sarkophag befand, mutete etwas seltsam an. Aber vielleicht haben Kinder ohnehin (noch) ein anderes Verhältnis zum Tod als wir (vorbelasteten) Erwachsenen?
 
 
Wieder draußen in der Sonne schoben wir in Richtung Stadtmitte erst die Kirch- und dann die Mühlenstraße entlang, die teils wirklich schöne Backsteingebäude schmücken.
 
 
 Die Mühlenstraße führt geradewegs zur Gettorfer Mühle, die man in ein paar Minuten erreicht und die auch den Namen „Mühle Rosa“ trägt. Es ist schon witzig, wie die alte Mühle plötzlich zwischen den modernen Gebäuden hervor blitzt.

 
 Unser Kleiner machte große Augen, als plötzlich die riesigen Flügel in den Himmel ragten!
In der Mühle ist die Gemeindebücherei untergebracht:

 
Man kann sie außerdem für Hochzeiten nutzen J Neben der Mühle befindet sich noch ein kleines Heimatmuseum, das wir jedoch nicht besucht haben. Nähere Informationen findet Ihr hier: http://www.museen-sh.de/Museum/DE-MUS-924218. Vor und hinter der Mühle sind einige alte Arbeitsgeräte aufgestellt, erläutert durch kleine Tafeln.
Hinter der Mühle liegt übrigens auch der Gettorfer Bahnhof, eine Anreise mit dem Zug ist für diesen Ausflug also auch gut möglich.
 



Von der Mühle ist man in wenigen Minuten in der Fußgängerzone, die zu einem Bummel einlädt. Auch hier nix Großes, aber ein paar nette kleine Läden und die Chance auf ein Eis.



Wir hatten Glück, bei unserem Besuch war gerade Markttag (Dienstags 14.00 - 18.00 Uhr und Freitags 8.00 - 12.00 Uhr).
Wir verspeisten ein leckeres Brötchen und kauften schnell noch etwas in der Drogerie ein. Danach mussten wir nach Hause und machten wir uns auf den Heimweg, mitten durch das herbstliche Schleswig-Holstein.

Was macht Ihr für „kleine“ Ausflüge? Kennt Ihr auch so nette Orte?
Alles Liebe
 
Eure Küstenmami
 
 
 
 
 
 

Freitag, 21. November 2014

Die Vorfahrt der schiebenden Mamis

 
Hallo Zusammen,
neulich ging, nein schob ich mit einer Freundin im Schrevenpark in Kiel spazieren, samt Kindern im Kinderwagen, versteht sich. Am Rande des Parks verläuft
eine breite, für Fahrradfahrer bestimmte Spur. Genauer gesagt, eine NUR für Fahrradfahrer bestimmte Spur.
Nun ist es nicht so, dass ich etwas gegen Fahrradfahrer hätte. Bis vor kurzem fuhr ich selber gerne Rad und habe vor, es wieder zu tun, sobald Nr. 2 glücklich auf der Welt ist. Wir wollten diese Spur auch nur überqueren, nicht benutzen. Trotzdem wurden wir empört zur Seite geklingelt – wir hatten da ja auch nichts zu suchen.
‚Moment mal‘, durchschoss mich der Gedanke, ‚wieso eigentlich nicht?‘ Wieso gibt es Exklusiv-Spuren für Fahrradfahrer, Autofahrer, Busfahrer, in manchen Städten sogar für Taxifahrer – aber keine für schiebende Mamis?!? 
 
Ein gemeinsamer Freund, dem ich von dieser Idee erzählte, guckte mich nur entgeistert an. „Spuren für Kinderwagen? Für Mamis??“ Die Absurdität meines genialen Gedankens sprach aus jedem Zug seiner Mimik. Gleich darauf kam der Ärger: „Ihr Mamis mit Euren Kinderwagen steht ja ohnehin ständig im Weg! Auf der Holtenauer (eine Einkaufsstraße in Kiel) kommt man ja kaum mehr durch! Steht einfach da mit zwei, drei Kinderwagen und quatscht!! Beim Joggen in Düsternbrook bin ich neulich fast umgefahren worden! Da war so eine Enge, eine Mami mit einem fetten Wagen kam von vorn, sieht mich – und was macht sie?! Schaut mir fest in die Augen und schiebt einfach weiter! Ich musste anhalten!!! Glaubt Ihr, Ihr habt die Vorfahrt gepachtet?!?“
 
Nein, lieber Stefan, das glauben wir eigentlich nicht. Oder irgendwie doch? Auf jeden Fall: Ich kann das erklären…ich weiß, wie das jetzt klingt… aber lass es mich wenigstens versuchen.
Wir Mamis haben auf der einen Seite zwar ganz viel, nämlich ein wunderbares Kind, manchmal sogar zwei oder mehr wunderbare Kinder (sie sind alle wunderbar, anders geht es nicht). Das ist ein großes Glück, einerseits. Auf der anderen Seite haben wir jedoch fast nichts, jedenfalls in den ersten Lebensmonaten des Kindes, dem Kinderwagen-Schiebe-Alter: Keinen oder kaum Schlaf, so gut wie kein (und schon gar kein warmes) Essen, keine Hand frei, kein/kaum (eigenes) Geld/Einkommen, keine Freizeit (also Zeit nur und wirklich NUR für uns alleine), keine wirklichen Rechte am eigenen Körper (machen wir uns nix vor), keine Anerkennung, keine Selbstbestimmung, keine Die-Liste-ist-lang. Wir sind müde, unendlich müde, todmüde, erschöpft, shoppen maximal Windeln, wechseln wesentlich öfter dieselben in nicht sehr appetitlichem Zustand, entfernen ständig noch ganz andere Auswürfe unserer Kinder, haben (fälschlicher aber faktischer Weise) häufig ein schlechtes Gewissen, viel Chaos um uns herum und unendlich viel Sorge um das über alles geliebte Etwas da im Wagen. Von der Gesellschaft werden wir zwar theoretisch idealisiert, aber de facto oft mit Füßen getreten.
DA WOLLEN WIR WENIGSTENS VORFAHRT HABEN!!
Und mit dem Kinderwagen nehmen wir sie uns gelegentlich… unberechtigter, aber – vielleicht – jetzt verständlicher Weise. So ist das.
Ist das einleuchtend? Oder gar nicht? Was sagt Ihr? Was ist Euch mit Kinderwagen & Co schon alles passiert?
Allzeit freie Bahn & gute Fahrt
Eure Küstenmami
 
 
 
 
 

 

Montag, 17. November 2014

Kisten, Kinder, Katzen



Hallo Zusammen,
heute habe ich etwas für Euch für Schlechtwetter-Tage und Zuhause-Spielen. Für Tage, an denen es wie aus Kannen gießt und man keinen Fuß vor die Tür setzen mag. An denen die Kinder aber irgendwann unruhig werden und sich bewegen müssen. An denen die Stimmung trotzdem gut sein und alle Spaß haben sollen!
 
Ein solcher Tag war neulich: Nur Regen. Also waren wir diesmal nicht draußen, sondern im Wohn- (und Flur, und Arbeits- und Kinder-) Zimmer unterwegs. Und das mit ganz einfachen Mitteln. Denn (fast) das Beste an dieser Idee ist: Sie kostet Euch nichts! Außerdem lässt sie sich rückstandsfrei wieder entfernen J
So, jetzt will ich aber die Katze aus dem Sack lassen – oder aus der Kiste? Denn genau darum geht es: Ihr besorgt Euch einfach beim nächsten Einkauf im Supermarkt alte Papp-Kisten und -Kartons aller Größen und Formen. Meiner Erfahrung nach geben sie sie dort sogar gerne ab, um weniger Altpapier entsorgen zu müssen. Dabei könnt Ihr je nach Alter Eurer Kinder eine Auswahl bezüglich Größe und Anzahl treffen. Und Eure Einkäufe darin nach Hause transportieren – also eine wahre Re-cykling Idee J Auch alte Windelkartons lassen sich gut verwenden. Nur scharfe Kanten dürfen die Kartons nicht haben.
 
 
Daheim angekommen und entleert, reicht es eigentlich fürs Erste, die Kisten in den entsprechenden „Spiel“-Zimmern zu verteilen. Meist ist gar nichts weiter nötig – und die Kinder stürzen begeistert drauflos. Die kindliche Fantasie tobt sich schon aus!
 
 
Unser kleines Krabbelkind tatscht meist erst mal oben auf die umgestülpte Kiste drauf, dann wird geklopft, getrommelt, und Spielsachen werden rauf und wieder runter gehoben. Danach: Kiste umdrehen und Sachen rein und raus packen! Das geht übrigens auch gut mit einer leeren und von der Plastikfolie befreiten Taschentücher-Box. Die Mami darf wahlweise mitspielen oder auch einfach nur zugucken und ihren Décaf schlürfen J
 
 
Für erfahrenere Krabbelkinder lässt sich mit Hilfe von Kisten ein ganzer Krabbel- bzw. Hindernis-Parcours bauen. Man kann auch Gegenstände unter oder hinter den Kisten verstecken, die gesucht und mit großer Begeisterung gefunden/wiederentdeckt werden.
 
 
Ältere Kinder können mit den Kisten Burgen, Höhlen, Puppen- und Wohnhäuser bauen und einrichten, dabei helfen auch ein übrig gebliebener Umzug-Karton oder ein, zwei längere Pappen und Decken.

Was noch geht: Kaufmannsladen spielen, Trommeln bauen, Sachen sortieren, alles Mögliche basteln, undundund…
Übrigens: Wie Ihr bereits auf dem ersten Bild sehen könnt, haben wir auch Katzen. Und sie lieben Kisten ;)
 
 
Am Ende kann man alles zusammen stampfen („Zerstören“ macht manchen Kids und vielleicht den Papis ja auch Spaß) und in die Altpapiertonne entsorgen.
Also, nix wie ran an die Pappe!!!
Habt Ihr noch weitere Ideen? Was fangt Ihr mit Kisten und Kartons so an?
Viele Inspirationen wünscht Euch
Eure Küstenmami
 
 
 

Freitag, 14. November 2014

Ein Besuch im Wildpark Schwentinental

 
Hallo Zusammen,
 
dieser Ausflug ist schon ein bisschen her, doch ich möchte Euch trotzdem gerne davon berichten.

An einem frühen Herbst-Samstag-Nachmittag waren wir eigentlich auf dem Weg zum Einkaufen. Aber dann hatten wir doch noch Lust „etwas Schönes“ zu unternehmen...
Na ja, ich gebe zu, der Vorschlag, „etwas Schönes“ zu machen, kam von mir. Ich brauche auch im Alltag einfach ab und zu mal etwas Besonderes. Kennt Ihr das?
 
Und da wir ohnehin grad in der Nähe waren, sind wir in den Wildpark Schwentinental gefahren. Davon hat man auch etwas, wenn man nur eine Stunde Zeit hat; genauso gut kann man dort aber auch den ganzen Tag verbringen. Und Tiergehege sind immer toll - für Kinder jeden Alters.

Im Wildpark Schwentinental sind fast alle Wege mit dem Kinderwagen bzw. Buggy befahrbar – für uns zurzeit ein wichtiges Kriterium.

Im Wildpark gibt es keine großen Sensationen, dafür aber viele heimische Tierarten in schöner Umgebung zu sehen. Einen Teil der Tiere darf man auch anfassen, streicheln und füttern! Freie Parkplätze gibt es auch. Und es kostet keinen Eintritt!!

Wir sind diesmal einfach spazieren gegangen und haben die verschiedenen Tiere besucht:  Die Schafe, die Ziegen...



 
...überhaupt gab es viele Tiere mit unterschiedlich geformtem Kopfschmuck...
 

 
...die Kaninchen, mehr Ziegen, die Rehe, die Ponys, die schottischen Hochlandrinder, die Esel...

 

 

 Das Angler Sattelschwein guckte just im richtigen Augenblick aus seiner Tür!


Ach ja, der Pfau sowie mehrere Enten und Gänse liefen uns ebenfalls über den Weg:
 

Eine Sensation entdeckten wir aber doch: Die Kängurus! Die hatten sich mit ihrem grau-brauenen Fellkleid zwar gut getarnt und hüpften total schnell wieder aus dem Bild. Eins habe ich dennoch „erwischt“:

Besonders schön für unseren Kleinen war, dass es ganz viel zu gucken gab, und er einige Tiere – von Papas sicherem Arm aus – anfassen durfte. Und dann all die fremden Gerüche und unbekannten Laute!
Wenn man im Wildpark länger Zeit verbringt, kann man auch einen großen Rundgang an der Schwentine entlang machen. Für etwas ältere Kinder gibt es einen Spielplatz, auf dem ordentlich getobt werden darf, mitsamt Kiosk für ein Eis. Das Schild für die Toiletten haben wir gesehen (siehe oben), diese allerdings nicht getestet.
Im Park selbst sind viele Info-Tafeln zu den jeweiligen Tieren. Tierfutter kann man an den Automaten oder am Kiosk erwerben, aber Vorsicht, nicht alle Tiere dürfen alles essen:

 

Es gibt jedoch jede Menge Gelegenheit zum Streicheln...

Wer noch etwas mehr in unmittelbarer Nähe unternehmen möchte: Nebenan hat in der Sommersaison das Freibad geöffnet. Für Wasserfreunde: Auf dem Rosensee an der Schwentine kann man Tretboot fahren. Viele weitere Informationen findet Ihr zudem unter www.wildpark-schwentinental.de/index.html.

Geht Ihr gern in Tierparks? Welche kennt Ihr bereits? Und über welche würdet Ihr Euch einen Post wünschen?
Einen wunderschönen Abend wünscht Euch
Eure Küstenmami